Nach langem durchforsten des Angebotes alles Navigationssysteme auf dem Markt, fiel die Entscheidung auf das gerade am Markt eingeführte Modell von Pioneer „AVIC-X1“. Dieses ist das bisher einzigste DVD Navigationssystem im DIN-Format. Es hat einen ausfahrbaren Monitor mit Touch-Screen, spielt DVD Filme, MP3 und alle bekannten sonstigen Formate. Der einzige Nachteil den dieses System aufweist ist, das es das Kartenmaterial der Firma Tele Atlas verwendet. Mir wäre es viel lieber, wenn es mit Navtech arbeiten würde!
So sah es im Womo aus mit dem bisher eingebauten Phillips Carin. Es war kein schlechtes Navigationssystem, jedoch verwendet es CD´s, und man musste an der Landesgrenze immer die CD wechseln. Sicher, kann man damit Leben, aber mich nervte es, da man immer genau wissen musste, wo man die Grenze überschreitet. Auch war das System etwas langsam.
Jetzt kam aber richtig Vorfreude auf, als ich den Karton öffnete
Die dort enthaltenen Kabe und Teile verwirrten mich Anfangs ein wenig, denn es waren weit aus mehr enthalten, als ich letztendlich verbauen musste.
Das Kabelgewirr, welches in amerikanischen Fahrzeugen wohl Standard ist, macht den Heimhandwerker schon mal ziehmlich wirr in der Birne, aber mit reiflicher Überlegung, findet man auch hier was man sucht! Angeschlossen wird das Geschwindigkeitssignal, welches eigentlich die einzige wahre Herausforderung ist, dies zu finden. Ich hatte die Suche ja schon beim Vorgänger vollzogen, wobei ich aber alle Kabel vom Kombiinstrument einzeln abisoliert hatte und jeweils 100 Meter gefahren bin, bis ich dann als vorletztes Kabel das richtige fand. In der Einbauanleitung stand, das man den Handbremssensor anschließen muß, das kam mir spanisch vor, die wollen aus Sicherheitsgründen das man nur mit angezogener Handbremse alle Funktionen zur Verfügung hat, damit man nicht während der Fahrt am System herumspielt. Da es mir aber zu blöd ist, jedes Mal wenn ich ein neues Ziel eungeben will, rechts ranzufahren und die Handbremse zu ziehen, entschloss ich mich, das handbremskabel an einer anderen Stelle anzuschliessen, welches dann dem System die angezogene Handbremse vorgaukelt. Ich schloss es an Dauerplus (was sich am Ende als Fehler in der Anleitung herausstellte, es muss an Masse). Das Rückfahrsignal habe ich nicht angeschlosse, die paar Meter die ich Rückwärts fahre machen den Braten nicht fett. An das Abblendlichsignal habe ich das System auch nicht angeschlossen, da sich dann der Bildschirm verdunkelt, und da ich meistens immer mit Abblendlich fahre, wäre der Bildschirm am Tag auch dunkel, also schloss ich es nicht an. Die Gps Antenne legte ich aufs Armaturenbrett. Der Anschluss am Navi ist Din-Anschluss, ich musste also nur den Stecker vom alten Radio an das neue System anschließen. Eine kleine Blackbox baute ich in den Fußraum, darin ist das Radioempfangsteil und der Girosensor verbaut, wahrscheinlich brachte Pioneer die zwei Dinge nicht mehr im Radio aus Platzmangel unter. Allses an seinen Platz gelegt, Radio mit Einbaurahmen eingeschoben, alles verschraubt, FERTIG!
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Erster Funktionstest: System findet sofort den aktuellen Standort, einfach genial!
Zur vollständigen Funktion musste ich eine Fahrt von ca 25 Km machen, auf dieser Fahrt richtet sich das System selbständig ein, es vergleicht die Geschwindigkeitssignale des Tachosignals und errechnet mit dem GPS Daten die Reifengröße, ist schon verrückt, früher musste man das per Hand eingeben nannte sich Kalibrierung, dafür musste man dem System sagen wo man sich befindet und dann exakt ein paar Meter fahren, es war nicht ganz einfach. Das geht jetzt alles automatisch.
Also alles in allem bin ich hochzufrieden mit dem System


