Tag 16 Samstag, als Dauer-Frühaufsteher genossen wir es, auf fast leeren Strassen um Thessaloniki rum zu fahren und blieben gleich weiter auf der Athen-Autobahn, bis zum Eingang zum Tempetal. Gleich nach der Abzweigung nach Stomio/Agiokampos hat es einen alten Platanenwald am Fluss unten. Da lässt es sich gut ruhen. Es ist jetzt auch ein Tunnel im Bau, der das Engniss „Tempetal“ wohl löst.
Von Stomio aus geht’s weiter, von Kokino Nero aus, alles entlang von kilometerlangen, jetzt leeren Stränden, nach Agiokambos, dann an Sklithros vorbei, über den Berg, nach Elafos und Kalamaki. Nachdem scheinbar noch niemand in Keramidi/ Kamari war, von Kanali aus, wieder zurück über den Berg und hinunter nach Keramidi und Kamari. Keramidi selbst liegt hoch über dem Meer und die Abzweigung der Strasse nach Komari nicht beschildert. Zudem der Parkplatz vor dem Dorf ist mit Baumaschinen und Schutt verstellt und das Dorf selbst, ist dann gar nicht WoMo geeignet. Auch Kamari ist eine Enttäuschung, kaum Strand und der einzige Platz zum Stellen ist der einsam gelegene Hafen, im Ort drin kann man nur auf einem kleinen Parkplatz stehen und wenden, der am Ende einer betonierten Abfluss-Rinne ist, die Gewitterregen direkt ins Meer leitet. Bei dem Regenwetter zu „heiss“. Also Übung abbrechen und wieder zurück, hoch auf den einsamen Nord-Pilion. Dort in himmlischer Ruhe, begleitet von leisem Glockengeläute der Rinder, übernachtet. Fast wie zu Hause in den Schweizer Bergen.
Tag 17 Sonntag, weiter nach Amaliapolis, Bummel über die Hafenpromenade. Weil ich der Strassenverbindung direkt entlang der Bucht nach Nies nicht traute, zurück und über Soirpi nach Nies. Später hörte ich, dass die Strasse jetzt geteert sei. (39.110109/22.935454)
Tag 18 Montag, Ruhetag in Nies
Tag 19 Dienstag, Fahrt zur Fähre nach Evia, über Ahillio nach Glyfa
Nach der Überfahrt zuerst von Agiokambos aus, zur noch nie besuchten Halbinsel Lichada. Die Strasse, speziell durch die Dörfer ist eng und eine Berg-und Tal-Fahrt. Auf Uferhöhe folgt die Strasse dem Meer und es hat nur wenige geeignete Stell-Plätze. In Gregolimano hat es auch noch einen grossen Club Med. Vor Agios Georgios haben wir dann umgekehrt und sind wieder zurück gefahren
Wieder Richtung Agiokambos, Istiea nach Kanatadikada. Da hat es jede Menge Platz und einen schönen Strand. Dort übernachtet (38.998811/23.121980)
Tag 20 Mittwoch, Weiterfahrt auf der Inselstrasse über Istiea, Asmini, Pefki nach Vassilika / Psaropouli. Dort am kilometerlangen Strand übernachtet ( 36.981929/23.385405)
Tag 21 Donnerstag, zuerst nach Limni, auf die andere Seite, am Golf von Chalkis, dann wieder zurück nach Mantoudi und Prokopi. Weiter an die Ostküste nach Pili (Dorf-CP existiert nicht mehr) und Vlahia-Paralia, dort Übernachtung (38.752095/23.681173)
Tag 22 Freitag, Ruhetag in Vlahia. (Aufleuchten der Bremskontroll-Lampe)
Tag 23 Samstag, Weiterfahrt durch die Insel nach Halkidia/Chalkis. Fahrt nach Kimi an der Ostküste, von da fährt die Fähre nach Skiros, Erinnerungen an 1966 aufgefrischt, Übernachten (38.622395/24.120900)
Tag 24 Sonntag, Rückfahrt nach Chalkis, Zwischenstopp in Akti Nireos
dann über die Brücke bei Chalkis und nach Drosia. Baden, am Abend Hochzeiten beobachtet, im Stundentakt, in der kleinen Kapelle beim Hafen. Uebernachten (38.482860/23.518859)
Tag 25 Montag, VW-Werkstatt in Halkidia aufgesucht, wegen den hinteren Bremsklötzen. Einer der vier hätte nur noch 1 mm. In ganz GR gäbe es keine. Müssten in Deutschland bestellt werden, dauere aber 10-14 Tage. Jetzt ist guter Rat teuer. So beschlossen wir die Reise abzukürzen und nicht mit der geplanten Peloponnes-Rundreise fort zu setzen.
Tag 26 Dienstag, Um Athen zu umgehen, Fahrt von Drosia nach Theben und weiter nach Erithres. Um die Bremsen zu schonen, verzichteten wir, nach Porto Germanos zu fahren und an der Küste nach Korinth, sondern fahren auf der 3 weiter nach Elefsina und über die AB nach Korinth und hoch nach Akrokorinth. Anruf bei Minoan, Fähre hat erst am Samstag-Nacht Platz. Übernachtung auf dem Parkplatz der Festung
Tag 27 Mittwoch, geruhsame Fahrt entlang der Küste,
nach Diakofto zur Zahnradbahn. Fahrt zum Bahnhof ist sehr eng und unübersichtlich, keine Parkplatz, daher an die Paralia. Leider hat es dort eine „Zusammenrottung“ von etwa einem dutzend WoMo’s mit D-Schild. Die wollen sicher alle „Bähnle fahren“. Daher verschieben wir die Übung auf ein anders Jahr und fahren mit der Fähre von Egio nach Agios Nikolaos auf der andern Seite des Golfs und nach Ankunft weiter nach Paralia Sergoulas.. Hier sind wir allein, an einem wunderschönem langen Strand, ideal zum Übernachten (38,389335/22.063148).
Tag 28 Donnerstag, Fahrt nach Messolongi und auf die Landspitze raus
, weiter nach Astakos, am vorgesehenen Ort standen aber schon zwei Holländer mit Wohnwagen, mit laufendem „Moppel“. Daher einen andern Platz gesucht und dort Übernachtet (38.534475/21.088908)
Tag 29 Freitag Weiter entlang der Küste nach Mitikas
und weiter nach Agio Nikolaos und zum Seglerhafen von Preveza, dort Übernachtet
Tag 30 Samstag, Fahrt entlang der Küste nach Igoumenitsa, im Hafen Tickets geholt und zur Drepano-Beach, um dort auf die Fähre zu warten
Tag 31 Sonntag, Nacht-Fähre nach Ancona,
Ankunft um 14 Uhr, Fahrt nach Osimo (Ancona-Süd) auf den Hügel, dort Übernachtet auf dem off. SP
Tag 32 Montag, Fahrt zur in der nähe liegenden VW-Werkstatt, Bremsklötze hinten ersetzen, eine halbe Stunde Arbeit, (wenn man die Teile hat !), dann im Carrefour zum Einkaufen und Mittagrast, dann weiter nach Morro d’Alba, zum SP. Weinkauf und Übernachten, geplantes Essen im Restaurant wurde ersetzt durch „Gelage“ mit deutschem Ehepaar, das auch auf den sonst leeren SP kam.
Tag 33 Dienstag, Fahrt auf der SS 76 durch den Apennin nach Fabriano, Perugia und bis Magione am Lago Trasimeno. Von da Richtung Chiusi und weiter nach Castiglione d’Orcia. Am Abend Nachtessen im Restaurant Castanio in Vivo d’ Orcia.(Slowfood-Lokal). Dann dort auch gleich übernachtet auf dem Parkplatz
Tag 34 Mittwoch, Fahrt nach Siena, Florenz, nach Viareggio, dann entlang des Lungomares bis Massa, kein Meter Strand ist nicht verbaut, daher in Massa wieder auf die A 12 und über Genua, Alessandria, Richtung Simplonpass. In Anzola d’ Ossola, am Dorfrand, übernachtet (45.987148/08.349280)
Tag 35 Donnerstag, Fahrt über den Simplonpass, noch nach Simplon-Dorf, dort noch genügend echten Walliser AOC-Käse, Milch und Jougurt, alles aus der kleinen Dorf-Sennerei und beim Dorf-Beck Arnold, das weit herum berühmte, echtes Walliser Roggenbrot AOC eingekauft. Dann weiter nach Goppenstein, Bahnverlad durchs Lötschbergtunnel und über Spiez, Meiringen, und über den Brünig-Pass nach Luzern, weiter nach Zürich und nach Hause.
------------------------------------------------------------

