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Reifenplatzer


matthiast4 am 12 Jul 2009 21:12:04

Am Donnerstag Abend hat es mich in Schweden erwischt - der rechte Hinterreifen ist mir bei ca. 90 geplatzt. Dank beherztem Abfangen und gleich rechts ranfahren ist sogar die Alufelge unbeschädigt.
Bis zum nächsten Reifendienst war es dann nur noch ein guter Kilometer, hier gabs am nächsten Morgen 2 neue Reifen (leider hatter er nur Marshal da, mal sehen wie die sind)

An zu wenig Druck lag es nicht, scheinbar hatte der Reifen schon einen Vorschaden... .



War übrigens ein Good Year...

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Ingo.L am 12 Jul 2009 21:28:53

Puh, Glück gehabt.

Mir ist erst einmal ein Reifen geplatzt und das ist schon 25 Jahre her.

Das hat sich damals mit einem leichten Ruckeln und einem ungewöhlichen Laufgeräusch 1-2 Minuten vorher angekündigt. Da es aber mein erster (und zum Glück letzter) Reifenplatzer war, habe ich dem damals keine ernsthafte Beachtung geschenkt.

Wie wars bei dir, hat kurz vorher irgendetwas darauf hingedeutet ?

Labrador am 12 Jul 2009 21:52:53

@ matthiast4


Schade dass man aus deinem Profil nicht sieht welches Fahrzeug du hast. Würde sicher auch den einen oder anderen in diesem Fall interessieren :?

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Randyandy01 am 12 Jul 2009 21:57:39

hm, gut das nicht mehr passiert ist....

anhand des eingestellten Bildes, als kurze Ferndiagnose, tippe ich auf einen Bordsteinrempler, der durchaus schon länger zurückliegen kann.

Andreas

reisekatze am 13 Jul 2009 00:44:11

Wir haben unser früheres Womo ein Bürstner A646 gebraucht gekauft, es war fünf Jahre jung und hatte gerade ca 28.000 km drauf.

Kurz nach dem Kauf, hatten wir, aus Österreich kommend, einen ziemlich heißen Ritt zurückgelegt und sind schon etwa 600 km ohne Pause gefahren.

Bei überholen eines LKWs merkten wir ein leichtes ruckeln und sofort danach hatten wir das Gefühl wie wenn die Räder Ecken hätten und das Womo schlingerte leicht.

Direkt vor der Nase des LKWs sind wir auf die Standspur gefahren und bemerkt, dass der rechte hintere Reifen geplatzt war.

Der herbeigerufene ADAC-Mensch hat den Reifen gewechselt und danach erklärt es wäre das typische Rissbild das Womo-Reifen immer wieder haben.

Das käme von den langen Standzeiten erklärte er uns weiter und empfahl uns spezielle Womo-Reifen aufziehen zu lassen.

matthiast4 am 13 Jul 2009 08:41:54

Hallo,

mein Fahrzeug ist ein Karmann Colorado auf T4.
Angedeutet hat sich da nichts, allerdings habe ich auch nicht sooo auf das Abrollgeräusch geachtet. Wie meistens habe ich ein Hörbuch gehört.

Bordsteinrempler kann schon sein, aber definitiv nicht bei mir. Das muss dann beim Vorbesitzer gewesen sein. Ich tippe auf eine partielle Ablösung der Lauffläche, da wo das Profil fehlt. Wodurch auch immer ausgelöst. Bin an dem Tag ca. 500 km gefahren, fast ohne Pause.

Leider gibt es den 205'er Reifen den ich auf der LM Felge fahren muß nur als maximal 102'er Traglast, was ja auch ausreicht laut Eintragung. Auch ein spezieller Campingreifen ist in dieser Größe nicht zu haben. Der T4 ist kein typisches Fahrzeug für ein Wohnmobil. (jedenfalls dieser Größe)

Ich überlege jetzt, die Vorderreifen auch gleich noch zu wechseln. Wer weiß, was mit diesen schon veranstaltet wurde.



Mat.

andwein am 14 Jul 2009 14:55:39

Hallo @mattiast4,
wie alt waren den die Reifen ??


Andreas

pulverher am 14 Jul 2009 16:19:02

Da ich im letzten Urlaub innerhalb eines Tages und Landes ( Norditalien )
gleich ZWEI Reifenschäden hatte und das ziemlich sicher an den verbauten Gummiventilen lag, hatte ich heute einen Reifenfritzetermin, der mir auf 5 Reifen Metallventile einbaute.

Zwei Winterreifen hatten schon Metall verbaut aber warum :?: und einer der Sommerreifen wurde nach dem vorletzten Schaden gleich damit ausgerüstet.

Empfehle ich jedem, der nicht Sonntags nachmittags mit kaputten Womoschuhen dastehen will !

matthiast4 am 14 Jul 2009 22:28:20

Die Reifen waren ca. 5 Jahre alt und nur im Sommer drauf, ansonsten sehr fachgerecht gelagert.
Aber wer weiß, was der Vorbesitzer damit getrieben hat... .

Ventile habe ich Gummi gelassen, Metallventile kannte der in der kleinen Reifenbude sicher nicht mal! ;o)



Mat.

hansdieter am 15 Jul 2009 07:14:26

Hallo,
Nach dem Lesen über Reifenplatzer, Loadindex. Reifenalter etc, drängt sich mir eine Frage auf. Wenn die Leistungsreserven gerade der hinteren Reifen wegen Fahrradträger, grossem Stauraum hinten ja offensichtlich das gröte Risiko darstellen, könnte man doch hinten statt bei mir jetzt 215/75R 16C 113
einfach 2 x 215........115 nehmen. Weil es einfach schon weh tut, noch nicht gefahrene neue Reifen einfach wegzuwerfen. Die zulässige Achslast hinten ist 2250 kg und der 113er x 2 ergibt 2300 kg, also kaum Reserve
Vielleicht kann jemand zu der Idee etwas sagen.
Hansdieter

matthiast4 am 15 Jul 2009 15:47:38

Es spricht nichts dagegen, Reifen der selben Größe aber mit einer höheren Traglast zu fahren, das muß auch nicht eingetragen werden.

Würde ich auch liebend gerne tun, aber ich fahre schon das Maximum. Und ich habe weder eine Heckgarage noch den Motorradträger dran gehabt.



Mat.

Maxima am 15 Jul 2009 15:56:14

Wir haben eine Reifendruckkontrollüberwachung (keine Ahnung, ob das der richtige Ausdruck ist). Mich würde interessieren, ob man dadurch einen drohenden Reifenplatzer erkennen kann oder platzt so ein Reifen ohne Vorwarnung?
LG
Maxima

bonno am 17 Jul 2009 21:33:11

Hallo!

Ein ähnliches Schadenbild hatte ich auch. Nur hatte ich das Desaster rechtzeitig bemerkt und keinen Platzer gehabt. Ich lies alle 5 Reifen überprüfen 2 hatten nach ca. 30TSD erhebliche Karkassenbrüche.
Diese bekam ich von Goddyear incl. Montage ersetzt. " weitere Reifen hatten dann bei 45 TSD die gleiche Symptomatik. Habe diese aber nicht reklamiert. Fahre übrigens auch einen Karmann, jedoch auf T5-Basis.

Die Traglast der Reifen ist 107/109 (215 60 R17C)

In dieser Grösse habe ich noch kein anderes, besseres und passendes Produkt gefunden.

Bonno

Gast am 18 Jul 2009 11:45:39

Maxima-one hat geschrieben:Wir haben eine Reifendruckkontrollüberwachung (keine Ahnung, ob das der richtige Ausdruck ist). Mich würde interessieren, ob man dadurch einen drohenden Reifenplatzer erkennen kann oder platzt so ein Reifen ohne Vorwarnung?
LG
Maxima


Hallo,
ein Reifen wird selten ohne Vorwarnung platzen. Es sei denn er bekommt Kontakt mit einer scharfen Kante z.B. Fräskante oder Bordstein. In den meisten Fällen wird der Reifen vorher heiß, sonst gibt es fast keinen Grund warum sich die Materialen trennen sollten. Die Erwärmung kommt durch das walken wenn der Reifen zu wenig Druck hat, oder einfach überlastet ist. Ein Reifendruckwächter sollte beides erkennen. 1. den zu niedrigen Druck und 2. die zu hohe Temperatur. Solte der Druck stimmen, aber der Refien ist einfach überlastet (weil Womo überladen), dann sollte zumindest noch die Temperaturwarnung ansprechen. Wenn der Reifen einen Gewebebruch hat, durch z.B. einen Bordsteinrempler, dann kann ich mir gut vorstellen, das er dir ohne Vorwahrnung um die Ohren fliegt. Da ist die Lastgrenze dann einfach viel niedriger. Eine heftige Bodenwelle bei normaler Beladung kann dann schon reichen.

Wenn Du mich fragst, dann sind trotzdem die meisten Reifenschäden durch ein vernünftiges RDKS zu verhindern. Wichtig ist aber die Temperaturüberwachung. Wenn die fehlt, dann ist das System nur wenig wert. Bei fast jedem neuerem Fahrzeug wird für wenig EURO Aufpreis ein RDKS angeboten. Da bei wird meist nur über das ABS festgestellt ab bei Geradausfahrt auf einer Achse der selbe Abrollumfang vorhanden ist. Besteht ein Unterschied, gibt es eine Meldung. Also keine echte Drucküberwachung/Anzeige und schon gar keine temperaturüberwachung. Für ein Nutzfahrzeug ist das keinen Pfifferling wert.

aus München

Maxima am 18 Jul 2009 23:01:12

Hallo,
alles klar was Du schreibst, bis auf den Punkt mit der Temperaturkontrolle. Sachlich stimmen Deine Aussagen, aber welcher Hersteller bietet denn eine echte Druckkontrolle incl. Temperaturüberwachung an, ich kenne das weder von Daimler, noch BMW und Audi, auch unser neuer Insignia hat nur die Reifendruckkontrolle.
Ich habe vor so einem Reifenplatzer eine Heidenangst und passe in Zukunft noch besser auf, dass ich nicht so viele Bordsteine mitnehme. :)
LG
Maxima

Gast am 19 Jul 2009 11:49:15

Maxima-one hat geschrieben:Hallo,
alles klar was Du schreibst, bis auf den Punkt mit der Temperaturkontrolle. Sachlich stimmen Deine Aussagen, aber welcher Hersteller bietet denn eine echte Druckkontrolle incl. Temperaturüberwachung an, ich kenne das weder von Daimler, noch BMW und Audi, auch unser neuer Insignia hat nur die Reifendruckkontrolle.
Ich habe vor so einem Reifenplatzer eine Heidenangst und passe in Zukunft noch besser auf, dass ich nicht so viele Bordsteine mitnehme. :)
LG
Maxima



Schau mal hier: --> Link

Da wird der Unterschied gut beschrieben. Bei fast allen direkt messenden Sytemen die von Hella/BERU/Bosch gefertigt werden, gibt es auch eine Temperaturmessung. Allerdings kostet das auch Geld. Die indirekt messenden Systeme kosten nur ein paar zeilen Softwarecode und werten die vorhandenen Signale des ABS aus. Kostet ein paar EURO Entwicklung und wird meistens als kostenpflichtiges Zubehör verkauft.

aus München

Maxima am 19 Jul 2009 20:06:51

Vielen Dank für die Information. Wir haben Reifendrucksensoren, also keine kostenpflichtig aufgespielte Software. Den Reifendruck jedes einzelnen Rades kann man über den Bordcomputer abfragen. Der Warnhinweis wird sowohl bei Unterdruck als auch bei Überdruck ausgelöst, haben wir schon getestet. :D
LG
Maxima

bruko am 20 Jul 2009 10:27:05

Hallo,
ich habe mir das Reifendruckkontroll-System von Atrium mit den funkenden Ventilsensoren gegönnt. Da lassen sich Schwellwerte für den Druck und für die Temperatur einstellen. In der Hoffnung dass einer dieser Werte vor dem Reifenplatzer ansteigt und der Alarm ausgelöst wird und auch noch Zeit bleibt zu reagieren.

a.miertsch am 25 Jul 2009 10:16:32

Hallo,
wie bin ich mir sicher, dass diese Kontrolleinrichtungen auch wirklich funktionieren? Sind die geeicht, oder wenigstens kalibriert? Muß ich damit zum TÜV?
Wer weiss es?
Albert

Gast am 25 Jul 2009 12:55:51

Hallo,
das kann man doch ganz einfach selber probieren.
Fahr an die Tankstelle und kontrolliere ganz normal den Reifendruck. Dann sollte dein System ziemlich genau diesen Wert anzeigen. Somit sollte die Druckmessung OK sein. Die Temperatur sollte bei einem stehenden Fahrzeug (also seit mehreren Stunden im Schatten stehend) ca. der Umgebungstemperatur entsprechen.

Da muss auch wirklich nichts geeicht oder kalibriert werden. Ob das +/- 0,3bar daneben liegt oder +/-5°C ist doch pups egal. Die Tendenz ist entscheidend. Wenn man dann die Werte ein bischen im Auge behält und darauf achtet, ob ein einzelner Reifen erheblich wärmer wird als ein anderer, ist man wirklich gut unterwegs.

Und dem TÜV geht das schon überhaupt gar nie nix an.


aus München

a.miertsch am 25 Jul 2009 19:10:08

Danke oschi-andi,
das genügt mir.
Verlaß mich aber dann doch lieber auf die Rückseite meines Zeigefingers und den Augenschein.
Albert

hueffimoef am 26 Jul 2009 17:08:20

Denke mal Oschi-Andi hat das ganze ganz gut erklärt (Danke!),
aber ich dachte schon, jetzt verdoppelt sich der Wert meines fast 25 Jahre alten Womos, wenn ich mir so ein Ding (RDKS) zulege, aber weit gefehlt, so ein RDKS ist schon ab ca. einem Hunderter zu haben...
Ich glaube zwar, es kann nen Reifenplatzer nie verhindern, aber es vereinfacht das Kontrollieren ungemein und wenn ich so drandenke, wie oft ich selbst im Urlaub nachschaue... :?
Ich denk mal, da hab ich was gefunden, dass ich mir zum Geburtstag schenken werde ;-)

TH

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