Endlich…. Los ging`s in den lang ersehnten Urlaub! Für den ersten Abend nahmen wir uns nur
eine kleine Etappe vor und fanden auf dem Weg einen kleinen Stellplatz auf einem öffentlichen
Parkplatz in Schlüsselfeld direkt an der A3. Sehr ruhige Lage und für die Durchfahrt ein guter
Übernachtungspunkt.
Am nächsten Morgen fuhren wir weiter Richtung Chiemsee. Dort fanden wir zwei schöne Plätzchen
auf einem CP direkt am Wasser und mussten direkt mal in die Fluten eintauchen, um uns zu
erfrischen. Das war doch schon mal ein guter Start in den Urlaub!
Die nächste Etappe führte uns durch Österreich und Slowenien. In Slowenien legten wir in Bled
einen weiteren Zwischenstopp ein. Der CP lag inmitten einer traumhaften Landschaftskulisse an
einem Bergsee mit einer kleinen Klosterinsel, umgeben von bewaldeten Berghängen.
Nach weiteren 300 km waren wir dann endlich am Grobziel angekommen: Die istrische Halbinsel.
Wir starteten unsere Istrien-Rundreise nordwestlich in Umag. Dort fanden wir mit dem Park Umag
einen toll ausgestatteten CP vor, der allerdings kaum Schattenplätze bot. Der Felsstrand war mit
großen Felsbrocken und glitschigen Steinen für Kinder eher ungeeignet, dafür gab es aber eine riesige
Poolanlage mit einem großen Nichtschwimmerbereich, in dem ein begeh/-spielbares Piratenschiff alle
Kinderträume erfüllte. Sehr empfehlenswert waren auch die zwei auf dem CP gelegenen Restaurants.
Leib- und Magenspeise der Kinder: Cevapcici!
Der mit Abstand schönste CP auf der bisherigen Reise erwartete uns hinter Porec. Camping Lanterna bot
uns alles, was wir für einen perfekten Campingurlaub brauchten. Großzügig angelegte Stellplätze unter Bäumen,
nah am Meer gelegen, saubere Sanitäreinrichtungen, toll angelegter Strand mit runden Kieselsteinen, der flach
abfallend ins Meer führte und somit gerade für unsere kleinen Kinder sehr gut geeignet war. Das Wasser war
ruhig und glasklar, der Strand teilweise beschattet. Es gab viele kleine Verkaufsstände in der Nähe der Rezeption
und ein Restaurant mit Livemusik. Für jeden war was dabei!
Auf der Weiterfahrt nach Rovinj machten wir einen Abstecher ins Zentrum von Porec. Das hatten wir uns mit der
Strandpromenade irgendwie malerischer vorgestellt, es war uns schon zu touristisch geprägt und erinnerte an einen
typischen Badeort an der italienischen Adriaküste.
Weiter Richtung Rovinj stoppten wir an einer Aussichtsplattform um den wunderschönen Ausblick auf den Limski-Kanal
zu genießen.
In Rovinj wählten wir unter den zahlreichen Cps Camping Vrsar aus. Die Lage am Meer war toll, allerdings waren
die sanitären Einrichtungen nicht sehr gepflegt. Auch hier gab es einen flachen Kiesstrand, an dem unsere Kinder
viel Freude hatten. Von Seeigeln weit und breit nichts zu sehen. Wie übrigens in unserem ganzen Urlaub nicht.
Dabei hatte ich schon so eine Panik…
Der CP lag wie die meisten weit außerhalb der Stadtzentrums, aber hier bot sich die Möglichkeit, mit einem Taxiboot
nach Rovinj zu fahren und die nutzten wir dann auch. Es war eine schöne, ruhige, ca. 30-minütige Fahrt, die sich
wirklich gelohnt hat. Die Altstadt von Rovinj war richtig schön und wir bummelten die Promenade bis zur Kirche den Berg
hinauf und durch kleine Gassen wieder hinunter. Nach dem Abstieg waren alle hungrig und wir kehrten in ein nettes Restaurant
ein. Danach noch ein schnelles Eis und schon kam das letzte Taxiboot des Tages für die Rückfahrt zum CP.
Nach Rovinj waren wir neugierig auf unser nächstes Ziel: Pula. Wir quartierten uns im Bi-Village in Fazana ein, ca. 5km
nördlich von Pula. Man merkte deutlich dass die Saison dem ende zu ging, wir konnten unsere Plätze frei wählen und platzierten
uns zentral zwischen Meer, Schwimmbad und Supermarkt, aber leider nicht schattig. Auch hier gab es zu unserer Freude einen Kiesstrand,
allerdings war das Meer an diesem Küstenabschnitt ganz anders als an unseren bisherigen Zielen. Vermutlich durch die Lage an der
südlichen Spitze der Halbinsel das Wasser aufgewühlt und es herrschte richtiger Wellengang im Gegensatz zu dem sonst sehr seichten Gewässer.
Die Kinder hatten viel Spaß in einem kleinen Spielpark, der aus einer Trampolinanlage, einer aufblasbaren Rutsche und einem Riesen-Bällebad
bestand. Auch im Bi-Village wurde in den Restaurants abends Livemusik gespielt, die Kinder waren nicht mehr von der Tanzfläche zu holen.
Mit dem Linienbus fuhren wir direkt vom CP in die Innenstadt Pulas. Dort bewunderten wir malerische Fassaden und Bauwerke aus
lange vergangenen Zeiten, wie z.B. das Amphitheater.
So langsam mussten wir jetzt schon an die Heimreise denken, zwei Wochen waren schon fast vergangen, seit wir gestartet waren.
Wir wollten noch einmal nach Rovinj und wählten diesmal den CP Polari, der uns sogar noch viel besser gefiel als der CP Vestar
auf dem Hinweg. Toller Strand, toller Pool, toller Spielplatz. Diesmal machten wir eine Fahrradtour nach Rovinj.
Leider verpassten wir wohl eine Abzweigung und landeten auf der Mountainbikestrecke. Super mit 3-Gang-Schaltung und Kindersitz….
Dafür wurden wir mit einem tollen Ausblick belohnt – und das Eis in Rovinj hatten wir uns dann redlich verdient! Auf dem Wochenmarkt
fanden wir ganz tolle Stände, die nicht nur dem üblichen Touri-Kitsch feilboten.
Auf dem Hinweg hatten wir Novigrad ganz übersprungen, das wollten wir jetzt nachholen und blieben eine Nacht auf dem CP Sirena.
Leider spielte das Wetter nicht mit und es regnete den ganzen Tag, so dass unser Spaziergang in die Stadt abrupt im ersten Lokal endete.
Am nächsten Tag war die Sonne uns wieder hold und wir konnten am Hafen vorbei durch die wirklich malerische Altstadt von Novigrad bummeln.
So hatte ich mir die istrischen Küstenstädtchen vorgestellt!
Weils so schön war, steuerten wir noch für die letzte Nacht CP Park Umag an, bevor wir auf dem Heimweg noch einmal in Österreich am
Wörthersee Halt machten. Dort nahmen wir einen Stellplatz in Rosegg bei Velden.
Noch ein Stopp in Ingolstadt und schon waren wir wieder nach 2480km in der Heimat! :cry:
Bilder und Internetlinks zu dem Bericht gibt es auf meiner Homepage!

