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In Österreich haben wir zu wenige Seen, deshalb bin ich seit 10 Jahren in Bayern Dauercamper auf einem kleinen See-CP. Hier steht das Womo quasi als Badehäuschen, wenn wir nicht unterwegs sind.
Nein im Ernst, das ist für mich der kürzest erreichbare Moorsee, da ich direkt an der Grenze wohne. Aber jetzt kommt die Stadt XXXXX auf die glorreiche Idee, von den Dauercampern Kurtaxe zu verlangen. Hier natürlich für das gesamte Jahr, da sich die Berechnung nach dem Pachtvertrag richtet und nicht nach der Zeit, die man auch wirklich dort ist. Wenn das durchgeht, wird sich der Preis mehr als verdoppeln. Für mich persönlich dann ein Kündigungsgrund, denn unser Geldschei... ist schon vor einigen Jahren an Überlastung gestorben. Kennt von Euch jemand bereits solche neuerlichen Abzockversuche und weiß jemand um die Rechtslage Bescheid? Der CP gehört natürlich der Stadt. Das Wort Kurtaxe ist ein Witz, denn außer einer längst Pleite gegangenen und leerstehenden Privatklinik gibt es hier ringsum nur Landwirtschaft. Offenbar kämpft der Bürgermeister noch mit der Wortwahl. Ortstaxe steht auch zur Auswahl. Weiss jemand Rat, wie wir Camper uns verhalten sollten? Ein vorsichtiges Gespräch von mir ergab nur die flapsige Antwort: Dann kündigen Sie ruhig, es gibt genug Bewerber in Wartestellung. Ich habe so meine Zweifel, denn auch in D rollt der Rubel längst nicht mehr so üppig. Heuer ist erstmalig der Platz Ende Juli nicht ausgebucht. LG, Walter Das ist zwar übel, aber viel machen kann man da nicht.
Wir standen vor 3 Wochen auf dem Stellplatz in Garmisch Partenkirchen, an der Wank-Bahn. Da wurde zusätzlich zur Stellplatzgebühr dann plötzlich ein "Umwelt-Euro" eingezogen. :vogel: Eventuell tut ihr Dauercamper euch zusammen und versucht zu verhandeln. Immerhin ist der Gemeinde eure Stellplatzgebühr ja schon mal sicher. Vielleicht könnt ihr mit dem Argument zumindest einen "Rabatt" rausschlagen. das kommt im moment zwar von den kommunen, die Bundesregierung will (und wird wohl auch) eine sogenannte Zweitwohnungssteuer für Dauercamper einführen.
Hab ich diese Woche erst wieder in der Tageszeitung gelesen. Wenn das passiert, ist rechtlich garnichts dagegen zu machen denk ich.
Die werden immer bekloppter! Kann man dann denn bei der Steuererklärung auch die Kosten für doppelte Haushaltsführung geltend machen?
Als Dauercamper, ganzjährig, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind: JA :wink: Und mal ehrlich, warum sollte ein Jahresplatznutzer (Dauercamper) besser gestellt werden als jemand der dort eine "echte" Zweitwohnung unterhält? Lindau am Bodensee verlangt zusätzlich pro Jahr von uns Dauercampern
sogar Kurtaxe und Zweitwohnungssteuer pro Person. Das finde ich echt unverschämt. Grüßle Achim
Weil diese "Zweitwohnung" keine Immobilie ist, sondern 4 Räder hat!?
erstens ist eine zweitwohnung eine geldanlage! dem gegenüber ist ein ww eine verlustanlage! wenn also ww oder Womo als zweitwohnung besteuert werden, dann müsste auch jedes motorboot mit kabine was im hafen liegt genauso besteuert werden. ich frag mich nur welcher neidgenosse sowas ins rollen gebracht hat :? am besten man sammelt briefmarken oder münzen denn davon wissen diese hascher nix und kann dann sein sauer verdientes geld selber ausgeben. gruß peter wenn ein dauercamper größtenteils sich auf dem CP aufhölt sehe ich da auch keinen Unterschied zu einer wohnung oder ähnllichem.
>4 Räder hin oder her, diese bleiben ja schließlich dauerhaft vor Ort.daher der begriff DauerCamper. Womo, oder wowo rerisende müssen doch auch Kurtaxe zahlen wenn sie an einem entsprechenden Ort sich aufhalten. Was für einen Grund gibt es es den dauercampern zu erlassen? Warum sind dauercamper anders als andere? gruß detlef @detlef
es geht nicht um die kurtaxe, die muß jeder bezahlen. es geht um die zweitwohnungssteuer! gruß peter Bevor der Thread ganz OT gerät will ich doch etwas klarstellen:
Wir samt unseren Freunden an diesem speziellen CP sind weder Schnorrer, noch sonstige Leute, die für eine genossene Leistung nichts bezahlen wollen. Aber die meisten von uns bringen es auf 10 bis maximal 40 Übernachtungen dort pro Jahr. Und dafür will der geldgierige Bürgermeister 365 mal "Kurtaxe" kassieren. Hier stimmt einfach die Leistung nicht mit dem Erbrachten zusammen. Wobei man sagen muss, erbracht wird von der Kommune eigentlich überhaupt nichts. Denn 3 WC und 1 Dusche pro Geschlecht für den gesamten CP ist mit der Jahrespacht schon mehr als bezahlt. LG, Walter Hallo,
die Gemeinden brauchen das Geld für entsprechende kommunale Leistungen und jede Gelegenheit zum "Abkassieren" wird wahrgenommen. Eddy Ich denke, dass es nicht rechtens ist, Kurtaxe auch für die Tage zuerheben an denen niemand vor Ort anwesend ist. Dann handelt es sich um eine Zweitwohnungssteuer! Als erstens müsste man Mal die Satzung über die Erhebung der Kurtaxe vorlegen. Ist doch ganz einfach. Jeder kündigt seinen Pachtvertrag, da der CP ja der Gemeinde gehört, hätten die nun gar keine Einnahmen mehr. Und dann wird sich auch der Bürgermeister denken: "Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach! "
Leider ist es in der heutigen Zeit sehr schwer alle Leute unter ein Dach zu bekommen! Jens das ist in Deutschland leider gang und gäbe. Meine Eltern hatten in Brodau an der Ostsee, zwischen Neustadt und Grömitz, einen Campingplatz (privat) trotzdem hat die Gemeinde Kurtaxe verlangt und zwar fürs ganze Jahr, das war vor über 20 Jahren, hat lange gedauert bis die Bayern das gelernt haben. Man konnte nichts dagegen unternehmen.
Noch besseres Beispiel, Lübecker müssen in Travemünde (Ortsteil von Lübeck) Kurtaxe bezahlen, wenn sie sich am Strand aufhalten. Noch jemand fragen wie weit unser Staat noch gehen wird. Matthias Moin Hallo comtec mit Deinem Vorschlag triffst Du nur die CP-Platz betreiber und weniger die Gemeinden.Die Kuetaxe kommt nicht von den CP-Plätzen :!:
Ernie
Hallo , zeigt Solidarität und wechselt alle gemeinsam auf einen Platz , der nicht so unverschämt ist. lgp
wenn der Pächter oder Besitzer zusperren muß , weil keine Leute mehr kommen , sondern dahin gehen , wo Sie nicht abgezockt werden ,müßte eigentlich der Pächter oder Besitzer dem Bürgermeister die Hölle heißmachen bzw.bei der nächsten Wahl gemeinsam mit allen Betroffenen einen anderen Bürgermeister wählen. Aber wie in einem anderen Thread erwähnt , es gibt keine Solidarität. lgp
Im Eröffnungsthread stand aber, der CP gehört der Stadt. Also trifft es doch die Richtigen! Oder? Meist werden diese CPs doch auch von der Stadt in Eigenregie betrieben. Jens Moin entschuldige comtec habe ich wohl überlesen :roll:
Ernie
Hallo Jens, das der "Richtige" getroffen wird kann sein. :?: Wenn eine Stadt einen Campingplatz betreibt, macht "sie" das über einen Pächter. Den trifft ein Boykott hart, die Stadt wird es verkraften. MfG Paule2
Das mag ja sein , Paule, aber das ist in diesem Falle zwar traurig, jedoch nicht zu vermeiden. Wenn der Pächter mangels Dauercamper hinschmeissen muss, findet die Stadt keinen neuen Pächter und kann sich die Kurtaxe in die Haare schmieren. Vielleicht wird die Stadt dann wach. Das ist zwar schade für den Pächter , aber hier zählt das Wohl Aller mehr als das Wohl eines Einzelnen, der immerhin freiwillig ein Erfüllungsgehilfe der Stadt ist. Städte , Gemeinden und andere Behörden kommen doch nur dann mit ihren Phantasieforderungen durch, wenn sich die Betroffenen nicht solidarisieren und nicht konsequent dagegen halten. Diverse Fälle mit Traumgebühren für Kläranlagen zeigen doch, daß solidarische Kontradiktion der Betroffenen wirksam zum Erfolg führt ! Schlimmstenfalls mit einer Sammelklage vor den zuständigen Gerichten. Irgendwann kneifen die Diener des Staates dann den Schwanz ein und werden vom geldgeilen Kassierer wieder zum Diener ....... Solidarische ! :D Hallo Harald,
stell' Dir doch mal vor, Du wärst der Pächter des Campingplatzes und Deine Existenz hängt davon ab. Ich halte nichts von Bauernopfern, schon gar nicht wenn mehr oder weniger unbeteiligte getroffen werden. Solange es Telefone, Medien und Briefpapier gibt, solange muß nach meiner Ansicht, nicht nach den allerletzten Mitteln gegriffen werden. MfG Paule2 Hallo
Ich möchte mich dazu gar nicht so weit aus dem Fenster hängen aber es gibt doch so was wie ein Gewohnheitsrecht.Damit wird sich der Bürgermeister wohl oder übel auseinandersetzen müssen. Ein Schlichter würde in diesem Fall auch eine Gesetzeslücke finden müssen um den sozialen Frieden bewahren zu wollen. aus dem Norden Moin Männer un Fruns :D Ich möchte mich noch einmal meinen Senf dazu tun :razz: Ich mußte ja nun meinen Emil verkaufen :cry: Nun suche ich was neues :-o Ich habe mich auch für Dauerplätze interresiert.In Ostsee nähe ca2-3Km weit weg liegen die Plätze so um 1000€ zuzüglich Strom Wsser etc. Kurtaxe kam immer extra lag so bei ca 70-100€pro Jahr und mußte man sich immer bei den jeweiligen Gemeinden abholen.Also so teuer ist Kurtaxe nun auch nicht.Und das an der Ostsee :D
Schönen Sonntag noch Ernie :snoopy: |
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