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Hallo Freunde,
wir sind heute von unserer zweiwöchigen Frankreichtour zurück gekommen. Leider viel zu kurz, ich würde am liebsten sofort wieder los. Cruiser Willkommen Zuhause Servus Cruiser, :razz:
schön das Du wieder da bist! :D :razz: Hallo Cruiser,
wir warten schon auf deinen Reisebericht. Das Sommerloch hier im Forum schließt sich langsam. :D Hoffentlich verpaß ich nichts wenn ich in 3 Wochen los fahre. :roll: Uwe @skylape und alle anderen
hier ist der erste Teil: Samstag 24.07.2004 um 7:00 Uhr aufgestanden, Morgentoilette und dann das Womo startfertig gemacht. Beate fährt Brötchen holen und zum Supermarkt, da wir noch Holzkohle brauchen. Um halb neun kommt unsere Tochter Steffi. Abfahrt um zehn nach neun. Wie üblich frage ich meine Frau, ob wir auch alles dabei haben. Na klar, alles dabei. 10 Minuten später klingelt das Handy. Unser Sohn Marcus, der zu Hause geblieben ist, meldet, dass wir das Grillgut vergessen haben. Also umkehren, Grillgut einladen und wieder los. Plötzlich fällt meiner Frau ein, dass sie zwar im Supermarkt war, aber vergessen hat Grillkohle einzukaufen. Also ab zur Tanke und Grillkohle kaufen. Dann endlich geht es los. Ab auf die BAB und Richtung Holland. Quer durch Holland und dann über die Grenze nach Belgien. Kurz vor Antwerpen dann ein Schild, das der Kennedytunnel für Fahrzeuge über zwei Meter Breite gesperrt ist. Toll, keine Ahnung wo der Kennedytunnel ist. Wir fahren weiter. Plötzlich sind wir auf der Strasse Richtung Kennedytunnel. Also schnell das Navi auf alternative Strecke gestellt. Zum Glück gibt es nach 850 Metern noch eine Ausfahrt. Allerdings wurde diese einfach durch die Polizei gesperrt. Nach weiteren 200 Metern hat dann die Polizei ein Stück Leitplanke entfernt und alle Fahrzeuge, die breiter als zwei Meter sind, herausgewunken. Dort standen bereits einige andere Fahrzeuge (Womo`s und Wohnwagengespanne) natürlich alles Touristen, Briten, Holländer, Italiener und Deutsche. Der ganze Spaß hat mal eben 50 Euro gekostet. Die reinste Wegelagerei. Die ganze Aktion, einschließlich Umfahren des Tunnels, hat uns mehr als eine Stunde an Zeit und ca. 40 Km Umweg gekostet. Nun waren wir endlich wieder Richtung Frankreich unterwegs. Über Brüssel, einen kurzen Blick auf einen Teil des Atomiums konnten wir auch noch erhaschen. Und dann endlich die Grenze nach Frankreich. Jetzt geht es nach Le Treport, an die Küste. Die Strecke ist ganz schön hügelig, aber unser Ducato zieht die Fuhre unaufhaltsam nach vorne. Manchmal nur mit 50 Km/h, aber er zieht. Dann endlich in Le Treport. Das Navi, PDA mit TomTom-Navigator 3, hat uns super gelotst. Der Stellplatz ist rappelvoll, aber wir können noch einen Stellplatz außerhalb der markierten Fläche ergattern. Wir stehen hinter einen Franzosen. Leider sind alle Stromanschlüsse belegt. Mit Händen und Füßen bitte ich den Franzosen, uns etwas von seinem Strom abzugeben. Der Franzose ist sehr freundlich, und hilft sofort. Jetzt werden der Grill und die Gartenstühle ausgepackt. Der Grill wird angeworfen und das Grillgut aufgelegt. Der Franzose freut sich sehr über die Grillwürstchen, die wir ihm und seiner Frau rüberreichen (nachdem ich die Grillwürstchen, die es in Frankreich zu kaufen gibt, probiert habe, weiß ich auch warum er den Nachschub so gierig entgegen nahm). So macht man sich Freunde (Wer andern eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät). Nach dem Essen wird schnell klar Schiff gemacht, die Gartenstühle weg geräumt, und dann sind wir in den Ort gegangen. Hier ist das Leben. Creperie an Creperie, Fischrestaurant an Fischrestaurant. Also, verhungern muss man hier nicht Dann sind wir weiter bis ans Meer gegangen. Eine herrliche Steilküste und ein breiter Kiesstrand. Es ist schon spät und wir sind doch ziemlich geschlaucht. Also zurück zum Womo und noch ein bisschen ferngesehen, bevor wir uns schlafen gelegt haben. Sonntag, 25.07.2004 Um ca. 9:00 Uhr kommt der Bäcker, laut hupend, auf den Platz gefahren. Spätestens jetzt sind alle wach. Wir kaufen Croissant und Baguette. Schmecken viel besser als Zuhause. Dann machen wir uns auf den Weg, einen Supermarkt zu finden. Ein Stellplatznachbar erzählt uns, das wir nur den Weg parallel zum Stellplatz und dann nach links gehen müssen. Er hat Recht, allerdings ist der Supermarkt viel weiter weg als er uns gesagt hatte. Als wir ankommen, schließt der Supermarkt gerade. Also wieder zurück und dann in die Stadt. Hier findet heute ein Fest statt. Keine Ahnung welches, aber hier tobt der Bär. Fast überhaupt kein Durchkommen. Schließlich finden wir aber doch noch einen Laden der geöffnet hat. Wir kaufen einige Lebensmittel und eine Flasche Cidre. Außerdem kaufen wir eine Packung Würstchen zum Grillen. Dann gehen wir noch ein wenig Schoppen. Wir kaufen "Chichi", Das sind, in heißem Fett frittierte Teigstangen, in Zucker gewälzt, eine Köstlichkeit, und Softeis. Anschließend ging es zum Strand. Der besteht leider nur aus Kieselsteinen. Es ist nicht einfach dort zu laufen und auch das Liegen auf den Kieselsteinen, tut, trotz Decke, weh. Aber die Steilküste, ist beeindruckend. Da es immer voller wird, beschließen wir zum Stellplatz zurück zu gehen. Abends wird gegrillt. Die Würstchen die wir gekauft haben, entpuppen sich, als nicht "grillfähig". Es tropft ständig Fett aus der Wurst, so dass ich mehr mit Feuerlöschen, als mit Grillen beschäftigt war. Nach dem Essen haben wir uns ins Womo verzogen, da es doch merklich kühler wurde. Wir haben noch Karten gespielt und dabei den Cidre getrunken. Dann ging es, reichlich müde, ins Bett. Stellplatzinfo Le Treport Der Platz ist schön. Die Parzellen sind ausreichend bemessen und fast alle liegen direkt an einer Rasenfläche mit einigen Tischen und Bänken. Strom ist ebenso umsonst, wie die Ver- und Entsorgung. Die Stellplatzgebühr beträgt 5,50 Euro pro 24 Stunden. Morgens kommt ein Bäcker auf den Platz gefahren. Nachmittags und abends ist es etwas unruhig durch Stellplatzsuchende Womo`s. In die Stadt kommt man zu Fuß in etwa 10 Minuten. Zum Strand sind es noch ca. 5 Minuten mehr. Montag, 26.07.2004
Nach einem ausgiebigen Frühstück, sind wir Richtung Honfleur aufgebrochen. Die Landschaft erinnert mit ihren sanften Hügeln etwas an das Sauerland. Die Autobahn zwischen Dippe und Le Havre ist Mautpflichtig. Wir haben 7,10 Euro bezahlt. Dann die Pont de Normandie, eine Drahtseilbrücke, die in einer Länge von 856 Metern, die Saine überspannt. Die Gesamtlänge der Brücke beträgt 2500 Meter. Der Anstieg zur Brücke ist Atemberaubend. Unser Dicker hat die Steigung aber, im dritten Gang, gemeistert. Die Brücke ist übrigens auch Mautpflichtig. 6,30 Euro kostet die Überfahrt mit einem Womo bis 3,5 Tonnen. In Honfleur angekommen, findet man den Stellplatz, aufgrund der guten Beschilderung, ziemlich schnell. Hier muss man sich ein Parkticket für 7,50 Euro/24 Std. ziehen. Wir haben Glück und finden noch einen Stromanschluss. Fernsehen für meine Frauen ist also gesichert. Leider liegt unser Stellplatz ziemlich nahe an der Entsorgungsstation. Als erstes sind wir in die Stadt gegangen. Leider regnet es schon den ganzen Vormittag. Aber die schöne Altstadt mit ihrem bunten Treiben entschädigt uns für das schlechte Wetter. In einem Restaurant machen wir halt und sitzen, da der Regen inzwischen aufgehört hat, draußen und bestellen uns ein Omelett. Das Omelett ist sehr gut, wenn auch um einiges teurer als in Le Treport. Zurück zum Womo und erstmal schön ausruhen. Gegen Abend sind wir dann noch einmal in die Stadt gegangen und haben, da es jetzt nicht mehr regnete, den Abend genossen. Stellplatzinfo Honfleur Großer Platz für ca. 120 Mobile. Einige Stromanschlüsse und zwei Ver-, und Entsorgungsstationen. Der Stellplatz ist nicht besonders schön, aber Zentrumsnahe. Die Stellplatzgebühr beträgt 7,50 Euro für 24 Stunden (Parkscheinautomat), Inkl. Strom und Ver-, und Entsorgung. Dienstag, 27.07.2004
Weiterfahrt nach Deauville. Das Navi schickt uns zu einem Stellplatz am Yachthafen, unweit des Casinos von Trouville sur Mer. Wir stehen sehr schön, mit Blick auf den Yachthafen. Auch Fischkutter liegen hier, die am Abend zum Fischfang auslaufen und am nächsten Morgen, voll beladen, zurückkehren. Leider bietet der Stellplatz keinerlei Ver-, und Entsorgung. Auch Strom ist nicht vorhanden. Dafür entschädigt der Platz aber mit einer wunderschönen Aussicht. Wir sind in die Stadt Trouville gegangen. Hier gibt es eine Unzahl von Geschäften und Restaurants. Auf der anderen Seite des Yachthafens, liegt Deauville. Der Ort hat eine eigene City und einen eigenen Strand. Nach einem kurzen Stadtbummel, sind wir an den Strand gegangen. Traumhafter Sandstrand und herrliche Wellen im glasklaren Meer. Die Sonne brannte und wir haben uns alle einen Sonnenbrand geholt. Mittwoch, 28.07.2004 Nach dem Frühstück haben wir den offiziellen Stellplatz der Stadt Deauville aufgesucht um frisches Wasser zu tanken und unser Abwasser zu entsorgen. Der Platz ist sehr klein. Etwa 10 Mobile stehen dicht gedrängt in den Parkboxen im Kreis um die Ver-, und Entsorgungsstation. Die Station ist eine Katastrophe. Der Boden um die Station schwimmt nur so von den Fäkalien und es stinkt heftig. Ich klettere um unser Mobil herum, um ja nicht in die Fäkaliensuppe zu treten. Das hier überhaupt Mobile stehen, können wir nicht begreifen. Bei diesem Schmutz und Gestank. Nach dem wir fertig waren sind wir schnell zum Yachthafen zurück gefahren und haben uns dort wieder einen schönen Platz gesucht. Anschließend sind wir wieder an den Strand gegangen. Diesmal aber nach Deauville. Auch dieser Strand ist, genau so wie in Trouville, sehr schön und die Sonne brannte wieder vom Himmel. Auf dem Rückweg sind wir in einen Supermarkt gegangen und haben frischen Salat, Möhren und anderes Gemüse gekauft. Das haben wir anschließend im Womo zubereitet. Gegessen haben wir draußen mit Blick auf den Hafen. Stellplatzinfo Trouville sur Mer Schöner Platz für ca. 50 Mobile mit Blick auf den Yachthafen. Keine Ver-, und Entsorgung, kein Strom, keine Gebühr. Stellplatzinfo Deauville Kleiner Platz für ca. 10 Mobile, Schatten, Strom, Ver-, und Entsorgung, Alles kostenlos, aber total verdreckt mit Fäkalien rund um die Entsorgungsstation, es stinkt gewaltig. Donnerstag, 29.07.2004
Nach dem Frühstück fahren wir weiter. Eigentlich wollten wir auf den Stellplatz in Lisieux, da wir den Platz aber nicht gefunden haben, fahren wir nach Saint-Pair-sur Mer. Der Platz liegt direkt neben einer Tennisanlage und einem Spielplatz. Auf dem Platz zwischen dem Spielplatz und dem Tennisplatz findet ein Boule-Turnier statt und wir haben Glück, wegen der vielen Pkw der Turnierteilnehmer, einen Stellplatz zu finden. Als erstes versorgen wir uns mit Frischwasser und entleeren unsere Toilettenkassette an der gut zugänglichen Entsorgungsstation. Danach machen wir uns auf, die Stadt zu besichtigen und an den Strand zu gehen. In der Stadt ist nicht viel zu sehen, es gibt hier einen kleinen Supermarkt (ca.100 Meter vom Stellplatz entfernt), daneben sind öffentliche Toiletten, die aber nicht sehr sauber sind, und einen Souvenirladen. Das war es auch schon. Der Strand ist nicht schlecht, gibt es hier doch auch zwei Meerwasserbecken, die auch während der Ebbe zum baden genutzt werden können. Allerdings war das Wasser im Meer so voller Algen, das man kaum baden konnte. Nach etwa einer Stunde, sind wir zum Stellplatz zurückgegangen und haben uns das Boule-Tunier angesehen. Dann haben wir noch ein wenig im Womo gefaulenzt. Der Abend war ziemlich unruhig, durch die vielen an- und abfahrenden Pkw. Gegen 23 Uhr war dann endlich etwas Ruhe eingekehrt. Es kamen nur noch vereinzelt Womo`s, die einen Stellplatz suchten, und so legten wir uns, nach ein wenig Kartenspielen, zu Bett. Um etwa ein Uhr begannen dann einige Jugendliche, gegenüber auf dem Spielplatz, lauthals zu grölen und zu schreien an. Ich glaube, die wollten die Womo-Besatzungen ärgern. Da aber, die französisch sprechenden Womo-Leute, keine Anstalten machten, die Jugendlichen zu Recht zu weisen, hielt ich mich ebenfalls zurück (obwohl ich, zu diesem Zeitpunkt, soweit war, einige der Schreihälse zu verprügeln). Gegen zwei Uhr etwa, verloren die Jugendlichen dann das Interesse und zogen ab. Morgens um 07:30 Uhr wurde dann auf dem Spielplatz und in der Tennisanlage Rasen gemäht. Mit der Nachtruhe war es nun endgültig vorbei. Wir frühstückten missmutig und fuhren gegen neun Uhr weiter, in Richtung Le Mont-Saint-Michel. Stellplatzinfo Saint-Pair-sur-Mer Kostenloser Stellplatz für ca. 50 Mobile. Kostenlose Ver- und Entsorgung. Toiletten in ca. 100 Meter Entfernung, nicht sehr sauber. Lärmbelästigung durch an- und abfahrende Tennisspieler. Küste Freitag, 30.07.2004
Früh morgens haben wir uns in Saint-Pair-sur-Mer mit Frischwasser versorgt und unseren Abwassertank und die Toilettenkassette entleert. Dann ging es zum Mont-Saint-Michel. Gegen 11 Uhr trafen wir auf dem Stellplatz ein. Nach dem wir 8 Euro Stellplatzgebühr entrichtet hatten, konnten wir auf den sehr weitläufigen Platz. Da noch nicht all zu viele Womos da waren, konnten wir uns einen schönen Platz mit Blick auf den Michel aussuchen. Nach einem längerem Gespräch mit einem Holländer, machte ich es mir im Fahrerhaus unseres Ducato gemütlich und betrachtete den Michel und die anrückenden Scharen von Pkw, Womo`s und Wohnwagengespannen. Meine Frau machte eine Wattwanderung um den Michel herum. Dann haben wir unsere Campingstühle ausgepackt und so richtig gefaulenzt. Um 17:00 Uhr, als die Touristenschlange am Michel deutlich kleiner geworden war, gingen wir auch hin. Es war überwältigend. Die engen Gassen, die kleinen Läden, einfach schön. Nach zwei Stunden hatten wir zwar noch nicht alles gesehen, waren aber müde vom Treppensteigen und laufen. Wir gingen zurück und aßen erst einmal ausgiebig. Nach dem Dunkel werden, war die Aussicht auf den Michel einfach überwältigend. Wie er so beleuchtet und angestrahlt dort stand, ich habe nicht viel gesehen, was schöner ist. Traumhaft. Stellplatzinfo Le-Mont-Saint-Michel Sehr großer Parkplatz für einige hundert Fahrzeuge. Ein Teil davon ist für Reisemobile reserviert, allerdings halten sich einige Pkw nicht daran und parken trotzdem dort. Stellplatzgebühr 8 Euro. Keine Ver-, und Entsorgung, kein Strom. Dafür aber eine grandiose Aussicht auf den Michel, vor allem nachts, wenn der Berg beleuchtet ist. Am Mount-Saint-Michel Samstag, 31.07.2004
Weiterfahrt nach St.Malo. Wir haben drei Stellplätze gefunden, die alle direkt an der Nationalstrasse liegen, mit Aussicht aufs Wasser. Keinerlei Ver-, und Entsorgung, dafür aber, durch die Strasse, sehr laut. Wir sind dann auch nicht dort geblieben, sondern weiter nach Erquy gefahren. Der Stellplatz dort ist ganz in Ordnung. Es gibt eine kostenlose Entsorgungsstation. Für Frischwasser bezahlt man 2 Euro, Strom gibt es nicht. Der Platz ist sauber und nur ca. 200 Meter vom Strand entfernt. Am Strand gibt es dann kostenlose Toiletten und kalte Duschen. Nach dem wir uns eingerichtet hatten, sind wir an den Strand gegangen. Da gerade Ebbe herrschte, mussten wir ein Stück weit durchs Watt laufen, um ans Wasser zu kommen. Der Strand und das Wasser, sind sehr sauber. So haben wir ein paar Stunden am Strand verbracht. Anschließend wollten wir noch in die Stadt zum Bummeln. Da es aber ein gutes Stück bis in die City war, und es ziemlich steil bergab ging, habe ich mich entschlossen nicht mitzugehen. Ich bin dann durch die Klippen wieder zurück zum Stellplatz gegangen. Abends waren wir noch einmal am Strand, diesmal war auch das Wasser da. Sonntag, 01.08.2004 Ein weiterer Tag in Erquy. Wieder waren wir am Strand, das Wasser war wieder weiter draußen. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht. Abends wieder ans Meer. Das Wasser war wieder da. Wie machen die Franzosen das nur? Stellplatzinfo Erquy Sauberer Platz für ca. 50 Mobile, Entsorgung kostenlos, Versorgung 2 Euro, kein Strom. Toiletten und Duschen (kalt) in ca. 100 Meter Entfernung am Strand. Stellplatzgebühr 2 Euro für 24 Std. Brötchenservice. Montag, 02.08.2004
Wir sind früh losgefahren, Richtung Tregastel. Der Stellplatz liegt gegenüber einer Tennisanlage. Neben der Anlage geht ein Weg zum Strand. Der Strand besteht aus rotem Granitstaub, im Wasser stehen einige Felsen. Auch am Rand ist es sehr felsig. Da es uns dort nicht so gut gefallen hat, haben wir beschlossen weiter zu fahren. Wir sind dann nach Saint-Anne gefahren. Der dortige Stellplatz ist sehr schön gelegen. Auf einer Wiese, mit Aussicht auf eine riesige Klippenlandschaft. Leider war dieser Stellplatz bereits bis auf den letzten Platz belegt. Also sind wir weiter gefahren. In Perros-Guirec fanden wir einen schönen Stellplatz genau an einem See, neben dem Yachthafen. Da man dort allerdings nicht übernachten darf, mussten wir abermals weiter ziehen. In Plouha - Le Palus endlich haben wir dann einen schönen Stellplatz gefunden. Nur ca. 100 Meter vom Strand entfernt. Der Strand besteht aus großen Kieselsteinen. Wenn das Wasser sich nach hinten verzogen hat, kann man aber sehr gut im Watt liegen. Auf der rechten Seite, kann man über eine steile Treppe die Klippe erklimmen. Von dort oben hat man dann einen herrlichen Blick über die Bucht. Nach dem baden im Meer, haben wir noch vor dem Mobil gesessen und einigen Boule-Spielern zugesehen. Am nächsten Morgen kam gegen neun Uhr ein Bäcker auf den Platz gefahren. Stellplatzinfo Tregastel der Untergrund besteht aus Schotter für ca. 50 Mobile, Ver-, und Entsorgung kostenlos, kein Strom, Stellplatzgebühr 5 Euro. Stellplatzinfo Plouha Schöner Platz auf Wiesenuntergrund, sowie im vorderen Bereich (außerhalb der Saison) auf Asphalt. Ca. 100 Meter zum Strand. Kinderspielplatz, Entsorgung kostenlos, Versorgung 1 Euro, kein Strom, Brötchenservice. Dienstag, 03.08.2004
Weiterfahrt nach Saint Malo. Der Stellplatz befindet sich am Rand eines Großparkplatzes und kostet 2 Euro. Vom Stellplatz aus gibt es einen kostenlosen Bus-Transfer in die Stadt. Saint Malo ist die größte Stadt in der Bretagne, die wir bis jetzt besucht haben. Man kann stundenlang durch die Geschäftstrassen bummeln, oder auf der Stadtmauer, der Festungsanlage, in der der größte Teil Saint Malos liegt, die Stadt umrunden. Nach einem ausgiebigen Stadtbummel sind wir mit dem Bus zum Stellplatz gefahren. Meine Familie ist anschließend mit dem Bus wieder in die Stadt und an den Strand gefahren um zu baden. Ich bin lieber im Mobil geblieben und habe gefaulenzt. Da der Platz uns nicht so gut gefallen hat, sind wir gegen Abend weiter gefahren. Nach dem Suchen (und finden) einer Tankstelle haben wir uns auf den Weg nach Le Mont Saint Michel gemacht. Gegen 21 Uhr waren wir dort. Wegen des drohenden Hochwassers, wurde der Stellplatz am Michel gesperrt und ein großes Wiesengelände, ca. 1,5 Kilometer vor dem eigentlichen Stellplatz als Stellplatz ausgewiesen. Gleich nach unserer Ankunft, haben wir uns auf dem Weg zum Michel gemacht. Nach einem gemütlichen Rundgang durch den Klosterberg sind wir dann wieder zum Stellplatz zurück, wobei uns der Rückweg fast doppelt so lang vorkam. Mittwoch, 04.08.2004
Früh morgens sind wir dann noch einmal nach Lisieux gefahren um den dortigen Stellplatz zu finden, was uns schließlich auch gelang. Ein schöner Stellplatz, unter Apfelbäumen und mit Blick auf die Basilika. Der Stellplatzbetreiber spricht sehr gut deutsch. Man steht dort ruhig und hat sehr viel Platz, Strom gibt es auch. Nur das Wasser funktionierte nicht (böse Zungen behaupten, der Inhaber habe seine Wasserrechnung nicht bezahlt), leider funktionierten deshalb auch die Duschen nicht. Der Stellplatzinhaber versorgte uns aber ausreichend mit Frischwasser, welches er in Kanistern heranschaffte. Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten, sind wir zur Basilika gegangen und haben diese besichtigt. Diese ist fast genauso imposant, wie der Saint-Michel. Die Basilika ist der heiligen Theresa geweiht und ein Wallfahrtsort. Aus diesem Grund, wird man in der Stadt auch mit Theresa-Souvenirs bombardiert. Es gibt so gut wie keinen Laden, in dem man nicht irgendetwas mit der „Resi“ darauf bekommen kann. Nach dem wir, nach langem Suchen, endlich einen Super Markt gefunden hatten und die nötigen Sachen eingekauft haben, haben wir uns auf den Rückweg zum Stellplatz gemacht. Dort angekommen, hat der Stellplatzbetreiber schon seine Waren zum probieren aufgebaut. Calvados, Cidre, Apfelsaft und Co, warteten schon darauf probiert und an den Mann gebracht zu werden. Wir kauften dann auch drei Flaschen Apfelsaft und eine Flasche Cidre. Wobei der Apfelsaft sehr gut schmeckte, der Cidre aber ungenießbar war. Der Grill wurde aufgebaut und erst einmal ordentlich gegessen. Danach haben wir noch eine Zeit lang mir unseren Stellplatznachbarn zusammen gesessen. Stellplatzinfo Lisieux Schöner ruhiger Platz zwischen Apfelbäumen. Eine Anzahl der Stellplätze ließ sich nicht ausmachen, da der Platz ziemlich weitläufig ist und die Fahrzeuge (auch Wohnwagengespanne) verteilt in Parzellen überall sind. Strom ist vorhanden, ebenso Ver-, und Entsorgung (wobei die Versorgung zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes (und wohl auch schon seit längerem) nicht vorhanden war. Duschen sind auch vorhanden, die aber, aufgrund des fehlendem Wassers, nicht funktionierten. Brötchenservice vorhanden. Die Stellplatzgebühr beträgt 6,50 Euro und 2,50 Euro für Strom. Da die Frischwasserversorgung nicht funktionierte, brauchten wir aber nur 6 Euro (inkl. Strom) zu bezahlen. Der Stellplatzinhaber spricht sehr gut deutsch und ist immer bemüht, dass alle zufrieden sind. Donnerstag, 05.08.2004
Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir dann weiter gefahren, nach Le Treport. Auf dem uns schon bekannten Stellplatz, haben wir uns wieder, neben den eigentlichen Parzellen, an die Wiese mit dem Tisch und den Bänken, gestellt. Nach einem Rundgang durch die Stadt, haben wir noch ein wenig ferngesehen und sind dann zu Bett gegangen. Am nächsten Morgen haben wir uns im nahen Super Markt noch mit einigen Dingen eingedeckt, und unser Mobil voll getankt. Freitag, 06.08.2004
Frankreich Ade. Wir machen uns auf den Rückweg nach Deutschland. Die Autofahrer in Belgien sind, so glaube ich, die dümmsten der Welt. Wir haben dann auf dem Stellplatz in Aachen Zwischenstation gemacht. Nach einem Ausflug in die Stadt, haben wir uns, nach ein wenig fernsehen, zu Bett gelegt. Am nächsten Morgen sind wir dann nach Hause gefahren. Nach insgesamt ca. 2800 Km sind wir am frühen Nachmittag dann zu Hause. Hallo Alltag, du hast uns wieder. Nun hat auch Dich der Alltag wieder. Willkommen im Klub. :(
Meinst Du die Touries die durch Belgien kurven? Die Belgier können es eingentlich nicht sein, denn davon habe ich einige kennen gelernt. :D @Werner
ich meine schon die Belgier selber. Ich durfte die Belgier in D, NL, B und F beim Autofahren "erleben", und bin deshalb zu diesem Schluß gekommen. Hallo Cruiser,
sehr schöner, ausgiebiger Reisebericht, Frankreich könnte mir auch gefallen. Wie sieht es denn mit der Verständigung dort aus ? Habt Ihr euch wenigstens so richtig erholt ? Uwe Hallo Uwe,
ein wenig französische Sprachkenntnisse sind von Vorteil. Oft kommt man auch mit Englisch zurecht, mit Deutsch klappts kaum noch (kein Pflichfach in der Schule mehr). Also keine Angst und los geht´s - Frankreich ist SUPER 8) und meist ist das Wetter auch besser als im Norden. PS: die haben auch den Euro und das ist gut so @Skylape
Frankreich würde Dir bestimmt gefallen. Verständigungsprobleme hatten wir keine, obwohl wir kein Wort französisch sprechen. Manchmal hilft ein wenig englisch, ansonsten wild gestikulieren. Erholt haben wir uns prächtig. @agu, @cruiser,
:oops: hallo, my english is not so good, my german is better :D Ja schreiben kann ich Englisch nur mit der Sprache da hapert es, da bring ich kein Wort raus. Wir haben hier in der Firma amerikanische Teilhaber, die verstehst du kaum, als hätten sie einen Kaugummi im Mund, und bist du die Vokabeln parat hast, da sind die schon auf und davon :oops: Liegt warscheinlich daran daß ich die damalige Englischlehrerin nicht leiden konnte. 8) Uwe Hallo Cruiser,
Deine Reisebeschreibung ist wirklich super, zumal wir vor einigen Jahren fast die gleiche Tour gefahren sind, allerdings mit anderer Anreise. Da tauchen alle die schönen Erinnerungen wieder auf. @wiki
Ihr kommt aus der Umgebung von Stuttgart? Da hattet Ihr ja Glück, Ihr brauchtet nicht durch das Piratenland Belgien. hallo cruiser,
na, da haben wir und aber nur um ein paar tage verpasst.... toller bericht + tolle foto's ! danke!! :zustimm: @Dani
schade das wir uns nicht begegnet sind, wäre bestimmt lustig geworden. Im Übrigen habe ich von allen Stellplätzen, die wir angefahren haben (und von einigen mehr) die Koordinaten. Wer diese fürs Navi haben möchte, kann sie gerne bekommen. Wenn gewünscht, kann ich sie auch hier ins Forum stellen. |
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