rump
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Bildbericht: Mit der Fähre zur Halbinsel Peljesac


Schnecke am 05 Jul 2008 21:15:44

Mit der Fähre von Ploce zur Halbinsel Peljesac

Wenn man zur Halbinsel Peljesac gelangen möchte und von dort vielleicht weiter zur Insel Korcula, dann gibt es zwei Möglichkeiten:
Der Landweg durch Neum bis zur Abzweigung von der Küstenstraße, weiter über Ston, vorbei an Prapratno , über Dubrava, Drace und Janjina in Richtung Orebic.
Es ist eine landschaftlich sehr schöne Strecke, ein Halt in Mali und Veliki Ston bietet sich an .
Mein Bericht siehe:
STON, die Schatzkammer von Dubrovnik > --> Link
Die zweite Möglichkeit erscheint bequemer:
Mit der Fähre in knapp 1 Stunde von Ploce nach Trpanj , von dort über eine zunächst enge Straße hinauf zur Inselhauptstraße und weiter Richtung Orebic.

Wir sind den Landweg schon oft gefahren. Zu Ostern 2008 war jedoch die Küstenstraße im Neretvadelta gesperrt, und so mussten wir die Überfahrt mit der Autofähre ausprobieren.

Während der Vorsaison fährt die Fähre nicht oft - es empfiehlt sich, rechtzeitig am Fährhafen zu sein.
In der Hauptsaison ist das schon besser. Hier der Fahrplan für die Fähre

--> Link

Ploce ist eine Hafen- und Industriestadt mit rund 11 000 Einwohnern, nach Rijeka ist es der zweitgrößte Hafen Kroatiens.

Am Hafen



Wohnblocks prägen das Stadtbild




Weitere Bilder von Ploce, dem Hafen und der Fähranlegestelle (eingestellt von verschiedenen Forumsusern) siehe hier
--> Link

Ankunft der Autofähre



Die Fähre hat nur am Bug eine Auffahrrampe,man kann demnach nicht durch – und auf der anderen Seite wieder hinausfahren.
Das bedeutet: Entweder in Ploce rückwärts auf die Fähre oder in Trpanj rückwärts herunterfahren.
Die meisten Fahrzeuge fahren rückwärts hinauf.

Die Fähre hat den Hafen verlassen.
Blick zurück auf die Stadt





Blick auf Werft und Hafengelände




Blick nach vorne in Richtung Peljesac. Links ist eine große Sandbank zu erkennen, die vor allem für die großen Frachtschiffe besonderer Aufmerksamkeit bedarf.



Ein Frachtschiff auf der Fahrt zum Hafen Ploce
Im Hintergrund das Gebirgsmassiv des Sveti Ilja auf Peljesac



Auf der Fahrt in den Hafen



Ein zweites Frachtschiff lag draußen vor Anker.



Als die Fähre daran vorbeigefahren war, sahen wir ein kleines Lotsenboot, hinter dem sich das Frachtschiff dann auch in Bewegung setzte.



Die Küste von Peljesac bei Trpanj mit der imposanten Bergkulisse in Sicht



Das grüne Peljesac!





Einfahrt in den Hafen vonTrpanj





Ein Bildmotiv, das sich kaum ein Tourist entgehen lässt: Die Madonna wacht über dem Hafen





An der Anlegestelle wartete bereits ein Linienbus nach Orebic





Sie lag am Hafen und beobachtete alles genau



Bei der Weiterfahrt nach Orebic sieht man die Weinberge, in dem der berühmte Wein von Peljesac angebaut wird. Im April hatten die Rebstöcke gerade ausgetrieben.





Kurz vor Orebic, Blick auf das Bergmassiv des Sveti Ilja



Der April war die Zeit der blühenden Iris, der Nationalblume Kroatiens.



Es gibt sie auch in Weiß



Unser Tagesziel war der Campingplatz Nevio, ca 3 km vor Orebic.
Er liegt direkt am Meer – zum Teil oberhalb einer Steilküste, einige wenige Stellplätze sind auch unten am Wasser.



Am Hang gibt es schöne, neue Mobilheime mit phantastischer Aussicht.
Ein Weg mit Treppen und eine Straße führen hinunter zum schmalen Sandstrand.





Im April war der Platz noch leer. Wir fanden einen Panoramaplatz oben an der Kante.
Die Temperatur des Meeres lag noch bei 18 Grad, aber im Windschatten konnte man schon gut die Sonne genießen.





Der Platz ist sehr gepflegt, die Einrichtungen sind neu und zeitgemäß.
Nach Orebic hinunter sind es ca 2-3 km.
Wir hielten uns auf Nevio einige Tage auf und besuchten von hier die alte Kapitänsstadt Orebic sowie das Franziskanerkloster.

Berichte siehe
OREBIC in der Vorsaison < --> Link
OREBIC: Ausflug zum Franziskanerkloster < --> Link



Schnecke

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Maggie am 05 Jul 2008 23:13:52

Schnecke hat geschrieben:
Die Fähre hat nur am Bug eine Auffahrrampe,man kann demnach nicht durch – und auf der anderen Seite wieder hinausfahren.
Das bedeutet: Entweder in Ploce rückwärts auf die Fähre oder in Trpanj rückwärts herunterfahren.
Die meisten Fahrzeuge fahren rückwärts hinauf.



Kleine Ergänzung:

wir haben diese Fähre bisher 3x in der Hochsaison benutzt. Dann ist die Schlange riesig und es zählt Zeit. Uns hat man nie die Wahl gelassen, wann wo rückwärts. Bei uns war es immer so, dass man zur Abfahrt rückwärts drauf musste, um im Zielhafen jeweils zack-zack runterfahren zu können. Denn dort war ja kaum Platz zum Rangieren, weil die Nächsten schon wieder in langen Schlangen dort standen.

Tipp dazu: nicht von den Einweisern nervös machen lassen und im eigenen Tempo fahren. Bei langem Überhang am besten schräg - egal, was die Jungs rufen. Wenn man drauf ist, kann man wieder so fahren, wie die das wollen.
Und dann raus aus dem Womo, denn in Null-komma-Nix ist man so eingeparkt, dass man nicht mehr aus der Tür kommt. Was bedeuten kann, dass man, wenn die Fähre ankommt, auch nicht rechtzeitig in sein Fahrzeug kommt.
Wir haben das dann so gelöst, dass wir 3 Beifahrer mit Hund zu Fuß von der Fähre sind, so dass nur mein Mann einsteigen brauchte, als er denn reinkam. Und dann musste er quasi gleichzeitig auch schon starten und losfahren... Uns hat er dann draußen, 100 Meter weiter "aufgegabelt".

Trotzdem - ist eine nette Erfahrung und für die Zimtzicken war es besonders "krass".


@ Schnecke:

danke für den schönen Bericht und die tollen Fotos.


Allen eine schönen Sonntag
wünscht

Maggie

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Fähre von Rijeka nach Zadar
Reisebericht: Auf der kroatischen Küstenstraße bis Maslenica
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt