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Hallo, Aufbaubatterie ist eine LiFePO4 150Ah von Supervolt. Normalerweise ist die Ladenschlussspannung des Solarladereglers (Victron MPPT 75/15) bei 14,4V. Wenn ich das Wohnmobil ungenutzt parke, dann möchte ich die Batterie nicht immer voll geladen lassen. Wenn ich den Solarladeregler abschalten, dann entlädt sich die Batterie. Auch nicht gut. Kann ich einfach die Ladenschlussspannung auf 13,8V oder noch weniger setzen, damit die Batterie bei 50-80% gehalten wird? Wenn ja, einfach Absorptionsspannung und Erhaltungsspannung auf 13,8? Unser SR Victron 15/75 geht auf 13, irgendwas Erhaltungsladung. So sieht es aus wenn der SR auf Ladeerhaltung ist. Ich weiß ja nicht, was du dir von den 80% versprichst, aber du kannst natürlich einfach die Spannungen auf ca. 13,3V runtersetzen. Das mit der Erhaltungsladung bringt nichts, da erstens der Solarregler jeden Morgen die Batterie wieder voll läd und zweitens der Akku bei 13,7V zu über 95% voll ist. Jetzt mal im Ernst: man kann sich den Finger in der Nase brechen... OK sorry, aber mal im Ernst: Wie schlimm ist es, wenn die LiFePo "dauernd" auf 100% ist? Ja, sie altert bissle schneller. Mir ist das wurscht, ich bin 67 - meine self-made Batterie 280Ah wird mich wohl überleben. Und immer dran denken: da wird ständig von x Ladezyklen gesprochen (bis 80% Kapazität). Und dann? Isse Kaputt? Nein, Deine 150Ah Batterie hat dann immer noch 120Ah. Also besser entspannen & sich am "Saft" erfreuen. Da man der KI das mit den 80% nicht mehr ausgeredet bekommt, werden wohl viele weiterhin diesen Unsinn (aufs Womo bezogen) glauben. Bei mir gibt es auch keine Erhaltungsladung sondern nur CCCV Kennlinien. Mir ist das nicht "wurscht" und ich bin 69,... Ich mag es einfach nicht Dinge unnötig auf Verschleiß zu fahren auch wenn mich die Folgen wohl nicht mehr tangieren werden. Deshalb habe ich für meine Victrons ein "Stillstandsprofil" mit 13,3V für längere Nichtnutzung. Das entspricht einem SoC von 85-90% (Sehe ich anhand der Nachlademenge beim Rückschalten auf "Normalbetrieb") Das Umschalten sind jeweils 2 Klicks bei denen ich völlig entspannt bin. :D Lifepo4 haben bei 100% keinen großen Stress. Die sind auch für die Zyklenzahl nicht schädlich. Dauerhaft 80% wären in Sachen Balancing auch oft nicht gut. Die 80% kommen von den Li-Ion-Zellen der Handys und bestimmter EAutos. Die waren und sind da etwas empfindlich. Ist aber eine Technik. Grüße
Kannst du gerne machen, auch wenn viele das für unnötig halten ;). Wenn du wieder wegfährst, stellst du einfach die Absorptionsspannung wieder auf 14,4 V zurück . Die Victron App machts leicht möglich …. Helmut
Warum entlädt sich die Aufbaubatterie wenn keiner „an Bord“ ist? Schalt‘ die Batterie doch einfach ab?!! Grüße Dirk
Auch eine Möglichkeit, aber dann sollte man sicherheitshalber auch Solar deaktivieren. Helmut
Und jetzt noch eine dritte Meinung zu dem Unnützen Thema. Ich würde 13,6 Volt nehmen. Den wenn der Accu lange auf dieser Spannung gehalten wird, ist der Accu Voll, wenn der Strom gegen Null Ampere geht. Hier diskutieren 2 User über 13,8 Volt Ladeschlusspannung um den Accu auf 50-80 % zu halten. Denke mir da fehlt es bei beiden in den Grundlagen. Der eine schreibt, der andere bestätigt es. :gruebel: :rofl: :argue:
An Gutn für diese Qualifzierte Meldung. Franz Menschen sind verschieden. Mir ist die Lebensdauer vollkommen wurscht. Ich erlebe das Ende von dem Akku eh nicht. Wir hatten seit Anfang Coronazeit keine Möglichkeit die Akku's zu belasten. Jetzt mit dem 2000 W WR, einer 700 Watt Kaffeemaschine und der 1700 W Kochpfanne werden wir auch nichts reißen. Bei uns fließt so täglich Erhaltungsladung in die 14 Jahre alte Starterbatterie. Soll doch jeder sein Leben sich so gestalten wie er möchte. Wie schon geschrieben, wird bei 13,3V nicht ballanciert. Da können die Zellen schon mal auseinanderlaufen. Ich mußte meine Akkus nach diesem sonnenlosen Winter auch erstmal wieder aktiv ballancieren um wieder auf 100% Leistung zu kommen, ohne ständigen OVP. Sorry für die unqualifizierte Behauptung von 13,8 und 50% SOC. Es ging mir nicht um die genaue Zuordnung von Volt und SOC. Dann eben z. B. 13V für ~80% oder 12,8V für ~60%. Es ging mir eher darum, ob das dauerhaft gesund ist, beide Absorptions- und Erhaltungsspannungen auf eine so niedrige Spannung zu setzen. Danke für den Beitrag, die Dinge nicht unnötig zu verschleißen, das handhabe ich auch so. Ich bin noch nicht so in der Endzeitstimmung, dass man die meisten Ergebnisse eh nicht mehr erlebt.. Daher befürworte ich die Nachhaltigkeit für mich, die Mitmenschen und den Planeten Guter Hinweis mit dem Balancing. Würde ein aktiver Balancer in dem Bereich bereits etwas tun? Ich halte den Zellendrift jedenfalls mal im Auge bei dem Erhaltungsbetrieb. Warum überhaupt Entladung? Zum einen Selbstentladung, aber auch Dachlüfter, Access Point und ein bisschen IoT und Sensorik. Die LiFePO4 lief in der Vergangenheit auch schonmal auf 0%, oder war wochenlang auf 100%. Beides suboptimal, das möchte ich vermeiden, wenn man mit längerer Lebenszeit als 10 Jahren rechnet. Aber auch gut zu wissen, dass LiFePO4 nicht ganz so empfindlich ist wie andere Typen.
Du mußt das mal anders sehen. Sich nicht auf den 80 % festnagel lassen. DieserWert triftauf Lions zu. Nicht auf LFP. Bei LFP gibt es die Meinung der Studierten und Erbauer, das der Alterungsprozess am höchsten ist bei 14,4 bis 14,6 Volt. Und jetzt denke dir mal durch, was bei dir im Sommer mit der SR Passiert. Morgens beginnt ein neuer Zyklus. Der Accu wird auf Ladeschlusspannung hochgeladen. Ist die erreicht, wird nach kurzer Zeit die Spannung des Accus fallen. Auf die Eingestellte Erhaltungsspannung des SR. Und diese Spannung muß um 0,1 Volt unterschritten werden, damit er wieder Hochgeladen wird auf LAdeschlusspannung. Also wie lange ist der Accu wirklich in dem Bereich wo er schneller Altert. Also ist das Ganze nur eine Theoretische Panikmache von dir. Lass dich nicht verrückt machen. Ob der Accu dadurch 15 oder 15,2 Jahre lebt. Wegen zu hoher Spannung. Egal. Viel schlimmer ist die Entladung bis auf das Letzte.
Dort passieren die Schäden. Bis zu Totalverlust. Dort den Hebel ansetzen, nicht im oberen Bereich. Franz Wenn ich das hier so lese, frag ich mich, was von den Herstellern reiner LiFePO Ladegeräte mit CCCV Kennlinie zu halten ist, mit denen die Akkus dauerhaft mit bis zu 14,6V geladen werden. Haben die jetzt überhaupt keine Ahnung, oder wollen die nur die Akkus schneller zerstören um mehr verkaufen zu können?
Die haben keine Ahnung. Als Grundlage nehmen die die Aussagen der Hersteller der Chinesischen Fertigaccus. Dahin konfigurieren sie ihre Ladequellen. 3,65 x 4 = 14,6. Passt doch alles. Wenn dann der Hersteller des BMS auch noch auf 3,75 Volt einstellt. Sind alle glücklich und zufrieden. Weil es kein OVP gibt. So schliesst sich der Kreis. Franz Mir geht es eigendlich um die CCCV Ladekurve. Hier scheint man sich nicht so recht einig zu sein. Die meisten verwenden weiterhin eine abgesengte Erhaltungsladespannung nach dem Motto, haben wir schon immer so gemacht und schaden tut es auch nicht. Also warum ändern, wenns dem Akku sowieso egal ist. Besser verkaufen als angeblicher Akkuschutz läßt es sich alle mal. --> Link Was ist denn an der Einstellung nicht gut? Spielt jetzt bei uns keine Rolle weil EBL so gut wie nie ladet, Lima wenn Kühlschrank läuft weniger wie 20 A und Solar auch. Nur meine persönliche Erfahrung mit meinen und den Akkus die ich bei Freunden eingebaut habe, alle mit JBD, bzw. kompatibel (Eigenbauten sowie Aolithium, Mjbsan, Feence): Die brauchen keine 14,4V. Vorraussetzung: "Balancing nur beim Laden" auf "AUS", Balancing-Beginn "3,35V" also bei Akkuspannung 13,4V. Meine Solarregler fahren im Normalbetrieb durchgängig mit 13,8V und da sehe ich Zelldifferenzen von 3-5mV. Wenn ich (1-mal im Jahr) Langeweile habe, lasse ich zum Test bis 14,4V laden. Auch da bisher keine größeren Differenzen, vielleicht mal 10-15mV und die bügelt der Balancer in kürzester Zeit weg.
Du hast es doch schon sehr gut beschrieben CC/CV ist halt nur die Beschreibung der Ladecharakteristik (Bulkphase) und hat mit dem danach, sprich mit der Erhaltungsphase nichts mehr zutun, das ist dann andere Baustelle. Gruß Uwe Servus, meine Notbatterie läuft mit der Nordkyn Einstellung. Zugegeben die ist sehr konservativ mit Ucell 3,37V. --> Link (At mtrc, wenn Du möchtest, ziehe Dir die 7 Artikel rein) Bisher aber keine Probleme, im Gegenteil. Der Notstromer startet 1A, das Billigladegerät darin wurde auf 13,4V eingestellt. Es gibt viele Möglichkeiten einen Akku zu laden. Wie voll er dabei wirklich wird, wird der Normalnutzer eh nicht merken, es sei denn, er macht mal eine wirkliche Kapazitätsmessung. Die 'Lithiumeinstellung' an den Ladegeräten ist primär ein Verkaufsargument der Ladegeräte-Hersteller. Bleibatterien brauchen beim Laden Liebe & die richtige Ladekurve, sonst nehmen sie das übel. Eine LiFePO kann man eigenlich auch mit einem Labornetzteil laden, das stumpf auf 14,4 Volt eingestellt ist (also nicht höher mit der Spannung geht). Muss man dann nur manuell abschalten. Und der Li-Modus am Ladegerät macht auch nichts anderes - Spannung bis auf 14,X Volt hochziehen und dann abschalten, wenn die Spannung für eine bestimmte Zeit auf 14,X bleibt. Genauso gut kann man sein altes Blei-Ladegerät nutzen, wenn die Ladeschlussspannung stimmt. Die Erhaltungsladung nach dem eigentlichen Ladeprogramm ist von der Spannung her so niedrig, dass sie den LiFePOs nicht schadet. Und auch beim Solarcontroller kann man das Bleiprogramm wählen. Oder man nimmt nen guten und baut sich sein Ladeprogramm selber, mit Zeit für Top-Balancing und Erhaltungsspannung, wenn man will. bis denn, Uwe
Vollkommen richtig was du da schreibst.
Die 14,2 sind ein Kompromis an die oft vorhandenen Ladequellen. Und sind auch hilfreich, wenn jemand mit hohen Strömen ladet. Damit genug Spannungsdifferenz für Hohen Ladestrom da ist. So bekommmst du Accu zum Schluss schnell die Volle Kapzität in den Accu. Ist aber auch wieder so ein Sonderfall. Und die 14,2-14,4 sind die Domäne der Victron SR Regler Mit der Ausgleichsladung. Auch bei 2 Accus werden die von mir immer Aktiviert. Damit haben die 2 Accus sich immer die Möglichkeit, sich perfekt aneinander anzupassen. Meine Erfahrung bei Hohen Lade und Entladeströmen ist damit sehr Positiv. Weil dadurch keinen Differenzen entstehen können. Bzw. Abgebaut werden. Passiert auch bei sehr guten Zellsätzen. Und als Beispiel. Meine Winston werden seit 11 Jahren nur mit 14,2 Volt geladen. Obwohl die mehr vertragen könnten als die Blauen. Wer alos dei Möglichkeit hat, seien Ladequellen niedriger EInzustellen. Sollte das auch nutzen. Vorraussetztung ist immer, das die Zellsätze sauber laufen. Da gab es in der Vergangenheit leider viele unrühmliche Sachen. Leider, leider. Franz
DAS und alle Weitere ist korrekt. Möge sich der Eine und der Andere user bitte verinnerlichen.
Hier noch eine kleine Ergänzung, als Wink mit dem Zaunpfahl für alle, die noch auf der Suche sind: Bei 14.2V bis 14.4V steigen die Differenzen der Zellspannungen stark, bzw. überproportional, an. Diesen Effekt nutzen wir, damit das Balancing besser funktionieren kann. Weil es mit Billigelektronik, unter realen Betriebsbedingungen, mit dem ganzen Auto am Akku dran echt schwer ist, so kleine Differenzen verlässlich zu messen. Das alles braucht man nur zur Diagnose und wenn einmal der Zellsatz aus dem Ruder gelaufen ist. Im Normalbetrieb, wenn alles richtig eingestellt ist, sind 14.0V Ladeschluss völlig ausreichend. Aber. Diese Diagnosemöglichkeit will ich wirklich haben, und wenn nur einmal alle zwei Jahre. Auch wenn das als übertriebener Aufwand rüberkommt. Wie auch immer. Das ist ein schöner Thread bis jetzt. Es sieht so aus, als wenn das Thema allmählich durchdrungen ist. Grüße, Hendrik P.S. ich hatte vor kurzem so einen Akku angesehen. Der läuft richtig gut mit 14.20V Ladeschluss. ABER, bei 14.25V Ladeschluss gibt es unnötiges Drama mit Abschaltung des Ladezweiges. 5mV entscheiden hier über "problemlos,super bequem, läuft perfekt" oder "ständig Drama und keine Ahnung was da jetzt wieder passiert ist". 5mV. Im Auto, im Realbetrieb. Mit Verbrauchern und Solarlader dran. Es ist echt schwer, das verlässlich zu messen.
Danke für den Wink. Auch die Erstladung, wenn nur bis 14.0 Volt gelden wird, ist das beste was man machen kann. Wenn man die Möglichkeit hat. Neue Zellen wenn sie aus der selben Produktionslinie kommen. lösen dann auch kein OVP aus. Sind die dann ausbalanciert auf 14,0 Volt. Geht man höher bis man auf 14,5 ist. Dort auf 10 mV Differenz ausbalanciert hat. Ist man fertig. Und wenn man es genau wissen will. Entladen bis 11,6 Volt. Bis das BMS abschaltet. Und dann laden bis 14,2 Volt. Gibt es dort nur geringe Rückkehrdifferenzen unter 20 mV. Dann läuft der Accu, bis zum St. Nimmerleinstag. Warum: Weil der Hersteller sich an bestimmte Parameter bei der Auswahl der Zellen gehalten hat. Nicht nur auf den Preis geachtet hat.
Einmal im Jahr im Frühjahr. Reicht bei jedem vernünftig gebauten Accu. Sollte man mit einem Belastungstest verbinden. um die Kontakte auf Erwärmung zu kontrollieren.
Hendrick. ich bin bei dir. 100 Prozent. Weil ich mir immer wieder mal solche Accus gekauft habe. Wenn ich so weitergemacht hätte wie die Letzten Jahre, Könnte ich in ein paar Jahren ein Zellmuseum und eröffnen. Wäre dann sicher der Burner.
Absolte Zustimmung. Und wenn schreibt, erst Einstellen, dann ausbalancieren, Fertig machen inkl Test, dann einbauen, Dann noch den Sitz drauf als Letzte Action. Die wenigsten haben die Geduld, das so zu machen. Nach einem Jahr überprüfen auf 14,4 Volt und vorheriger Entladung. Ist der dann auffällig. Ist das ein Garantiefall. Man hat ja 5-7 Jahre Garantie. Den mit Speck fängt man Mäuse. :mrgreen:
Danke für deinen Fachlich korrekten Beitrag. :lol: Franz |
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