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altes integriertes FFB Womo. Probleme mit undichtem Dach


fuzzy am 14 Apr 2003 14:34:40

Haben einen 91 er FFB. Die haben wohl alle Probleme mit dem undichten Dach, Da vorne und hinten zwei Nähte über die ganze Breite laufen. Hat jemand schonmal sowas repariert, ich danke da eher an die große Lösung, die heißt komplette Dachplatte abnehmen um das ganze Malheur zu sehen und instandzusetzen, scheint mir sinnvoller als innen alles zu demontieren. :cry: :cry:
Womo siehe profil

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Abenteuer am 21 Apr 2003 23:00:44

Hallo,

kämpfe mit einem ähnlichen Problem. Bin gerade dabei meinen Alkoven zu demontieren. Die eine Seite habe ich von Ihnen schon ihrer Verkleidung beraubt, das Sperrholz und der Holzrahmen waren grösstenteils schon "Torf" :(
Die andere Seite kommt dran, wenn die Rechte fertig ist. Sie sieht auch nicht besser aus. :?
Irgendwo am Alkoven ist wohl eine Undichtigkeit die vom Vorbesitzer nicht bemerkt wurde. Merkwürdigerweise war kein Muff im Wagen. Ich suche jetzt noch die Stelle, wo ich wieder gesundes trockenes Holz der Rahmenkonstruktion im Dachbereich finde.
Warum die Konstrukteure der WoMo's die Stosskanten früher nicht besser, sprich konstruktiv Dicht geplant (ohne Sikaflex und ähnliches) haben, ist mir ein Rätsel.
Frage an alle: Welchen Zweck hat eigentlich die Versiegelung der inneren Sperrholzplatten mit Kunstleder, PVC oder ähnlichem? Ist das als Dampfsperre gedacht oder nur der besseren Pflege wegen? Diese Konstruktion verhindert meiner Meinung nach, dass Feuchtigkeitsschäden frühzeitig bemerkt werden können.

und Kopf hoch, auch wenn die nächsten freien WEs ausfallen (s.o.)

Günter

[Admin] am 21 Apr 2003 23:23:24

Warum die Konstrukteure der WoMo's die Stosskanten früher nicht besser, sprich konstruktiv Dicht geplant (ohne Sikaflex und ähnliches) haben, ist mir ein Rätsel


1.) wird so geplant, wie am billigsten gefertigt werden kann
2.) wollen die Hersteller ihre Fahrzeuge verkaufen - wenn´s ewig hält schadet das dem Umsatz

Frage an alle: Welchen Zweck hat eigentlich die Versiegelung der inneren Sperrholzplatten mit Kunstleder, PVC oder ähnlichem? Ist das als Dampfsperre gedacht oder nur der besseren Pflege wegen?


nennt sich wohl Design....... :D

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Abenteuer am 21 Apr 2003 23:35:27

Hallo,

ich werde jetzt, soweit machbar, die Konstruktion "wasserdicht" machen.
Hierzu werden zunächst die äussseren Kunstoffleisten demontiert, alles Dichtmaterial entfernt und anschliessend zusätzliche Alubleche (Dachdeckerbedarf) an die Aussenhaut geklebt (ca. 2-4 cm Überlappung). Diese Belche bekommen dann noch eine 90° Falz. Je nach Stosskante befindet sich das Blech über oder unter der Aussenhaut. Abschliessend kommen dann wieder die Kunststoffleisten dran. Für den Rest des WoMo-Lebens sollte das dann ausreichend dicht sein.
Das innere Plastik schenke ich mir. Holz natur oder weis sieht eh besser aus.

Günter

fuzzy am 21 Apr 2003 23:37:07

und welches Material nimmt man dann wenn der " Torf " weg ist ?

Hab noch nix demontiert, deshalb keine Ahnung was mich erwartet wenn ich den " Torf " sehe. Vermute mal es ist Holz ? Und waas nimmt man zum isolieren ? :?: :?:
fuzzy

Abenteuer am 21 Apr 2003 23:45:28

Bei meinem WoMo ist der Aufbau wie folgt:

(von der Innenwand)
1. Kunstlederbezug (lasse ich beim Neuaufbau wegfallen)
2. Sperrholz (4 oder 6 mm, muss ich noch ausmessen)
3a. Rahmen aus Holzlatten (3 cm dick, Nadelholz, Breite unterschiedlich. Merkwürdergerweise aber immer zwei Latten parallel, evt. aus Stabilitätsgründen).
3b. In den Zwischenräumen Styropor (3 cm dick), Es gibt unterschiedliche Qualitäten bzgl. des Dämmvermögens. Ich werde vermutlich aber Polyurethan nehmen, dämmt genaus so nimmt aber kein Wasser auf)
4. Aussenhaut aus Alu

Noch ein Tipp: vorher schauen wo das Wasser genau hergekommen ist. Bei mir ist es wohl über den Dachabschluss am Alkoven (rechts und links) eingedrungen und hatt sich über die obere Rahmenleiste gleichmässig verteilt ehe es sich, der Schwerkraft folgend seinen Weg nach unten gesucht hat.


Günter

Gast am 25 Apr 2004 12:12:57

wuuuaaaa....

hallo günter,
dann kommen dir die bilder hier wohl bekannt vor....

dokabastler am 26 Apr 2004 09:57:51

Hallo Abdichter und Torfaustauscher,

als ebenfalls Leidgeprüfter (Bereich unterm Heckfenster, Fenster-Dichtung hatte sich gelöst ...und kleiner Bereich an der Bodenplatte am Eingang) wünsche ich Euch viel Erfolg und mir daß ich davon zukünftig verschont bleibe.

Ich habe am heckfenster von Innen alles Sperrholz und alle befallenen Holzlattengerüstteile (bei mir Gott sei Dank nur wenige) rausgebaut so daß nur das Alu stehenblieb, das nasse und teilgefaulte Holz entsorgt (schön, die die Schraubengewinde mit der zeit abrosten....) , die Schadstelle abgedichtet und dann das Holzgerüst, die Isolierung und die Innere Sperrholzplatte wieder sauer und statisch stabil aufgebaut.....
An der Bodenplatte habe ich von unten gearbeitet, aber im Prinzip genauso......Gott sei Dank nur eine statisch unbedeutende Stelle von ca. 20 x 15 cm.

Ich bin froh, daß ich das nicht am Alkofen machen mußte....
Wie macht Ihr das damit der Alkoven nicht absinkt? Freilegen und langsam Skelettlatte für Skelettlatte ersetzen? Oder ganzen Alkoven abbauen - O Gott ich darf nicht drandenken......
Ich hoffe, daß meiner dicht ist.........


Nebenbei hab ich eine für meinen Geschmack ganz schöne Innenverkleidung/Wandverkleidung entwickelt:
Auf die Sperrholzplatte oder auf abgewetzte Holzfolienimitatoberflächen habe ich Rollenkork (unbehandelt, nimmt man eigentlich für die Isolierung von Fußböden, ist 2 oder 3 mm dick) zurechtgeschnitten und draufgeklebt.
Teilweise habe ich diese Platten fein lackiert, so daß die Korkstruktur noch sichtbar ist, teilweise einfach unbehandelt gelassen, teilweise gewachst. Uns gefällt es...außerdem


dokabastler

Abenteuer am 26 Apr 2004 21:24:33

Hallo,
das kommt mir nur zu bekannt vor. Allerdings habe ich auf Fotos verzichtet. Das Styropor habe ich vollständig entfernt. War auch ganz gut so, denn teilweise war es nass oder es hatte sich Wasser dahinter eingelagert. Und dann alles neu aufgebaut inclusive des Seitenrahmens im Alkoven. Sollte jetzt stabiler als vorher und vor allem dicht sein.
Da ich mit 2 Faltbooten reise benötige ich eine Dachlast von mind. 120 KG + meine 80 Kg. Hat sich im letzten Jahr aber ganz gut bewährt.
Im Prinzip habe ich die vordere Hälfte des WoMo von innen komplett neu herrgerichtet. Im Alkovenbereich musste ich von Aussen Alu Aufkleben da durch die lange Feuchtigkeit Alufrass entstanden war, Der Lack sah vor der "Enttorfung" gut aus und liess nichts schlimmes befüchten. In dem Zug habe ich auch die Kantenleisten im Dachbereich ausgetauscht, da ich die Dichtung darunter erneuert habe (50 m Butylband). Das teuerste, neben der Freizeit :cry: waren die neunen Kantenprofile, da die alten nicht reversibel demontierbar waren :cry:. Da nach dem Wegfall der inneren Verkleidung die Wände instabil wurden hab ich gleich auch alle Fenster ausgebaut und neu abgedichtet, Dekalin + das alte Dichtungsband,neues im nötigen Format war innert nützlicher Zeit nicht aufzutreiben. Ab Jahresende geht es dann mit der hinteren Hälfte weiter, die scheint dicht zu sein, hat aber andere Macken. Auf die vormalig vorhandene PVC oder Kunstlederverkleidung des Speerholzes habe ich verzichtet, das ganze ist nur lasiert. So kann ich in Zukunft Wassereinbruche wesentlich früher erkennen.



Günter

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