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Radarkontrollen in Spanien mit Fahrzeugtyperkennung


Mhmm am 03 Mär 2026 21:01:17

Zurück aus Spanien wartete leider schon Post von dort auf mich, wurde auf der AP7 (km 390) geblitzt mit 99km/h bei erlaubten 90km/h.
Da das ganze schon 6 Wochen her ist und ich den Blitzer auch nicht bemerkt habe, kann ich mich nicht an die Situation erinnern, kann also alles genauso korrekt sein. Nur der Ort (Autobahn), die Geschwindigkeit und die Tatsache dass das Gerät wohl eine Fahrzeugtyperkennung hat lässt mich etwas wundern ob ich fälschlicherweise als über 3,5T eingestuft wurde und nur desshalb die 90km/h galten. Im Bußgeldbescheid gibt es außer dem Zeit und Ort keine weiteren Infos zum Limit oder der Fahrzeugklasse. Hat schon jemand damit Erfahrungen gemacht? Ich fahre einen Kasten, also nichts was stark nach LKW oder so aussieht.

Ich habe übrigens schon gezahlt, weil 50€ (100€ mit Rabatt) den Aufwand für einen Einspruch in Spanien und ggf. die Erhöhung auf 100€ es nicht wert sind (und es wie gesagt auch gut sein kann das wirklich 90 ausgeschildert war), ist also mehr eine Frage aus Interesse ob sowas vorkommt oder ob das dort bei Castello eine bekannte 90iger Strecke ist.

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Joachim260 am 03 Mär 2026 21:38:58

Hallo

zumindest hier in D wird ein Kasten als LKW erkannt.
Selbst schon erlebt. Bei erlaubten 120 km/h 100km/h gefahren und gesehen wie es geblitzt hat, war auf einer Bergabstrecke wo es die LKW gerne laufen lassen. Wurde aber aussortiert, da kam nie was.

Gruß
Joachim

WomoToureu am 03 Mär 2026 21:41:21

Mhmm hat geschrieben:und es wie gesagt auch gut sein kann das wirklich 90 ausgeschildert war, ist also mehr eine Frage aus Interesse ob sowas vorkommt oder ob das dort bei Castello eine bekannte 90iger Strecke ist.

Also wenn es in der Nähe der Eisenbahnbrücke in Höhe Cambrils war, dann sollte da 120 sein, aber 90 km/h für ü 3,5 t.
Eigendlich wird nach der Fahrzeughöhe geschaut und danach wird manuell aussortiert, wobei hier Fehler vorkommen.
Leider haben wir auch schon Bussgeldbescheide bekommen, weil man uns für über 3,5 t eingestuft haben, dass ergab sich aber aus dem § XX und wir konnten erfolgreich einen Einspruch machen.

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WomoToureu am 03 Mär 2026 21:52:23

Mhmm hat geschrieben:... ich den Blitzer auch nicht bemerkt habe, kann ich mich nicht an die Situation erinnern....

Nur zur Info in Spanien gibt es zahlreiche "Radares de Tramo" also Kameramesstrecken.
Die kleinen Kamera sind unsichtbar verbaut und senden ein Bild von Deinem vorbeifahrenden Fahrzeug, welches wie gesagt bei der Auswertung als ü 3,5 t gesehen werden kann und beim erreichen der nächsten Kamera wird Deine Geschwindigkeit errechnet und vollautomatisch ein Bussgeldbescheid erstellt.

Es gibt dann Portale in denen Du mit der Nummer in Deinem Bescheid Zugang bekommst und da steht eigendlich alles was Du wissen musst und Du kannst dort auch gleich wiedersprechen bzw. eine Prüfung auslösen, dass man noch mal rüberguckt.

Rainers1869 am 03 Mär 2026 22:03:38

Ich wurde damals auf der B10 Stuttgart Fahrtrichtung Ulm in Esslingen mit Kastenwagen geblitzt . LKW 60 PKW 80 Km7h.
War genau bei 80 Km/h. Und Blitz. Ich dachte da kommt nichts ich bin ja Ordnungsgemäß unterwegs gewesen. Doch falsch gedacht.
Mir wurde dann vorgeworfen, dass die Geschwindigkeit in Ordnung war, aber ich war nicht angeschnallt.

Franky70 am 03 Mär 2026 22:16:48

Rainers1869 hat geschrieben:Ich wurde damals auf der B10 Stuttgart Fahrtrichtung Ulm in Esslingen mit Kastenwagen geblitzt . LKW 60 PKW 80 Km7h.
War genau bei 80 Km/h. Und Blitz. Ich dachte da kommt nichts ich bin ja Ordnungsgemäß unterwegs gewesen. Doch falsch gedacht.
Mir wurde dann vorgeworfen, dass die Geschwindigkeit in Ordnung war, aber ich war nicht angeschnallt.

Meinst du die B10 Stuttgart Fahrtrichtung Ulm in Spanien? Denn um Spanien geht es hier. :?

pwglobe am 03 Mär 2026 22:28:35

Normalerweise ist Spanien auch mittels Eucaris mit den deutschen Behörden vernetzt, wie auch Frankreich und andere Staaten.
Folglich ist ein Abgleich mit den Zulassungsdaten erfolgt und nicht händisch aussortiert, die Zeiten sind vorbei.
Über EUCARIS mal recherchieren es sind mittlerweile recht viele Staaten und nicht nur EU Länder.

Stocki333 am 04 Mär 2026 07:52:23

Die Spanier und die Franzosen sowie die Italiener greifen darauf zu. Automatisiert.
Den da ich Österreicher bin, damit ein Wechselkenzeichen habe, Also das Kennzeichen als Erst -oder - Hauptfzg ein Skoda Oktavia eingetragen ist.
Habe ich alle Busgeldbescheide aus diesen Ländern mit meinen PKW begangen.
Nie mit dem gefahreren Wohnmobil.Ausgenommen ist DE. Dort stimmt es immer. Dafür die Strafen niedrig. Die eher in die kategorie Lachschlager gehören.
Das Europäische Kennzeichensystem kennt unser System des Wechselkennzeichen nicht.
Wenn eine Bescheid kommt aus diesen Ländern. nehme ich das Sportlich und bezahle. Die Strafen dort sind eher Peanuts.
Franz

pwglobe am 04 Mär 2026 08:31:27

Für die Schweizer:
Auch die Schweiz beteiligt sich mittlerweile an EUCARIS, also Vorsicht.
Ein Schweizer Kollege musste dies schon feststelle und teuer bezahlen.

Gilt natürlich auch umgekehrt für Europäer in der Schweiz

AndreasS am 04 Mär 2026 08:49:59

Moin,
ich hatte mal in Spanien mit unserem damals neuen 3,5 Tonner quasi einen Blitzermarathon. Gefühlt 10 mal geblitzt.
Es kam nichts, scheinbar wurde das dann doch irgendwie überprüft.

rkopka am 04 Mär 2026 10:45:39

Joachim260 hat geschrieben:zumindest hier in D wird ein Kasten als LKW erkannt.
Selbst schon erlebt. Bei erlaubten 120 km/h 100km/h gefahren und gesehen wie es geblitzt hat, war auf einer Bergabstrecke wo es die LKW gerne laufen lassen. Wurde aber aussortiert, da kam nie was.

Ditto in A mit einem Alkoven.

WomoToureu hat geschrieben:Es gibt dann Portale in denen Du mit der Nummer in Deinem Bescheid Zugang bekommst und da steht eigendlich alles was Du wissen musst und Du kannst dort auch gleich wiedersprechen bzw. eine Prüfung auslösen, dass man noch mal rüberguckt.

Aber schauen bevor man zahlt (ist auch juristisch relevant). Ist zwar ein anderes System aber in N wollte ich nach dem Zahlen meine Mautdaten nochmal anschauen und es war nichts mehr zu finden. Könnte auch einfach der Datenschutz sein, weswegen nicht mehr benötigte Daten gelöscht werden.

RK

anneschroeer am 08 Mär 2026 12:11:07

Ähnliches ist uns (Adria 670) in der Nähe von Genia passiert. Wir haben den Bescheid erst ca. 6 Wochen später zuhause erhalten.
Es war für uns alles unklar in dem Bescheid. Wir haben ihn ignoriert und nicht bezahlt. Das ist nun 2 1/2 Jahre her und es ist nichts passiert.

Sloty am 13 Apr 2026 13:55:36

anneschroeer hat geschrieben:Ähnliches ist uns (Adria 670) in der Nähe von Genia passiert. Wir haben den Bescheid erst ca. 6 Wochen später zuhause erhalten.
Es war für uns alles unklar in dem Bescheid. Wir haben ihn ignoriert und nicht bezahlt. Das ist nun 2 1/2 Jahre her und es ist nichts passiert.


Moin,

die Gemeinden im Ausland sammeln diese Tickets weil für ein vergehen der Aufwand zu groß ist um Rechtshilfe in D zu bitten. Wenn genug zusammen kommt verkauft die Komune das Recht zum Geldeintreiben an ein Inkasso Büro. Da steht mal schnell 600 bis 900EUR im Raum.
Viel Glück.

pwglobe am 13 Apr 2026 14:15:50

Sloty hat geschrieben:die Gemeinden im Ausland sammeln diese Tickets weil für ein vergehen der Aufwand zu groß ist um Rechtshilfe in D zu bitten. Wenn genug zusammen kommt verkauft die Komune das Recht zum Geldeintreiben an ein Inkasso Büro. Da steht mal schnell 600 bis 900EUR im Raum.


Wie kommst du denn zu dieser Info?
Ich habe weiter oben schon geschrieben, EUCARIS nennt sich das System, da gibt es keine Anfrage zur Rechtshilfe.
Man bekommt den Bescheid aus dem jeweiligen Land und hat eine Frist für Einspruch oder Zahlung.
In Frankreich bekommt man eine Rabatt wenn man schneller zahlt, je länger man wartet umso teurer wird es.
Da stehen aber nicht solche Beträge im Raum, außer man war mehr als doppelt so schnell wie erlaubt.
Wenn man die Fristen nicht einhält übergeben die am EUCARIS beteiligten Staaten an den Heimatstaat des Halters.
Wer ein Schreiben eines Inkasso Büros aus den Ländern bekommt sollte dies der Polizei melden, denn es steckt dann ein Betrug dahinter.

Sloty am 13 Apr 2026 14:48:44

pwglobe hat geschrieben:die Gemeinden im Ausland sammeln diese Tickets weil für ein vergehen der Aufwand zu groß ist um Rechtshilfe in D zu bitten. Wenn genug zusammen kommt verkauft die Komune das Recht zum Geldeintreiben an ein Inkasso Büro. Da steht mal schnell 600 bis 900EUR im Raum.


Wie man sehen kann habe ich ein Zitat genutzt und auf den Beitrag geantwortet. Google gibt Reichhaltig Infos zu dem Thema das vor einigen Jahren entsprechend hochkochte. Und Betrug ist das nicht ob man das zahlen muss steht auf einem anderen Blatt.

hampshire am 13 Apr 2026 15:39:54

Sloty hat geschrieben:Google gibt Reichhaltig Infos zu dem Thema das vor einigen Jahren entsprechend hochkochte.

Die Frage nach der Quelle ist damit beantwortet. Dass hoheitliche Forderungen in Spanien an private Inkassounternehmen verkauft werden dürfen wäre mindestens ungewöhnlich für ein europäisches, demokratisch organisiertes Land.
Es ergibt auch keinen logischen Sinn, denn die Durchsetzung von Forderungen ist ja prinzipiell erfolgsversprechend geregelt.

nachlesbar aus erster Hand (EU Verordnung und Gesetzestext):
EU-Länder erkennen Strafsachen in anderen EU-Ländern seit über 20 Jahren grundsätzlich an. Die EU-Länder mussten das ins nationale Recht übertragen. In Deutschland wurde die Umsetzung im bereis länger bestehenden Gesetz für "internationale Rechtshilfe in Strafsachen", kurz IRG umgesetzt. Hier gibt es eine Mindestgrenze von 70€. Das ist in anderen EU-Ländern teilweise abweichend.

Meine Interpretation:
Wenn bei Nicht-Zahlung durch die Gebühr des Verzugs die 70€ "gerissen" werden, gibt es mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit Amtshilfe. In wie fern die deutschen Behörden diese Vollstreckung konsequent verfolgen, ist mir nicht bekannt. Von einem Holländer weiß ich, dass die ebenfalls eine 70€ Grenze haben und die Behörden die Forderung verfolgen, als sei es eine eigene. Beides ist "Hörensagen".

WomoToureu am 13 Apr 2026 15:42:53

Sloty hat geschrieben:Wie man sehen kann habe ich ein Zitat genutzt und auf den Beitrag geantwortet. Google gibt Reichhaltig Infos zu dem Thema das vor einigen Jahren entsprechend hochkochte. Und Betrug ist das nicht ob man das zahlen muss steht auf einem anderen Blatt.

Auch ich halte es für Unsinn, denn zumindest für Frankreich und Spanien stimmt es nicht.
Da hat man spätestens 4 Wochen später eine Benachrichtigung / Bussgeldbescheid im Briefkasten und einen Link zu einem Portal wo man weitere Infos einsehen kann, Einspruch machen kann usw. Wenn man schnell zahlt die Hälfte, wenn man lagsam zahlt das doppelte wir der Kollege pwglobe zutreffend geschrieben hatte.

Google liefert sehr viel Müll aus, wie jeder Nutzer wissen sollte.

pwglobe am 13 Apr 2026 19:50:44

Hallo, bevor hier weiter gemutmaßt wird der Link zu EUCARIS

--> Link

und auch noch zum KBA

--> Link

Das sind seriöse Quellen und man kann nachlesen wie es funktioniert.

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