rump
anhaengerkupplung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Al-Ko Hinterachse fest


maraundalex am 17 Mai 2009 17:13:03

Hallo Gemeinde,

nachdem ich immer Anwtorten hier gefunden habe, stehe ich jetzt aber ganz ratlos da.
Nachdem meine Holde nach unserer zweiten Tour mit dem kleinen Eura mich zu einem "Upgrade" überredet hat, haben wir jetzt einen Bürstner BJ 1989 mit Al-Ko Fahrgestell. Heckbett, Alkoven, zwei Erwachsene und drei Kinder, kein Problem :-))
Allerdings ist mir auf der Fahrt. als wir ihn abgeholt haben, schon aufgefallen, dass er zwar hart liegt aber dennoch hüpft. Und heute das Ergebnis: Die Al-Ko Schwingachse links ist fest. Der Stossdämpfer ist durchgängig gleich weich, aber wenn ich das Rad am Rahmen mit dem Wagenheber hochnehme, federt da nichts ein oder aus....

Achse? Drehfeder?

Ach ja, Luftfederung ist keine drin...

Vielen Dank für eure Ideen,

Alex

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

MW Fahrzeugtechnik am 17 Mai 2009 17:50:30

Moin,

schlecht oder falsche Wartung der Achse ist hier für zuständig.

Achse zerlegen und instand setzen, wenn es nicht die Gummigelagerte Achse ist.
Sollte es diese sein kann eine Überholung der Achse nur im Werk gemacht werden.

Mario

exdettleffsfahrer am 17 Mai 2009 19:21:02

Moin Moin.

mein neuer gebrauchter war damals auch recht hart in der Hinterachse. Habe erst einmal die Hinterachse abgeschmiert über die vorhandenen Fettnippel. Da mein Wassertank auf der Hinterachse liegt bin ich anschliesend mit einem vollen W-Tank auch über schlechtere Straßen gefahrten. Es hat bei mir geholfen. Anschliesend nochmals abschmieren und dann regelmäßig wiederholen.



Frank

Anzeige vom Forum


maraundalex am 18 Mai 2009 22:23:03

gibt's denn irgendwo Zeichnungen oder Anleitungen, wie die Achse aufgebaut ist?

vg
Alex

flairalbert am 19 Mai 2009 23:45:49

Hallo,

wir hatten das gleiche Problem letztes Jahr im Urlaub an der Ostsee.
Obwohl die AL-KO Hinterachse an unserem Flair 6700 A gut geschmiert war, stellte sich ein Achsbruch heraus.

Ich habe wirklich super gute Erfahrungen mit dem Direktkontakt zur Firma AL-KO gemacht. Man hat uns empfohlen, keinen Ausbau-Einsenden zur Reparatur-Rücksendung-erneuter Einbau durch zuführen, sondern direkt eine neue Achse (4to. anstelle der alten 3,85to, Auflastung möglich, wenn 215er Reifen anstelle unserer 205 aufgezogen werden)) montieren zu lassen. Dieses Prozedere hat 5 Tage gedauert, war im Endeffekt günstig und aufgrund des Baujahres unseres Möbelwagens (1996) auch Verschleiß bedingt. Im Rückblick war es ein teurer Urlaub aber unser WOMO ist nach dieser Reparatur wieder fit.

Glück Auf aus BOT

flairalbert

maraundalex am 20 Mai 2009 14:51:34

flairalbert hat geschrieben:Hallo,

wir hatten das gleiche Problem letztes Jahr im Urlaub an der Ostsee.
Obwohl die AL-KO Hinterachse an unserem Flair 6700 A gut geschmiert war, stellte sich ein Achsbruch heraus.

Ich habe wirklich super gute Erfahrungen mit dem Direktkontakt zur Firma AL-KO gemacht. Man hat uns empfohlen, keinen Ausbau-Einsenden zur Reparatur-Rücksendung-erneuter Einbau durch zuführen, sondern direkt eine neue Achse (4to. anstelle der alten 3,85to, Auflastung möglich, wenn 215er Reifen anstelle unserer 205 aufgezogen werden)) montieren zu lassen. Dieses Prozedere hat 5 Tage gedauert, war im Endeffekt günstig und aufgrund des Baujahres unseres Möbelwagens (1996) auch Verschleiß bedingt. Im Rückblick war es ein teurer Urlaub aber unser WOMO ist nach dieser Reparatur wieder fit.

Glück Auf aus BOT

flairalbert


Vielen Dank für deine Antwort - und mit wievielen Euronen musstest du die Mannen denn zwingen???

vg
Alex

flairalbert am 20 Mai 2009 17:14:35

Hallo Alex,

das mit den Euronen war schon ein Schock im Urlaub! Insgesamt 2600 €!!

ABER:
Die Ankerplatten zur Aufnahme der Bremstrommeln und zwei neue Dämpfer gabs zum Sonderpreis von ALKO. Die Fiat Werkstatt in der Nähe von Kühlungsborn war auch sehr sehr gut und günstig.

Vor der Entscheidung den Möbelwagen dort Vorort mit einer neuen Achse zu versehen, haben wir mit verschiedenen Werkstätten und Landmaschinen Händlern gesprochen; die einheitliche Meinung aller war, das eine Reparatur des Drehfederstabes inkl. der Arbeitsstunden teurer würde und das bei derart seltenen Reparaturen wenig know-how vorhanden ist. Eines bleibt aber in unserer Erinnerung: Der Strand war plötzlich nicht mehr so schön und das Bier schmeckte auch irgendwie "Schei....".

maraundalex am 01 Jun 2009 01:37:04

Hallo Gemeinde,

für die, die dieses Problem vielleicht auch mal haben werden, kurz einen Zwischenstand:

Wie Frank schon sagt, trotz, dass die Schwingachse fest ist, mit Abschmieren versuchen. Bei mir hat sich, nachdem ich mit aller Kraft das Fett rein gepresst hab, dann doch die Achse gelöst und ist nach unten geschnappt. D.h. Federdruck ist noch drauf. Dann in alle Nippel abgeschmiert und bei jeder Bodenwelle wird er wieder weicher...

Materialeinsatz: 50 Euros...

Viele ,
Alex

fuzzy am 01 Jun 2009 08:56:31

Hi Alex freut mich.
P.S in Deinem Profil ist noch der alte Eura auf Peugeot drin.

svenhedin1 am 01 Jun 2009 10:40:13

Hi Flairalbert,
mich interessiert in dem Zusammenhang, wie verschleißressistent die AL-Ko-Drehstabfederachse denn wirklich ist.
Denn Du schreibst, daß die Achse an Deinem Womo ""gut geschmiert " war. Was heißt das? : Hast Du das Womo von Anfang an seit 1996 und hast Du sie jährlich selbst geschmiert und zwar so wie vorgeschrieben - nämlich bei entlasteter Achse/Räder hoch oder hast Du sie abschmieren lassen und dabei sind womöglich Nachlässigkeiten passiert - das ist für mich die Frage?

Denn normalerweise dürfte das nicht passieren, auch vom Baujahr 1996 her nicht und ist eigentlich immer auf keine oder falsche Abschmieren zurück zu führen.

Oft wird ohne Radentlastung abgeschmiert, oder zu weing Fetthübe/Gramm an Fett (ca 150 gramm je Seite) oder es wird ein falsches, völlig ungeeignetes Primitievfett verwendet, was ebenfalls einer Nicht-Abschmierung gleichkommt.
AL-KJO schreibt ja ganz spezielles Fett genauester Berzeicnung/Produktnummer vor (dass pro paar hundert Gramm Eurokartusche um die satte 30 € kostet - nur, man bedenke, was deine Achse gekostet hat !!) Fett ist ja eine Wissenschaft für sich. Fett ist ja nichts anderes als in einem Träger, sagen wir in Wachs(kügelchen) eingelagerte/eingerührte Öltröpchen (eingeseift/eingerührtes Öl in Wachshohlkügelchen). Und nicht nur auf die Qualität des Öltröpchgens kommt es dabei an, nein isbesondere auf die Qualität des Öltröpfchen-Trägerstoffes, swagen wir hier z.B. des Wachshohlkügelchens als eigentlich Träger des Öltröpchens bei hohem Druck/Temperatru/Wassereintrag, das ist so erheblich entscheidend. Denn wenn der Träger (das Wachshäutchen reißt bei Druck/Temperatur) zu früh aufreißt, fließt das Öl weg und es schmiert nur noch der Träger-Wachs und dann frißt die Achse unweigerlich fest.
An den Schmierstellen liegt ja ein Gleitlager, in dem die Stahl-Drehstäbe einmontiert sind. Dieses Gleitlager hält eigentlich ewig und solche Schäden wie bei dir sind eingentlich auch aus 1996 eher nicht bis weniger bekannt.

Wenn aber dieses Gleitlager kein Fett enthält oder ein falsches Fett, dann zerstört es sich zunächst, indem die Lagerschalen durch Reibung kaputt gehen/zu großes Spiel bekommen und anschließend geht die Achse fest und das ist dann auch durch Fett nur noch für kurz irgendwie nur noch gangbar zu machen - aber der Lagerschaden bleibt - die Achse ist kaputt.

Es kommt also alles auf die Schmierung an und insofern verstehe ich nicht, wieso deine ""gut geschmierte"" Achse kaputt ging und da wollte ich doch noch mal nachfragen, wie gesichert dein "gut" geschmiert" tatsächlich ist. Kannst Du Dein "gut geschmiert" das genauer erläutern? Wie abgesichert ist dies. Habe auch ein Womo mit Alko-Achse und da interessiert mich, was womöglich dennoch so alles passieren kann.

kintzi am 03 Jun 2009 00:10:53

Hallo, festgegangenes Lager ist sicher auf schlechte Schmierung zurückzuführen, sicherheitshalber bei mir 2x/Jahr bei W/S-Räderwechsel mit entlasteter Achse. Habe jedoch an Pfingsten ein Ehepaar getroffen, Alko-HA(2,3to) seit neu(2002) noch nie abgeschmiert, werden sich aber jetzt drum kümmern. Was mir aber mehr Sorgen macht, sind Federstabbrüche. Wenn man es, wie hier unlängst geschildert ,nicht selber machen kann, sind 2,5-3 k€ fällig. Aus diesem u. bekannten anderen Grund(Bodenfreiheit) habe ich mir bei Goldschm. die Pneumatik um 1950 € im April einbauen lassen. Mein Gedanke war, die Federstäbe durch die Bälge zu entlasten u. somit einem evtl. Bruch schlechter Torsionsfedern vorzubeugen. Ob meine Rechnung aufgegangen ist, will ich(oder meine Erben) in 5 Jahren hier berichten. Richi

gary32 am 03 Jun 2009 11:51:22

Hallo,

wie bereits anderweitig erwähnt:

Vor dem Einbau von Luftdruckbälge an einem ALKO Chassis z.Bsp. beim Heavy 40 mit einer Auflastung auf 4,5 to , wird das Fahrzeug erst gewogen und ausserdem einen Drehstab pro Seite entfernt.
So wird es bei der Fa. Goldschmitt gehandhabt.

zur Info,

gary32

Ziggi am 03 Jun 2009 21:37:11

@ gary,

ich meine von Goldschmidt gehört zuhaben, dass eine Feder entnommen wird, wenn eine Umrüstung auf Voll-Luftfederung stattfindet??!!
Nicht zu vergessen: Hat das Federpaket 40 oder auch 50 mm im Quadrat, so hat das Wiederlager auch diese Maße sowie sowie das Schwingenrohr - wo ja das Paket gehalten wird.

Der Umbau wie Du ihn beschreibst kann also nur für die ganz neuen Modelle gelten.
Oder liege ich da ganz falsch ??
lg Ziggi der noch das Originale Paket drin hat mit einer zusätzlichen Luft Balg Unterstützung.

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

5ter Gang spingt beim Bergabfahren heraus (Ducato 88er)
AHK Nachrüsten bei Euramobil?
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt