Hallo Zusammen.
So im Sinne des abschließenden Berichts zu einer Fragestellung bin ich euch hier noch eine Aussage unserer Erfahrungen schuldig.
Wir haben diesen Sommer die Fähre über die Gironde auf Hin- und Rückfahrt benutzt. (zufällig haben wir beide Wege die neue erwischt) Folgendes können wir somit bestätigen oder auch mitteilen.
gary32 hat geschrieben:....
Eine alte Fähre mit seitlicher Beladung ist noch als Reserve vorhanden......
Ersatz ist gut. :wink: Die seitlich befahrbare Fähre wurde dieses Jahr während unserer Reise zur Hochsaison noch als reguläre Fähre im Wechsel mit der neuen eingesetzt. Fährt also dann noch alle halbe bis dreiviertel Stunde. Bei Flut liegen die seitlichen Rampen gut und eben auf der Kaimauer und stellen dann kein Hindernis für die Auffahrt da.


Bei Ebbe sieht das ganze dann aber nicht mehr so gut aus. Dann wird es für tief hängende Tanks und lange Überhänge gefährlich.
(habe kein Foto da ich nicht 6 Stunden warten wollte :D )
Sandee hat geschrieben:wir sind im letzten Urlaub, Ende August 2008, noch mit der alten Fähre gefahren
und mein Motorradträger hat ne Furche in den Beton gezogen....
Bei unseren Überfahrten hatten wir jeweils relativ tiefe Pegelstände. Somit liegt dann auch die neue Fähre gegenüber dem Anleger tief im Wasser. Der Rampenwinkel ist dann noch nicht so problematisch, jedoch ist die Auffahrt durch mehrere jeweils aufeinander und nicht voreinander gelegte Rampenelemente sehr uneben (Prinzip Verkehrsberuhigungshügel :D) Durch den Geringen Abstand der Hochpunkte schwebt dann eine langer Überhang noch über dem bereits überquerten „Hügel“ während die Hinterachse im „Tal“ steht und die Vorderachse schon wieder den nächsten „Hügel“ hochfährt. Dadurch senkt sich das Fahrzeugheck schon sehr nah an die Fahrbahn. Leider habe ich davon kein Bild, würde die Sache sicherlich verständlicher machen. :? Ich war jedoch froh, dass ich unsere Luftfederung zuvor auf Max-Druck aufgepumpt habe, denn als ich das neben mir parkende Gespann vor mir auf die Fähre fahren sah konnte ich sehen, dass zwischen den Heckstützen und der Rampe nur ein fingerbreiter Spalt übrig blieb. :eek: Also immer schön langsam damit man nicht so weit einfedert auch wenn die Besatzung treibt!
Noch ein kleines Fazit am Rande. Nicht verzweifeln, wenn die Warteschlange schon lang ist denn die Kapazität der neuen Fähre ist durch die mehreren seitlichen Decks enorm im Vergleich zu den alten. :!: