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passte irgendwie unter diese überschrift.
kennt wer plätze zum übernachten in der nähe der historisch-wichtigen orte in belgien, auch private. da ich mich sehr, aus welchen gründen auch immer, mit der geschichte belgiens (in der zeit von 1914 - 18) beschäftige, wäre es schon klasse. da ein paar infos zu bekommen. Ieper, diksmuide, zeebrugge, westhoek und das heuvelland habe ich schon mehrfach bereist. ps. falls einer von euch, alte bücher zu diesem thema hat, egal ob in deutsch, englisch oder gar flämisch, und ich diese noch nicht haben sollte, ich wäre wahrscheinlich interessiert. Hallo,
man kann in Dixmude, Ypern, Veurne oder Gistel mit dem Womo stehen. Südlich von Nieuwpoort sind noch Schützengräben am Kanal zu besichtigen. Am besten im Rathaus von Nieeuwpoort nachfragen... zur Info, gary32 danke gary,
endlich mal ne antwort. belgien bereise ich schon ein jahrzehnt, aber fast immer mit dem pkw, dann sind die punkte, die ich sehen will, besser zu erreichen. manche belgier behaupten schon, ich wisse mehr über ihre gegend in besagter zeit, als sie selber, aber das thema faziniert mich eben. bin auch mitglied in einem belgischen (flämisch-englischem) forum zu diesem thema. alte bücher zu diesem thema sind aber schwer zu finden. die orte selbst, dank der pflege jagen sie einem heute noch schauern über den rücken. und zu besagtem rathaus: da gibt es seit letztem jahr einen fotoband: sector 17..... und dann die stadt mit anderen augen erkunden! Hi Al,
es hatte mich auch interessiert, weil ich einen längst vertorbenen weitläufigen Verwandten hatte, der als belgischer Infanterist in dieser Gegend bei Diksmuide den Stellungskrieg überlebt hatte und zwar in dem Abschnitt der als " Totengang " bezeichnet wird, dieser liegt an der Ijzer etwas nördlich von Diksmuide. Diese Stellungen kann man besichtigen... zur Info, Gary32 ich besuche den dodengang so oft es geht und immer wieder überkommt mich so ein schaudern, wenn ich mir vorstelle, wie sich hier jahrelang junge (und auch alte) männer auf ein paar meter abstand im gleichen gewirr von kriechgängen gegenüber lagen, bzw. standen, um sich gegenseitig zu ermorden.
man lese hierzu het drama van de dodengang (verlag de klaproos) und wer mit der sprache schwierigkeiten hat, dem sollten die schwarzweissbilder genug sagen. wenn man in westende am strand liegt, kann man sich gedanken um diese brit. planung machen.
gary und ich haben schon mal kurz drüber geplaudert. --> Link hallo al,
kennst du das buch von frieser: Ardennen Sedan, sehr gut recherchiert und umfassende darstellung. bin die strecke letzes frühjahr nachgefahren: lohnt sich!!! anton @anton
nein, das buch kenne ich noch nicht. werde mich direkt mal drum kümmern. danke! ich muss gestehen, als ich mich dem thema näherte, gedachte ich lediglich über die flandrische küste zu recherieren. mittlerweile gehören aber auch die somme und vimy etc., ebenso der kanal dazu. ein besuch in verdun war der auslöser des ganzen. so, kurz im web nachgesehen. behandelt mehr den zweiten weltkrieg und dessen strategien. die beiden vorherigen kriege werden aber auch behandelt.
werde mal schaun, ob ich irgendwo mal reinlesen kann. mein hauptaugenmerk sind aber nicht die schlachten, sondern die veränderungen, die direkt einwirkten. dinge wie obrigkeitsdenken, rassismus, sozialisation, wandlungen (thema frauenwahlrecht etc.). und da hat der grosse krieg verdammt viel bewirkt. wie gesagt, schlachten tauchen bei mir nur am rande auf, dagegen das leben im graben, in der permanenten nässe, die psychosen etc. das beschäftigt mich mehr. grössenwahnsinnige ideen, wie die landung in westende etc. kommen dann zwangsläufig hinzu. na ja, frieser stellt den ardennenvorstoß in den zusammenhang der deutsch-belgisch/französichen kriege seit 1870/71. wenn die veränderungen interessieren, die einwirkten, könntete man mit j. conrads herz der finsternis beginnen. belgien erscheint dann als beispielstaat für den brutalen europäischen imperialismus, 1. wk als großes schlachten zwischen den imperialistischen konkurrenten. das leid der schützengräben als fortsetzung des leids der unterworfenen massen in afrika und in europa..... ein weites feld (fontane).
anton ich nehm es simpler. das gebiet belgiens lag seit jahrhunderten einfach im weg, ein land zum besetzen, zum durchiehen. dieses land wurde einfach benutzt.
der grosse krieg war eine familienintrige, ein familienkrach. die industrie konnte zum ersten mal richtig beweisen, zu was sie in der lage war zu leisten, an welche grenzen man gehen oder sie gar überschreiten konnte. menschen wurden zu material, die allerletzten reste des mittelalters entliessen sich in die neuzeit. ich bin gefragt worden, ob ich nicht als sachkundiger führer (welch ein wort :twisted: ) mal eine tour durch die gebiete flanderns machen wolle. bei interesse arbeite ich sowas gerne mal aus.
muss aber ehrlich gestehen, das an vielen orten vieles erklärt und gedeutet werden muss, da nach über 90 jahren vieles nicht mehr sichtbar ist. was auf jeden fall da ist: die verteidigungslinie der belg. truppen an der ijzer von der küste bis fast nach dixmuide der "dodengang" der "bayernwald" hügel 60 einzelne ruinen als mahnmal diverse soldatenfriedhöfe zwei sehr gute museen das freiluftmuseum raversijde evtl. kann dabei kontakt mit belg. freunden geschlossen werden, die sich für dieses thema ebenfalls engagieren. ebenfalls interessant, es liegt ja fast auf den hinweg, ist der ehemalige festungsgürtel rund um lüttich (liège). ob ich die wallonische schriftweise richtig geschrieben habe, kann vielleicht robert oder gary bemerken.
hi al, alles richtig, sogar das accent grave von Lüttich stimmt. Der Festungsgürtel von Lüttich kann man noch besichtigen: Forts de Lonçin und Battice die 1914 nur mit schwere Artillerie bezwungen wurden. Das Fort Eben-Emael dagegen wurde 1940 in einen kühnen Handsteich von eine Kompanie Fallschirmjägern in einige Stunden eingenommen. An der Ijzer 1914 begann an sich der mörderische Stellungskrieg, nachdem die Belgier die Schleusen in Nieeuwpoort geöffnet hatten um den Vormarsch der deutschen Truppen zu stoppen. greetz, gary32 ein fachmaqnn!
dann solltest du bei so einer tour nicht fehlen. :wink: ich hatte vergessen, du hast ja auch franz. kontakte.
dann könnte man "vimy ridge" dranhängen. und hätten gleichzeitig einen weiteren punkt für frankreichs norden. Hallo histo-forscher,
Das Fort von Eben Emael darf man besuchen, ein Wochenend jede Monat. Lohnt sich wirklich ! Man muss jedenfalls reservieren..und Deutsche Bürger am liebsten durch den Haupteingang kommen, sicher nicht mit Falschirm :razz: Alle Info hier --> Link :wink: R. da schleicht sich der robert einfach so rein, nimmt die deutschen mit humor, und.....
was ist mit dir, robert? ein besuch in flanderns geschichte, bist du dabei?
Hi al, Vimy: steht da nicht das grosse Memorial der Kanadier die an der Schlacht an der Somme 1917 errinnert ? Kenne es nur vom Bild ... , gary32
hi Robert, die deutschen Fallschirmjäger sind damals NICHT per Fallschirm, sondern mit Segelflugzeuge auf das Dach vom Fort gelandet... greetz, gary32 röschtösch :!:
für kanada, aber nicht wegen der somme sondern wegen diesem hügel. der war überlebenswichtig für die deutschen truppen. ihn zu verlieren, hiess, die gesamte region zu verlieren. frankreich hat in anerkennung für den erfolgreichen einsatz der kanadischen soldaten dieses stück erde dem kanadischen volk geschenkt. seitdem wird es von kanadischen scouts verwaltet und gepflegt. sie machen auch dort führungen, zb. in den unterirdischen gängen (8km lang durch kalk und flintstein) die die truppen bis zu 30 m an die deutschen truppen heranführten. das ehrenmal liegt ein stück dahinter. und nicht weit entfernt liegen die lorettohöhen. riesige friedhöfe, direkt neben dem schlachtfeld. jeder der krieg im ansatz mag, sollte solche stätten besuchen. die welt wäre friedlicher. nach meinem kenntnisstand sind die deutschen (fallschirmjäger) dort gelandet und haben mittels flammenwerfer und co. das fort im handstreich genommen, da die kanonen nicht nach oben ausgerichtet werden konnten. an landesegler glaube ich da nicht.
Ich bin dabei, wenn es recht ist.
hi, manchmal bekomme ich Recht, nur von meiner madame selten :D a+gary irgendeiner im forum hatte im dialekt drunter stehen, nicht gemeckert ist schon gelobt. du musst deine frau verstehen, gary :twisted: Hi,
Das mit dem Fort Eben und dass dieses die größte Festung in Europa war, wußte ich auch noch nicht. Oder besser: Hatte bisher noch überhaupt nichts darüber gewußt, obwohl ich mich vor 10 Jahren oft in Belgien mit dme WOMO herumgetrieben habe. Danke für die Info! Ist vielleicht mal eine Reise wert. Vielleicht mal in Verbindung mit dem Weihnachtsmarkt in der Fluweelenhöhle? :D oder dem komischen Lagerverkauf Village. OT: Im Elsaß bei Mutzig gibt es auch eine riesige Festung mit Geschützen aus dem WKI und davor, die man z.T. begehen kann, auch relativ unbekannt: Festung Kaiser Wilhelm II. --> Link Frank hallo,
Belgien ist auch das Land der Autoren von Comics ( Bande dessinee ) In Brüssel gibt es sogar ein Museum... Die berühmtesten sind Willy Vandersteen (Suske en Wiske), Jean Graton (Michel Vaillant), Morris (Lucky Luke), Hergé (Tim und Struppi), Peyo (Die Schlümpfe und weiteres), Franquin (Spirou und Fantasio, Gaston und Marsupilami) und Philippe Geluck (Le Chat). zur Info, gary 32 @frank
ist das nicht die festung, die sowohl von deutschen als auch von franz. freiwilligen unterhalten wird? gab es da nicht auch einen TV bericht zu. und rein generell, wenn man schon dahinfährt, muss man dann nicht auch wein trinken 8) anmerkung als ich durch das elsass fuhr und nach dem weg fragte, sagte mir der mann auf französisch, er spräche kein deutsch. als daraufhin ein franzose anhielt und etwas fragte, sagte der selbe mann: mir spreche koi französisch! :wink: und nicht vorbeigehen an Marc Sleen ( Nero ) der popülärste in Flandern !
Leider nicht so bekannt im Ausland ! Aber gratuliere Gary; habt ihr ein "Inburgeringscursus" gefolgt um in Belgien ein zu ziedeln :?: @AL
ja, das stimmt alles! (Nur das mit dem Fernsehen weiß ich nicht). Leider habe ich keine Fotos davon. War die erste Festung der Welt, in der es Strom gab, so um 1890 herum, und die in Beton gebaut wurde. Aber das hat hier in Eurem Belgienthread nix verloren. Noch einmal Entschuldigung! Ansonsten Belgische Geschichte: Sollten wir doch einmal die Trappisten, Ihre Klöster und Ihre Produkte aufgreifen! Also Trappistenklöster gibt es in Orval, Grimbergen, Chimay und beim belgischen FVA gibt es eine "Kaart van de belgische Bierroutes" ,"Ongeveer 1000 te ontdekkken bieren" ---Wenn das keine Geschichte ist! Und ÄuSSERTS zu empfehlen: "Touristische Attraktionen und Museen in Belgien" - Wird jedes Jahr neu vom FVA aufgelegt...da ist alles drin von Bastogne bis Buggenhout. Frank gut dann planen wir gleichzeitig mal ne zweite tour durch die belg. geschichte. die bier-route.
startpunkt in roberts bester frituur, dann der rest. (ehrengast lancelot) :twisted: @frank
danke für den hinweis hier der link dazu --> Link zu spät bemerkt, diese seite gilt nur für österreich und die schweiz. sorry.
....oder in Verbindung mit das Domein Bokrijk vom Provinz Limburg. Berühmt sind die etwa 100 alte Häuser ( jede typisch für seine Region ) die aus ganz Flandern transportiert, hier wieder aufgebaut sind. Auch eine Spaziergang durch das Arboretum lohnt sich. Und für die (klein)Kinder gibt's ein altmodisches Spielparadies . --> Link In Hasselt ( etwa 5 km ) von Bokrijk gibt's eine SP mit Ver/Entsorgung und gratis Bus zum Ortsmitte. P.S.: jaja, dies gehört unter "Geschichte von Belgien ." :wink: haste recht, robert. Belgische Fritten...ich weiß, da sind alle Belgier als die Erfinder stolz darauf..aber da habe ich meine eigene Meinung zu, die matschen zu sehr unten in den Papiertüten und das mag ich nicht, trotz der hervorragenden Saucen. Dann lieber die Gaufres und die Pralinen!
Belgische Geschichte: Das Schlachtfeld von Waterloo (Ich wollte, es wäre Nacht oder die Preussen kämen) liegt südlich von Brüssel und nicht in England :D , ist hervorragend dokumentiert und mit dem Feldherrnhügel und den umliegenden Dörfern immer sehenswert. Bokrijk kann ich auch empfehlen, auch mit Kindern!. (Wir haben an der Sternwarte in Genk übernachtet) Frank über fritten haben wir schon diskutiert! und robert hat uns was empfohlen.
und...... ...ES GIBT KEINE BESSEREN FRITEN ALS DIE AUS BELGIEN :!: und die will ich nicht in der tüt, sondern in der schale, und ne lekker sauce dazu. :P waterloo... ich merke wir tauen langsam auf und entdecken unseren kleinen nachbarn neu. das finde ich gut. mehr dazu. Okay..lass mich mal nachdenken:
Ardennen ist nicht nur Schinken und die Ardennen Offensive aus dem Winter 1944/45 (In Bastogne, aber auch in jedem Ardennendorf mit einem Museum dokumentiert, z.B. Roche en Ardennes), sondern auch Bouillon im Tal der Semois. Das hat nicht nur etwas mit Suppe zu tun :D , sondern mit Gottfried von Bouillon - Eroberer von Jerusalem im 1. Kreuzug (1099). Die Burg ist sehenswert. Außerdem mit Kindern toll: wir sind mit unseren die Semois im oberen Teil mit unseren Schlauchbootkajaks gefahren - war wunderschön. Frank
hi, Waterloo ( Vlaams Brabant ) ist ein typischer flämischer Ortsname der mit " loo " enden, : Tongerloo, Koningsloo, Tessenderloo usw. Der Graf von Wellington konnte mit Hilfe Blücher die dortige Schlacht zu seinen Gunsten gewinnen. A propos Kempen ( Campine auf französisch ) ist sehr Womo freundlich gesinnt denn dort dürften die meisten SP von B. vorhanden sein. , gary32
Hallo, ja... die Semois ist ein Geheimtipp für Kayakfahrer, es gibt eine Anzahl von CP von wo man die Semois herunter paddeln kann. In Bouillon, konnte man früher an der " Ecole de Musique stehen ", aber glaube jetzt nicht mehr. , gary32
hallo Robert, nein kein Kurs... :D aber wir sind nicht nur Deutsche, Belgier usw , aber auch Europäer und da muss man sein Horizont etwas erweitern... Greetz, gary32 |
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