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Wir wollen im nächsten Sommer nach Kanada, uns dort ein Womo mieten und dann auch nach Alaska fahren. Hat jemand hier Erfahrung, ob das so einfach möglich ist? Ja, das ist ganz einfach möglich. Man braucht für so große Strecken nur die nötige Zeit dazu. WOMO mit Genehmigung für Alaska mieten, am besten schon von zu Hause aus und los kanns gehen. Aber die Einsamkeit muss man schon mögen, da kann es Streckenweise doch sehr eintönig werden.
Ich persönlich würde empfehlen zuerst mal Canada machen, um erstens dieses wunderschöne Land kennen zu lernen und zweitens um erst mal einen Eindruck zu bekommen was einen auf einem Trip nach Alaska so erwartet. Rider, die Einsamkeit lieben wir sehr, vor etlichen Jahren waren wir mit Zelt und Allrad in Patagonien unterwegs, da waren wir oft alleine in der Weite und haben irgendwo gezeltet, das war einfach nur schön.
Warst Du schon mal in Kanada bzw. Alaska? Das Womo werden wir auf jeden Fall von hier aus buchen. Ilonqa - Wenn ihr schon in Patagonien ward, dann brauch ich mir um euch keine Gedanken mehr machen. :wink:
In Canada waren wir schon, in Alaska noch nicht, das wäre für uns wahrscheinlich wieder ZU einsam. Wir lieben auch die Natur und die Ruhe aber ZU einsam dann auch wieder nicht. Ab und zu ein paar Menschen und Häuser sollen schon sein. Wenn es nur mehr flach ist, immer nur gerade aus geht und nur noch Wälder sind, dann wird es uns mit der Zeit zu wenig abwechslungsreich. Deshalb hat uns z.B. auch Finnland nicht so begeistert. Wir kommen aus den Bergen und brauchen sie anscheinend auch. :) Alaska kann ich nur empfehlen, das ist noch zum großen Teil Natur
pur. Die Glacier Bay, Haines, St. Elias oder Wrangel National, da jagt eine Schönheit die andere. Auch die Fauna ist super, da sieht man noch Bären in freier Wildbahn, einfach super. Arno :D Das ist ja toll das man Bären in freier Wildbahn sieht.
Dann aber nicht wundern, wenn man aufgefressen wird. Und das ist kein Scherz. Ein guter Freund von mir war für 1,5 Jahre in Anchorage in Alaska. Immer wieder kam es dort (natürlich nicht in der Stadt) zu angriffen von Bären auf naive Einheimische und Touristen. Die Gefahr wird immer wieder unterschätzt. Das sind und bleiben wilde Tiere, die ich mir maximal aus dem Auto oder im Zoo anschauen möchte. Hallo,
wir waren schon mit gemietetem Womo in Alaska unterwegs, von ABC Rentals in Anchorage. Wir sind aber nicht über die Grenze nach Kanada gefahren. Gutes Regenzeugs mitmehmen, auch im Sommer, speziell wenn ihr Richtung Homer oder Seward fährt (Kenai Peninsula). Freddy, diese Angriffe sind in der Regel von den Menschen selbst
verschuldet.Man sollte sich mit den speziellen Regeln gegenüber Bären vertraut machen und sie auch wirklich anwenden, dann passiert auch nichts. Ich habe am Yukon und am Klondike sowie am Skeena geangelt, und außer mir und ein paar anderen Anglern auch Grizzlys. Die Bären haben uns nie Probleme gemacht, man muß nur ihre "Privatsphäre" respektieren, sich offen zeigen und direkten Blickkontakt meiden. Beim Grillen abends das Fleisch erst im aus dem Auto holen wenn genug Glut da ist, Grillen essen und sofort abspülen, danac andere Jacke anziehen und fertig. Nebenbei bemerkt: Die Menschen sind in das Gebiet der Bären eingedrungen, nicht umgekehrt.Ausserdem fällt ein Grizzly einen Menschen nur an. wenn er sich oder seine Jungen bedroht fühlt, er tötet einen Menschen aber er frißt ihn nicht außer in ganz seltenen Ausnahmefällen. So ein herrliches Tier im Zoo tut mir immer leid, es gehört in die Freiheit und nicht hinter Gitter! Arno Hi ilonqa,
wenn Du noch nicht in Kanada warst, dann würde ich auch eher mit British Columbia (oder Nova Scotia, das hat uns noch viel besser gefallen, insbesondere im Herbst) starten. Auf jeden Fall braucht Ihr ne Menge Zeit für Kanada und Alaska. Ansonsten ist Alaska kein Problem - Whitehorse wäre ein möglicher Startpunkt. Dann nach Dawson City, Fairbanks, Denali National Park, Anchorage und wieder zurück. Das sind dann runde 3.500km (eine Rundtour in BC dürfte nochmal diese KM-Zahl bedeuten). Am besten im späten Frühjahr oder im Herbst - sonst kann es mit dem Mücken recht arg werden. Für Alaska wird bei den meisten Vermietern eine Sonderzahlung von rund $500 fällig und wenn die Windschutzscheibe hin ist, dann zahlt man einen erheblichen Teil selber (ist mir mal in Patagonien passiert - auf der Strecke von Punto Arenas nach Puerto Natales - ein entgegenkommender Bus und peng... - wobei die Infrastruktur/Vermieter von WoMos in Chile/Argentinien deutlich schlechter ist, als in Kanada und Alaska). Bären sind, wenn man seinen Verstand nicht ausschaltet, aus meiner Sicht kein Problem (das hat Arno gut beschrieben) - zur Not hängt Ihr Euch Glöckchen an die Jacke - das ist ansonsten nur bei japanischen Reisegruppen zu beobachten - soll aber helfen :)
dann würde ich mich ja beruhigt unter grizzlys aufhalten, es bleibt ja zumindest etwas für die kiste übrig :wink: Wir waren in Kanada BC eine Woche mit Pferden in der Wildnis unterwegs. Getroffen haben wir u.a. Getier einen einzigen Grizzly der uns nicht einmal ignoriert hat. Schwarzbären waren häufiger anzutreffen, die aber vor den Pferden Respekt hatten und das Weite suchten. Hallo, Dieter!
Mit den seltenen Ausnahmefällen meine ich sehr alte oder verletzte Tiere die keine andere Beute mehr schlagen können. Ansonsten sind Grizzlys das was heute Menschen immer weniger sind TOLERANT. Der Grizzly akzeptiert dich als Bestandteil der Natur solange du die Spielregeln einhältst. Was anderes ist es mit den Eisbären, ich war vor einigen Jahren auf Spizbergen, hier ist ein großkalibriges Gewehr Pflicht, ansonsten kannst Du natürlich mit einer geführten Tour gehen, bei der der Guide ein Gewehr mitführt. Aber auch mit einem Gewehr sollte man es nicht provozieren,Eisbären sind herrliche Tiere und vom Aussterben bedroht, jeder Bär der von Menschen abgeschossen wird ist einer zuviel. Arno |
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