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Aufbaubatterien einzeln absichern


Re_tep am 09 Aug 2009 12:02:15

locker hat geschrieben:Parallelschaltung von Aufbaubatterien, ohne jede Einzelbatterie vor dem Zusammenschaltpunkt einzeln abzusichern.
Das wird leider von Bastlern, aber auch von Ausrüstern immer noch gemacht.
, Walter


So wie Walter es in einem anderen thread geschrieben hat ist es bei mir auch ab Werk: Mehrere Batterien parallel geschaltet ohne einzelne Absicherung. Nur, warum maches es Hersteller so, wenn es anders gemacht werden muß bzw. sollte? Wahrscheinlich aus Kostengründen.

Meine Frage: Wie mache ich es praktisch mit einer Einzelabsicherung? Was für Sicherungen integriere ich (Art, Größe)? Würde das die Einzelbatterie auch schützen, wenn die andere Batterie einen Kurzschluss hat? Würde ich nachträglich wohl einbauen wollen.

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bert am 09 Aug 2009 13:28:27

Hi Re_tep

Sicherungsautomaten aus dem Car Hifi Bereich eignen sich dafür gut.
Die haben vernünftige Schraubanschlüße für Kabelschuhe, eine Trennung per Knopfdruck ist leicht möglich.
Billigere Variante sind die massiven Glasrohrsicherungen, die du auch im hohen Ampereberich bekommst.
Für die Leistung kommt es auf deine Verkabelung ( Querschnitt) und die Leistung der Batterie an.

Bert

locker am 09 Aug 2009 13:49:33

Hallo Re_tep,

gute Frage, es wird wohl eine Kombination von Nichtwissen und Geiz sein.
Eine gute Hochstromsicherung samt "fliegendem Halter" ist nicht unter eur 10.- zu bekommen.

Am Preiswertesten bekommst du diese Sicherungen noch bei den Car-HiFi Ausrüstern. (Die mit den Bumm-Bumm Boxen)
Da gibt es Werte von 30 bis 50 Ampere und sogar mehr in guter vergoldeter Ausführung
mit stabilen Schraubklemmen und ordentlich isoliert.

Die Installation ist einfach: Du unterbrichst den jeweiligen Pluspol etwa 20 cm von der Batterie entfernt und klemmst eine
beschriebene "fliegende" Sicherung dazwischen. Das natürlich pro Aufbaubatterie.

Warum: Das Risiko, sich bei einem Plattenschluß sein Womo abzufackeln ist nie die Ersparnis von 20 oder 30 Euro wert.
Wer einmal Kupferleitungen mit PVC Isolation rauchend und stinkend erlebt hat, weiss wovon ich rede. Da ist nix mehr mit
eben mal die Batteriepole abschrauben!

Wenn manche glauben ein Plattenschluß passiert extrem selten, so ist das zwar eine weit verbreitete Meinung, aber grundfalsch:
Bei Einzelbatterien wird ein Plattenschluß sogut wie nie bemerkt. Es passiert ja auch nichts Schlimmes. Es raucht nix, es stinkt nix,
Batterie und Leitungen werden nicht heiss. Man benötigt nur Starthilfe und kann dann leicht bis zur nächsten Werkstatt fahren.
Dort wird die Batterie ausgetauscht und fertig. Im besten Fall sagt der Meister noch: Die war wirklich fällig, hatte nur mehr 10,5 Volt.

Fatal wird es erst bei ungesicherter Parallelschaltung. Dort entlädt sich die intakte in die defekte Batterie mit hunderten Ampere.

, Walter

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Gast am 09 Aug 2009 14:24:22

Hallo Walter

RIchtig verstanden? Es braucht eine Sicherung zwischen den beiden Batterien?

Kann man sowas nehmen, wie die von FraRon?
--> Link

Was bräuchte es denn da bei mir? Ich habe 2 x 105 AH ab Werk eingebaut. 200 A wäre dann ja wahrscheinlich schon zu viel.

Gast am 09 Aug 2009 17:11:13

Ich habe diese Sicherungsautomaten so wie Walter sagt vor jede Batterie eingebaut. Das hat auch den Vorteil, dass man jede Batterie einzeln mal trennen kann ohne immer an den Polen herum schrauben zu müssen, um Messungen etc. vornehmen zu können.
--> Link

locker am 09 Aug 2009 17:46:34

Ja die Typen von Fraron gefallen mir gut. Erstaunlich preiswert ausserdem. Die haben aber auch kleinere Werte, über 80 Amp würde ich nicht gehen.
Ich habe aber keine persönliche Erfahrung mit Fraron.

EINE Sicherung ist akzeptabel,wenn es nur 2 Batterien sind und ALLE Verbraucher von EINER Batterie abgehen. Das wird meist bei Herstellern aus Preisgründen so gebaut. Die 2. Batterie ist dann nur mit kurzen Jumperkabeln angeschlossen. Dann gehört die eine Sicherung in das Jumperkabel zwischen den Pluspolen.
Diese Lösung ist zwar billig, elektrotechnisch korrekt ist sie jedoch nicht.

Bei 2 oder mehreren Batterien sollte es so gemacht werden:
Alle Minuspole auf Masse
Der Pluspol jeder Batterie führt über eine Hochstromsicherung zu einem "Sternpunkt" Das ist eine massive Klemmleiste, von der alle Verbraucher weg führen. Dadurch werden alle Batterien gleich behandelt, sowohl bei Ladung, als auch Entladung. Gerade bei Großverbrauchern, wie starker Wechselrichter etc... wird dieser Punkt immer wichtiger.

, Walter

Gast am 09 Aug 2009 18:33:38

@ Ernesto

entferne mal von deinem Link den letzten Teil ab dem cis.......
Du hast mit dem link unwissentlich auch deine persönlichen Daten u.s.w. offen gelegt.

earlhill am 09 Aug 2009 19:15:46

Die Absicherung jedes einzelnen Pluspols halte ich für totalen Overkill. Und mir ist kein Vorfall bekannt, wo wegen einem Plattenschluss etwas passiert wäre. In vielen Systemen, wo Parallel- und/oder Reihenschaltung alltäglich sind, wird jeweils nur die Plusleitung zum Verbraucher abgesichert. Beispiele hierfür wären Inselanlagen, Notstromsysteme, Yachtverbraucherbänke, etc. Diese Absicherung schreiben auch die eingängigen Normen vor. Auf Schiffen z.B. ISO 10133. Und dort gelten wegen der Brandsicherheit besonders strenge Vorschriften. Selbst das ABYC, das für sehr strenge Richtlinien bekannt ist, schreibt hier nichts anderes. Auf unserem Schiff haben wir 4x135Ah als Versorger installiert und den Richtlinien entsprechend nur 1x abgesichert. Verkabelt ist das Ganze mit 50 qmm Kabel bis 110°C. Die alte Batteriebank hatte auch einen Plattenschluss. Dies haben wir aber nur durch die schneller abfallende Spannung bemerkt. Erst der Einzeltest entlarvte die defekte Batterie. Was die Hersteller also machen, ist Stand der Technik.

In einer Parallelschaltung sollte die Plusleitung an Batt.1 und die Minusleitung an der letzten Batterie angeschlossen werden, um eine gleichmässige Ladung und Entladung der Blöcke zu gewährleisten. Bei grossen Batterieblöcken kann es auch Sinn machen, die Ladeleitung an der letzten Batterien anzubringen. Damit wirken die Batterien als Spannungsfilter gegenüber dem Verbrauchernetz.

Gast am 09 Aug 2009 19:21:34

Da sollte er wohl den ganzen Link löschen, sonst verschwinden die persönlichen Daten nie.

Gast am 09 Aug 2009 20:12:09

Na nu macht euch mal keine Sorgen um meine Daten, schaut doch mal was dahinter steht. ;-) Keine Ahnung wer das ist, aver ich hatte mich definitiv nicht angemeldet.

Schnax am 11 Aug 2009 16:57:55

Mich interessiert, welche Nachteile entstehen, wenn bei Aufbaubatterien gleicher Leistung eine Gel-Batterie mit einer Pb-Säure Batterie parallel geschaltet wird. :? Gibt es da Lade/Entlade- Probleme ? Wer kann da weiter helfen? Danke.

peterhubertus am 11 Aug 2009 17:24:43

earlhill hat geschrieben:Die Absicherung jedes einzelnen Pluspols halte ich für totalen Overkill. Und mir ist kein Vorfall bekannt, wo wegen einem Plattenschluss etwas passiert wäre. ...

hallo Klaus, ich mache es auf dem Boot allerdings auch so. Alle 3 24V-Stränge der 6 Batterien (230Ah), in Reihe / parallel für 24V geschaltet, haben eine eigene Sicherung, also 3 Sicherungen. Dann kann jedenfalls nichts schiefgehen. Der Aufwand ist gering.

Gast am 11 Aug 2009 17:27:06

tach Schnax

kurzfristig passiert nichts spektakuläres, da aber die Batterien unterschiedliche Ladeverfahren brauchen, wird eine frühzeitig sterben

bemüh mal die Suchfunktion, darüber sind hier schon Romane und Doktorarbeiten geschrieben worden

klaus

Harry13 am 11 Aug 2009 17:27:29

Hallo Womis,
ich habe mir vor einiger Zeit ein geniales Ladegerät von Fraron gekauft. Habe seitdem immer volle Batt. da ich mit dem Teil die Starter und die Aufbaubatt. überwacht laden kann. Also immer an der Steckdose schaltet automatisch auf Erhaltung um. Zusätzlich ist noch ein Temperaturfühler dran. Habe mir am Sonntag noch 2 Automatische Sicherrungen bestellt a. 200 Amper zum Stück a. 9,45 € Sind heute schon angekommen und werden wohl am Wochenend verbaut. Durch den Bericht hier im Forum aufgeschreckt möchte ich doch lieber auf der sicheren Seite sein. 20,-€ sind da wohl gut angelegt.
Die Firma Fraron kann ich jedenfalls ruhigen Gewissens weiter empfehlen.


Horst

Gast am 11 Aug 2009 18:23:51

Hallo,

das Batteriemonitoring von peterhubertus ist ja vom Allerfeinsten!!!

mit (nur leicht neidischen) n
klaus

peterhubertus am 11 Aug 2009 22:09:50

Klaus (willi-chic), danke :wink:
Meine Erfahrung ist (fuer viele wohl nicht neu), dass elektrische Installation vor allem mechanische Arbeit macht. Ein Schaltplan ist schnell gezeichnet, aber die Kabel vernuenftig verlegen, gegen Scheuern sichern, Anschluesse mit Schrumpfschlauch ueberziehen etc, DAS macht die eigentliche Arbeit.

Peter

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