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Erfahrungen Island mit Womo


jeebee1 am 16 Feb 2005 12:59:02

Servus,

wollte mal fragen, wer schon mal mit einem normalen Womo,
also ohne erhöhte Bodenfreiheit oder Allradantrieb, auf Island
war. Als Skandinavienfan würde mich diese Insel ungemein reizen. 8)

Die wichtigsten Strassen sollen mittlerweile sehr gut ausgebaut sein!
In einem Reiseführer las ich neulich, dass man alle Sehenswürdigkeiten
nun auch mit normalen Fahrzeugen ansteuern könnte, also denke ich
auch mit Womo`s!?! :?

Anreise per Fähre mit Smyril Line sollte auch kein Problem darstellen,
jedenfalls soviel ich weiss.

aus`m Süden

Gerhard

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Schnecke am 16 Feb 2005 17:39:11

Hallo Gerhard!
Island ist eine traumhaft schöne Insel ( allerdings auch "traumhaft" teuer) - Ich war 3mal für jeweils 3-4 Wochen mit Rucksack, Zelt und öffentlichen Verkehrsmitteln ( Busse, Schiffe, Inlandflüge) in fast allen Winkeln.
Kein Problem dürfte die Ringstraße für ein normales Wohnmobil bereiten ( wenn im Süden nicht gerade ein Sandsturm tagelang den Lavasand über die Landschaft treibt und alle Autos blank schmirgelt oder der Vatnajökull einmal wieder "überläuft" und bei Skaftafell die Holzbrücken wegreißt) Rings um die Insel herum gibt es sehr viel zu erleben und die Straße ist fast immer asphaltiert.
Anders die Hochlandstrecken ( Sprengisandur und Kjölur, sowie die Fahrt zur Askja)) Bei gutem Wetter kann die Fahrt gut gehen. Es sind dort Flüsse zu durchqueren, auf denen habe ich schon einmal einen VW Bus davonschwimmen sehen. Ich würde das Landesinnere nur mit Allrad befahren und nie allein, möglichst mit Funkverbindung untereinander.
Am schönsten ist Island zu Fuß zu erleben. Mit dem Womo kann man das ja gut kombinieren, zumal das freie Übernachten kein Problem ist.

Ich wünsche euch, dass eure Reise nach Island klappt!! Sie wird sicher unvergesslich.

,
Schnecke

Gast am 16 Feb 2005 22:02:55

Die Ringstarsse ist mit den vorgenannten Einschränkungen machbar, der Süden ist allgemein gut erschlossen. Als einzige Hochlandpiste bleibt der Sprengisandur - die ist auch mit Womo machbar, wenn nicht gerade dauerregen angesagt ist. Alle anderen Hochlandpisten sind fürs Womo TABU.

Mit der Fähre das Womo rüberzukarren ist kein Problem (wenn man genügend Zeit hat), aber denk auch an die Steuern die in Island für die Einfuhr des Diesel-Womo´s erhoben werden. Günstiger ist es allemal mit dem Flieger rüber und in Island einen Offroader mit Aufsatzkabine mieten - gibts auch ab Deutschland schon zu vertretbaren Kosten (mei0t alte und dicke Ami PickUp´s).

andererseits ist Island eigentlich jeden Preis wert ......... verträumtes smile

Anzeige vom Forum


jeebee1 am 17 Feb 2005 17:59:10

Danke für die Info`s!

Bin schon noch ein bisschen zwiegespalten :?
Einerseits möchte ich zu gerne dorthin, andererseits bin nicht
ganz sicher, ob mein Womo das richtige Gefährt hierfür ist.
Denn auf Island sein, aber an die schönsten Stellen nicht rankommen,
wär so ziemlich das Schlimmste was passieren kann!! :(

Ich werde mal weiter Info`s über Strassenbeschaffenheiten und die
Schwimmfähigkeit meines Womo`s :D sammeln. Vielleicht kann ich
die Routen dementsprechend konkretisieren und dann schaun mer mal...

aus`m Süden

Gerhard

Gast am 17 Feb 2005 18:10:37

Vielleicht hilft so etwas

--> Link

oder hier:

--> Link

--> Link

Schnecke am 17 Feb 2005 19:14:14

Danke, Pauker,
für den schönen Link --> Linkäume.de!!
Die Bilder decken sich absolut mit dem, was ich selbst erlebt habe!
Die eindrucksvollsten Plätze in Island lassen sich eigentlich nur zu Fuß (und nur ohne Zeitdruck!) erleben, egal mit welchem Transportmittel man unterwegs ist.
,
Schnecke

dokabastler am 18 Feb 2005 09:37:22

Hallo

Ein freund war mit dem alten T3 (VW-Bus) dort.
Aber diese Kiste ist ja bekanntermaßen durch Hinterradantrieb auch bereits ohne Allrad rel. gut geländegängig - nicht vergleichbar mit Vorderrad-Ducato
Er ist damit rel. weit gekommen (weiß aber nicht mehr wie weit er ins Hochland fuhr).

ich weiß nur, daß er sagte, daß Einfuhrsteuer für Autos größer VW-Bus happig wäre und daß er Leute traf mit normalem Womo (wie normal weiß ich nicht), die enttäuscht waren, daß sie abseits der Ringstraße nicht weit kamen....und er sich über solche Leute ärgerte, (die gehen anscheinend auch mit Bedelatschen ins gebirge...), die einfach ohne gute Vorabinfo irgendwohin fahren und sich dann wundern, daß sie die falsche Ausrüstung haben

Von der Möglichkeit auf Island einen Pick-up zu ieten hab ich auch schon mal gelesen..mit Flug wär das gut kombinierbar und spart 2 Wochen an- und Abfahrt und erhöht die Aufenthaltsdauer in Island

dokabastler

dokabastler

Flywolf am 06 Mär 2005 21:15:15

Hab da grade noch eine interessante Seite zu Island gefunden:
--> Link
Wolf

Gogolo am 26 Mai 2005 20:16:48

Ich ahbe einen Hanomag AL28 mit Allrad und Untersetzung, Bodenfreiheit ca. 30cm und war schon 8x in Island, meiner Trauminsel.

Mit einem normalen WoMo ist es sehr schwierig, wenn nicht unmöglich, ins Landesinnere zu fahren, da auf den Hochlandstrecken üblicherweise keine Brücken über die zahlreichen Flüsse sind. Wichtig ist daher neben Allrad auch eine gewisse Bodenfreiheit (Steine in den Furten) und eine höhergelegte Wuftansaugung für den Motor (mit Zyklonfilter wegen des Staubes auf den Pisten).

Aber Island hat auch genügend Sehenswürdigkeiten, die mit den normalen WoMo angefahren werden können z.B. der Geysir, der Godafoss, die Fogelklippen im äußersten Nordwesten, der Myvatnsee, die Blaue Lagune, der Eissee mit den schwimmenden Eisbergen im Süden der Insel usw. usw. usw

Wer sich aktuell über die Straßenzustände und offene/gesperrte Pisten in Island informieren möchte:
--> Link

Habe die Ehre

Gogolo

bastelwastel am 07 Nov 2005 14:17:46

Auch wenn es jetzt schon reichlich spät ist möchte ich meinen Senf dazugeben.
Ich war im Juli 2004 in Island. Allerdings nicht mit dem Wohmo sondern geflogen. War eine alternative Pauschalreise "Rundtour mit einer Woche Trailreiten" Zuerst ging es in drei Tagen mit dem Jeep an die Ostküste. Das war easy zu fahren, da die Ringstraße dort ausgebaut ist. Dann eine Woche auf dem Rücken des Pferdes an die Ostfjorde. War anstrengend aber genial. Man kommt an Orte an die man mit einem Auto nie hinkommt. Das lustigste war (wir hatten eine Herde mit ca 50 Pferden freilaufend mit) wir kamen von oben über einen Bergkamm und von unten herauf auf einer Schotterpiste kam die Allrad, Ofroad Fahrschule. Die haben gegafft als wir, weil die Straße mit Jeeps voll war einfach links und rechts in einem Affenzahl an denen Vorbeigesaust sind.
Nach der Woche reiten ging es dann wieder in drei Tagen über Spregisandur und Landmanalaugar wieder zurück. Wir hatten Isländer als Fahrer und ich bin heilfroh drum. Kaum drei Autos haben wir auf der Inlandsroute getroffen, die Straße ist nur eine Schotterpiste, welche ab und an mit ein paar Findlingen links und rechts markiert ist. Unterbrochen werden diese Pisten immer wieder durch Flüsse. Da muß man schon wissen wie man ein- und wieder ausfährt. Teilweise waren diese so tief, daß sogar das Wasser in den mitgeführten Anhänger lief. Und Handyempfang hat man in diesen Passagen nicht. Dazu braucht man entweder Satelitentelefon oder das spezielle Isländische Netz.
Und nur um mit dem Wohmo auf der Ringstraße rumzufahren finde ich es dann doch etwas teuer. Mich haben diese zwei Wochen kanpp 3500 Euro gekostet. Ich habe weindend bezahlt, aber es hat sich gelohnt.

Gast am 07 Nov 2005 14:30:27

... und noch ein Link (es sollen ja Urlaubsplanungen fürs nächste Jahr laufen) ...
--> Link

conga am 07 Nov 2005 17:31:43

Ich war selbst mit einem isländischen Allrad-Reisebus auf der ganzen Insel (außen - innen - oben - unten) unterwegs (Exkursion, Mitfahrer). Bekannte von mir waren vergangenes Jahr dort mit einigen VW-T4 Womos, nur teilweise Allrad.
Im Landesinneren erwartet einen nur unbefestigte Strecke, meist Schotter, teilweise steil. Und die Furten....!!!
Man braucht meiner Meinung nach auf alle Fälle:
eine Gruppe von Fahrzeugen, alleine würde ich das ungern machen, denn es kann auch mit guter Ausstattung Hilfsbedarf anfallen (aber alle paar Stunden kommt auch jemand vorbei...)
Bodenfreiheit
Griffige Geländereifen
Luftfilter-Einlass hochgelegt. Dafür braucht man keinen Zyklon, der ist zur Staubabscheidung (kann aber auch nix schaden). Die billigste Variante geht mit grauem Abwasserrohr....
Nicht unbedingt Allrad, aber Fahrerfahrung in solchem Gelände und ein dafür taugliches Fahrzeug!! Ich würde nie mit einem Duc mit WoMo-Aufbau oder Hymer oder etwas in dieser Art fahren (außer die Ringstraße, da ist das kein Problem). Aber mit einem gut ausgestatteten VW-Bus (s.o.) würde ich es ins Innere wagen.

Das Thema Einfuhrzoll ist mir nicht bekannt. Kann jemand was Genaues dazu berichten?


Conga

bastelwastel am 08 Nov 2005 08:27:59

Zum Einfuhrzoll kann ich auch nur so viel sagen, daß es sich meines Wissens nach nur auf den Diesel bezieht den man im Tank hat. Der muß verzollt werden. Ob zur Erreichnung der Zollgebühr auch das Gewicht des Wohmos einbezogen wird weiß ich nicht mehr genau. Auf jeden Fall habe ich mal eine Rechnung gesehen und das waren nicht gerade wenig Euronen.
Da Island eh ein sehr teures Land ist ist es meiner Meinung nach sinnvoller rüber zu fliegen (dauert von Stuttgart mit Umsteigen in Kopenhagen 4 Stunden) und sich dort ein Auto zu mieten. Auf den Campingplätzen wird sowieso eher weniger gezeltet. Es gibt hautpsächlich Blockhütten oder Mehrbettschlafcontainer mit gemeinsamer Küchennutzung.

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