Nun, zunächst sollte jeder für sich selber 2 Dinge überlegen:
1. Was bin ich bereit zu investieren?
2. Was bin ich bereit an neuem Wissen dazu zu lernen?
zu 1:
Nix ist im Web umsonst. :!:
Wer diesem Glauben unterliegt, sollte sich davon mal ganz schnell verabschieden.
Jeder Server (Server = Darauf liegen die Daten im Internet, ist wie ein Computer, der immer (anders als der heimische PC) an das Internet angeschlossen ist) kostet in irgend einer Weise Geld. :!:
Und wer einen Gratis- Dienst nutzen möchte, muss mindestens damit leben, dass dort Inhalte und Informationen Dritter eingeblendet werden, auf die man selber keinen Einfluss hat.
Irgendwo muss das Geld ja herkommen!
Der Vorteil dieser Gratisdienste liegt ganz klar in der leichteren Bedienbarkeit, da sie für gewöhnlich wie ein "Baukastensystem" arbeiten.
Auch das Forum bietet dies, so zum Beispiel mit den kostenlosen Userblogs.
Für jemanden, der nur geringe Kenntnisse hat und auch nicht die Mühe oder Lust hat, sich intensiv mit dem Thema auseinander zu setzen, der ist mit solchen Systemen m.E. gut beraten.
1. weil sie den User meistens kein Geld kosten und sich durch die eingeblendete Werbung finanzieren und 2. weil sie ganz einfach leichter zu bedienen sind.
Ich mache keinn Geheimnis daraus: Eine eigene Webseite kostet eine Menge Zeit und wenn man bei Null anfängt, ist der Anfang mit jeder investierten Stunde besonders mühselig, da spreche ich aus Erfahrung.
Man probiert, doktert und bastelt herum. Man erkennt plötzlich Fehler, begreift die Ursache nicht sofort, wird gefrustet und dann steht man da.
Und während man mit dem eigenen Webserver noch darüber grübelt, warum der eigentlich blaue Hintergrund plötzlich lila ist, verliert man schnell die Geduld, weil man mitansehen muss, wie der Kollege mit einem "Baukasten" wie den Userblogs schon die ersten Bilder und
Reiseberichte auf seinem Webblog einstellt.
Wie gesagt, besonders die ersten Schritte sind mühsam und klein.
Aber der Vorteil einer eigenen Webseite ist auch nicht zu verachten:
Ich bin in meinem Gestatlungsmöglichkeiten völlig frei!
Mein persönlicher Super- Gau wäre es zum Beispiel, wenn ich einen Gratis- Dienst benutze, der zur Finanzierung Werbung einblendet, mit der ich mich nicht identifizieren kann.
Die eingeblendete Werbung funktioniert meistens so, dass aus Schlüsselbegriffen der Inhalte die Werbung eingeblendet wird.
Schlimm wäre dann, wenn man z.B. über den Campingplatz "Zum Schlammloch bei Schimmelburg" negative Erfahrungen gemacht hat und von diesen berichtet, dabei aber genau für diesen CP Werbung zufällig eingeblendet wird.
Uargh! :D
Daher habe ich mich von Anfang an für die eigene Webseite entschieden.
Diese kostet nun aber Geld, na klar! Mein Geld!
Ich muss jeden Monat etwas dafür bezahlen, dass mir dieser Dienst bereit gestellt wird.
Gut, es ist nicht so teuer (für gewöhnlich reichen schon 1-2 Euro im Monat), aber es macht nunmal auch deutlich mehr Arbeit, weil die Arbeit praktisch mit einem leeren Blatt Papier beginnt.
Ich will es mal mit einem Beispiel verdeutlichen:
Es gibt ein Fertighaus und ein leeres Baugrundstück.
Das Fertighaus muss nur noch eingerichtet werden, das ist einfach und bequem.
Stört mich aber darin eine Wand, kann ich die nicht einfach anders verlegen. Dafür kann ich aber schon einziehen und hab es sofort warm.
Beim leeren Baufeld allerdings muss ich ganz von vorn mit dem Fundament anfangen.
"Einfach drauf los" geht dann nicht, weil ich mir zunächst Gedanken über den Grundriss machen muss. Und selbst, wenn ich eine ungefähre Vorstellung von meinem Haus habe, muss ich es ja auch immer noch aufbauen! Also muss das Fachwissen her, wie man ein Haus baut, das kostet wiederum Zeit...
Und während mein Nachbar schon vor dem Fertigkamin sitzt, muss ich noch Mauern bauen oder Leitungen verlegen.
Jeder Webmaster mit einer eigenen Webseite wird mir in den oben genannten Punkten sicherlich zustimmen.
Dies wäre daher meine erste Empfehlung:
Werdet euch klar darüber, was ihr eigentlich möchtet.
Dann kann man m.E. konkret Tipps für das eigene Projekt geben.
Ich hab auch gedacht, ich mach "mal eben".
Daraus werden aber schnell mal 1-2 Stunden täglich, wo man nach 1-2 Wochen den Eindruck hat: "Was hab ich überhaupt gemacht, man sieht ja fast gar kein Ergebnis". :D