aqua
hubstuetzen
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Saarland - Homburg - Schlossberghöhlen und Ruine Hohenburg


tekzenchelou am 24 Aug 2009 16:00:41

Moin Gemeinde,
wusste nicht was machen gestern also hab ich mit Fotoapparat, Stativ und Fernbedienung bewaffnet nen Ausflug in die Homburger Schlossberghöhlen gemacht.
Warum? Nicht weit, wollte schon lang mal hin, es war affenheiß und danach ins Schwimmbad :)

Wer dahin will muss nur den Schildern folgen, oder einfach zur Karlsberg Brauerei fahren.

Bild

Europas größte Buntsandsteinhöhlen sind von Menschenhand geschaffen, es handelt sich daher genau genommen um Bergwerksstollen die unter
der Ruine der Festung Hohenburg liegen, daher gelten sie als Besucherbergwerk und unterliegen dem Bergrecht.

Bild

Festung Hohenburg und die Befestigung der Stadt wurde von meinem Freund Festungsbaumeister Sébastien Le Prêstre de Vauban gebaut.

Bild

Hier ein Modell

Bild

Seltsamerweise treffe ich immer und immer wieder auf seine Werke, der war überall tätig auch im Saarland.
In Saarlouis gibt es auch noch grössere Teile der alten Festungsanlagen und die Citadelle von Bitche/F, man siehe meinen Bericht von La Rochelle und Insel Ré.

Bild

Von der Ruine aus hat man einen herrlichen Ausblick auf die Stadt Homburg, im Hintergrund Kraftwerk Bexbach.

Bild

Zurück zu den Höhlen:

Entstanden ist der Buntsandstein, der den Höhenzug oberhalb der Stadt Homburg bildet, vor etwa 250 Millionen Jahren, teilweise durch Wind- und Meeresablagerungen, die Höhlen durch die Schaffung von unterirdischen Räumen für die Burg Hohenburg und durch den Abbau von Buntsandstein in der Zeit vom 11. bis zum 17. Jahrhundert, drinnen herrscht eine konstante Temperatur von 10° Celsius.
Der Sand wurde wegen des hohen Quarzanteils für die Glasherstellung verwendet, später jedoch auch als Putz- und Scheuersand für die Reinigung sowie als Formsand für die Eisenindustrie.

Die Höhlen wurden erst in den 30er Jahren durch spielende Kinder wiederentdeckt.
Zu sehen kriegt man leider nur 1 Stockwerk, das 10. es gibt zwölf.
Verlaufen kann man sich darin auch nicht, im 10..

Der Eingang
Bild

Nach Fertigstellung der geplanten Sanierungs- und Sicherungsarbeiten sollen 2010 auch die darüber liegenden beiden Stockwerke wieder für den Tourismus zugänglich sein. Die darunter liegenden Ebenen werden privat (als Kaltkeller) genutzt, die Karlsberg Brauerei nutzt große Bereiche der untersten Stockwerke.

Eingang zur 11. Etage, bewußt mit Blitz damit man die Riffelungen besser sieht. Das dunkle waagerechte sind Meeresablagerungen, das helle ist schräg geriffelt. Diese Rippelmarken sind Wellenspuren bewegten Wassers. Alle anderen Fotos ohne Blitz

Bild

Bild

An die Sandsteinhöhlen schließt sich ein Bunkerbereich an, der Anfang der 50er Jahre für die damalige französische Regierung des Saargebiets angelegt wurde, die Bauarbeiten wurden nach Anschluss des Saarlands an Deutschland abgebrochen.

Bild

Bild

Bild

5€ Eintritt für Erwachsene, leider war die farbige Beleuchtung wegen Blitzschlag ausser Betrieb, die Stadt hatte sie nicht versichert.

Mir wurde gesagt ca. 80.000€ Schaden...

Bild

Bild

Bild

Das ist der "Thronsaal", der Sandhaufen da ist seit 300 Jahren unverändert gelassen worden

Bild

So und wenn ihr artig seid poste ich noch ein paar Bilder der Burgruine...

Wikipedia
--> Link

offizielle Homepage:
--> Link

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Maxima am 24 Aug 2009 16:25:04

Ich war als Kind oft in dieser Gegend unterwegs, aber von so einer tollen Höhle habe ich noch nie gehört. Super Bilder!
LG
Maxima

tekzenchelou am 24 Aug 2009 16:48:38

Maxima-one hat geschrieben:Ich war als Kind oft in dieser Gegend unterwegs, aber von so einer tollen Höhle habe ich noch nie gehört. Super Bilder!
LG
Maxima


Danke!

Ein Großteil der Höhlen ist scheinbar in Privatbesitz der Brauerei, der besuchbare Teil ist erst seit ein paar Jahren öffentlich zugänglich und mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums aufwändig saniert worden, auf Wikipedia gibts Besucherzahlen seit 1991.
Im 2. Weltkrieg waren sie als Schutz vor Fliegerangriffen schon beliebt, ich nehm mal an die waren jahrelang verschlossen seit der Bunkerbau der Franzosen abgebrochen wurde zumal es da wo der Aufzug ist 30 Meter runtergeht.

Anzeige vom Forum


Maxima am 24 Aug 2009 17:02:21

tekzenchelou hat geschrieben:
Ein Großteil der Höhlen ist scheinbar in Privatbesitz der Brauerei, der besuchbare Teil ist erst seit ein paar Jahren öffentlich zugänglich und mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums aufwändig saniert worden, auf Wikipedia gibts Besucherzahlen seit 1991.
Im 2. Weltkrieg waren sie als Schutz vor Fliegerangriffen schon beliebt, ich nehm mal an die waren jahrelang verschlossen seit der Bunkerbau der Franzosen abgebrochen wurde zumal es da wo der Aufzug ist 30 Meter runtergeht.


Na dann, meine Präsenz dort datiert sich in die 60er Jahre! Diesen roten Sandstein findet man ja auch überall in der Pfalz.
LG
Maxima

tekzenchelou am 25 Aug 2009 11:30:40

Ruine Hohenburg

Bild

55 Meter tiefer Brunnen
Bild


Bild

und noch nen Flieger erwischt
Bild


Bild

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Stellplatz Kitzingen a./M.
Messe Düsseldorf
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt