Hallo
Wer kennt sich hiermit aus?
Ist dieses im Markt bekannt?
Wir erhielen folgende Informtion bezüglich die Lieferzeit vom Carthago:
Von Carthago erhalten:
Aktuelle Information zu Ihrem Fahrzeug: Verzögerungen bei den Zulassungsdokumenten (COC)
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Wahl eines Reisemobils ist oft mit großer Vorfreude und konkreten Reiseplänen verbunden. Genau deshalb möchten wir Sie so früh wie möglich zuverlässig informieren, wenn sich die Umstände ändern.
Aktuell kommt es bei einigen Modellreihen auf Mercedes-Basis im Modelljahr 2026 (MJ26) zu Verzögerungen bei der Freigabe für die Erstellung der COC-Dokumente (Certificate of Conformity). Diese Dokumente sind für die Zulassung zwingend erforderlich – daher kann sich die Auslieferung und/oder Zulassung Ihres Fahrzeugs je nach Konfiguration verzögern.
Momentan betrifft dies Fahrzeugvarianten unter anderem von Carthago-Reisemobilen auf Mercedes-Basis.
Wir verstehen sehr gut, dass jede Verzögerung in dieser Phase ärgerlich ist – besonders wenn damit bereits Termine, Urlaube oder andere organisatorische Pläne verbunden sind. Wir entschuldigen uns für die dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten. Wir setzen alles daran, Ihnen so schnell wie möglich wieder Planungssicherheit zu geben.
Warum gibt es eine Verzögerung?
Die CoC-Papiere können erst erstellt werden, sobald die entsprechende Typgenehmigung durch die zuständige Behörde (KBA) erteilt wurde. In den letzten Monaten gab es mehrere technische und formale Ergänzungen, die einzeln geprüft und in die Genehmigungsunterlagen aufgenommen werden mussten. Dies hat den Prozess leider verzögert.
Zudem müssen neue gesetzliche Anforderungen (u.a. GSR-II) implementiert werden. Diese Vorschriften sorgen derzeit für zusätzlichen Abstimmungs- und Prüfaufwand innerhalb des Genehmigungsprozesses. Wir arbeiten hier mit Hochdruck daran, jedoch nehmen einige Freigabeschritte aktuell mehr Zeit in Anspruch als geplant.
Was bedeutet das konkret für Sie und Ihr Fahrzeug?
Basierend auf dem aktuellen Informationsstand sehen die erwarteten Freigabezeitpunkte durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wie folgt aus:
• Mercedes 2-Achser Carthago-Reisemobile: Eine Freigabe durch das KBA wird für Anfang Juli erwartet.
Wir möchten hier bewusst transparent sein: Die genannten Zeitfenster hängen von externen Genehmigungsprozessen ab und können sich in Einzelfällen noch ändern. Sobald uns eine endgültige Freigabe vorliegt, werden wir die COC-Dokumente umgehend erstellen. Ihr Händler wird dann sofort informiert, damit Sie wieder verlässlich planen können.
Was tun wir aktuell für Sie?
Wir verfolgen die Freigabeprozesse täglich, stehen in engem Kontakt mit allen beteiligten Behörden und bereiten die Folgeschritte bereits vor. So stellen wir sicher, dass nach der Freigabe keine zusätzliche Zeit verloren geht und die Auslieferung/Zulassung danach so reibungslos wie möglich verläuft.
Wir bedauern es sehr, dass Ihr Fahrzeug hierdurch später als geplant zugelassen oder ausgeliefert werden kann. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Geduld – wir wissen das sehr zu schätzen.
Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Unterstützung bei Ihrer weiteren Planung? Ihr Händler hilft Ihnen gerne weiter. Natürlich können Sie uns auch direkt über das untenstehende Formular kontaktieren – wir unterstützen Sie so gut wie möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Carthago Vertriebsteam
Vom Händler
Zusätzlicher Hintergrund zur Situation (Nachtrag):
Es scheint, dass das KBA (die europäische Typgenehmigungsbehörde) einige Anforderungen der GSR-II-Norm seit März anders (sprich: strenger) interpretiert als zuvor. Daher hat das KBA rückwirkend festgestellt, dass die zugrunde liegende Typgenehmigung nicht konform ist.
Mercedes-Benz vertritt die Ansicht, dass die Typgenehmigung sehr wohl GSR-II-konform ist, da die Interpretation erst im März angepasst bzw. präzisiert wurde. Es wird derzeit mit Hochdruck daran gearbeitet, eine neue Typgenehmigung beim KBA zu erwirken.
Zudem hat Mercedes-Benz gemeinsam mit dem CIVD (der für die Caravan-Industrie, der u.a. die Carthago-Gruppe vertritt) ein Verfahren gegen das KBA eingeleitet, um einen Aufschub der neuen Interpretationsmethode zu erzwingen.
Als dritter Lösungsweg wurde über den VDA und den CIVD bei der Europäischen Union dringend um ein klares Statement zur korrekten Interpretation einiger technischer Anforderungen gebeten.
Es laufen also derzeit drei parallele Prozesse, um die betroffenen Reisemobile so schnell wie möglich auf die Straße zu bringen.

