jakeomat am 20 Nov 2009 10:48:18 Hallo Fachleute und Fachleutinnen :D
Ich habe gestern verzweifelt versucht, den Flüssigkeitsstand in den Zellen meiner beiden Aufbaubatterien zu kontrollieren (Säurebatterien). Dazu müßte ich aber sämtliche Kabel abklemmen und die Dinger aus ihren Mulden in der Garage wuchten :? (die Einbaumulden sind aus schwarzem Kunststoff und nur wenig größer wie die Batterien selbst)
Gibts da nicht einfachere Methoden? Wie macht ihr das?
Und eine Bitte noch: Ich wäre dankbar, wenn auf Antworten à la "Bei mir kein Problem: ich mach einfach den Deckel auf und schau von der Seite auf die Batterie" u.ä. verzichtet werden würde, das hilft mir nicht weiter. Danke für das Verständnis :)
Danke!
Jake
pilote600 am 20 Nov 2009 10:54:38 Frage mal doof, kannst du nicht mit ner Lampe von oben reinschauen, und feststellen ob die Platten gut bedeckt sind, bei manchen Batterien ist auch so ne Art Füllmarke, also ein "Winkle" angebracht bis zu dem die Säure stehen soll!?!?
chrisk am 20 Nov 2009 10:55:53 Es ist Dir sicher keine Hilfe, wenn ich Dir erzähle: Griffe ausklappen und hochziehen 8)
Naja, egal wie Du die Dinger nun rausbekommst, wenn sie mal draußen sind, würde ich Gurtband unter die Batterie legen, so dass man diese mit dem Band dann anheben kann. Ich hoffe, es ist einigermaßen verständlich wie ich das meine.
Einen Tip, wie man die Batterien gut ohne Band und Griffe rausbekommt habe ich aber auch nicht, sorry.
fuzzy am 20 Nov 2009 10:57:20 das ist manchmal schon ein Graus, zuletzt vorgestern abend ame Mazda MX 5
meiner Frau, da kommt man um den Ausbau nicht herum, alles sehr eng und dunkel, bei meinem FFB auf 92er Ducatohabe war es ähnlich, hier habe ich mir mit einem kleinen Spiegel(Zahnarzt) + Taschenlampe geholfen, zumindest zum ablesen.
Lancelot am 20 Nov 2009 11:05:48 jakeomat hat geschrieben:Gibts da nicht einfachere Methoden? Wie macht ihr das?
Du brauchst einen "90° Winkelspiegel" ... ich hab dazu einen alten Wowa-Rückspiegel (mit langen Halterungen), den ich über die geöffneten (geht das bei Dir ?) Säurezellen halte und mit einer Lampe ausleuchte .. kann damit den Säurestand erkennen.
Muß da auch keine Batterie ausbauen ...
gegege am 20 Nov 2009 11:05:53 Hab das gleiche Problem.
Es gibt Füllsysteme, d.h. die Füllstopfen werden ausgetauscht gegen solche mit einem Schlauch dran, der wird an einen Vorratsbehälter angeschlossen.
Dadurch wird jede Zelle immer auf Stand gehalten.
Kenne aber leider keinen Händler....
Gerd.
viking92 am 20 Nov 2009 11:08:15 fuzzy hat geschrieben: hier habe ich mir mit einem kleinen Spiegel(Zahnarzt) + Taschenlampe geholfen, zumindest zum ablesen.
Wäre auch mein Vorschlag. Es gibt kleine Spiegel, die man z.B. beim schweissen verwendet. Weiss jetzt allerdings nicht, ob du die Stopfen ohne Ausbau rausgedreht bekommst.
Viel Erfolg noch :wink:
jakeomat am 20 Nov 2009 11:08:40 pilote600 hat geschrieben:Frage mal doof, kannst du nicht mit ner Lampe von oben reinschauen, und feststellen ob die Platten gut bedeckt sind, bei manchen Batterien ist auch so ne Art Füllmarke, also ein "Winkle" angebracht bis zu dem die Säure stehen soll!?!?
Du meinst, die Stopfen rausschrauben und von oben nachschauen, ob die Platten bedeckt sind? Guter Plan, ist wahrscheinlich die einfachste Lösung, danke!
@ chrisk
Griffe sind zum Glück dran, aber die Kabel sind nicht lang genug, so dass ich erst alles abklemmen müsste, um die Batterie hochziehen zu können :( Und bei dem Gedanken, alle Kabel und den Befestigungsgurt auf die Seite zu halten, um die Batterie wieder in ihrem angestammten Loch zu versenken und das auch noch gebückt in der Garage knieend krieg ich jetzt schon Stresspickel :D
Jake
jakeomat am 20 Nov 2009 11:11:11 viking92 hat geschrieben:fuzzy hat geschrieben: hier habe ich mir mit einem kleinen Spiegel(Zahnarzt) + Taschenlampe geholfen, zumindest zum ablesen.
Wäre auch mein Vorschlag. Es gibt kleine Spiegel, die man z.B. beim schweissen verwendet. Weiss jetzt allerdings nicht, ob du die Stopfen ohne Ausbau rausgedreht bekommst. Viel Erfolg noch :wink:
Ja, an die Stopfen komm ich problemlos dran, Spiegel ist auch noch gut, damit könnte man dann evtl von innen die Markierung erkennen, die außen auf der Batterie ist.
Danke für die Tipps! 8)
Jake
pilote600 am 20 Nov 2009 11:26:55 Netten und kooperativen useren gibt man gerne Tips!!!!
Bei dir weiß man ja es wird angenommen und es kommt auch wieder zurück!
min.man am 20 Nov 2009 13:58:12 Moin,
Einwegspritze vom Arzt (natürlich ohne Nadel) vorsichtig ziehenderweise in das Loch einführen.
Wenn sie statt Luft Flüssigkeit zieht, weiß man wie voll die Zelle ist.
Fülle auch so die Zellen auf da überall Kabel im Weg sind.Ferner kann man so einer Überschwemmung vorbeugen.
Peter
a.miertsch am 20 Nov 2009 14:42:59 Hallo,
Schneide Dir aus einem Kunststoffspachtel ein T-förmiges Teil. An dessen langen Schenkel, den Du mit feinem Schleifpapier aufrauhst, markierst Du Dir die Sollstände Deiner Batterien, sofern sie unterschiedlicher Bauweise(Abmessungen) sind. Nun mußt Du nur noch eintauchen und dann vergleichen und gegebenenfalls nachfüllen. Prinzip Tiefenmessschieber.
Güße von
Albert
herlitz am 20 Nov 2009 14:53:44 Servus,
wen man bei entfernten Stopfen von oben (eventuell mit Spiegel) in die Batterie schaut, sieht man die Bleiplatten und etwas darüber ist bei fast allen Herstellern, so ein Kunstoffring bzw. Kante. Ich fülle immer bis zu der Kante auf.
Das nachfüllen geht am einfachsten mit einer großen Spritze (Blasenspritze aus der Apotheke) und einem Stück dünnen Schlauch vorne dran. Damit kann man auch versehentlich zu viel eingefülltes wieder absaugen.
Hermann
jakeomat am 20 Nov 2009 15:33:53 pilote600 hat geschrieben:Netten und kooperativen useren gibt man gerne Tips!!!!
Bei dir weiß man ja es wird angenommen und es kommt auch wieder zurück!
Danke für die Blumen, da werd ich ja gleich rot :oops: :)
Und vielen Dank nochmal an alle, viele einfache aber sehr nützliche Tipps :top:
Werd mich heut abend gleich mal dranmachen, bevor die Batterien Schaden nehmen.
Jake
charlie48 am 21 Nov 2009 00:27:20 Hallo miteinander,
gut dass ich diesen Thread gelesen habe. Habe das gleiche Problem wie jakeomat und hatte mich schon damit abgefunden, in den nächsten Tagen alle Anschlüsse von der Batterie zu lösen, sie aus dem engen Kasten herauszuwuchten usw. Mit den guten Tipps von hier, krieg ich's vielleicht mit weniger Aufwand hin. Vielen Dank an alle.
charlie48
Leser am 21 Nov 2009 01:24:01 Hallo,
da meine Batterien quasi auch "unerreichbar" sind habe ich mir eine praktikable Lösung ausgedacht.
Man(n) nehme: Eine Laborflasche aus Kunststoff mit einem gebogenen Steigrohr, dann ein Stein von einem Mühlespiel, (geht sicher auch was anderes, ist mir aber so in die Hand gefallen) durch den Mühlestein mittig ein Loch gebohrt, etwas enger als der Durchmesser des Steigrohres, den Stein über das Steigrohr gezogen, einmalig an der Batterie den korrekten Flüssigkeitsstand maßgenommen, fertig ist das "Meßgerät". Batterie aufschrauben das Teil mit dem Steigrohr reinhalten und auf die Pulle drücken, wenn´s blubbert stimmt der Füllstand noch, wenn nicht, zweite Flasche (gleiche Ausführung, nur ohne "Mühlemeßstein") mit destiliertem Wasser nehmen und nachfüllen, zwischendurch noch mal prüfen, wenns blubbert reicht´s.
Einfach, -und fast jede Batterie ist in ihrem Versteck erreichbar.
Leser
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