Tinduck am 19 Nov 2025 13:30:57
1) Rost ist eigentlich nur am Fahrerhaus ein Thema, der Rahmen braucht Jahrzehnte, bis er durchgerostet ist... Ordentlich von unten begutachten und auch ein paar Verkleidungen (Radhaus, unter der Frontstoßstange) abschrauben und reinpielen. Es lohnt sich, so ein Fahrzeug konservieren zu lassen, sonst rostet das langsam weg. Ja, die Ersatzteilpreise sind ordentlich, einmal neue Bremsen rundrum (Brembo oder Bosch) kosten nen Tausi nur für Teile. Auf keinen Fall darf man original-Iveco Teile einsetzen, wenn es auch was von anderen Marken gibt, sonst wird man arm. Chinakram würde ich an der Stelle meiden.
2) Der Wagen sollte auf jeden Fall 'grün' bekommen, wenn er schon einen Partikelfilter hat. Wenn nicht, kann man den für überschaubares Geld nachrüsten (Suchwort 'HJS City Filter').
3) Der 50CXX kann bis auf 5,2 Tonnen aufgelastet werden, ohne technische Änderung. Unserer wurde direkt so zugelassen, allerdings früheres Baujahr. Die nötigen Papiere müsste man bei Iveco bekommen, aber wahrscheinlich nicht umsonst. Den Hersteller des Womos zu fragen, kann sich auch lohnen.
4) Zwillingsbereifung mit Heckantrieb ist bei schweren Fahrzeugen die Referenz. Fährt sich halt anders als Single, aber Grip und zusätzliche Sicherheit sind schon ganz fein. Die Reifen sind auch billiger und man hat mehr Auswahl als bei Exoten mit hoher Traglast, dafür braucht man halt 6 statt 4... allerdings muss man die auch nicht so oft wechseln wie bei Fahrzeugen mit Frontantrieb.
5) Sperrdiff ist Sonderzubehör. Kann man aber leicht am Diff prüfen, ob eins mitbestellt wurde.
bis denn,
Uwe