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Canyon du Verdon, Wanderung mit Hund


mcwatty am 23 Feb 2009 21:23:58

Hallo zusammen
Kennt jemand die Wanderung vom Point Sublime zur Maline-Hütte ?
Habe diverse Berichte gelesen, dass es nicht ganz so einfach sein soll.
Ist diese Wanderung mit Hund (Boardercollie) machbar ? Gibt es wirklich Passagen mit Leitern ? Unser Hund ist sonst allerlei gewöhnt (Hängebrücken ect) aber bei Leitern ist für Ihn Schluss.
Kann mir jemand verlässlich auskunft geben ?

Vielen Dank

Thomas

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Flatus am 23 Feb 2009 21:42:23

Grüezi

Die Wanderung sollte mit einem normal-formatigen Hund kein Problem sein!

Pelzerli


.

gary32 am 23 Feb 2009 22:03:35

mcwatty hat geschrieben:Hallo zusammen
Kennt jemand die Wanderung vom Point Sublime zur Maline-Hütte ?
Habe diverse Berichte gelesen, dass es nicht ganz so einfach sein soll.
Ist diese Wanderung mit Hund (Boardercollie) machbar ? Gibt es wirklich Passagen mit Leitern ? Unser Hund ist sonst allerlei gewöhnt (Hängebrücken ect) aber bei Leitern ist für Ihn Schluss.
Kann mir jemand verlässlich auskunft geben ?

Vielen Dank

Thomas


Hallo,

diese Strecke beträgt einfach 15 km und laut folgendem Auszug aus dem französischen, ist die Mitnahme von Kindern und Hunde NICHT zu empfehlen.
Die Mitnahme von Hunden ist sogar verboten.
Wir haben versucht diesen Weg mit unsere beiden Jungs, mussten aber nach 2 Km abbrechen, nachdem uns Wanderer uns abgeraten ohne entsprechende Ausrüstung weiter zu laufen...
Gut dass war vor 30 Jahren, aber der Weg hat sich nicht geändert...

jusqu’au parking du Point Sublime.

Recommandations :
Le Sentier Martel n’est pas très difficile pour des habitués de la randonnée, mais il faut être prudent et ne pas avoir peur de marcher. Il faut réfléchir avant de partir. Au milieu du trajet, en avant ou en arrière, c’est le même parcours.
Il faut donc persévérer un fois en route. Cette randonnée est déconseillée aux petits enfants et les chiens sont interdit de parcours, sous peine de devoir les porter à de nombreuses reprises. Si on emmène des enfants, ils doivent obéir, sous peine de chute, voire d’accident.
Il est impératif: d’avoir de bonnes chaussures de marche, des lunettes de soleil, un vêtement chaud, un chapeau ou casquette. (Le soleil tape fort parfois).
Il faut emporter: 2 litres de boisson par personne au minimum, un peu de nourriture, une bonne lampe de poche par personne car les tunnels sont noirs, froids et humides, un sac plastique pour emporter vos restes et déchets.
Pour la photographie: de la pellicule de réserve, des piles ou des batteries, car il serait dommage d’en manquer et de ne pouvoir photographier.
Enfin, un peu d’argent pour le taxi ou le bus, afin de pouvoir retourner à la Maline récupérer son véhicule (Point Sublime - La Palud - Maline = 17 Km de route, après le Martel, c’est dur sans taxi ou bus).


,

gary32

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Horus am 23 Feb 2009 22:24:55

Hallo


Es ist schon ein paar Jahre her wo wir ohne womo

da wahren. mit Hund der etwas grösser sind würde

ich diesen weg nicht gehen. Die Leitern wahren gans

schon steilund es wahren glaube ich 2 oder3 stück

hintereinander




Horuss

mk9 am 23 Feb 2009 23:41:53

Wer den Martelweg erkunden will soll entsprechende Vorsorge treffen.
Genau wie Gary32 den Auszug in franz. Sprache hinterlegt hat.
So ganz ungefährlich ist es auch nicht, wenn plötzlich das Wetter umschlägt.
So mancher wird diese Erfahrung gemacht haben, der die wohlgemeinten Ratschläge nicht beachtet hat.


mk9 ( Manfred )

brix am 24 Feb 2009 00:00:07

Hallo liebe Leute,
ich bin im letzten Jahr diesen "Weg" gegangen, mit Hund den man nicht mehr tragen kann eigentlich unmöglich.
Ich stell mal den Bericht hier ein, den ich geschrieben hatte für die Leutchen, mit denen ich unterwegs war


Wanderung durch den Gorges du Verdon

Nachdem wir diese tolle Landschaft ja schon mit dem Mobil erkundet hatten, sollte es jetzt zu Fuß durch die Schlucht gehen.
Manni war vor Jahren schon mal diesen „Weg“ gegangen und schilderte uns in kurzen Worten die Beschaffenheit, also: zuerst langer Abstieg, dann am Fluss entlang, zwischendrin vielleicht ein paar Höhenmeter, irgendwann ein paar Eisensprossen, Tunnel, Taschenlampe nicht vergessen, und zum Schluss ein kleiner Aufstieg. Das Ganze so ungefähr 5,00 Stunden. Hörte sich ja nicht sooo schwierig an.
( Oh, oh Manni, der „Weg“ muss sich während der Jahre aber sehr verändert haben)
Es fanden sich 4 Wandersleute, Manfred LB, Wolfgang ND, Peter GT und ich.
Drei Berg erfahrene, sportlich durchtrainierte, drahtige Männer und eine Flachlandtirolerin mit zuviel Hüftgold und Schreibtischkondition. (Welcher Teufel mich da wohl geritten hat)
Morgens um 8,00 hatten wir ein Taxi bestellt, dass uns zum ca. 50 km entfernten Einstieg bringen sollte und abends wollte Ulla uns wieder abholen.
Frohen Mutes zogen wir gestiefelt und gespornt los. Es hatte die Nacht über ziemlich heftig geregnet, entsprechend nass war alles. Der lange Abstieg begann, sehr moderat der Weg, mal ein bisschen rauf und runter, führte er uns stetig nach unten zum Fluss, nach ca. 1,00 Stunde hatten wir den Verdon erreicht.
Kurze Pause und Kälteprobe des Wassers, brr.
Dann den Weg am Fluss gesucht, es gab keinen, nur Geröll. Nach Wanderzeichen gesucht, diese führten nur wieder zurück. Also, wieder ein Stück nach oben, und dann eine Abzweigung gefunden. In halber Höhe zum Wasser, gab es jetzt einen Pfad in die richtige Richtung. Dieser schmale Weg führte in einer langen Steigung, aber immer mit Blick zum Wasser geradeaus, dann plötzlich vor uns unüberwindbar scheinendes Felsgewirr, war hier ein Steinschlag runtergekommen?? Keine Wanderzeichen mehr zu sehen!! Hinter uns eine Gruppe Franzosen, sie meinten, man müsste links die Felsen hochklettern, da ginge der Weg weiter, wir ließen sie vor und haben erstmal abgewartet. Sie versuchten bei ziemlich schwierigen Kletterpartien den Weg zu finden, aber nix, sie kamen, teils auf dem Hosenboden, wieder runtergerutscht. Und nun, umkehren??? Manni studierte das zuletzt gesehene Wanderzeichen noch mal genau und meinte, es kann nur geradeaus weitergehen. Die Franzosen vorweg über das Steinschlagfeld und wir mutig hinterher, unsere Männer leichtfüßig und elegant, und ich, wie eine „Gazelle“, oder wie heißt das Tier mit dem langen Rüssel ??
Oh Wunder, nachdem wir diese Kletterpartie überwunden hatten, gab es auch wieder einen Pfad und Wanderzeichen. Der Weg wurde zunehmend schwieriger, es ging jetzt steil auf und wieder ab, rechts der Abgrund zum Wasser, links der glatte Fels, in den an einigen Stellen Seile gehauen waren, damit man sich festhalten konnte, dicke Felsbrocken, über die man klettern musste, ich, mit meinen kurzen Beinen, teilweise auf allen Vieren. Dann kamen wir an die „paar“ im Vorfeld erwähnten Eisensprossen. Sie führten steil nach unten Richtung Verdon. Meistens nur rückwärts zu bewältigen, kletterten wir langsam runter. Ich begann die Sprossen zu zählen, bei ca. 250 hab ich aufgehört, weil uns jetzt eine Gruppe von unten entgegenkam und wir große Mühe hatten, aneinander vorbeizukommen, ohne dass einer abstürzt. (Das waren also die „paar Höhenmeter“ zwischendrin). Aber wir sind alle heil unten angekommen. Wieder ziemlich dicht am Wasser, wurde der Weg begehbarer, irgendwann kamen wir an den vorhergesagten Tunneln an. Es war stockfinster, von der Decke tropfte ständig Wasser, unten hatten sich riesige Pfützen gebildet, um die man nicht mehr rumgehen konnte, sondern nur noch durch, das alles nur im Schein unserer Taschenlampen gesehen, stolperten wir über das bisschen Geröll, welches den Untergrund bildete. Es gab 2 solcher Tunnel, der längste ca. 650m lang. Ich war froh, als wir das Tageslicht wieder erblickten!!
Am zuletzt von uns durchquerten Tunnel war eine große Tafel in verschiedenen Sprachen angebracht, dass ab hier ein schwieriger Weg begann, der nur für geübte und konditionsstarke Wanderer geeignet sei. Wir waren von der anderen Seite gekommen, dort gab es so eine Tafel nicht, hätte ich das vorher gewusst, wer weiß, ob ich dann noch mitgegangen wäre. Jetzt begann nur noch der wirklich kleine und leichte Aufstieg zum Parkplatz an dem Ulla uns mit ihrem Mobil abgeholt hat. Aus den vorhergesagten 5,00 Stunden waren gut 8,00 geworden.
Am CP wieder angekommen, bin ich nur noch unter die heiße Dusche und hab mich dann in meinem Stuhl zu den Anderen gelegt und mit halbem Ohr und fast geschlossenen Augen zugehört, was alles so erzählt wurde. Wolfgang hat mich liebevoll mit Magnesium versorgt, dass ich nicht so einen schlimmen Muskelkater bekomme, danke es hat geholfen.
Tja, so ein Schreibtisch ist wohl doch nicht der richtige Trainingsort für so eine Wanderung.
Vielleicht haben ja unsere Wanderer ein paar Bilder gemacht, die sie mit einstellen können.
Es war anstrengend, aber wunderschön und ein bisschen stolz bin ich auch auf mich, dass ich es geschafft habe.

Liebe Brigitte

Flatus am 24 Feb 2009 08:37:36

brix hat geschrieben:Hallo liebe Leute,
ich bin im letzten Jahr diesen "Weg" gegangen, mit Hund den man nicht mehr tragen kann eigentlich unmöglich.
Ich stell mal den Bericht hier ein, den ich geschrieben hatte für die Leutchen, mit denen ich unterwegs war

Wanderung durch den Gorges du Verdon...
....
Liebe Brigitte
Herrlicher Bericht - Danke!

Ich fand die Strecke nicht sooo spektakulär. Nicht wirklich schwierig, eher ein beherzter Ausflug. Und ich habe auch ordentlich Hüftgold und eine ausgeprägte Computerbräune.
Ich glaube mich aber zu erinnern, dass später wegen eiem Erdrutsch die Route geändert werden musste. Und seither gehts da wesentlich mehr rauf und runter!

Pelzerli

.

benjamin am 24 Feb 2009 09:30:19

Hallo Thomas!

Den Martelweg mit Hund? Kannst Du vergessen - es sei denn, Du willst diesen über die Leitern tragen. Der Hund müsste dann allerdings in einem Sack stecken, denn an den Leitern brauchst Du beide Hände! Zudem darfst Du nicht vergessen, Taschenlampen mitzunehmen. Der Weg geht durch zwei relativ lange Stollen, die ohne Licht nicht passierbar sind. Ich spreche aus Erfahrung, hatte nämlich keine Lampe dabei und war nach 100 m im Stollen nicht mehr klar, wo es lang geht. Glücklicherweise kam dann ein Franzose mit Licht, dem ich mich anschliessen konnte. Was die Leitern betrifft: Bei Gewitter meiden wegen Blitzeinschlag! Auch musst Du eine Zeit von 6 - 7 Std. einplanen, dies inkl. Rast.

vom Bodensee

Benjamin

gary32 am 24 Feb 2009 11:25:47

Hallo nochmal,

für diejenigen die mal diese Tour machen wollen empfiehlt sich am Chalet Maline zu beginnen wegen den Lichtverhältnissen.
Für durchtrainierte Wanderer ist die 17km lange Strecke über den Mescla in 7 bis 8 Stunden zu bewältigen.
Die Strecke hin und zurück ( 34 km ) ohne Mescla, werden ca. 13 Std benötigt
Unbedingt mitnehmen :
Gutes Schuhwerk
Kopfbedeckung
2 liter Wasser pro Person
Taschenlampe für die beiden Tunnel
An manchen Stellen, die genannten " Ferratas " ( Leitern ) muss man schwindelfrei sein.

( Auszug aus dem französischen )

zur Info,

Gary 32

mcwatty am 24 Feb 2009 13:10:54

Hallo an alle die auf meine Frage geantwortet haben.
Es wird besser sein eine andere Wanderung zu suchen, denn die Vorstellung unseren 25 kg schweren Hund in einem Sack auf dem Rücken zu tragen und 250 Sprossen zu kletter.... Nee muss nicht sein.
Danke für die Infos.

Thomas

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