Danke HOMA u. Dieter2 für eure Stellungnahmen.
Meine Fragen konnten inzwischen durch den folgenden Beitrag umfassend beantwortet werden.
"GFK allein hat keine prinzipiellen Vorteile in Bezug auf Dichtigkeit und Wasserschäden. Die GFK-Außenhaut (und mehr ist das nicht) garantiert nicht, dass dahinter kein Holz und Styropor verbaut wird.
Die ungünstigste Bauweise ist natürlich die klassische Holzfachwerk-Styropor-Wand, wie sie aus dem Caravanbau übernommen wurde. Hier liegen die Styroporplatten lose in den Rahmen des Holzfachwerks.
Besser ist da schon die sog. Sandwichbauweise, bei der Isoliermaterial, Innen- und Außenhaut bündig verklebt werden. Noch besser ist es, hier ein sog. "geschlossenzelliges" Isoliermaterial wie Styrodur (auch Styrofoam genannt) oder gar PU-Hartschaum zu verwenden. Letzerer ist allerdings ziemlich teuer. Allerdings werden auch bei Sandwichbauweise häufig noch zumindest an den Kanten Verstärkungsleisten aus Holz eingebaut. Aber wie gesagt, Hauptursache für Wasserschäden sind Undichtigkeiten an Kanten und Wanddurchbrüchen. Hier kommt es natürlich auf die Qualität der verwendeten Kantenprofile und Dichtungsmaterialien an, hauptsächlich jedoch auf die sorgfältige Verarbeitung bei der Montage. Und genau hier hapert es meistens, weshalb selbst Fahrzeuge von Herstellern, die eine mehrjährige Dichtigkeitsgarantie geben, immer wieder mal unangenehm auffallen. Wenn dann noch Holzverstärkungen in den Kanten sind, dann modert es...
Ein möglicher Ausweg wäre hier tatsächlich die schon erwähnte Monocoque-Bauweise. Diese ist tatsächlich nur mit GFK möglich und vermeidet zumindest die Probleme an den Kanten. Natürlich kann es immer noch Undichtigkeiten an Wanddurchbrüchen geben, aber die sind nicht so kritisch, da Monocoque "holzfrei" ist. Nachteil ist halt der enorm hohe Preis. Alle nichtmetallischen Aufbauten haben allerdings auch einen oft nicht beachteten Nachteil: Der durch den sog. Faradayschen Käfig gegebene Schutz der Womoinsassen bei Blitzeinschlägen fällt weg. Den könnte man zwar theoretisch durch das Einlaminieren eines Metallgeflechts wieder herstellen, doch welcher Hersteller macht das schon."
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