eva b. am 10 Feb 2010 09:14:29 Ich muss hier ständig unsere verfressene Leni zur Ruhe mahnen. Die hängt mir, seitdem sie gestern im Hundeforum gelesen hat, dass andere Hunde 3 (in Worten: DREI!) Mahlzeiten pro Tag bekommen, ständig in den Ohren, dass 1x Fressen absolut tierschutzrelevant sei. Das würd noch nicht mal ihren Erhaltungsbedarf decken, geschweige denn reichen, um sich bei dem saukalten Wetter eine ausreichend dicke Fettschicht zuzulegen. Denn schließlich würden wir sie immer wieder rauszerren in die Kälte, dabei würd ihr die Minipippirunde im Garten völlig reichen.
Wie gut, dass unsere Hunde nicht wirklich sprechen könne. Ich glaub Leni würd den ganzen Tag quasseln :roll: :D
Wie macht ihr das? Gibt es für eure Vierbeiner mehrere Mahlzeiten pro Tag? Oder gibt es sogar einen Fastentag in der Woche, wie es früher mal empfohlen wurde? Und haltet ihr euch an die Futterempfehlungen, die die Hersteller von Fertigfutter geben? Die Mengenangaben kommen mir immer maßlos übertrieben vor.
A 800 am 10 Feb 2010 09:28:04 Hallo Eva,
ich habs immer so bei meinen 3 Hunden so gehalten:
Morgens gab es Feuchtfutter für jeden einzeln
für zwischendurch stand immer Trockenfutter da (ein Napf für alle)
abens dann noch mal Feuchtfutter für jeden einzeln
Bei der Katze war es genauso.
Gott sei dank waren die nicht so verfressen, das immer alles restlos aufgefuttert wurde.
Es ist schon besser die Mahlzeiten auf mehrere am Tag zu verteilen, da die Gefahr bei größeren Hunden schneller gegeben ist, dass sie eine Magendrehung bekommen.
Ist bei Bekannten passiert, es war keine schöne Sache und der Hund ist qualvoll gestorben, da es leider nachts passiert war und es keiner bemerkt hat, außer das er unruhig wurde und unbedingt raus wollte.
Sie haben ihn raus gelassen (hat er öfters in der Nacht gemacht und ist dann meistens draußen geblieben) am morgen konnten sie die Tür nicht öffnen, weil er tot davor lag und sie mit seinem Gewicht versperrt hat.
Seit dem bekommt der neue Hund auch mehrere Mahlzeiten am Tag, vor allem abends nicht mehr so viel.
fuzzy am 10 Feb 2010 09:36:18 unser Toni (Schäferhundlabradormix)ist mit 2 x Trockenfutter, mit viel Wasser dazu am Tag 18 Jahre alt geworden. Nach einer Kastration wg. Prostataproblemen dachte dieser arme Hund auch nur noch ans Fressen.
Er wurde fetter, mit der o.g. Methode haben wir das in den Griff gekriegt.
Das Trockenfutter schwamm in viel Wasser und in seiner Gier hat er den immer komplett leergeschlüft und gefressen.
Vorteil : alte Hunde trinken meist zu wenig, damit bei ihm erledigt.
Das Wasser gab ein Völlegefühl, aber in Wirklichkeit hat er nur soviel gefressen wie er braucht.
Unsere Tierärzte konnten garnicht glauben wie fit der noch für sein Alter war.
eva b. am 10 Feb 2010 09:41:39 Hallo Heike,
das ist ja eine tragische Geschichte :( So etwas möchte ich nie erleben. Ich weiss aber um die Problematik der Magendrehung, deshalb gibt es auch keine Riesenmahlzeit, denn schließlich soll sie abnehmen. Und anschließend wird auch nicht rumgetollt oder gespielt, sondern mindestens eine Stunde sollte geruht werden (na ja, sag das mal den Hunden :? ).
oldie2002 am 10 Feb 2010 09:44:14 meine doberfrau hat immer futter im napf, sie macht ihn nie leer und sie ist schlank (ein hund frisst von natur aus immer soviel, wie da ist, da er normalerweise nicht weiss, wann es das nächste gibt, ich halte das für eine trainingssache im welpenalter)
eva b. am 10 Feb 2010 09:55:31 Für einen großen Hund sind 18 Jahre aber ein wirklich biblisches Alter. Unsere vorherige Hündin ist 14 1/2 geworden, das fand ich schon enorm.
Der Wassertrick ist nicht schlecht, zumindest hat der Hund dann für kurze Zeit das Gefühl richtig satt zu sein.
Einem Labrador kann man übrigens kein Trockenfutter zur freien Verfügung hinstellen. Ich sag das mal so pauschal, weil's wirklich für fast alle Vertreter der Rasse gilt - die würden sich totfressen. Da bin ich mir bei unserer Leni absolut sicher, deshalb ist alles Fressbare unter Verschluß. Ich habe mal eine Großpackung Würfelzucker stehenlassen, weil ich nicht wusste, dass Leni Zucker mag. Ein ganzes Kilo hat sie gefressen, also die ganze Packung. Dann war ihr den ganzen Tag schlecht und für die Hüften war das wohl auch nicht so gut :?
eva b. am 10 Feb 2010 10:05:42 oldie2002 hat geschrieben:... ich halte das für eine trainingssache im welpenalter)
Hallo Dieter,
zwischen Dobermann und Labrador liegen Welten, vom Fressverhalten und auch vom Wesen. Wir hatten/haben beide Rassen. Unser Dobi hat sein Futter langsam gefressen und hat von sich aus immer wieder Fastentage eingelegt. Er hatte zeitlebens eine perfekte Figur. Unsere Labbihündin saugt das Futter auf ohne zu kauen. Wir haben inzwischen den Versuch aufgegeben sie zu "entschleunigen" :D
fuzzy am 10 Feb 2010 10:09:29 eva b. hat geschrieben:Einem Labrador kann man übrigens kein Trockenfutter zur freien Verfügung hinstellen.
Das galt bis zur Kastration bei unserem Mix nicht, der Hund war ein Wunder. Wenn der keinen Hunger hatte, bleib der Napf stehen, wir konnten auf dem Wohnzimmertisch Süßigkeiten, Obst, Schokolade, etc. offen sogar über Nacht liegen lassen, der ging nicht dran.
Wie gesagt bis zur Kastration, danach war das vorbei.
Lancelot am 10 Feb 2010 10:13:19 eva b. hat geschrieben:Ich habe mal eine Großpackung Würfelzucker stehenlassen,
Manchmal glaubt man´s ja nicht, was sich Hunde (in ihrer Not :wink: ) so alles holen:
Einer unserer Airdales hatte sich aus der Einkaufstasche meiner Mutter 2 Packungen gefrorenen Spinat rausgeklaut, beide schön säuberlich angeknabbert, die Kartonverpackung entfernt, eins komplett aufgefressen (gefroren !!) und das zweite einfach liegen gelassen (zum auftauen) - wo ? Na klar: im Wohnzimmer auf dem besten, schönsten und teuersten Perser -- tolle Sauerei :(
Gast am 10 Feb 2010 10:30:00 Nachdem ein Hund von uns 3 Tage nach an einer Magendrehung starb (jämmerlicher tod) gibt es für unsere Vierbeiner einen Happenpappen zwischendurch. Nach dem Mittagsgassi, wenn ich mein eigenes Mittagessen mit ins Büro nehme, bekommt der Hund auch eine Hand voll Trockenfutter, dann gibt es nix mehr bis NACH dem abendlichen Gassigehen, bzw. nach unserem Abendessen.
Dann gibt es Trockenfutter (Bozita) und ab und zu auch mal 3-4 Esslöffel gutes ungezuckertes Dosenfutter daruntergerührt, was für unsere verfressene Eule dannn ein Festtag ist.
Unsere derzeitige in Fell gekleidete Begleiterin würde fressen bis sie platzt, was aus der Streunerjugend in Spanien herrrühren mag. Da müssen wir schon aufpassen das sie nicht so dick wird wie das Herrchen.
Wenn ich sehe und meine das sie zuwenig trinkt, bekommt sie einige Brocken Trockenfutter in den Wassernapf.
A 800 am 10 Feb 2010 10:31:40 Zum Schmunzel kann ich auch noch was beitragen.
Freunde hatten eine Dalmatienerhündin, gertenschlank, Futter mußte auch zugeteilt werden, weil verfressen ohne Ende.
Sie kam nur Trockenfutter, es wurde immer eine große 10 kg Tüte Futter gekauft und in den Vorratsraum gestellt. Einmal haben sie vergessen die Tür zu zu machen :D Die Hündin hat die Gelegenheit beim Schopf gepackt und sich über die Tüte her gemacht. Alle, alles aufgefressen und sie konnte sich nicht mehr rühren. Seit dem kommt das Futter in eine verschließbare Tonne. :D
Dann ist da noch der Beagle meines Schwagers Emmi, Verfressen ist noch geschmeichelt, es wird alles inhaliert egal was.
Einmal war mein Schwägerin richtig sauer. Sie hatten Pilze gesammelt, sauber gemacht und zum trocknen auf Blechen rausgestellt.
3 kg frische geputze Pilze waren weg. :D Emmi lag mit dickem Bauch in der Ecke und hat sich nicht mehr gerührt.
eva b. am 10 Feb 2010 10:35:19 Ja, ja, die notleidenden Hunde. Spinat soll doch so gesund sein. Und wenn ich mich nicht täusche kann man damit sogar Sachen färben :wink:
@fuzzy: an Essbares, das auf dem Tisch liegt, gehen unsere Hunde nicht dran, auch nicht, wenn sie damit alleine sind. Sie wissen wohl, dass ich ihnen dann den Kopf abreissen würde :D Der Würfelzucker war in einer Tasche, die auf der Erde stand. Meine eigen Dummheit.
Krabbe65 am 10 Feb 2010 10:44:41 Moin Eva,
bei uns bekommen die Hunde 1x täglich Futter. Allerdings bekommen sie zwischendurch noch genug LecGastes. Hier mal ein Schweineohr, dort einen Knochen usw. :D
Als Emma (Jack Russel, 7 Monate) die 3x täglichen Welpenfutterrationen bekommen hat, hatte sie ganz schön Speck angesetzt :eek:
Apropo gefrässig: Jackis stehen den Labbis in nix nach :D Bei Emma darf man nichts stehen lassen, das wird sofort dekontaminiert.
Unser erster JRT hatte mal in einer ruhigen Sekunde unseren kompletten Reiseproviant gefressen :twisted: Er lag dann mit vollgefressenen Bauch auf dem Sofa und konnte sich nicht mehr rühren. Aber ich konnte genau in seinen Augen lesen: Ich weiß, ich hab Scheiße gebaut aber es hat sich gelohnt :D
Liebe
Tina
jonathan am 10 Feb 2010 15:13:47 2 x am Tag! Meistens frischen, rohen Pansen in riesigen Stücken, damit sie auch ordentlich kauen muss, hin und wieder mal ein halbes, rohes Huhn "mit Allem", dann und wann mal von unserem Schlachter hergestellte "Hundeblutwurst" (ein Leckerchen allererster Güte), selten auch mal spezielles TroFu ohne bzw. wenig Getreideanteil(natures best von Fressnapf) Erfolg: superschlank, extrem beweglich und ausdauernd und seidiges, glänzendes Fell
jonathan
Beduin am 10 Feb 2010 15:22:11 Sind ja ein paar schöne Geschichten :D dabei und auch weniger schöne :(
als wir Lischen aus dem Tierschutz bekamen hies es, "zwei mal am Tag Futter" und keinen Fastentag mehr, sei out und so halten wir das seitdem.
Mit einmal füttern würde sie bestimmt auch abdrehen, sie saugt zwar nicht wie ein Labbi, aber doch sehr verfressen, wobei wir auch alles stehen lassen können, da kommt nichts weg *stolzbin*
Es passierte mir ja schon ab und an mal das ich vergass sie zu füttern :oops: euch auch?
Morgends bekommt sie erst nach der Gassirunde, eben wegen der Magendrehung und Abend bekommt sie nachdem wir gegessen haben.
Wenn ich jetzt morgens gleich um 6 mit ihr lauf und dann mit Robin u Frühstück und bis er dann in der Schule und ich auf arbeit........... :oops:
Da ist dann aber schwer entrüstet wenn ich wieder komm und geht nicht von ihrem Napf weg
Nur gut das sie noch nicht geschnallt hat das ich so ein schlechtes Gedächtniss habe, sonst würde das bestimmt öfters machen und auch wieder zunehmen.
Bernd seinen Trick hatten wir bei Chipsy auch angewendet, den finde ich nicht schlecht. Er wurde ja auch 17,5
Allerdings, trinkt meine Hexe nur auch einem sauberem Napf, wehe wenn da ein Stück Futter rein gerutscht ist.
Die trink dann nichts :eek:
Die Rumtreiber am 10 Feb 2010 19:56:53 Unser Schoko-Labbi Rambo braucht eine Tafel Vollmilchschokolade am Tag um seine Farbe zu behalten ( :bindafür: meint er) :D :abgelehnt:
Spaß beiseite, er bekommt 2 x am Tag Trockenfutter und zwar etwas weniger als die Fütterungsempfehlung des Herstellers (Es gibt ja zwischendurch auch noch LecGasts).
Nachdem er sich auch schon mal selbst bedient hatte (Chilli od. Schnitzel vom auf der Ablage stehenden abgedeckten Teller) steht eigentlich nichts verführerisches mehr bei uns herum. Er würde es wie ein Staubsauger zu sich nehmen. :cry:
:runningdog:
Ganz im Gegenteil zu unserem verstorbenen Rocky (Labbi-Hovawart-Mix) der hat teilweise sein Fertigfutter über Stunden stehen lassen, manchmal hat er selbst einen Fastentag eingelegt.
:snoopy:
Maxima am 10 Feb 2010 21:22:18 Die Rumtreiber hat geschrieben:Ganz im Gegenteil zu unserem verstorbenen Rocky (Labbi-Hovawart-Mix) der hat teilweise sein Fertigfutter über Stunden stehen lassen, manchmal hat er selbst einen Fastentag eingelegt.:
So unterschiedlich können Hunde sein. Wir hatten einmal eine Cocker-Dackelmix-Dame mit großem Appetit, danach folgte Cockerspaniel Maxim, der ein absoluter Feinschmecker war und unser jetziger Hund Sam ist ein sehr schlechter Esser, obwohl man Spaniels nachsagt, dass sie sehr verfressen sein sollen. :roll: Sam bekommt jeden Tag eine Dose und zwischendurch je nach Bedarf Trockenfutter, ich lasse es aber nicht rumstehen. Ab und zu koche ich ihm eine Rind- oder Hühnersuppe mit Wurzelgemüse.
LG
Maxima
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