voroschu am 03 Mai 2010 23:18:10 Hallo,
ich habe einen Laika Rexosline 600 gekauft.
Auffallend bei dem qualitativ hervorragend verarbeiteten Mobil ist allerdings die "Tieflage" der Front des Fahrzeugs. Basisfahrzeug ist der FIAT Ducato.
Ist das bei allen 600ern so oder hat jemand andere Erfahrungen damit?
Gibt es eventuell Möglichkeiten durch Zusatzfern o.ä. vorne höher zu kommen?
Vielen Dank für eure Antworten.
Tipsel am 03 Mai 2010 23:26:54 Unser kleiner Knausi strecke ebenfalls den Popo hoch, und bei einigen anderen ist das genauso.
Vielleicht liegts an den stärkeren Blattfedern hinten, denn unsrer war bei 5,30 Länge auf über 3,5 t aufgelastet, als wir ihn kauften.
Gast am 03 Mai 2010 23:39:36 hallo voroschu,
schau mal mit Tante Googel nach Goldschmidt oder sawiko, da findest Du schon eine Hilfsmöglichkeit. Unter " Schraubenfedern VA" sollte etwas für Dein Auto zu finden sein.
Preise solltest Du dort auch finden.
ENTDECKER am 04 Mai 2010 09:23:19 Hallo voroschu,
wir hatten das gleiche Problem mit unserem Laika X595. Bei voller Beladung Hintern in die Höhe und Front nach unten.
Gestern waren wir dann bei Fa. Goldschmitt und die haben das Problem gelöst. Sie haben uns gezeigt, dass unser Fzg. vorne kein Federweg mehr hat, sondern schon aufliegt!!! Und das bei einer gewogenen Achslast mit Fahrer und Beifahrer von 1720 kg (erlaubt waren 1850 kg). Ich verstehe FIAT in dieser Hinsicht nicht :roll:
Uns wurde vorne eine längere Schraubenfeder eingebaut, hinten ein Federblatt rausgenommen und die 8" Zweikreis Luftfederung eingebaut.
Jetzt haben wir die Möglichkeit unser Fahrzeug hinten zu senken oder zu heben.
Und das Fahrverhalten hat sich enorm verbessert (Seitenwind, Federungskomfort, usw...)
Christian
P.S.: Bin nicht verwandt oder verschwägert mit der Fa. Goldschmitt, noch beziehe ich Geld von ihnen :D
Trotzdem, vielen Dank für den guten Service
:daumen2:
Gast am 04 Mai 2010 10:33:58 voroschu hat geschrieben:Hallo, ich habe einen Laika Rexosline 600 gekauft. Auffallend bei dem qualitativ hervorragend verarbeiteten Mobil ist allerdings die "Tieflage" der Front des Fahrzeugs. Basisfahrzeug ist der FIAT Ducato. Ist das bei allen 600ern so oder hat jemand andere Erfahrungen damit? Gibt es eventuell Möglichkeiten durch Zusatzfern o.ä. vorne höher zu kommen?
Vielen Dank für eure Antworten.
Hallo,
von"qualitativ hervorragend verarbeiteten Mobil" kann man wohl bei Deinen Anfragen wohl nicht mehr sprechen.
Der Fiat liegt allgemein vorne etwas tiefer als hinten, um ihm einen besseren Gripp zu geben, da Vorderradantrieb. Allgemein sind die hinteren Federn aber meißt im Verhältnis stärker ausgelegt als die Vorderen, damit die beim Beladen nicht gleich auf den Anschlägen sitzen oder bei Bodenwellen durchschlagen.
Wenn das Womo durch einen relativ normalen Beladungszustand immer noch zu sehr auf der Vorderachse hängt, so das die Fondpassagier aus ihren Sitzen rutschen, kommt man um ein zusätzliches Federsystem bzw. Höherlegen vorn nicht herum. Wenn aber dies beim Fahren nicht stört nur beim Stehen helfen simple Keile oder man stellt sich immer mit dem Heck in die Senke, die meißt auf jedem Stellplatz irgendwie vorhanden ist.
Jörg
ingemaus am 04 Mai 2010 11:08:33 Hallo voruschuh!
Da bist Du ja schon wieder mit einem Problem!
Also WM wäägen und zwar zunächst die VA Last, dann komplett , dann HA Last.
Alles beladen reiseferig.
Dann die Massen mit den eingetragenen im KfZ - Brief vergleichen.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Deine Massen bewegen sich innerhalb der Fiat- Vorgabe, alles OK.
Viele WM, insbesonders die kleineren, erwecken den Anschein, vorne höher zu stehen. ist normal.
Zweitens: Deine Massen sind über den von Fiat vorgegebenen Höchstbelastungen.
Dann gibt es wieder 2 Möglichkeiten. Du bist wegen der Überladung selbst zuständig und mußt selbst etwas unternehmen, oder das WM ist in Punkto Achslast falsch bemessen.
Hier hilft nur ein RA.
Auch eine dritte Variante ist möglich.Hinten mehr belasten, zum Beispiel Fahrradträger, dann erledigt sich die Optik von selbst.
VA Antrieb belastet ist immer besser als zu wenig belsatet.
und tschüss ingemaus
marmarq am 04 Mai 2010 11:17:51 Wenn Du Deinen 600er mit 3,5 t zugelassen hast, dann solltest Du schon mal -- aus Eigeninteresse-- die Achs/Gesamtlasten auswiegen lassen.
Zumal als 3,5er ohnehin nimmer viel Luft an Zuladung vorhanden ist. Oder, sogar eine der zul.Achslasten schon überschritten wurde.
gr mani
FZW01 am 04 Mai 2010 22:39:52 Hallo Ursula,
unser 600er (BJ 08, 3,5 t) liegt vorn auch ziemlich tief und hinten recht hoch. Die Gewichte sind aber im grünen Bereich. Die Idee mit der Luftfeder hinten ist halt nicht ganz billig: der Rexos hat eine Alko-Achse. Wir haben ihn einfach mit einem Roller in der Garage tiefer gelegt. Wir hatten auf 25000 km keine Probleme mit dem tiefen Nase, ob Fähre oder Schnee. Wir lassen es einfach, das Fahrverhalten ist super. (Ich kann meinen SUV auf Knopfdruck 7 cm höher nehmen. Der fährt sich dann nicht mehr so prickelnd.)
Zu Deinen anderen Problemen: Der Rexos hat serienmässig nur einen Abwassertank, die Belüftung ist in der Seitenwand, vielleicht muß man die mal durchblasen. Frag mal Deinen Händler. Wenn unserer halbwegs gerade steht läuft alles sauber ab. Die Dusche bringt gleichmässig Warmwasser. Die richtige Einstellung ist aber heikel. Dafür gibt es am Brausekopf diesen Wassersparknopf. Wenn's mal stimmt, lass den Mischer stehen.
Wir sind insgesamt sehr zufrieden mit unserem Rexos.
Was hast Du für ein Baujahr?
Fritz
voroschu am 09 Mai 2010 11:23:48 Danke zunächst an alle Antworter meiner Fragen.
Hallo Fritz,
danke besonders für deine Informationen!
Unser 600er ist Bj. 9/2008, hat also noch bis September Garantie.
Viele
Volkmar
stroem am 10 Jun 2014 07:56:49 Vielleicht kann ich noch ein bischen Licht ins Gewichtsdunkel bringen ..
Eingetragen: 3350kg; 5% dürfen in Deutschland drüber sein; sofern man ein Alko 35-Fahrwerk hat (Light), liegen die technischen Achslasten bei 1850kg vorne und 2000kg hinten. Von Goldschmidt oder Alko gibt es Federsysteme, durch die man die technischen Achslasten erhöhen kann. Von Goldschmitt z.B. eine sog. M9 (erhöht Achslast bis 2000) und M10 (erhöht Achslast auf 2250kg). Diese Feder bringt die Front 5 oder 8 (bin nicht sicher) cm höher, die von Alko nur 4cm. Das Goldschmitt-Ferderle ist saumäßig schlecht abgestimmt auf den Rest der Achse, so dass es immer Schläge tut, wenn man über etwas ruppige Straßenschäden fährt. Das nervt echt. Wichtig: Nur weil technische Achslasten von 2000 + 2000kg vorhanden sind, heißt das nicht, dass 4t Last legal wären; sind es nicht! Es gibt weder in Gutachten fürs KFB noch ein europäisches, welches die 4t legalisiert. Aber es gibt freundliche TÜVs, die das eintragen - was ja auch vertretbar ist, da die technischen Gegebenheiten auch so sind. Man muss das nur wissen und entsprechend argumentieren. Von Veränderungen an der Achse durch Luftfederungen rate ich aus Erfahrung ab. Das Fahrverhalten verschlechtert sich auf jeden Fall .. Wanken, Schwanken, Schwimmen ... Da können die Herstellers sagen wat se wollen .. Sollte ich was Falsches geschrieben haben, bitte ich um Aufklärung ... ;-)..
Altmaerker39638 am 10 Jun 2014 08:13:45 stroem hat geschrieben:V...Von Veränderungen an der Achse durch Luftfederungen rate ich aus Erfahrung ab. Das Fahrverhalten verschlechtert sich auf jeden Fall .. Wanken, Schwanken, Schwimmen ... Da können die Herstellers sagen wat se wollen .. Sollte ich was Falsches geschrieben haben, bitte ich um Aufklärung ... ;-)..
Hallo, also diese Argumentation/Aussage kann ich absolut nicht nachvollziehen. Eine Zusatzluftfederung an der HA bringt selbstverständlich, bei richtiger Montage und Nutzung, einen großen Fahrkomfortgewinn. Von "Verschlechterung" kann nicht die Rede sein sondern von wesentlicher Verbesserung. Der Nutzer kann durch Druckanpassung der Zusatzluftfederung, den Beladungszustand des Fahrzeuges anpassen. Damit treten ...Wanken, Schwanken, Schwimmen .. des Fahrzeuges nicht mehr auf! Das Nonplusultra der Fahrwerkstechnik sind ja gerade "eine Vollluftfederung" - leider auch sehr teuer...
stroem am 10 Jun 2014 09:31:39 at Altmaerker39638: Ich gebe Dir Recht ... so allgemein kann man das natürlich nicht sagen ... es kommt sehr darauf an, um welches Fahrwerk und um was für einen Aufbau es sich handelt. Das kann man eigentlich nur ganz konkret diskutieren ... Wollte eigenltich nur sensibilisieren in dieser Frage, weil - und davon bin ich überzeugt - nicht in j e d e m Fall eine Luftfederung Verbesserung bringt - von einer Anhebung wegen zu tiefer Lage mal abgesehen (rein optisch). Viel wichtiger ist, sich vor dem Kauf eines WoMo, sich über das Fahrwerk Gedanken zu machen.
didje3 am 10 Jun 2014 19:05:29 Viel wichtiger ist, sich vor dem Kauf eines WoMo, sich über das Fahrwerk Gedanken zu machen. Genau ich fahre z.b Laika mit Heckantrieb und kenne das Problem nicht,wenn ich mir noch mal ein WoMo kaufe sollte oder muß dann nur mit Heckantrieb. didje
RR78 am 17 Jun 2014 13:58:08 Mein 722 hat das Gleiche. Ist angeblich normal ! . D.h. die fehlende bzw. falsche Dachentwässerung ist OK ??? ( na Ja) Im Moment beruhigt mich die 7 Jahre Dichtheitgarantie noch. Danach werde ich selbst mit einem Feuchtigkeitsmesser regelmäßig prüfen.
Rainer
Altmaerker39638 am 17 Jun 2014 16:45:36 stroem hat geschrieben:... . Viel wichtiger ist, sich vor dem Kauf eines WoMo, sich über das Fahrwerk Gedanken zu machen.
Da hast Du ja soo RECHT :oops: Aber oft ist halt der Geldbeutel nicht so prall um alle Wünsche oder ein schönes Dickschiff oder gutes "Fahrgestell" für den Aufbau anzuschaffen. :D Die 2-Kreis 8" Zusatzluft mit Manometer an der Hinterachse hat aber auch den Vorteil bei mir, ich kann "den Hintern" um ca. 7 cm anheben. Ist gut auf manchen SP und besonders bei Fährtauffahrten. Außerdem stelle ich den Druck nach Straße - AB - Naturstraße - schlechte Wege - und Beladungszustand ein und fahre damit sehr gut. Ich möchte die Zusatzluft nicht mehr missen. Unser Urlaub 2013 in der Ukraine hat es sehr deutlich gemacht und ich war froh durch die Zusatzluft einigermaßen Fahrkomfort zu bekommen. Hinterradantrieb ist für mich eigentlich Pflicht, aber wer hat schon ... Ist aber immer eine Frage des Standpunktes... Joachim
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