Salut,
dass angekündigte schwere Sturmtief über der Bretagne gestern blieb Gott sei Dank aus.
Hatte in Quiberon zu tun. Hier ein paar Fotos vom stürmischen Atlantik.
a+ Howard
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Salut,
dass angekündigte schwere Sturmtief über der Bretagne gestern blieb Gott sei Dank aus. Hatte in Quiberon zu tun. Hier ein paar Fotos vom stürmischen Atlantik. a+ Howard Hallo Howard,
tolle Bilder und Du bist nicht weggeflogen? :D Da pfeift der Wind aber schon heftig. Salut Gerd,
also "gepfiffen" hat es schon ordentlich und das Wasser kam auch hier und da über die Molen. Aber grössere Schäden blieben aus. Das schlimmste Tief habe ich hier 1987 erlebt. Da stand kaum noch ein Baum und Autos und Boote lagen auf dem Rücken. Dagegen war das gestern gar nichts. a+ Howard Hallo,
aus dem Département " Landes " sollen Hektare von Pinien durch den Sturm umgeknickt worden sein. Landes ist u.a. der Küstenabschnitt zwischen Bordeaux und Biarritz gary32 Salut Gary,
ja das ist richtig. Das Sturmzentrum hatte sich verlagert Richtung Südwesten. Die Pinien haben kein tiefes Wurzelwerk und "knicken" schnell um. Ansonsten habe ich keine Katastrophenmeldungen vernommen. Ich denke mal, dass bei den Veränderungen des Klimas Sturmtiefs zunehmen werden und eher lokal statt global angreifen. Dann allerdings mit gnadenloser Härte. a+ Howard Hallo Gary,
schön Dich auch mit Foto zu sehen. "Ironie an" Aber Gary, da unten gibt es doch genug (kilometerweit) Pinien. Da lebt doch eine ganze Holzindustrie von. Da haben die Jungs wieder arbeit. "Ironie aus" Nein, das ist schon schade, ich habe vor Jahre mal gesehen, was der Sturm dort für Schneisen reingehauen hat. GsD bin ich nach dem Sturm dadurch gefahren und die umgestürzten Bäume waren wenigsten schon wieder von der Fahrbahn geräumt. Gar nicht auszudenken, wenn man während so eines Sturmes dadurch fährst. 1987 hatten wir in der Spitze 240 km/h !!!!!!!!!! Da wurden ganze Dächer mit Dachstuhl abgehoben!!! Im Hafen von Etel wurden die Bootsbefestigungen (Betonpfeiler) aus dem Meer gerissen und die Boote lagen ineinanderverkeilt irgendwo im riverère d'Etel .
Die Bäume(Hartholz) waren in Höhe von ca 1m "abrasiert". Als wäre jemand mit ner Motorsäge durch die Wälder gelaufen und hätte jeden Baum gefällt. Die Strandrestaurants in Quiberon z.B. waren nicht mehr da. Da war das Meer. Unglaublich!! a+ Howard Hallo Dieter,
ein beeindruckendes Video. :daumen2: Ich muss den Baumeistern der Leuchttürme ( und da gibt es entlang der bretonischen Küste reichlich von) meinen höchsten Repekt abzollen und Leuchtturmwärter möchte ich bei so einem Sturm auch nicht sein. Ich glaube aber, dass die Türme nur zu Wartungsarbeiten begangen werden und sonst automatisch laufen. hallo gerd,
ich bin eigentlich auch sicher, dass mit den technischen möglichkeiten, die heute bestehen, die leuchttürme nur noch für reinigungsarbeiten und überprüfung der technik besucht werden, ansonsten läuft das alles automatisch. es ist schon faszinierend, wenn man sieht, welche kraft wasser und sturm haben können.
Jo Dieter, ich glaube die Dinger erzittern in den Grundmauer, wenn so eine Welle, die leuchtturmhoch, auf den Leuchtturm aufschlägt und da gibt es Welche, die sind schon über 100 Jahre alt und stehen immer noch. Hochachtung vor dem Baumeistern. trotz der natur schöne bilder von howard.
dieter`s filmlink krabbelt unter der haut. alle leuchttürme frankreichs werden automatisiert. solange aber ein leuchtturmwärter noch da ist, hat er, so habe ich gelesen, ein lebenslanges anwesenheitsrecht. deshalb sind noch manche kleine türme zwar vorbereitet, aber noch nicht zu 100% automatisiert, da der wärter sein recht auf dortige arbeit hat. ich hätte jetzt mal eine Frage, wie verhält man sich mit dem Womo, wenn man vom Sturm überrascht wird? Wir hören z.B. nie Radio in den Ferien und mit dem Lesen der französischen Zeitungen ist das auch so eine Sache :( Ich würde ja sagen Nase in den Wind stellen, aber reicht das, in jedem Fall rein in die Stadt fahren? Salut Anne,
Nase in den "Wind" ist so ne Sache. Ich war vor 2 Jahren mit dem Mobil in der Nähe von Vigo (E) bei einer verheerenden Sturmflut. Habe keine Sekunde geschlafen in jener Nacht. Da der Sturm sich unaufhörlich drehte, habe ich das Mobil unzählige Mal versetzt. Gesehen habe ich fast nichts, da der Regen in Sturzbächen vom Himmel fiel. Auf dem Parkplatz "tanzten" die blechernen Abfalleimer durch die Gegend. Ein Wunder, dass uns keiner traf. Ein Laternenpfahl knickte um. Wir sind dann auf einen freien großen asphaltierten Platz gefahren. Deshalb denke ich auch, dass es nicht gut ist in die Stadt zufahren. Da fällt schnell mal was um oder runter bei den gewaltigen Stürmen und kann Dich leicht treffen. Deshalb freistehen, nicht in Nähe von Bäumen oder Laternen und das Fahrzeug wenden, wenden, wenden...... auf festem Grund. a+ Howard Hallo,
vor einigen Jahre sind wir den Col du Tourmalet hochgefahren,auf dem P. standen einige Womo´s, wollten auch dort übernachten. Gegen Mitternacht, kam ein gewaltiger Sturm auf mit Gewitter, ein einzigartiges Naturschauspiel, aber da oben konnten wir nicht mehr bleiben , ein Franzose neben uns schrie: " nichts wie weg.. " und sind um zwei Uhr nachts den Col runter im Schneckentempo nach La Mongie wo wir Schutz im Ort gesucht haben. , gary32
Capbreton hat Sachschäden zu beklagen, Bordeaux Flug-und Stromausfälle , umgestürzte Bäume etc. Von der span. Seite habe ich noch keine weiteren news. Hier blieb es wie berichtet "schmerzlos". a+ Howard in nordspanien soll es tote gegeben haben.
irgendwo haben kinder zuflucht gesucht gegen den sturm. die halle ist leider eingestürzt. |
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