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Hallo KFZ-Profis, meine Fahrzeugbatterie hat nach über 15 Jahren den Geist aufgegeben. Ein Batteriewechsel bei alten Autos war nie ein Problem. Alte raus - Neue rein - weiterfahren! Aber heute habe viele Modelle Elektronik an Bord, die nach Spannungslosigkeit wieder neu eingestellt oder angelernt werden muss. Ich denke dabei u.a. an Radio, Kilometerstand, Fensterheber u.v.m.! Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen haben offenbar manche Autos für ca. 30 Minuten irgendwie einen Pufferspeicher verbaut, der für den Batterietausch ausreicht. Alternativ gibt es für andere Modelle einen OBS-Anschluss, über den die Elektronik mit externer Spannung versorgt werden kann. ABER wie sieht es bei mir aus? :? Wer hat schon die Starterbatterie bei meinem oben beschrieben Modell getauscht? Wenn ja, wie? Weiß auch jemand zufällig, welche Batterie Ford 2008 serienmäßig unter dem Fahrersitz verbaut hat? Vermutlich Säure mit 80AH :nixweiss: . Ich möchte mir gerne nur zum Nachsehen den Sitzausbau ersparen. Klar zum Wechsel muss er sowieso raus. :wink: Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen.
Ich kann dir nichts konkretes zur Batterie sagen, aber Versuche mal den Fahrersitz ganz nach vorne zu schieben, dann kommt man bei den neueren Modellen an die Batterien dran. Das erspart den Sitzausbau. Das Halteblech ist hinten mit 2 Schrauben befestigt und vorne nur eingehakt, der Deckel der Batteriebox ist geklipst. Den Batterie-Typ solltest du auch in der Bedienungsanleitung finden. Also bei deinem Ford ist das so wie du schon beschrieben hast, alte Batterie raus und neue Batterie raus. Das was du hier als Problem siehst mag bei einigen aktuellen Modellen so sein . Aber bei einem 15 Jahre alten Fahrzeug eher nicht. Was mich aber wundert ist, dass man die Starterbatterie unter den Fahrersitz verbaut hat. Bist du da ganz sicher ?
Wichtig Neue rein statt raus :D. Ich habe das gleiche Fahrzeug und die Batterie schon öfter getausch oder abgeklemmt. Es kann sein, dsss das Radio wieder den Code braucht, wenn noch das Uraltding drin ist. War bei mir nicht immer. Hängt vermutlich an der Zeit, wie lange das Radio ohne Strom war. Sonst passiert da nix.
Ist ja klar.. :lol: Ich habe mir den Luxus einer kleinen 12V Batterie für nen Zehner geleistet, die ich mit 2 Krokoklemmen an die Kabel friemele bei Batteriewechsel.Amazon Link Wegen der Batterie würde ich nachsehen was eingebaut ist, ich glaube auch bei deinem Model gab es ab Werk schon unterschiedliche Varianten. Batterie Laden ehe du sie einbaust. Außer dem Code fürs Radio sollte da nichts einzustellen sein. Gruß Joachim Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Hallo Olli leider ist bei mir der Sitz auf der Drehkonsole fest montiert und diese mit dem Unterbau. Ich müsste in der Tat die 6 Inbus-Schrauben lösen und den Sitz zu zweit nach hinten lupfen. Den Batterietyp in der Bedienungsanleitung zu suchen hätte mir auch kommen können. :oops: Vielen Dank
Ja es ist ein Uralt-Ding. Das weiß ich, weil in der Garantiezeit die Ford-Werkstatt mit dem Code Probleme hatte. Der genannte Key-Code hat nicht funktioniert. Erst über lange Recherchen kam die Werkstatt dann an den richtigen Code, der das CD-Radio wieder zum Jodeln brachte. Dann muss ich mich zumindest mit der damaligen Werkstatt in Verbindung setzten und zur Sicherheit nach dem hinterlegten Code anfragen. Schau mal ins Handbuch oder ins Wartungsheft, da tragen Werkstätten gerne mal den Code ein, meist ganz vorne oder hinten.
Ja, im Motorraum fehlt diese. Unter dem Beifahrersitz sind nur die Wohnraumbatterie und das EBL verbaut. In der Metallumrandung des Sitzes sind kleine Löcher durch die man beim Spickeln die Batterie erkennen kann - leider nicht mehr. :( Batterie ist bei dem Modell definitiv unter dem Fahrersitz. Höchstwahrscheinlich muss der Sitz zum Wechsel raus.... Hallo, bei unserem alten Eura 580LS, mit gleichem Triebkopf, konnte man den Akku auch ohne Sitzausbau wechseln. Aber nicht vergessen, vorher eine 12V Batterie parallel schalten. Ich hab das auch schon am Zigarettenanzünder / Steckdose gemacht. Dann muss natürlich vorher der Zündschlüssel umgedreht werden! So nun war ich im Winterquartier um wieder die Aubaubatterien zu laden. Bei der Gelegenheit habe ich versucht mehr über den Fahrersitz und die Starterbatterie zu erfahren. Also die Starterbatterie ist definitiv unter dem Fahrersitz. Um dort hinzukommen muss dieser samt Drehkonsole (befestigt mit 6 Inbuss-Schrauben) entfernt werden. An sich kein Problem. Man sollte halt zu zweit sein, weil dieser recht schwer ist. In der Betriebsanleitung steht zum Thema Batterie, "wenn dies gewechselt wird und das Fahrzeug dabei stromlos wird, benötigt der Motor nach Wiederanklemmen der Batterie eine gewisse Fahrzeit (ca. 8 km) für die Neuprogrammierung der Motorsteuerung. Zudem muss dass Audiosystem mit dem Keycode neu programmiert werden." Keycode eingeben, Uhrzeit und Sender neu einstellen ist wohl lästig aber gut machbar. Aber was soll ich unter Neuprogrammierung der Motorsteuerung verstehen. Bis diese Steuerung nach 8 km neu programmiert ist fahre ich mit welcher Programmierung? Kann dies auch mal in die Hosen gehen? :nixweiss: Andere elektrische Funktionen sind offenbar nicht betroffen. fährst mit der Auslieferung Programmierung. Das Steuergerät ermittelt dann die persönlichen Befindlichkeiten deines Fahrzeuges. Jedes Fahrzeug ist ja etwas anders. Es gibt keine zwei gleiche Fahrzeuge Mein Transit hat ja einige updates erhalten, weil es damals bei den 2,2 TDCI immer wieder zu elementaren Motorschäden kam. Die alten Forenmitglieder werden das Theater mit der Ford-Kulanz noch wiesen. Ich hoffe, das Steuergerät erkennt die Updates und stellt den Zustand nach dem Spannungsabfall wieder her. :?
Steuergeräte erkennen keine Updates sondern bekommen „eine neue Software“ aufgespielt. Die geht auch ( meistens :D ) nicht verloren wenn mal „Stromausfall“ ist. Du brauchst also keine Angst zu haben dass der Softwarestand nach dem Batteriewechsel wieder der vom Auslieferungszustand entspricht und alles „Neue“ weg ist. Grüße Dirk Danke Dirk und wie beruhigend dies zu wissen. :ja: Dein Motor Kontrolliert nach dem Abklemmen der Batterie nur in Gröberen/Schnellen Schritten den Ist-Zustand deines Motors der sich aufgrund der Nutzung und Abnutzung verändert hat.Nach dem Einfahren geht er in den normalen Überprüfungsmodus über.Wir sagen dann immer er Lernt wieder laufen.Das war schon bei Fahrzeugen in den 80zigern so.Anschließend weis der Kleine wieder wie er was wann Verstellen muss um gut zu Laufen und nicht Zuviel zu Ruckeln.Diese Überbrüfung macht er später immer noch nur in größeren Abständen so Merkt ein Motor z.B.das sich ein Luftfilter langsam zusetzt und er dan dem entsprechend weniger Kraftstoff braucht pro Verbrennungstakt So nun habe ich endlich mein Womo aus dem Winterquartier geholt. Obwohl im Winter die über 16 Jahre alte Batt. mal kurz tiefentladen war, hat sich diese wieder nach Netzanschluss gefangen. Starten kein Problem. Trotzdem, jetzt wird sie sicherheitshalber ausgetauscht. Habe nun den Fahrersitz samt Drehkonsole abgeschraubt und nachgesehen, welche Batt. mit welcher Größe und Leistung bisher verbaut ist. Ergebnis: Ford Blei-Säure Batterie, Silver Calcium, 12 V, 80 AH, 700 A, 315x175x175. Auf der Suche nach einem Nachfolgemodell kommen meiner Meinung nach zwei Modelle in Frage. 1. Exide EB802 Excell 12V, 80Ah, 700A, 315x175x175 für ca. 80.-€ (also genau identisch, vermutlich aber ohne Silver) 2. Varta F18 Silver Dynamic 12V, 85Ah, 800A, 315x175x175 für ca. 110.-€ (also mit Silver, wie bei Ford, aber etwas mehr Leistung) Meine Frage, kann ich beide Batterien ohne Bedenken verbauen, wenn ja welche würdet ihr bevorzugen? Exide, weil billiger oder Varta, weil mehr Leistung. Wichtiger als die AH ist der Strom den die Batterie liefern kann, da ist die Varta im Vorteil. Da du aber anscheinend im Winter nicht fährst spielt das bei dir auch nicht die entscheidende Rolle. Sind beides Markenbatterien die normalerweise ihren Dienst tun, Pech haben kannst du bei beiden oder auch nicht. Letztendlich mußt du die Entscheidung treffen. Gruß Joachim Danke Joachim, in der Tat bewege ich das Womo im Winter nicht, wodurch die 800 A Kaltstartstrom für mich sekundär wäre. Mehr 5 Ah mehr Stromspeicher ist zumindest besser als nichts. Auf die 30.-€ Preisunterschied kommt es mir auch nicht an. Wichtig waren meine Bedenken, ob ich überhaupt eine etwas stärkere Batterie verbauen darf. Offenbar ist das bei gleicher Baugröße kein Problem. Somit ist meine Entscheidung auf die Varta gefallen. Du kannst jede Batterie einbauen die reinpasst. Eine Batterie hat nur 12 V Nennstrom. Die AH ist die Kapazität. Der Kurzleistungs Strom ist auch vollkommen uninteressant, solange die Werksangabe nicht unterschritten wird.
Wenn schon dann sind die 12V die Nennspannung! Ströme gibt man üblicherweise in A(mpere) an.
Der 2,2l Transit hat nur einen 2,2kW Anlasser. Da kann man wirklich fast jede Batterie einbauen die von der Größe ( elektrisch und Baugröße ) passt. Grüße Dirk Stimmt 12 Nennspannung A Strom. Solange die A gleich oder höher sind kann man jeden Akku nehmen der reinpasst. Du hast doch sicher eine 12V Aufbaubatterie im Wohnmobil. Nimm einfach etwas Kabel und verbinde diese direkt mit den Anschlüssen der Starterbatterie vor dem Ausbau. Das Kabel braucht nicht dick zu sein. Zwei mal 0,75mm² sollten locker reichen. Dann kannst Du beruhigt die Starterbatterie tauschen und die Bordelektronik bekommt davon nichts mit. So sparst Du Dir die externe Stützbatterie. Du kannst sicher immer eine "stärkere" Starterbatterie verbauen, wenn sie rein passt. Aber wirklich brauchen wirst Du sie wohl nicht, da Du meist im Sommer unterwegs bist. Wir fahren auch im Winter mit unserem Transit. Eines Morgens war die Starterbatterie, damals gerade einmal zwei Jahre alt, fast tiefentladen. Ich habe dann eine Brücke mit 6mm² Solarleitung zur LiFePO4 Aufbaubatterie gelegt, und eine eine gute viertel Stunde gewartet. Kabelbrücke wieder gelöst und den Diesel gestartet. So kann man sich unterwegs recht gut einmal helfen. LG Carsten Erstmals vielen Dank für die vielen informativen Beiträge. Daraufhin habe ich nun gestern meine Uralt-Batterie gegen eine Varta F18 Silver Dynamic 12V, 85Ah, 800A gewechselt. So wie früher ohne zwischenzeitliche Spannungsüberbrückung. Hat alles gut funktioniert. :) Lediglich das Radio hat nach dem Keycode gefragt und wollte die Uhrzeit und Sender neu gespeichert wissen. Tageskilometerzähler, Tankreichweite etc. muss sich im laufe der Zeit wieder neu berechnen. Das ist nur eine abschließende Info für Forenmitglieder, die wie ich vor solchen Eingriffen immer Herzklopfen haben. :wink: Frage an die Batterieprofis. Wie geschrieben habe ich meine Starterbatterie erfolgreich ausgetauscht. Zur Sicherheit das Womo gleich für 48 Stunden ans Netz gehängt. Während des Ladevorgangs wird am Panel über 14 V angezeigt. Nach dem Ladevorgang ca. 12,7 V. Soweit alles im grünen Bereich :!: Nun habe ich nur die Zündung angeschalten und damit das Radio und auch die Rückfahrkamera aktiviert und dabei ist die Spannung sofort auf 11,6 Volt abgefallen. Ist der große Spannungsabfall normal oder hat die neue Batterie schon eine Macke :?: :nixweiss: Das Starten des Womos war daraufhin kein Problem. Wenn die Zündung aus ist, wird nach einigen Sekunden wieder eine Spannung von über 12,5 Volt angezeigt. Ich würde erst mal mit einem Voltmeter direkt an der Batterie messen und mich nicht auf irgendeine Anzeige im Fahrzeug verlassen. Bei 11,7 V wäre dein Womo vermutlich nicht gestartet. Wenn die Batterie so leer wäre und und der Anlasser zu Arbeiten beginnen würde dürfte die Spannung auf 10 V oder niedriger abfallen und dann wäre nichts mit starten. Gruß Joachim Hallo Joachim, ich habe die Batterie im Winterquartier gewechselt. Nach Ostern wird es bei uns wärmer. Dann hole ich das Womo vor die Haustür. Vielleicht wird durch die Fahrt die Batterie voller als durch die Landstromladung über das EBL. Wenn nicht werde ich den Sitz nochmals abschrauben und wie du vorschlägst direkt an den Batt-Polen messen. Mir ist beim Batt-Wechsel aufgefallen, das der Massepol ordentlich oxidiert (Grünspan?) war. Diese Ablagerungen habe ich mit feinem Sandpapier so gut es ging entfernt. Vielleicht ist an dieser Stelle noch ein Kontaktproblem. :nixweiss: Könnte dann versuchen den Kontakt mit Vaseline oder Kontaktspray zu optimieren u./o. die Schellen noch fester anzuziehen. An sich ist es doch unwahrscheinlich, das eine nagelneue Batterie an ersten Tag schlapp macht. :eek: Hallo Kontaktspray kannst du probieren, aber nach einer gewissen Einwirkzeit mit einem Tuch abwischen. Kein Fett zwischen Pol und Klemme, das gibt in der Regel einen Übergangswiderstand. Bis auf wenige Spezialfette sind Fette nicht leitend. Auch Batteriepolfett ist nicht leitend, das dient zum Schutz der Pole und wird nachdem die Klemme angeschloßen ist aufgetragen, bildet dann sozusagen eine Schutzschicht. Gruß Joachim Rückmeldung: Habe nun mein Womo vor die Haustür gebracht. Den Sitz nochmals abgebaut und die Batterie-Spannung mit dem Voltmeter direkt an den Polen gemessen. Gleiche Werte wie am Panel. Habe dann nochmals kontrolliert mit Zündung an, dabei aber Autoradio und Rückfahrkamera ausgeschalten und Vorglühprozess abgewartet und kontrolliert. Plötzlich 12,2 Volt. Meiner Meinung alles Gut. Springt auch ohne murren sofort an! Zudem löste ich sicherheitshalber nochmals die Polklemmen, drehte diese etwas rechts und links und zurrte diese wieder fest. Danke für eure Begleitung. :) |
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