aqua
hubstuetzen
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Innenraumlüfter funzt nur auf höchster Stufe und quietscht


ostertag am 27 Aug 2008 12:56:02

Hallo Zusammen!

Wer sich ein gebrauchtes WoMo bei Ebay kauft, hat anschliessend viele Fragen :roll:

Den Fehler habe ich ja schon in der Überschrift beschrieben:
Der Innenraumlüfter funktioniert nur auf höchster Stufe und quietscht dann entsetzlich!
Muss ich jetzt nur den Vorwiderstand ersetzen oder auch gleich den ganzen Lüfter? Wenn hier auch Murphy´s Law greift, dann wohl beides ...

Und: das wollte ich jetzt nicht auch noch posten:
Die höchste Stufe des Scheibenwischers geht nicht - muss der Schalter neu, oder gibt es noch andere Ansatzpunkte?

Ach ja, ich habe einen Ducato 2,5l Sauger, Bj. ´93

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

moppel11 am 27 Aug 2008 14:32:08

Hallo ......
Es ist wahrscheinlich beides das Quitschen kommt zu 90% von den "Lagern" des Lüfters (Gleitbuchsen) dadurch dreht sich der Lüfter schwerer und die Widerstände (gibt es im Elektronikladen) rauchen ab.
Bei deinem Scheibenwischer prüfe erstmal den Mehrfachstecker am Motor.
sonst den Schalter durchmessen.

Christian

ostertag am 27 Aug 2008 14:38:55

Hallo Christian,

Danke für Deine Tipps!

dann werd ich erstmal nach den Widerständen sehen.
Vielleicht lassen sich die Lager ja irgendwie schmieren? Ein Schuß Caramba hat schon so manches Problem gelöst ...

Und in Caramba kann ich ja dann auch gleich den Mehrfachstecker des Scheibenwischers baden!

Ich habe mir auch gerade eine Reparaturanleitung bestellt - irgendwie habe ich das Gefühl, es könnte sich lohnen ...

Anzeige vom Forum


mk9 am 27 Aug 2008 14:49:47

zunächst kenne ich mich mit den Duc`s nicht aus.

Dennoch glaube ich, dass die Schmierung der Gleitbuchsen beim Lüfter
mit Caramba keine Dauerlösung ist.

Irgenwann wird m.E. das Geräusch wieder auftreten.

Ist eine Demonrage des Lüfters aufwendig? Wenn nicht, so würde ich das Lüfterlager mit entsprechendem Fett schmieren. Molykotefett dürfte eine Lösung sein. Sicherlich gibt es spezielle Fette, die für lange Zeiten das Geräusch beheben.




mk9

ostertag am 27 Aug 2008 15:11:55

Schon klar, Caramba ist immer nur für kurze Zeit die Lösung. Verdunstet zu schnell.

Ein richtiges Fett ist sicher die bessere Wahl. Darf aber nicht zu "zäh" sein, damit alles leicht läuft. Molykote? Kenne ich nicht aber ich mach mich da mal schlau.

Wie aufwändig der Ausbau ist, muss ich dann mal in meiner neuen Rep.Anleitung nachschlagen. Wenn ich einen neuen Lüfter einbauen muss, muss das Ding ja sowieso raus. Vorher teste ich auf jeden Fall, den Lüfter zu fetten!

danke für den Tipp!

gami am 28 Aug 2008 20:45:49

ostertag hat geschrieben:Wie aufwändig der Ausbau ist, muss ich dann mal in meiner neuen Rep.Anleitung nachschlagen. Wenn ich einen neuen Lüfter einbauen muss, muss das Ding ja sowieso raus. Vorher teste ich auf jeden Fall, den Lüfter zu fetten!


Hallo ostertag,

wenn Du den Überblick hinsichtlich des Lüfters hast, wäre es ganz toll, wenn Du eine Art Anleitung zum Ausbau des Lüfters - u.U. mit Bildern? - einstellen könntest!
Ich habe nämlich ein ähnliches Problem mit dem Lüfter meines 96er Ducato. Der quietscht auf Stufe 2 ganz eklig. Bei Stufe 1 lärmt er eher selten und bei 3 und 4 dann wieder nicht mehr. Aber die Stufe 2 ist die, die man wohl am häufigsten braucht. Ich bin da auch ein bißchen pingelig, was Geräusche anbetrifft - daher nervt mich das Quietschen extrem. Ich habe schon überlegt, was man wohl alles ausbauen muss, um da dran zu kommen. Ist vielleicht aber einfacher als man denkt!?

mk9 am 29 Aug 2008 11:46:21

Habe sehr viel Berichte von DUCATO - Besitzern mit all den Problemen gelesen.

Frage mich, weshalb sich nicht zu diesem Thema die anderen Ducatobesitzer melden ?

Von diesen Forenmitgliedern wird sicherlich ein Spezialist weiterhelfen können. Da bin ich mir ganz sicher.

Vielleicht liegt es aber daran, dass der Artikel noch nicht gelesen wurde.

Vielleicht hilft meine Mitteilung.




mk9 ( manfred )

ostertag am 10 Sep 2008 11:14:23

ALSO...

jetzt nach meinem Urlaub (pannenfrei!) habe ich mal den Lüfter ausgebaut.
Leider steht in meiner Rep-Anleitung nichts dazu drin - also selbst gedacht ...

Ist Kinderleicht!
Unter dem Armaturenbrett ist das Lüftergehäuse leicht zu erkennen. In Fahrtrichtung auf der rechten Seite das Gehäuse für die Vorwiderstände (da ragt ein Kabel mit Stecker rein). Das Ausbauen, 2 Schrauben, und rausnehmen. Die Widerstände sind einfache Drahtspulen. Bei mir war reichlich Laub drin. Das habe ich rausgenommen, damit die Widerstände weiterhin ausreichend gekühlt werden. Um weiteres Verlauben zu verhindern, werde ich über den Lüfterkasten im Motorraum ein Fliegengitter anbringen.

Auf der linken Seite dann 3 Schrauben, die den Motor mit Lüfterrad halten. Steckkontakt ab, Schrauben lösen, Motor raus. Das Lüfterrad ist nur aufgesteckt, lässt sich abbauen, indem man mit einem geeigneten Werzeug auf die Achse schlägt (nicht zu heftig - die Lager!) und gleichzeitig das Lüfterrad abzieht. Einfach. Dann muss man sehen, wie man die Stecker von der Trägerplatte abbekommt, bei dem Versuch habe ich versagt und einen Stecker kaputt gemacht. Später werde ich einfach per Bypass den Stecker überflüssig machen. Ist Pfusch, aber egal.

Als ich dann den Motor in der Hand hatte und die Achse von Hand gedreht habe, fiel auf, dass sie schwergängig war. leider war nicht auszumachen, ob es sich hier um Kugel- oder Gleitlager handelt. Ist alles in ein Gehäuse gepresst und nichts zu sehen. Typische Kugellager-Laufgeräusche waren aber mit der Stehoskop-Methode nicht zu hören, von daher tippe ich auf Gleitlager. Ich habe dann an die Lager da wo die Achse austritt erst Kriechöl gesprüht (Achtung, nicht auf die Kohlebürsten, die müssen fettfrei bleiben!!!) und dann leichtes Maschinenöl geträufelt. Was zuviel ist, abwischen! Läuft jetzt leichter. Dann etwas Molykote auf die Lagerstellen in der Hoffnung, dass es mit dem Öl hineinkriecht. Ich habe allerdings den Eindruck, dass das Hauptproblem darin besteht, dass der Rotor des Motors an der Äusseren Spule schleift, weil dort Schmutz eingedrungen ist. Den kann man aber nur herausspülen, weil der Spalt zu klein ist. Das habe ich dann auch lieber gelassen. Zu heikel.

Anschliessend habe ich den Motor an einer Autobatterie getestet. Das war zu heftig. Dann an einem Ladegerät. Der Motor lief gut und ohne Geräusche.
Wohl auch leichtgängig genug, denn er lief auch auf 6V.

Schwierigkeitsgrad für alle Arbeiten: Leicht

Heute abend werde ich alles wieder zusammenfummeln. Bin gespannt, aber ich glaube, es wird funktionieren. Wie lange? Schaun wir mal, dann sehen wir schon... (F. Beckenbauer)

Wenn alles eingebaut ist, melde ich mich noch einmal, um zu vermelden, wie es läuft.

Ich hoffe, ich konnte dem Einen oder Anderen mit diesem Beitrag irgendwie helfen und mich damit für die Super-Unterstützung, die ich hier erfahren habe teilweise revanchieren!

ostertag am 11 Sep 2008 11:02:17

Leider kann ich nicht Gutes vermelden.

AUF GAR KEINEN FALL DARF MAN AUF DIE ACHSE DES ROTORS SCHLAGEN, UM DAS LÜFTERRAD ABZUZIEHEN !!!

Dann verrutscht nämlich die Wicklung auf der Achse und die Kohlen laufen nicht mehr passgenau auf dem Schleifer. Und - was mein aktuelles Problem ist - irgendwie hat sich das Gehäuse gelängt, so dass die durch Sprengringe gehaltenen Lager nicht mehr beide in ihren Sitz passen.
Immerhin habe ich deshalb alles zerlegt und festgestellt, dass die Lager GLEITLAGER sind, was ja auch schon mal eine Erkenntnis ist. UND: die Ursache für das schleifende Geräusch war wohl ein Fremdkörper, der zwischen Wandung (äusserem Magneten) und Rotor geraten ist. Kann durchaus passieren, denn der Motor ist auf beiden Seiten offen.

Summasummarum:
eine Reparaturchance besteht nach meiner Meinung nicht wirklich.
Bloss nicht den Motor auseinander bauen!
Man kann versuchen, die Lager von aussen zu schmieren und hoffen, dass das Fett in die Laufflächen eindringt aber das wird auch nur eine begrenzte Zeit wirken.

Ich werde nun in einer anderen Richtung weiterforschen.
Es kann unmöglich sein, dass FIAT einen Lüftermotor ausschliesslich für den Ducato gebaut hat. Das Gehäuse wohl, aber auch den Motor? Die werden mit Sicherheit ins Regal gegriffen haben. Da werde ich jetzt mal beim Händler und beim Schrott vorstellig werden.

Neue Erkenntnisse teile ich umgehend mit.

ostertag am 12 Sep 2008 09:33:47

Wenn man so will: ein Erfolg!
Bei unserer FIAT-Vertretung in Bremen kann man einen neuen Lüftermotor kaufen! Für nur 232,- Euronen. Günstig, oder? Ich werde mal weiterschrauben ... Habe nun soweit alles wieder zusammen, die Lager gefettet und morgen wird er eingebaut und getestet.

mk9 am 12 Sep 2008 13:27:15

Hallo,

habe Deine Berichte über die erfolgte Reparatur des Lüfters gelesen. Schade, dass es nicht so geklappt hat.
Bei Ausbau von Motoren kann es immer wieder passieren, dass dann ein kleines Mißgeschick auftritt.
Du hast aber geschrieben, dass er selbst auf 6 Volt ( mit dem Ladegerät )
gelaufen ist. Konntest Du die Gleitlager ausbauen?
Unter goog.. mal nachsehen unter dem Begriff: Gleitlager.
Den Lüfter würde ich aber in jedem Fall mal behalten.


mk9 ( Manfred )

ostertag am 12 Sep 2008 14:19:57

Ja, die Gleitlager habe ich ausgebaut und gefettet.
Die sind da einfach von innen ins Gehäuse geklipst.
Inzwischen habe ich auch das Gehäuse wieder gerichtet. Passt alles wieder zusammen und läuft.

Ich sag mal so:
Wenn es einem gelingt, das Lüfterrad gewaltfrei (vielleicht mit einem geeignetem Abzieher) abzuziehen, dann ist eine Instandsetzung eines Lüftermotors möglich. Man muss nur sehr sorgfältig und konzentriert arbeiten. Die Gleitlager laufen halt irgendwann trocken und brauchen dann einfach Fett. Und bei der Gelegenheit kann man auch den Zwischenraum zwischen Rotor und äußerem Magneten reinigen; ich glaube, dass das häufig festgestellte Quietschen von Ablagerungen an der Stelle herrührt. Bei meinem Lüftermotor konnte ich jedenfalls starke Schleifspuren an der Stelle sehen.

Bei DEM Neupreis lohnt auch eine aufwändigere Instandsetzung!

mk9 am 12 Sep 2008 15:03:16

Hallo, habe Deinen Beitrag jetzt gelesen. Freut mich, dass es noch geklappt hat.
Ich hab irgendwo mal gelesen, dass es selbstschmierende Gleitlager gibt, die keine neue Schmierung benötigen. So viel ich mit entsinnen kann, sind das Gleitlager aus SINTERMETALL, kann es aber nicht genau sagen.
Da Du jetzt aber alle Schritte des Aus- und Einbau kennst, wirst Du in Zukunft auch mit evtl. Problemen keine Probleme mehr haben.
Was mich wundert,ist, dass die anderen User nicht zu Deinem Erfolg geschrieben haben.


mk9 ( Manfred )

ostertag am 12 Sep 2008 15:18:49

Hallo Manfred,

andere Lager kann man wohl nicht einbauen, weil die im Lüfter eine ganz besondere, aussen abgerundete Form haben. Damit sie von einem Federblech gehalten werden können. Wenn man jetzt Hardcoreschrauber ist, kann man natürlich die eigentlichen Lagerbuchsen aus dem Lagergehäuse rauspressen und vielleicht auch ersetzen. Aber muss ja nicht unbedingt ...

Meine Reparatur hat sich ja noch nicht im Alltag bewährt. Mal sehen, wie lange das gut geht. Insofern will ich auch noch nicht von Erfolg reden. Aber erstmal bin ich ganz froh, dass ich in Sachen Lüfter so einigermassen Bescheid weiss.


Jörg

Gast am 12 Sep 2008 15:22:04

Ich habe hier den Umbau meines Lüftermotors auf Kugellager beschrieben. Wir haben zwar einen 280er Ducato, aber Elektromotoren sind doch alle mehr oder weniger gleich aufgebaut. Vielleicht könnt ihr damit etwas anfangen:

--> Link


Manfred

ostertag am 12 Sep 2008 15:30:44

Manfred, da bleibt mir glatt die Spucke weg!

Respekt!
Du hast es wirklich drauf!

Ich sag hier nichts mehr zu dem Thema... :oops:

Gast am 12 Sep 2008 16:37:40

ostertag hat geschrieben:Respekt!
Du hast es wirklich drauf!

Ach was, alles halb so wild! Ich hab ja auch nur Standard-Werkzeuge zur Verfügung und muss deshalb improvisieren. Professionell ist anders, ich würde mich eher als engagierten Bastler bezeichnen :D


Manfred

ostertag am 12 Sep 2008 16:44:59

Nee, lass mal stecken, ist schon toll!

Aber eine Ausstattung mit Standard-Werkzeugen IST ja auch schon was - ich lebe ja noch aus dem rostigen Werkzeugkasten :(

Mich würde mal interessieren, was Du unter "professionell" verstehst?

Gast am 12 Sep 2008 17:33:44

Naja, als "Profi" hätte ich meine Drehbank angeworfen und mir schnell mal ein neues Gehäuse und einen neuen Rotor gebaut :D

Aber ist schon o.k. so, ich bin mit der Reparatur zufrieden. Der Lüfter läuft ruhiger als jemals zuvor und das für Materialkosten in Höhe von 2,50 EUR.


Manfred

ostertag am 13 Sep 2008 20:57:07

So.
Jetzt habe ich den Lüftermotor wieder eingebaut und er läuft gut!

Aber: wie erwartet: jetzt kommt die Sache mit dem Vorwiderstand.
Er läuft nur auf höchster Stufe ...

Die Windungen der Widerstände sehen gut aus, sind also nicht durchgebrannt.
Muss ich mal auf Fehlersuche gehen ....

moppel11 am 14 Sep 2008 10:00:49

Hallo
Sind bei den Vorwiederständen Temperatursicherungen dran (sehen aus wie Silberne Wiederstände) die verabschieden sich auch gerne.
Christian

ostertag am 15 Sep 2008 10:53:10

Ich glaube, ich habe mich nicht präzise ausgedrückt.
Was ich hier als "Vorwiderstand" bezeichne, ist auf der rechten Seite des Lüftergehäuses eine mit 2 Schrauben abnehmbare Einheit, auf der drei Drahtwicklungen zu sehen sind. Unter der einen Wicklung ist noch so etwas wie eine Spule zu sehen. Und - ganz lustig - wenn ich die ausbaue, verändert sich am Verhalten des Lüfters: NICHTS! Er läuft wie vorher nur auf der höchsten Stufe. Kann man das verstehen?

mk9 am 15 Sep 2008 13:47:03

Hallo, ich würde mal bei pamakihu ( Manfred aus Wegberg ) anfragen.
Vielleicht hilft ein Drehpotentiometer zur Reduzierung der Drehzahl.
Manfred aus Wegberg wird Dir sicherlich einen guten Tipp geben können.


mk9

ostertag am 15 Sep 2008 15:03:09

Hallo mk9,
danke für den Tipp und die Idee!

Aber vorher habe ich noch den Ehrgeiz, die vorhandene "Installation" zu verstehen und evtl. wiederherzustellen. Vielleicht ist da ja nur irgendwo ein Stecker abgerutscht oder sowas ...
Vielleicht ist es ja auch normal, dass ich den Stecker einfach abziehen kann, wenn die Widerstände es nicht mehr tun.

Weiss der Himmel, wie das geschaltet ist!

ich leg mich mal drunter, die Tage ...

moppel11 am 15 Sep 2008 17:23:04

Hallo
Ich habe mir im Selbsthilfebuch mal den Schaltplan zu Gemüte Geführt
Die höchste Stufe ist direkt ohne Vorwiderstand daher läuft er auch laut Plan ist da ein Schalter verbaut der bei Übertemperatur auslöst. Die drei Drahtwicklungen sind die Vorwiederstände .Es müsten da ein Schwarzes,ein rotes ,ein Graues ,und ein Grünes kabel sein. Meß doch mal den Widerstand Zwischen den einzelnen Anschlüssen .Wenn Zwischen dem Schwarzen und dem Roten bei dir keine verbindung ist (hochohmig) dann wird dieser Schalter defekt sein.

MFG
Christian
Ps wenn du den Schwarzen und Roten verbindest müste der lüfter auf stellung 1 vollgas laufen.

Gast am 15 Sep 2008 17:49:03

Hallo zusammen,

bei meinem Modell (280er) sieht der Motor anders aus. Hier ist der Vorwiderstand in der Trägerplatte für die Kohlen integriert:

Draufklicken zum Vergrößern

Es gibt auch nur 2 Stufen, nämlich die erste über diesen Widerstand und die zweite direkt auf die Kohlen. Hier mal ein Schaltplan dazu. Oben rechts ist der Schalter, Stellung auf "Aus", Mitte wäre Stufe 1, rechts Stufe 2. Darunter ist der Motor mit dem Vorwiderstand:

Bild

Bei neueren Modellen liegt der Vorwiderstand außerhalb des Motors. Wie die Schaltung genau aussieht, kann ich nicht sagen, hab leider keinen Schaltplan davon. Prinzipiell gibt es aber 2 Möglichkeiten. Zum einen, die Widerstände seriell zu schalten, so dass sich die Werte bei kleinster Stufe addieren. Beim Durchbrennen des unteren Widerstands (Stufe 2) würde auch die erste Stufe nicht mehr funktionieren:

Bild

Die andere Möglichkeit ist, die Widerstände parallel zu schalten. Dann würde beim Durchbrennen eines Widerstands nur die jeweilige Stufe ausfallen:

Bild

Man kann das ganz einfach mit einem Ohmmeter durchmessen, wie es geschaltet ist und welcher Widerstand defekt ist.

Hoffe, geholfen zu haben.


Manfred

ostertag am 15 Sep 2008 20:22:28

Also, vorab: Ihr habt alle einen gut bei mir - eine solche Hilfsbereitschaft habe ich noch nirgends erlebt!

Da ich den Widerstand gerade ausgebaut habe, kann ich die Kabelfarben nicht zuordnen aber ein paar tolle Fotos schießen.

ostertag am 15 Sep 2008 20:22:56

Also, vorab: Ihr habt alle einen gut bei mir - eine solche Hilfsbereitschaft habe ich noch nirgends erlebt!

Da ich den Widerstand gerade ausgebaut habe, kann ich die Kabelfarben nicht zuordnen aber ein paar tolle Fotos schießen.

ostertag am 15 Sep 2008 20:26:49

Ich habe zwar keine Ahnung von dem elektrischen Kram aber es sieht für mich so aus, als ob es sich hier um eine Reihenschaltung der Widerstände handelt.
Wenn der "Master" durch ist, geht also nichts mehr.

Bei nächster Gelegenheit werde ich zwischen den "Kabelfarben" messen, dann wissen wir mehr.

Aber ich denke, ich werde das ganze Teil ersetzen müssen und irgendeine Ahnung sagt mir, dass es nicht mehr lieferbar ist.

ostertag am 15 Sep 2008 20:39:32

Auf der Rückseite des Ganzen sind 4 Stecker.
Da habe ich mal gemessen.
Vorab: ich habe keine Ahnung, wie man das Messgerät abliest.
Ich habe einen Messbereich von 200 Ohm eingestellt.

1 ist auf der Seite, wo die Spule (oder was auch immer) sitzt.

zwischen 1 und 2,3,4 zeigt mir das Gerät "1" an, ich vermute, kein Durchgang, weil ich die gleiche Anzeige erhalte, wenn ich die Messfühler zusammenhalte.

Zwischen 4 und 3 lese ich 2.2 ab
zwischen 3 und 2 lese ich 0.5 ab

Hat das jetzt irgendwie zur Aufklärung beigetragen?

Gast am 15 Sep 2008 23:22:57

Vorab: Die "1" Deines Ohmmeters zeigt einen unendlichen Widerstand an, also wie von Dir vermutet "Kein Durchgang". Das müsste das Gerät auch anzeigen, wenn Du die Messfühler nicht zusammenhältst. Du hast geschrieben, dass es "1" anzeigt, wenn du sie zusammenhältst. Dann sollte das Gerät eigentlich "0" anzeigen, weil ja praktisch kein Widerstand vorhanden ist. Ich vermute deshalb, dass Du das "nicht" oben vergessen hast, oder?

Die Bezeichnungen 1, 2, 3 und 4 sagen mir nicht viel, man müsste mal die Rückseite sehen, um zu erkennen, wo sich die Stecker befinden. Es handelt sich aber auf jeden Fall um eine Reihenschaltung, das ist klar zu sehen. Die Widerstände sehen sehr gut aus, da scheint mir nichts durchgebrannt zu sein. Aber auf Bild 006 sieht man unten links eine etwas "verbruzzelte" Stelle, direkt neben dem runden Bauteil, das die von Christian erwähnte Temperatursicherung sein müsste. Miss mal den Widerstand dieses Teils, der sollte um 0 liegen. Falls nicht, hast Du das Problem schon gefunden. Und dann wäre man hier auch schon am Ende mit der Bastelei, denn sowas wird man kaum einzeln bekommen. Und wenn doch, wie will man das Ding austauschen? Zum Testen (und nur zum Testen!) kannst Du versuchen, dieses Bauteil mal zu überbrücken. Das ist allerdings kein Dauerzustand, denn ganz umsonst wird Fiat das nicht eingebaut haben.

Gefunden habe ich das hier bei Axel Augustin: --> Link

Sieht zwar etwas anders aus als Dein Widerstand, aber vielleicht wurde das Teil ja mal modernisiert?


Manfred

ostertag am 16 Sep 2008 09:21:16

Hallo Manfred,

das Ersatzteil bei AA hatte ich auch gefunden aber ich habe nicht geglaubt, dass es wirklich das richtige ist, weil es so anders aussieht.
Aber jetzt, wo Du mich auch noch einmal mit der Nase drauf stößt ...
Ist ja denkbar, dass das Ganze modernisiert wurde und dass statt der Wicklungen jetzt elektronische Widerstände verbaut wurden.
Ich werde es einfach bestellen und dann sehen wir ja, ob es geht. Immerhin ist es ja nicht ganz so teuer ...

Das Ergebnis werde ich dann hier mitteilen - kann ja sein, dass es auch andere interessiert.

Dir und allen anderen noch einmal vielen Dank für die schon fast selbstlose Hilfe!

ostertag am 07 Okt 2008 10:29:15

Jupp, das Teil geht!
Passt rein und funktioniert gut.
Jetzt ist das Thema "Lüfter" erstmal abgefrühstückt.

Das hat auch der Scheibenwischer mitgekriegt und ist schnell komplett ausgefallen - damit es nicht langweilig wird ...

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Zahnriementausch bei Fiat Ducato 2.3l BJ 08
Ducato 280/290 Kotflügelverbreiterung und Trittstufe
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt