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Reisebericht Italien Oktober 2008 1, 2


WoRo1 am 04 Nov 2008 10:21:08

Wir haben 16 Tage Zeit und wollen wieder nach Italien fahren, und zwar – wie schon 2003 – in die Marken und nach Umbrien. Wenn wir Freunden oder Bekannten dieses Ziel nennen, werden wir immer wieder gefragt : Wo ist das eigentlich, die Marken. Auch mit Umbrien können die meisten kaum etwas anfangen. Unter Womo-Fahrern wird diese Unkenntnis wohl nicht ganz so verbreitet sein. Dennoch für die, die Italien nicht so recht kennen und lieber Skandinavien usw. bevorzugen :

Die Marken sind eine Region in Mittelitalien, die im Osten – u.a. mit der Hauptstadt Ancona - an die Adria, im Norden an die Emilia-Romagna und im Süden an die Abruzzen grenzt. Kennzeichen der Marken sind zum einen mehrere parallel verlaufende Bergketten des Apennin mit zahlreichen tiefen und engen Tälern, zum anderen eine Vielzahl von schönen kleinen Orten, die sich meist auf einem der zahlreichen kleineren Hügel befinden und alle eine historische Altstadt besitzen. Im Oktober sind diese Orte ruhig und sehr beschaulich. Im Sommer mag das anders sein, da die die Adria mit ihrem Massentourismus und den wahrscheinlichen Ausflugsfahrten ins Hinterland zum Teil nahe ist (Vielleicht berichtet mal jemand von Euch kurz über die Marken im Sommer, damit ein Gesamteindruck dieser Landschaft entsteht).

Westlich der Marken befindet sich Umbrien mit der Hauptstadt Perugia, die einzige Region Italiens, die keine Küste besitzt. Umbrien ist - ähnlich wie die Toskana -weitgehend eine liebliche Landschaft mit zahlreichen Hügeln, Tälern und weiten Becken, wird aber im Süden auch von ausgedehnten Gebirgszügen des Apennins begrenzt, der hier bis zu 2.500 m Höhe erreicht. Westlich grenzt Umbrien an den südlichen Teil der Toskana.

Noch einige Infos zu beiden Regionen :

• Stellplätze gibt es überall in den Marken und auch in Umbrien in nahezu jedem Ort, fast ausnahmslos kostenlos, meistens auch mit – dann ebenfalls kostenloser - VE-Möglichkeit. Es sind in aller Regel – nicht gerade aufregende - Parkplätze, die auch von Womos benutzt werden können. Für die, die mit einem Internet-Zugang reisen, sind natürlich hier in der Sammlung des Forums zahlreiche Stellplätze ausgewiesen. Eine umfassende Übersicht über alle Stellplätze gibt es – wie sonst auch für alle anderen Regionen Italiens - unter --> Link (dort unter „sosta camper“, wo man den Text statt auf Italienisch auch auf Englisch lesen kann) und auch unter --> Link. Viele Stellplätze nennt auch reisemobil in der Ausgabe 9/2008 (viel mehr als in dem Bordatlas von reisemobil). Halbwegs brauchbar ist aber auch der – allerdings bereits 2004 erschienene - Italien-Stellplatzführer von pm (der demnächst als Neuauflage erscheinen soll). Aber man kann auch ohne all diese Führer Stellplätze finden. Es gibt reichlich davon. Man braucht nur den Womo- oder den Busparkplatz-Hinweisen folgen. Obwohl gerade während dieser zwei Wochen unser Navi zur Reparatur war, haben wir meistens keine Probleme gehabt, die Plätze zu finden. Wegen der Navi-Reparatur kann ich leider auch nicht mit GPS-Daten aufwarten. Unabhängig von den vielen Stellplätzen darf man in Italien grundsätzlich überall eine Nacht frei stehen (sofern damit kein „Camping“ verbunden ist, wozu angeblich auch schon ein ausgestelltes Fenster zählt).
• Campingplätze : gibt es in den Marken – außer unmittelbar an der Adria – kaum und in Umbrien – außer am Lago di Trasimeno - nur wenige. Und auch die sind im Oktober weit überwiegend bereits geschlossen.
• Literatur : Zu den Marken gibt es nur wenig Literatur, dafür aber einen guten Reiseführer von Sabine Becht aus dem Michael-Müller-Verlag. Ein Buch aus dem Womo-Verlag gibt es zu dieser Region bisher leider noch nicht. Ein Vorteil der Womo-Bücher, das Aufzeigen von Stellplätzen zum freien Stehen, käme in den Marken aber nicht wesentlich zum Tragen, da es dort überall kostenlose Stellplätze gibt (s.o.). Zu Umbrien gibt es viele Reiseführer, u.a. einen sehr gründlichen von Baedeker. Außerdem gibt es ein Buch aus dem Womo-Verlag (... Toskana und Umbrien, Teil 2 : Der Osten), das auch – zu den Marken gehörig – Urbino beschreibt.

• Das Wetter : Wie auch schon 2003 war es durchgehend sommerlich warm (meist um 25 Grad, in den Bergen der Marken etwa 17 Grad) und sonnig. Nur gegen Abend wurde es – insofern doch schon Herbst – etwas kühl. Regen hatten wir nicht an einem einzigen Tag.

• Wie kommt man in die Marken? Wenn man über die Schweiz kommt, fährt man über Mailand immer geradeaus über Parma, Modena und Bologna bis nach Rimini. Gleich dahinter beginnen dann die Marken. Man kann natürlich auch kurz vor Rimini rechts in Richtung Perugia abbiegen, wenn man zuerst nach Umbrien will (oder schon in Bologna, wenn man über die Toskana fahren will). Kommt man über den Brenner, geht es am schnellsten immer geradeaus am Gardasee und Verona vorbei und dann auch über Modena, Bologna und Rimini.

Unser Plan, diesen direkten Weg zu wählen, wird aber durchkreuzt von dem traumhaften Wetter, das wir in Norditalien erleben. Deshalb haben wir es plötzlich doch nicht so eilig und wir nutzen das schöne Wetter, um durch die Dolomiten zu fahren, Venedig zu besichtigen und an der Adria zu baden. Das verkürzt natürlich unseren Aufenthalt in den Marken und Umbrien. Auch deswegen kann mein Bericht über diese Regionen kein umfassender Überblick sein, zumal wir die grandiosen Berglandschaften im Süden beider Regionen in diesem Jahr sowieso nicht befahren wollen. Dafür reicht die Zeit einfach nicht. Das kommt später einmal dran. Der Bericht kann also nur ein selektiver Eindruck sein, als solcher aber wohl ausreichend für die Entscheidung, ob man die Marken und Umbrien als Reiseziel in Erwägung ziehen sollte oder nicht.

Freitag, 10. Oktober 2008 : Um 12 Uhr sind wir auf der Autobahn und fahren geradeaus in Richtung Süden bis Volkach, einem netten kleinen Weinort in Franken. Dort bleiben wir – für 5 € - auf dem Stellplatz unmittelbar am Main.

Sonnabend, 11. Oktober 2008 : Wir fahren über München und danach bei schönstem Wetter über Kufstein, durch das Inntal, an Innsbruck vorbei und über den Brenner bis Klausen, einem kleinen, netten und gemütlichen Südtiroler Ort, der sich schräg unterhalb der Autobahn befindet (aber ohne nennenswerte Belästigung durch diese). Dort gibt es einen Stellplatz für 12,30 € (incl. VE + Strom). Was hier sehr nervt, ist die Nord-Süd-Zugverbindung, die mitten durch den Ort und leider auch etwa 50 m an dem Stellplatz vorbei führt. Hier hilft nur Ohropax, was wir Gott sei Dank dabei haben und was die Entfernung zur Eisenbahnstrecke etwas vergrößert.

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WoRo1 am 04 Nov 2008 10:26:08

Sonntag, 12. Oktober 2008 : Eigentlich wären wir heute gerne nach Völs am Schlern gefahren, wo es einen sehr guten Campingplatz gibt, von dem aus Shuttle-Busse zur nahen Talstation der Seiser-Alm-Bahn fahren. Letztes Jahr waren wir im Oktober einen Tag auf diese Hochalm, wanderten den ganzen Tag und genossen dort einen grandiosen Rundblick über Sella, Langkofel und Schlern. Aber es war – zumal es windig war – bitterkalt, was nur mit warmer Kleidung, dicken Handschuhen, langen Unterhosen und Wollmütze zu ertragen war. Da wir dieses Jahr – programmiert auf Mittelitalien – aber nicht so ausstaffiert sind, lassen wir das.

Stattdessen fahren wir nach Bozen und machen von dort aus bei schönstem Wetter eine wunderschöne Tagesfahrt durch die grandiose Bergwelt der Dolomiten : über den Karersee, den Karersee-Pass, Vigo di Fassa, Moena, Predazzo und den Rolle-Pass.

WoRo1 am 04 Nov 2008 10:28:56

Danach geht wieder bergab und nach unzähligen Serpentinen und Kurven an diesem Tag kommen wir am Abend in Feltre an, einer typischen italienische Kleinstadt mit einer schönen und interessanten Altstadt. Hier gibt es einen ruhigen Stellplatz, wo wir bleiben (kostenlos, mit VE).

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WoRo1 am 04 Nov 2008 10:31:31

Montag, 13. Oktober 2008 : Heute fahren wir in Richtung Süden, weil wir morgen Venedig ansehen wollen. Einen Halt machen wir in Treviso, einer netten mittleren Stadt.

Gast am 04 Nov 2008 10:45:42

Mensch, Wolfgang, da habt ihr aber eine Super-Tour hingelegt!!
Schon die Bergstrecken durch die nicht soooooo bei uns bekannten Trentino-Orte und Pässe sind ein Gedicht (und wecken bei mir wehmütigste Erinnerungen) - ich freu mich schon, wenn die Bilder aus den Marken kommen.Andererseits - muß das wirklich sein, dieses touristisch so unerschlossene Gebiet so einer großen Leserschaft vorzustellen?! Nein, Spaß beiseite, ein toller Bericht, den ich sehr gerne weiter verfolge!!

WoRo1 am 04 Nov 2008 10:57:47

Weiter geht es über Jesolo am Golf von Venedig auf die Halbinsel, die fast bis an Venedig heran-reicht. Am Endpunkt der Halbinsel bleiben wir in Punta Sabbioni, einem kleinen Ort, der fast aus-schließlich von der Überfahrt nach Venedig lebt. Man kann hier unmittelbar am Meer frei stehen, ohne „Camping“. Wir bevorzugen dagegen einen Stellplatz etwa 400 m vom Ortskern in Richtung Leuchtturm entfernt, weil wir hier noch bis zum Abend draußen sitzen können. Kosten : 17 € incl. VE, WC und Duschen.

WoRo1 am 04 Nov 2008 11:00:48

Dienstag, 14. Oktober 2008 : Um 9 Uhr fahren wir mit der Fähre nach Venedig. Obligatorisch ist ja wohl ein Spaziergang über den touristenüberströmten Markusplatz mit dem 98 m hohen Campanile und dem Dogenpalast und die Besichtigung des Markus-Doms. Der ist eine der seltsamsten Kirchen Westeuropas. Er ist die einzige noch erhaltene byzantinische Kirche des Abendlandes. Statt eines Turms besitzt er fünf Kuppeln. Schon die Fassade ist prunkvoll gestaltet, aber erst recht die Innenausstattung. Viele Objekte, die im Innern den Dom schmücken, sind übrigens Beutestücke aus den Kreuzzügen. Venedig war ja in seiner Geschichte nicht gerade ein friedlicher Staat.

WoRo1 am 04 Nov 2008 11:03:30

Nach einem Bummel durch die angrenzenden Gassen besteigen wir einen Vaporetto der Linie 2, mit dem wir den Canal Grande mit seinen zumeist prunkvollen Palästen entlang fahren, den Hafen durchqueren, in dem mehrere Passagierschiffe liegen, und auf Canale della Giudecca zum Markusplatz zurückkehren.

WoRo1 am 04 Nov 2008 11:11:40

Da die Fahrt so voller Eindrücke war, fahren wir mit dem Vaporetto die gleiche Strecke wieder zurück, aber nur bis zur Rialto-Brücke und schlendern von dort aus durch unzählige, zum Teil sehr enge Gassen, gehen über harmonische kleine Plätze, bestaunen etliche Kirchen und schauen von den vielen Brücken in malerische Kanäle.

WoRo1 am 04 Nov 2008 11:15:02

Die Orientierung in diesem Gewirr von Gassen ist auch mit einem Stadtplan äußerst schwer. Wir schaffen es aber doch, eine Vaporetto-Anlegestelle zu finden. Dort steigen wir in die Linie 1 und fahren bis zur außerhalb von Venedig befindlichen langgezogenen Insel Lido di Venezia. Das ist zum einen ein großes modernes Wohnviertel, zum anderen ein langer und breiter Strand, auf dem wir in die Sonne gucken und uns von dem ereignisreichen Tag erholen. Als die Dunkelheit einbricht, fahren wir mit der Fähre zurück nach Punta Sabbioni. Die Kosten für die Fähre hin und zurück und freie Fahrt in Venedig mit allen Vaporetto-Linien : 14 €. Dafür haben wir wahrlich viel geboten bekommen.

Mittwoch, 15. Oktober 2008 : Heute Morgen fahren wir nach Padua, das eine der ältesten Universitäten Europas besitzt. Entsprechend ehrwürdig sind die Gebäude der Altstadt, insbesondere der Dom, der überdimensionale Palazzo della Regione und das Rathaus mit seiner klassizistisch weißen Fassade. Ansonsten ist Padua – zumindest an einem Werktag wie heute – nervig : Nachdem wir in engen Gassen fast stecken geblieben sind, finden wir nur durch Zufall einen Parkplatz für gerade mal eine Stunde. Dann gehen wir ins Zentrum : Unmengen von Menschen und Autos drängeln sich hier durch. Es ist laut und stinkt von all den Abgasen.

WoRo1 am 04 Nov 2008 11:17:15

Wir sind froh, als wir wieder aus der Stadt raus sind und die Straße in Richtung Adria gefunden haben. Wir fahren sie bis zum Strandbad Rosalina del Mare. Hier ist schon Winter angesagt : Alles ist dicht und der Strand völlig leer. Dafür ist das Wetter aber traumhaft und wir verbringen die Zeit bis zum Sonnenuntergang am Strand. Einen Übernachtungsplatz mit Blick aufs Meer zu finden, ist bei all der Leere hier kein Problem. Man kann dabei auch Tisch und Stühle rausstellen. Offiziell ist das wohl nicht erlaubt, aber es ist niemand da, der einem das sagen könnte.

WoRo1 am 04 Nov 2008 11:26:08

Donnerstag, 16. Oktober 2008 : Unser Hund möchte nicht weiter fahren. Für ihn ist das hier offensichtlich das Paradies : ein riesiger leerer Strand für ihn alleine zum Toben. Aber es hilft nicht. Wir fahren weiter gen Süden. An Ravenna fahren wir vorbei, obwohl diese Stadt eine der sehenswertesten Italiens ist. Der Grund : Wir haben Ravenna 2003 ausführlich besichtigt und außerdem vom Großstadtrummel (Venedig, Padua) erst einmal genug. Die aus dem 6. Jahrhundert stammende frühchristliche Basilika Sant´Apollinare in Classe sehen wir uns aber doch noch einmal an, da sie weit außerhalb Ravennas in der Nähe der Straße liegt, die wir sowieso weiter fahren werden. Es ist wieder beeindruckend : Eine riesige Halle mit der mit Mosaiken buntgeschmückten Apsis, den Säulengalerien und der gewaltigen Holzdecke. Wer von Euch aber zum ersten Mal hier in der Gegend ist, sollte sich Ravenna unbedingt ansehen. Es ist neben Rom eine der ältesten Städte Italiens und war ab 401 n.Chr. Hauptstadt des Weströmischen Reiches. Aus dieser Zeit stammen noch - in der ganzen Welt einmalig - etliche vollkommen erhaltene frühchristliche Hallen-Basiliken, die mit wunderschönen Mosaiken reichhaltig ausgeschmückt sind.

Da es heute wieder warm und sonnig ist, wollen wir auch diesen Tag nutzen, um an der Adria zu faulenzen. Also fahren wir zu einem nahe gelegenen - wiederum bereits im Winterschlaf befindlichen – Strandbad (Lido di Savio), wo wir auch gleich wieder einen Platz unmittelbar am Strand finden. Hier ist wieder Sonnenbaden, Faulenzen und Hunde-Toben angesagt. Dass wir morgen weiter fahren wollen, erzählen wir unserem Hund am besten erst morgen früh.

WoRo1 am 04 Nov 2008 11:29:19

Freitag, 17. Oktober 2008 :Wir fahren aber nicht weiter. Der Tag beginnt wieder warm und sonnig. Also bleiben wir doch und verbringen den größten Teil des Tages damit, zu baden, in der Sonne zu liegen und lange Spaziergänge am Strand zu unternehmen. Irgendwie spinnen die Italiener wirklich. Nach ihnen ist es jetzt hier Winter. In Wirklichkeit ist es dagegen Sommer, jedenfalls nach unserem Geschmack : über 25 Grad im Schatten und etwa 20 Grad Wassertemperatur.
Am Nachmittag geht es dennoch weiter gen Süden. Wir fahren - wie schon 2003 - an San Marino vorbei. Das Interessante an diesem Miniatur-Staat ist, dass es die älteste Republik der Welt (1700 Jahre alt) und auch mit 61 qkm Fläche – nach dem Vatikan, Monaco und zwei Zwergstaaten in Ozeanien – die fünft-kleinste ist. Die Einwohnerzahl beträgt gerade mal 28.000. Interessant soll auch die gut erhaltene Befestigungsanlage und der imposante Regierungspalast sein. Von der Stadt aus hat soll man, da sie hoch oben auf einem Berg liegt, einen grandiosen Weitblick in die Landschaft und bis zur Adria haben. Der Haken dabei : Im Jahr sollen etwa drei Millionen Touristen hierher kommen, vor allem wegen der fehlenden Mehrwertsteuer. Geprägt sein soll der Ort deshalb nicht nur durch Touristenströmen, die sich durch die Gassen zwängen, sondern auch durch zahlreiche Parfümerie-, Juwelier-, Leder- und Elektronikgeschäfte. Zitat aus dem Buch von Sabine Becht : „Beim Bummel durch die Altstadt fühlt man sich unweigerlich an Disneyland erinnert : zinnengekrönte Mauern und Türme, die Wachablösung .... wie fürs Publikum inszeniert, Souvenirstände ohne Ende - kaum jemand würde sich wundern, wenn Mickey Mouse um die Ecke käme und den Besuchern Luftballons in die Hände drückte.“ Wem das gefällt, ist hier natürlich gut aufgehoben. Wir aber müssen uns das nicht antun.
Stattdessen fahren wir weiter bis Fano, einer netten Hafenstadt mit einer beschaulichen Altstadt, in der es sogar noch Überbleibsel der Römer und der Skaliger gibt. Hier gibt es in der Via Kennedy am Rande der Altstadt einen ruhigen kostenlosen Stellplatz mit VE.

WoRo1 am 04 Nov 2008 11:32:33

Sonnabend, 18. Oktober 2008 : Heute ist der Himmel zum ersten Mal bewölkt. Aber es ist warm und trocken. Wir fahren weiter gen Süden und biegen bei Senigallia in Berglandschaft der Marken ab. Dort besichtigen wir zwei nette Bergdörfer, die beide hoch oben auf je einem Hügel errichtet wurden. Zunächst Corinaldo (5.000 Einwohner), dessen Altstadt von einer Mauer mit mächtigen Türmen umgeben wird.

WoRo1 am 04 Nov 2008 11:34:37

Ein kurzes Stück nördlich liegt Mondavio (3.800 Einwohner), das trotz seiner geringen Größe zu einer richtigen Festung ausgebaut wurde.

WoRo1 am 04 Nov 2008 11:36:53

Weiter nordwestlich sehen wir uns Fossombrone (9.600 Einwohner) an, das im Gegensatz zu Corinaldo und Mondavio im Tal liegt und einen kleinstädtischen Eindruck macht, mit zum Teil breiten Straßen und – hier in der Gegend ungewöhnlich - verputzten Hausfassaden.

WoRo1 am 04 Nov 2008 11:43:44

Als wir auf Urbino zufahren, kommen wir plötzlich in Nebel hinein. Urbino liegt 450 m hoch, aber unabhägig davon scheint es auch in Italien langsam Herbst zu werden. Die Renaissance-Stadt Urbino gehört kulturhistorisch zu den großen Attraktionen ganz Mittelitaliens und zählt daher zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die vornehm und majestätisch wirkende 15.000-Einwohner-Stadt weist ein harmonisches geschlossenes Stadtbild auf, das von einer durchgehend erhaltenen Befestigungsanlage begrenzt wird. Eine Besonderheit ist auch, dass die Stadt auf und zwischen zwei Hügeln liegt, so dass man ständig bergauf oder bergab gehen muss.
Der etwas milchige Eindruck auf den Fotos ist übrigens kein Fehler des Fotoapparates, sondern eine Folge des Nebels, der in der Stadt jedoch bedeutend milder ausfällt als im Tal.
Wir übernachten auf einen großen kostenlosen Parkplatz unterhalb der Altstadt (Hinweise auf diesen Platz als Bus- und Womo-Stellplatz gibt es auf den Zufahrtsstraßen nach Urbino).

WoRo1 am 04 Nov 2008 11:47:53

Sonntag, 19. Oktober 2008 : Heute wird es wieder schön. Auf der Fahrt nach Gubbio überfahren wir bald die unsichtbare Grenze zwischen Marken und Umbrien. Was haben wir von den Marken nicht gesehen, was sehenswert sein soll? Südlich von Fano sollen auch interessant sein Pergola und Fabriano, weiter östlich und südlich von Ancona die Städte Jesi, Loreto, Recanti, Cingoli, Macerata, San Severino und Tolentino. Und besonders interessant soll der gebirgige Süden mit dem Naturschutzgebiet Gran Sasso mit den Orten Norcia und Cascia sein. Das alles steht für uns mit Sicherheit auf einem späteren Reiseplan (soweit wir überhaupt planen).

Gubbio ist eines der Highlights Umbriens. Schon von weitem leuchtet einem der in hellem Kalkstein errichtete imposante Palazzo die Consoli entgegen, der Mittelpunkt der Stadt ist. Die Altstadt, die sich an einem Berghang hinaufzieht, ist von einem geschlossenen Mauerring umgeben. Heute findet unten vor der Altstadt ein Fest statt mit Musik und zahlreichen Ständen, was viele italienische Tagestouristen angezogen hat. Jedenfalls ist die Stadt .- anders als Urbino gestern – voller Menschen. Unabhängig davon gefällt uns Gubbio besser, was allerdings davon beeinflusst sein mag, dass Urbino in leichtem Nebel lag, Gubbio heute dagegen in hellstem Sonnenschein erstrahlt. Wir steigen hoch zum Gipfel der Altstadt, dem Palazzo die Consoli und schlendern durch etliche beschauliche Gassen.

WoRo1 am 04 Nov 2008 11:52:20

Die Entscheidung, wo wir jetzt hinfahren, ist angesichts der wenigen Tage, die wir vor der Rückfahrt noch haben, echt schwer. Interessant wären im Süden Assisi, Montefalco, Todi und Orvieto. Aber das kostet Zeit. Ein absolutes Muss bei einem Besuch Umbriens ist Perugia, zwar eine Großstadt mit 150.000 Einwohnern, aber mit einer phantastischen auf einem Berg gelegenen Altstadt, die - anders als die der anderen Städte Markens und Umbriens – neben mittelalterlicher Enge vor allem von großstädtischer Weite und Eleganz zeugt. Oder fahren wir direkt an den Lago di Trasimeno. Kurz vor Perugia entscheiden wir uns spontan für Letzteres : Perugia kennen wir bereits und sein Besuch kostet auf jeden Fall einen vollen Tag, auch wenn heute am Sonntag die Parkplatzsuche nicht problematisch wäre. Das traumhafte Wetter dagegen spricht mehr für Faulenzen am See. Also geht es an den Lago di Trasimeno, den viertgrößten See Italiens, der in eine sanft-hügelige Landschaft eingebettet ist. Wir finden schnell den – bis Ende Oktober geöffneten - Campingplatz „Kursaal“ nahe Passignano wieder, auf dem wir schon vor fünf Jahren waren, ergattern durch Zufall einen Platz unmittelbar am See und schauen den Rest des Tages auf den See und in die Sonne, die am Abend in einem grandiosen Szenario am Horizont untergeht.

JEFF und GITTE am 04 Nov 2008 11:53:25

Hallo,

sehr schöne Herbsttour habt Ihr gemacht.
Doch eigentlich viel schöner als im Sommer, oder?
So empfanden wir immer unsere Touren, wenn die grauen
Nebel wallten und wir ganz alleine auf der Welt schienen.

Auch sehr schöne Fotos!
Danke fürs mitnehmen, Jeff

WoRo1 am 04 Nov 2008 11:55:12

Montag, 20. Oktober 2008 : Heute ist wieder – aus unserer Sicht – Sommer angesagt. Wir sitzen in der Sonne, lesen, faulenzen und essen. Am Nachmittag unternehmen wir eine Radtour nach Passignano, in dem aber nicht Sommer, sondern Winter angesagt ist. Fast alles ist zu und der Ort daher weitgehend leer. Also fahren wir wieder zurück in den Sommer.

WoRo1 am 04 Nov 2008 11:58:17

Dienstag, 21. Oktober 2008 : Auch heute bleiben wir noch, nachdem wir die Wetterkarte von Deutschland im Fernsehen gesehen haben. Der letzte Tag, bevor es langsam nach Hause geht. Am Vormittag unternehmen wir eine Radtour meist durch Olivenhaine hindurch. Der Radweg beginnt in der Nähe des Campingplatzes und führt im Uhrzeigersinn am See entlang. In den nächsten Jahren soll er den ganzen See umrunden (ca. 116 km). Am Nachmittag ist wieder Sonne-Tanken und Faulenzen angesagt.

WoRo1 am 04 Nov 2008 12:01:27

Mittwoch, 22. Oktober 2008 : Wir fahren auf der Autobahn gen Norden und verlassen Umbrien. Was haben wir von Umbrien nicht gesehen, was aber sehenswert ist? Was wir aus eigener Erfahrung empfehlen können sind Perugia, Cortona und Arezzo (beide nördlich vom Lago die Trasimeno). Interessant sollen auch sein Assisi (östlich von Perugia) und im Süden Todi, Orvieto, Spoleto und Norcia und vor allem die beeindruckende Gebirgslandschaft dort sein.
Anfangs ist Nebel angesagt, dann bedeckter Himmel. Ob es doch langsam Herbst wird? Aber immerhin ist es weiterhin warm. Wir fahren an Florenz und Bologna vorbei (ohne Halt, da wir beide Städte kennen und außerdem die Zeit langsam knapp wird). 70 km vor Mailand biegen wir nach Cremona ab. Dort bleiben wir auf dem – einige hundert Meter von der Altstadt entfernten - Großparkplatz beim Stadion (worauf ab der Autobahn mit einem Fußball-Symbol hingeleitet wird, mit VE).
Cremona ist vor allem bekannt, weil hier die berühmten Geigenbauer des 16. – 18. Jh. wie etwa Stradivari gelebt haben. Natürlich gibt es für die Klassik-Fans auch ein Stradivari-Museum. Aber auch sonst ist die Stadt ein historisches Juwel, insbesondere mit einem prächtigen Platz mit einem einem lombardisch-gotischen Dom aus dem 12. Jh., einem 111 m hohen Campanile aus dem 13. Jh., einem achteckigen Baptisterium (Taufkirche) aus dem 12. Jh. und dem gotischen Palazzo del Commune aus dem 13. Jh., der auch heute noch als Rathaus dient. Auch die angrenzen Straßen strahlen Vornehmheit und Wohlstand aus.

WoRo1 am 04 Nov 2008 12:03:53

Mittwoch, 22. Oktober 2008 : Der Versuch heute morgen, den Dom in Mailand zu finden, scheitert : Unser Navi wird gerade repariert, wir haben keinen Stadtplan und der Dom hat keinen so hohen Turm, dass man ihn schon weitem sehen könnte. Auch ist ein Parkplatz, auf den ein Womo raufpassen könnte, weit und breit nicht in Sicht (Parkhäuser mit viel zu niedrigen Einfahrten gibt es allerdings). Deshalb fragen wir uns auch nicht weiter durch, sondern fahren nach reichlich Stop-and-go-Verkehr wieder auf die Tangenziale, die um Mailand herumführt und von dort aus nach Norden zum Lago Maggiore, dort das Westufer vom Süden bis hoch nach Canobbio. Dort bleiben wir auf dem örtlichen Stellplatz, der nahe dem Ortskern an einem Fluss liegt, der durch den Ort hindurch in den See mündet (12 €, WC, VE).

WoRo1 am 04 Nov 2008 12:05:05

Welch ein Unterschied zur Adria, soweit wir sie kennen gelernt haben! Dort gibt es keine Landschaft, die Orte sind hässlich und die Saison ist völlig vorbei mit der Folge, dass die Orte wie Geisterstädte wirken. Hier dagegen sind Landschaft und Orte schön und es gibt auch noch etwas Nachsaison mit offenen Restaurants und Geschäften und etlichen Einheimischen. Dagegen konnten wir an der Adria noch baden und hatten den ganzen Strand für uns. Man müsste die Vorteile beider Regionen zusammen haben! Aber leider.

Freitag, 24. Oktober 2008 : Heute fahren wir den See weiter entlang bis Locarno und dann geht es durch die Schweiz durch den Gotthard-Tunnel über Luzern und Basel bis nach Freiburg (schöne und lebhafte Innenstadt).

Sonnabend, 25. Oktober 2008 : Auf der Weiterfahrt auf der A 5 Richtung Karlsruhe hören wir im Rundfunk von mehreren Staus, die auf uns warten. Deshalb fahren wir rechts ab und durchqueren den Schwarzwald, bis wir südlich von Stuttgart auf die A 81 kommen. Hier fahren wir gegen Norden und bleiben nördlich von Würzburg in Schweinfurt, einem Ort, den man – was wir erst dort merken - nicht unbedingt gesehen haben muss.

Sonntag, 26. Oktober 2008 : Heute ist der Endspurt angesagt. In der ersten Stunde auf der Autobahn erfolgt er leider im – unterschiedlich dichten - Nebel. Wir fahren natürlich nur so schnell, dass wir in Sichtweite anhalten könnten (zwischen 40 und 70 km/h). Auf der Überholspur jagen jedoch etliche PKWs mit etwa 140 – 160 km/h an uns vorbei und zum Teil in dichte Nebelwände hinein. Entweder sind das Selbstmörder oder Wahnsinnige. Dass es in einer solchen Situation zu den berühmten Massenkarambolagen kommen kann, müsste mittlerweile doch jeder wissen. Wir sind nur froh, als sich der Nebel irgendwann lichtet, ohne dass etwas passiert ist.

Tipsel am 04 Nov 2008 12:18:36

:daumen2:

Sehr schöne Tour und wunderbare Bilder.

bertiboa am 04 Nov 2008 12:26:49

Vielen Dank für den informativen Reisebricht und die vielen, vielen schönen Bilder !!
lg
Berti

Gast am 04 Nov 2008 12:45:59

Schließe mich den Vorschreibern rückhaltlos nochmal an - wunderbare Tour und wunderschöne Bilder!! Klingt wirklich nach Super-Urlaub!

Was in Umbrien noch fehlt? Zu den von Dir aufgezählten Städten (Assisi ist ja aber wohl wirklich ein Umbrien-MUSS!!) - Spello, Pienza, Montefalcone und - die Cascate delle Marmore. In den Marken - Ascoli Piceno, die Hochebene um Castelluccio - vielleicht kennt ihr das ja aber auch schon?! Die Sibillinischen Berge mit der Sibilla, in deren Refugio man ausgezeichnet und ganz einfach speisen kann und natürlich dem Monte Vettore, dem höchsten des ganzen da, dazu eine tolle Weinprobe des starken und sehr süffigen marchigianischen Rotweines - hach ...
Naja, man braucht ja auch einen Grund, mal wieder zu kommen, und muß sich deswegen ein paar "weiße Flecken" lassen?!

WOmO_Udo am 04 Nov 2008 12:50:46

ein richtig schöner Reisebericht. Da hat das Lesen Spass gemacht und die Bilder machen Lust auf mehr. :daumen2:

Udo

Anne42 am 04 Nov 2008 12:53:34

Eine wunderschöne Reise, man fährt in Gedanken einfach nur glücklich mit.Danke!

Maxine am 04 Nov 2008 13:17:24

Toller Bericht mit tollen Bildern! Super :respekt: :daumen2:

eva b. am 04 Nov 2008 14:01:56

Auch von mir ein Lob:
Fein gemacht :gut: Anhand der schönen Fotos und des Textes kann ich mir jetzt ein gutes Bild von der Gegend machen. Und Ihr habt ja wohl die beste Reisezeit ausgesucht was das Wetter und die Beschaulichkeit der Tourismusorte angeht.
Danke für den Bericht!

Harry13 am 04 Nov 2008 14:19:09

Hallo Wolfgang,
eine schöne Tour habt ihr da gemacht. Werde ich mir mal für den nächsten Herbst vormerken. Einfach Toll. Viele Bilder die das ganze noch unterzützen.
Also weiterhin solch schöne Fahrten.


Horst

Chris_62 am 04 Nov 2008 14:31:00

Ein wunderbarer Reisebericht :daumen2: ,

ich bin förmlich mitgefahren !

Venedig bis San Marino kenne ich nur überfüllt und heiss.

Cesenatico mit den Museumsbooten im Kanal (nördl. Rimini) ist auch ein netter Ort . Besonders abends ! Toll beleuchtet!

Falls Ihr da nochmal hinkommt....

Unsere Partnerstadt liegt ganz nah am Trasimenosee , da waren wir auch noch nie :Città della Pieve :oops: ...

Unsere Reisewunschliste wird immer länger :wink:

In meiner Geburtsstadt Freiburg wart ihr auch :wink: ...

WoRo1 am 04 Nov 2008 16:12:26

lira hat geschrieben:Was in Umbrien noch fehlt? Zu den von Dir aufgezählten Städten (Assisi ist ja aber wohl wirklich ein Umbrien-MUSS!!) - Spello, Pienza, Montefalcone und - die Cascate delle Marmore. In den Marken - Ascoli Piceno, die Hochebene um Castelluccio - vielleicht kennt ihr das ja aber auch schon?! Die Sibillinischen Berge mit der Sibilla, in deren Refugio man ausgezeichnet und ganz einfach speisen kann und natürlich dem Monte Vettore, dem höchsten des ganzen da, dazu eine tolle Weinprobe des starken und sehr süffigen marchigianischen Rotweines - hach ...

Lira, vielen Dank für die Tipps. Das kommt mit Sicherheit beim nächsten Mal dran, wahrscheinlich 2010. Dann haben wir auch mehr Zeit. Ich werde dann natürlich hier im Forum berichten.

ba0150 am 04 Nov 2008 18:01:07

@ Wolfgang - WoRo1

einfach nur :dankeschoen: !

Gast am 04 Nov 2008 21:58:45

Hallo Wolfgang,

sehr schöner Bericht mit super Bildern :zustimm:

Viele

tira

GoldenAisha am 04 Nov 2008 22:43:24

Hallo Wolfgang,

herzlichen Dank für Deinen wunderschönen Reisebericht, es hat richtig Spass gemacht, ihn zu lesen.

Liebe
Solveig

Gast am 04 Nov 2008 22:49:39

Hallo Wolfgang,

wundeschöne Fotos von einer schönen Tour, danke :!:

Hummel hummel

al am 04 Nov 2008 23:51:05

schön, schön, schön!

muss warten.
aber hunger drauf, hätte man schon.

Stefan-Claudia am 05 Nov 2008 00:05:01

al hat geschrieben:aber hunger drauf, hätte man schon.


was heißt hier hunger, der ganze magen knurrt schon !

Wolfgang, Du solltest Reisebücher schreiben :!:

al am 05 Nov 2008 00:12:35

zur not zum italiener um die ecke, beim essen die augen zu. :wink:

carthamen am 05 Nov 2008 00:24:59

Hallo Wolfgang,

vielen Dank für den ausgezeichneten, schönen und informativen Reisebericht. Er ist ein Ansporn für mich im nächsten Frühjahr eine ähnliche Reise zu planen. Tolle Fotos lassen einen direkt das Geschriebene miterleben. Toll gemacht....................

Stephan99 am 05 Nov 2008 12:07:43

Danke für die Mühe. :freude: Super Bericht, super Bilder. Wir waren auch schon um diese Jahreszeit in Süditalien unterwegs, da erlebt man Land und Leute einfach viel intensiver.

Harry13 am 05 Nov 2008 14:07:27

Harry13 hat geschrieben:Hallo Wolfgang,
eine schöne Tour habt ihr da gemacht. Werde ich mir mal für den nächsten Herbst vormerken. Einfach Toll. Viele Bilder die das ganze noch unterstützen.
Also weiterhin solch schöne Fahrten.


Horst

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