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Hallo,
wir waren letzte Woche in Kroatien im Hinterland unterwegs und da ging mir so durch den Kopf was wohl wäre, wenn man jetzt eine Reifenpanne hat. Wir haben zwar ein Reserverad, aber hinten Zwillingsbereifung. Blöde Frage, aber passt das Reserverad sowohl vorne wie auch hinten innen und aussen ? Wie wechselt man eigentlich bei einer Panne den inneren Zwillingsreifen ? Sind das normale Felgen, die einfach hintereinander aufgesteckt sind ? Ich hoffe ja, dass ich es nie brauche und spiele auch mit den Gedanken, ein Tiremoni anzuschaffen. Aber neugierig bin ich trotzdem. Peter Halo Peter
Die Räder sollten vorne und hinten passen. Die hinteren sind nacheinander aufgesteckt. Einer muß nur anders rum auf die Achse. Das ergibt sich aber von selber,kann man nicht verkehrt machen. Dieter Hallo Peter,
bei deinem dürften alle gleich sein, daher wie Dieter geschrieben hat. Es gibt aber Fahrzeuge mit unterschiedlicher Bereifung, Im Womo-Berich habe ich aber noch keine gesehen. Zu beachten ist aber, das die Reifenventile des inneren Reifens durch die Felge des äusseren Reifens geführt werden. Das ist zum Teil eine Schinderei. Daher immer vor der Reise ein kleines Stoßgebet an das Fahrzeug. Jörg Hallo Peter,
Oh Man, gut das Dir solche Gedanken überhaupt eingefallen sind. Soetwas prüft man zu Hause und probiert gegebenenfalls mal aus. Gelle??? Würde ich Dir auch empfehlen, denn bei mir waren die Radmuttern gaaanz schön fest. Habe dann alle gelöst, gereinigt, geölt und neu angeschraubt. Weisst Du wo Dein Reserverad ist?? Wie man es Herausnimmt??? Wie es befestigt ist? Auf der sicheren Seite bist Du, wenn Du das mal alles ein bisschen überprüfst. Ich wünsche keinem eine Reifenpanne, aber an festen Radmuttern kann man sich die Zähne ausbeißen. Trotzdem viel Spass weiterhin. beste Harald Danke für die Tipps.
@Harald Schmidt: Ich hatte bisher trotz ca. 70TKM im Jahr noch nie Probleme mit einem Fahrzeug, von daher habe ich mir da keine Gedanken gemacht. Und da das Womi frisch vom Kundendienst war und die auch den Luftdruck eingestellt haben.... Trotzdem habe ich bisher die oft erwähnte "Hand-auflegen-Temperatur-Messung" gemacht. Und wo das Reserverad ist und wie es herausgenommen wird weiss ich schonmal :D . Aber ich werde das sicher jetzt mal ausprobieren und mich auch mit den TireMoni-Angeboten auseinandersetzen. Peter Hi,
ist ja prima und verantwortlich, wenn man sich Gedanken macht und mal übt und so (und die Frauen auch mal ran läßt, sich nicht überall so schrecklich vordrängelt, sie WOLLEN doch nicht nur bei der Kommunikation sondern auch mal in der "Tat" ihren Mann stellen pardon Frau natürlich). Im Dunkeln/ bei Regen kommt dann schon eher richtig Freude auf ob der Erfolge. Aber so weit ich informiert bin, DÜRFEN die Gewinde der Radschrauben keinesfalls GEÖLT werden - von wegen fester Sitz auf voller Fahrt. Sie sind zwar vom Steigunswinkel der Gewindegänge her selbsthemmend, aber herausfordern sollte man das nicht. p.s. au Backe, hoffentlich hab ich da in kein Wespennest getreten
Diese TireMoni gehen scheinbar nur bis 4 bar. Diese hier gehen bis 13 bar --> Linkür-PKW,-Wohnmobile-und-Transporter/x.aspx/cid_74/detail_10/detail2_25150 Dieter
Nein, die "großen" gehen bis 11 bar: --> Link
Das ist doch wohl ein Witz, das Du die Radmuttern geölt hast, die verlierts Du mit Öl :!: :abgelehnt: Die Schrauben halten durch den entsprechenden Anpressdruck Metall auf Metall ihre Position. Wenn da ein Ölfilm zwischen ist, kann der erforderliche Anpressdruck nicht gewährleistet sein.
Um das richtige Drehmoment einstellen zu können, muss die Schraube/ Mutter sauber gebürstet werden, damit nicht die zusätzliche Reibung das Ergebnis verfälscht. Da wäre allenfalls ein Hauch Rostlöser, der auch abgewischt werden sollte denkbar. Durch das Fetten entsteht ein zu hohes Drehmoment, die auf die Schraube wirkende Zugkraft wird nennenswert größer als eigentlich "geplant". Konsequenz: stärkere Materialbelastung, wesentlich dichter an bzw. möglicherweise bereits jenseits der Streckgrenze. Und schon ist die "Beschädigung" der Schraube da, die in der Folge - Stichwort "Materialermüdung" - zum Bruch führt. Wahrscheinlich nicht beim ersten "Schraubenfetten", im Laufe der Zeit aber nicht auszuschließen.
Walter
Hallo Walter, sauber formuliert und einleuchtend. :klatschen: Falls die Muttern mal nicht runtergehen, kann man ja mit Rostlöser arbeiten z.B. mit Schockfrost, da staunt man wenn scheinbar unlösbares plötzlich leicht abgeht. Habe immer eine Kleine Flasche im Mobil, braucht man ja auch ab und zu für die Fahrräder oder andere Campingsachen. Jörg Eine Trockenübung zuhause kann auch nicht schaden...manchmal ist das Original-Werkzeug + Wagenheber nämlich hoffnungslos überfordert und der Radwechsel in der Prärie scheitert an einem Wagenheber der nicht unter die Achse passt oder an einem zu kurzen Schlüssel.
Ich hatte vorletztes Jahr in GR das Vergnügen bei 39 °C einen "eingesammelten" kindskopfgroßen Stein zwischen den beiden Rädern wieder entfernen zu müssen...hat aber mit dem Iveco-Bordwerkzeug tadellos geklappt..
Hallo Nille, Bloß gut das Du den entfernt hast sonst wärst Du eventuell durch den Zoll wegen Fosilien oder Archologieschmuggel festgenommen wurden :!: :D Aber im Ernst: In welchem Gelände warst Du da unterwegs? Jörg
Das war auf der Strandzufahrt von Kalogria/Peleponnes, geht aber noch schlimmer, siehe Bild :D:D Hallo, diese beiden Aussagen versteh ich nicht:
Nasenbär: Die Schrauben halten durch den entsprechenden Anpressdruck Metall auf Metall ihre Position. Wenn da ein Ölfilm zwischen ist, kann der erforderliche Anpressdruck nicht gewährleistet sein. co11: Durch das Fetten entsteht ein zu hohes Drehmoment, die auf die Schraube wirkende Zugkraft wird nennenswert größer als eigentlich "geplant". die Schraube preßt das Rad durch die Vorspannung an die Felge. Die Vorspannung wird über das Anzugsmoment aufgebracht. Das Anzugsmoment stell ich mit dem Drehmomentschlüssel ein. Erst durch Fetten bekomme ich ein definiertes Moment, das nicht durch undefinierte Reibwerte Mutter-Felge verfälscht wird. soweit mein Kenntnisstand grüße klaus Wahrscheinlich ist es doch noch etwas komplizierter. ;)
Wenn ein Ölfilm zwischen Radmutter/Radschraube und Felge ist, kann kein dauerhaftes Drehmoment eingestellt werden. Wenn sich das Öl aus dem Spalt gedrückt hat, ist die Verschraubung wieder lose. Und nach "Dinhastenichtgesehen" wird das Drehmoment wohl mit sauberen, fett- und ölfreien Schrauben angegeben sein. Vieleicht sollte wir mal googlen. :) Hallo
Na, da habe ich wohl Mist gebaut??? Radbolzen und Muttern einölen hab ich nach reinigung mit einem oder 2 Tropfen, damit die Mutter wieder schön leichtgängig draufgeht. Weiterhin ist zwischen Mutter und Felge beim Anschrauben ein Federring. Angezogen habe ich frei nach Schnau.. . Über Kreuz alle 5 muttern sowieso. Mit dem Drehmoment anziehen ist sicherlich die sicherste Sache. Aber, muß das sein????? Hab allerdings nach ca. 500 Km mal nachgesehen ob die noch fest sind. keine Probleme. beste Harald Ich mach auch immer einen Tropfen Öl auf´s Gewinde.
Schon seid 49 Jahren :) So lange habe ich den FS klasse 2 Wer schon mal beim LKW richtig feste furztrokene Radmuttern gelöst hat weis das zu schätzen. Das knackt durch die Arme bis ins Rückenmark :( Für unseren Womo habe ich aber auch einen Drehmomentschlüssel. Dieter
Endlich jemand der mir aus der Seele spricht, auch wenn ich es noch keine 49 Jahre mache, seit ich mit LKW zu tun habe werden alle Muttern und bolzen vor dem wiedereinschrauben geölt, verloren habe ich noch nie eine solche Mutter oder Bolzen, jedoch schon 2 Radkreutze (die großen für LKW von der teueren Firma mit Ha) durch Verlängerungen und draufspringen zerstört. Übrigens, LKW Reifenmonteure die auch raus fahren und nicht immer den großen Schlagschrauber dabei haben handeln genauso. Aber jeder wie er mag! Hallo...
Kupferpaste, oder Graphit Spray, das ist das richtige. Ich weiß das etliche Kfz-Besitzer Öl nehmen, aber mir ist mal bei einem Mercedes Transporter aus diesem Grund ein Hinterrad abgelaufen. Da hatte in der Werkstatt der Lehrling Öl verwendet.
Oder aber eben den Reifen nicht richtig angezogen, oder nicht über Kreutz begonnen, und als entschuldigung für den Kunden muss halt meist der Lehrling herhalten...... Huuuch !!!!
Da habe ich aber Glück, daß ich hinten Zwillingsreifen habe. :D :roll: beste Harald Das hätte ich nicht gedacht, dass sich aus meiner einfachen Frage so ein langer Thread entwickelt :D
Aber einfach klasse, wieviel man hier noch lernen kann. Peter
Bevor das Rad davon läuft wird es aber schon eine Weile sehr unangenehme Geräusche machen. Auf einen Hänger lass ich das noch gelten,aber am Fahrzeug wo man drinn sitzt nicht. Da müssen 6 Radmuttern o. Bolzen abdrehen,oder sich lösen und die Löcher in den Felgen ausleiern das die Muttern durchpassen,das dauert. Man sieht einer Radmutter auch an wenn sie locker ist. Da ist immer um die Mutter ein dunkler Rand,das ist Abrieb von der Felge. Ich habe schon soviel Reifen gewechselt,die waren meist so groß und schwer,wenn die umgefallen sind hatte ich allein keine Chance den wieder auf zu stellen. Dieter Wer seine Radmuttern nicht ölt, kupfert oder graphitted ist selbst
schuld.... Und: Ich rate dringend zum Drehmomentschlussel !
Na, ist da außer mir noch ein Landmaschinenmechaniker im Forum? ;-) :cool: |
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