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Reise- und Stellplatzbericht Allgäu-Bodensee-Schwarzwald


maria-eva am 08 Jun 2010 13:33:19

Nachdem ich den Bericht von Tipsel über ihre Allgäu-Tour gelesen habe, möchte ich auch gerne meine Allgäu-Tour bzw. eher meine Erfahrungen mit den dortigen Stellplätzen beschreiben.
Wir fuhren ebenfalls wie Tipsel am Donnerstag vor Pfingsten los, allerdings abends und hatten das Glück, dass der Stau hinter Wertheim bzw. Würzburg sich schon aufgelöst hatte. Wir hatten ebenfalls den Stellplatz am Expo-Camp zur Übernachtung angepeilt, aber weil wir so gut durchkamen, fuhren wir bis nach Dettelbach, damit wir am nächsten Morgen nicht evtl. in einen Stau kommen.

Unser erster Halt war Blaichach bei Sonthofen. Der Stellplatz ist bereits in der Datenbank gut beschrieben.
Die Stellplatzgebühr betrug 12,70 Euro für den ersten Tag, dann 11,70 Euro inkl. Kurtaxe für 2 Personen. Warum es ab der 2. Nacht billiger ist, kann ich nicht sagen. Über die Preise kann man streiten. Aber wir wussten ja schon, dass es im Allgäu wesentlich teurer ist.
Der Stellplatz war auch über die Pfingstage sehr wenig besucht.
Uns hat es dort sehr gut gefallen. Wir schliefen herrlich ruhig und tagsüber genossen wir die Aussicht und gingen wandern. Dort gibt es herrliche Wanderwege, egal ob hoch auf den Berg oder der einfach entlang der Iller laufen.

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maria-eva am 08 Jun 2010 13:38:28

Am Pfingstmontag ging es dann über den Riedbergpass zum Stellplatz nach Balderschwang.
Über den Stellplatz habe ich hauptsächlich für die Wintersaison etwas gelesen. Aber jetzt im Sommer liegt er idyllisch, ruhig, abseits von fast allem. Wer wirklich mal ausspannen will, nur wandern oder spazieren gehen, die Natur genießen und mal ein Bier trinken möchte bzw. essen gehen will, ist dort sehr gut aufgehoben. Die Küche des Schwabenhofes fanden wir gut. Die Besitzer sehr freundlich. Wir haben für die Nacht dort 11 Euro inklusive Strom bezahlt. Brötchen konnte man dort auch bestellen. Nur zum einkaufen ist es sehr weit. Entweder nach Hiltisau in Österreich oder zurück nach Fischen. In Balderschwang gibt es nur einen Kiosk.
Wir genossen dort die Ruhe, nur die Kuhglocken waren zu hören. Die Lenz-Alp (oder so ähnlich) ist nur 500 m entfernt, Dort bekommt man ganz tollen Bergkäse! Sogar frischen Ziegenkäse. Die Ziegen grasen direkt vor dem Stellplatz.

fr-brandt am 08 Jun 2010 13:42:21

Hallo Maria-Eva,

schreib Bitte Bitte weiter und stelle auch Bilder ein meine Frau und ich wollen nächste Woche ins Allgäu zum Wandern und brauche noch ein Paar Infos


lg frank

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maria-eva am 08 Jun 2010 13:45:30

Nach zwei Übernachtungen ging es weiter nach Oberstdorf. Dort war ich noch nie und wollte es mir zumindest mal anschauen. Wir stellten uns auf den Wohnmobilstellplatz Oberstdorf in der Hermann-von-Barth-Straße 9, 87561 Oberstdorf Firma Geiger.
Die Lage des Stellplatzes ist sehr zentral. In 5-10 Minuten ist man an der Nebelhornbahn, der Erdinger-Arena oder in der Stadtmitte. Einkaufsmarkt mit Bäcker direkt neben dem Stellplatz. Aber ich fand den Preis schon sehr heftig. Die Kurtaxe haut da mit 2,60 Euro ordentlich rein Wobei ich mich frage für was eigentlich, wenn man für jeden extra Punkt eh noch mal bezahlen muss. Der Stellplatz selbst kostete 12 Euro. Für die Gegend ja normal. Aber im Sommer pauschal 2,50 Euro für Strom ist schon sehr heftig. Im Winter sehe ich das ja ein.
Da es öfters regnete, war der Platz matschig. Da das Wetter wirklich zu wünschen übrig ließ, blieben wir auch nur eine Nacht dort.
Vorher schauten wir uns aber die Erdinger-Arena und natürlich OBerstdorf an.

maria-eva am 08 Jun 2010 13:54:10

Hallo fr-brandt, ich schreibe noch weiter. Falls du mehr wissen willst, einfach Bescheid geben.

Also die nächste Etappe:

Von Oberstdorf ging es zunächst einmal zur Breitbachklamm, die sehr sehenswert ist. Man kann dort problemlos mit dem Womo parken. Von dort aus ging es auf den Stellplatz in Obermaiselstein. Das Wetter hatte sich mittlerweile etwas gebessert, so dass wir dachten, hier könnten wir wieder ein wenig entspannen, wandern etc.

Der Stellplatz liegt zwar in der Nähe der Straße, doch da stört nicht. Der Platz selbst war mal ein Tennisplatz, so dass der Untergrund betoniert war, zumindest auf einem Teil. Der andere Teil besteht aus Schotter. Also wenigstens keinen Matsch, falls es wieder regnen sollte.
Am Stellplatz gibt es den sogenannten „Wiesenstadl“, in dem man sehr gut Essen kann und die Wirtsleute sehr nett sind. Am Nachbartisch durfte sogar jemand das Rehragout erst probieren, bevor er es bestellte, weil er für gewöhnlich kein Wild mochte. Aber das hat ihm geschmeckt. Schließlich hat die Wirtin das Tier erst 4 Tage vorher selbst erlegt.

Gut gesättigt und in der Hoffnung auf weiteres trockenes Wetter, legten wir uns schlafen. Und dort fing unser Problem an. Wir hörten zwar schon vorher, dass irgendwo gefeiert wurde, aber mittlerweile war es 23 Uhr und es wurde immer noch lauter. Über dem Wiesenstadl war noch eine Wohnung, wo jemand seinen Geburtstag feierte (wie wir am nächsten Tag erfuhren). Man hörte sehr laute Musik durch die geöffneten Fenster und junge Leute liefen laut lachend und gröhlend auf dem Stellplatz rum. Um 3.00 Uhr morgens war dann endlich Ruhe und ich konnte einschlafen. So gegen halb eins bat ich dann doch mal, die Fenster zu schließen. Was auch sofort getan wurde, aber eine halbe Stunde später war wieder alles vergessen. So sind die jungen Leute halt oft.
Nach dieser Nacht hatten wir kein Bedürfnis mehr, noch eine Nacht hier zu bleiben. Beim Frühstück draußen kam gerade ein Platzwart und fragte, ob wir gut geschlafen hätten. Wir erzählten ihm davon und er sagte, er würde sich darum kümmern. Das solle natürlich nicht sein.

Auch wenn dies überall mal vorkommen kann, verließen wir den Stellplatz und fuhren weiter.

fr-brandt am 08 Jun 2010 14:01:49

danke für deine Antwort schön währe es wenn wir was finden würden Wandern, ev, Radfahren und nicht zu weit bis zu einem See.
Und schön Ruhig sollte es sein wir wollen die Seele baumeln lassen.


Lieben gruß Frank

PS: natürlich währe leckerer essen gehen auch toll.

maria-eva am 08 Jun 2010 14:05:38

Nächste Etappe:

Wir fuhren dann über das Oberjoch nach Nesselwang. Landschaftlich sehr schön. Unterwegs machten wir kurz Halt in Sonthofen - wegen dem Outlet-Schopping.

Als wir in Nesselwang ankamen, waren nur eine Hand voll Womos auf dem Platz. Wir stellten das Womo ab und gingen erst mal in den Ort. Als wir an der Touri-Info vorbeikamen, bezahlte ich den Stellplatz gleich für 2 Tage. Hier schien es ja schön ruhig zu sein und das Wetter spielte vielleicht auch mit. Irgendwie hatte ich was im Hinterkopf vom frühen Besuch eines Kontrolleurs. Morgens um 7 h ? Ich meine, ich hätte das vorher hier gelesen. Aber egal. Wir hatten ja unser Ticket. Der Stellplatz liegt sehr schön. Zur Zeit wird er erneutert. Ein Kassenautomat war noch nicht da. Das war auch der Grund, warum wir zur Touri-Info gingen.

Abends probierte ich ins Internet zu gehen, doch ich hatte nur ein sicherheitsaktiviertes Netz „Camper“. Dort kam ich natürlich nicht rein. Heute habe ich hier gelesen, wie der Code ist. Leider hat uns dies niemand gesagt bzw. wir konnten es auch nirgends nachlesen.

Am späten Abend merkten wir, dass der Platz merklich voller wurde. Kurz vor dem Schlafengehen kamen immer mehr Womos. Aber wir schliefen trotzdem sehr ruhig dort. Bis ich dann durch Hupen um 6.50 Uhr aus dem Schlaf gerissen wurde. Habe ich geträumt? Ne, anscheinend tatsächlich ein Bäckerwagen. Ich überlegte tatsächlich, ob ich aufstehen solle, damit ich mir später den Weg ins Dort spare. Diese Idee verwarf ich sogleich. Wer uns so früh weckt, bei dem kaufe ich nichts. Aber mit Schlafen war jetzt nichts mehr. Überall hörte man das Türenknallen und Reden. Anschließend hörte ich auch die nette Dame, die kasieren wollte. Ich fand das unmöglich! Ich habe nur darauf gewartet, dass sie klopft, weil sie meinen Zettel nicht sieht. Ich glaube ich wäre dann unhöflich geworden.
Dann trat erst mal Ruhe ein. Aber nur kurz. Die Insassen eines Wohnmobils, welches sich am Abend sehr dicht neben uns stellte, mussten ab diesem Zeitpunkt ständig rein und raus (zum Rauchen etc.) Dabei wurde die Aufbautür jedesmal so laut zugeschlagen, dass ich fast senkrecht im Bett stand. Um 8.00 Uhr bin ich dann aufgestanden. Mit Schlafen war ja nichts. Als ich dann jedoch mein Womo mit dem Hund verließ, musste ich aufpassen, dass ich die Tür auch aufbekam. Obwohl auf der anderen Seite (Straßenseite) des Platzes noch viel Platz war, hatte sich doch tatsächlich noch einer zwischen uns und dem Nachbarn, der extra Platz gelassen hat, damit er und wir draußen sitzen können, gequetscht. Unmöglich!

Gegen 11.00 Uhr, nachdem sich der Platz ab ca. 9.00 Uhr schlagartig geleert hatte, wechselten wir den Platz. Wir hätten noch nicht einmal einen Stuhl stellen können. Aussicht hätten wir auch keine mehr gehabt. Der andere Nachbar, der vorher extra Platz gelassen hatte, suchte sich auch einen anderen Platz. Er hätte schließlich auch keinen Stuhl vor die Tür bekommen.
Sowenig Rücksichtnahme ist mir bis jetzt noch nie passiert.

Mal sehen, wie die zweite Nacht, oder eher gesagt der Morgen wird. Wir hatten extra so geparkt, dass sich keiner mehr dazwischen quetschen konnte.

Wir unternahmen unsere Wanderung, doch leider spielte der Wettergott wieder nicht mit. Nass kamen wir wieder am Womo an und es hörte auch die ganze Nacht nicht auf.
Am Stellplatz waren überall große Pfützen. Wir hatten wieder mit Matsch etc. zu tun.

Aber an nächsten Morgen hörte ich keinen Bäcker und keine Kontrolleurin. In der Nacht kamen auch keine neuen Womos, zumindest fiel es nicht auf.

Also diesen Platz werde ich bestimmt nicht mehr an einem Freitag anfahren. Er wird ja wirklich von den meisten nur als Übernachtungsplatz für die Weiterreise genutzt. Kann ich verstehen. Aber dann bitte mit Rücksicht auf die anderen.

Wegen des schlechten Wetters, fuhren wir natürlich wieder weiter.

maria-eva am 08 Jun 2010 14:11:03

Nächste Etappe

Wegen des schlechten Wetters entschieden wir uns mal wieder, weiter zu fahren und zwar nach Wangen. Ich hatte hier gelesen, dass es dort sehr schön sein muss.
Der Stellplatz war gut besucht, aber es gab noch genügend Plätze. Es regnete zwar auch später, aber der Platz war ja mit Verbundsteinen ausgelegt. Kein Matsch mehr. Mit 8 Euro für 1 Nacht inklusive Strom und Kurtaxe ist der Platz hervorragend.. Er liegt auch ruhig, obwohl hinter uns gerade ein Zirkus sein Zelt abbaute. Leider war es Sonntag. Der Ort, obwohl sehr schön, wie ausgestorben. Die meisten Gaststätten hatten zu. Und es regnete mal wieder. Am nächsten Morgen bin ich dann aber doch noch zu „Fidelisbäck“ gegangen und habe „Seelen“ gekauft. Was muss das muss.
Wieder Regen, also weiter.

maria-eva am 08 Jun 2010 14:19:52

Unser nächsten Ziel:
Am Bodensee entlang, vielleicht Meersburg und dann weiter nach Schaffhausen zum Rheinfall. Der Stellplatz in Meersburg war für uns zu weit weg. Parken konnte man dort sonst nirgendwo (zumindest haben wir nichts gesehen). Nur Verbotsschilder. Also weiter. Auf dem Großparkplatz in Unteruhlingen durften Womos drauf. Wir bezahlen für 1 ½ Stunden. Dabei sahen wir, dass man hier auch übernachten durfte.
Für 16 Euro die Nacht auf einem Großparkplatz ohne alles. Ein Witz!! 10 Euro für die Nacht und 6 für den Tag. Wir gingen an den Bodensee und aßen ein Fischbrötchen. Die Pfahlbauten schauten wir uns nur von weiten an. Dann ging es wieder weiter.
1-2 km später konnte man an einer Basilika kostenlos und sogar mit Womo parken (wenn auch nur tagsüber). Von dort hatte man einen herrlichen Blick auf den Bodensee.

Anschließend fuhren wir nach Schaffhausen. Der Stellplatz dort war schnell gefunden, da es sehr gut ausgeschildert war. Der Rheinfall war toll und das Wetter hielt. Bis jetzt keinen Tropfen Regen. Wir liefen den Rundweg von ca. 1 Stunde um den Rheinfall. Am Stellplatz hätte man auch problemlos und gut und ruhig übernachten können.
Wir entschieden uns aber dann, noch nach Königsfeld im Schwarzwald zu fahren.

maria-eva am 08 Jun 2010 14:26:05

Den Stellplatz in Königsfeld kannten wir und fanden ihn schon immer toll.

Hier war es wieder schön ruhig, keiner störte. Für mich ist dieser Stellplatz ein wirklicher TOP-Platz. Super ruhig und sehr schön angelegt. 7,50 Euro für die Nacht. 0,50 Euro für 8 Stunden Strom. 0,50 Euro für 80 l Quellwasser. Die Sauna mit 10,50 Euro wirklich toll. Der Inhaber kassiert die Stellplatzgebühr, die Eintrittsgebühr, macht die Bar und den Aufguss. Alles klein aber fein.
In der Schappelstube gegenüber dem Stellplatz kann man gut essen. Aber bitte vorher reservieren. Sonst hat man kaum ne Chance auf einen Platz, da die Leute von dort sehr oft dort hin gehen.

Hier kann man wieder toll entspannen und wandern. Aber jetzt waren wir genug gewandert. Jetzt nur noch entspannen und saunieren.

Der Urlaub neigt sich dem Ende. Da wir am Samstag in Mannheim sein mussten und es mittlerweile auch in Königsfeld regnete, fuhren wir wieder weiter.

maria-eva am 08 Jun 2010 14:28:18

Wir fuhren wir in die Pfalz. Nach Edesheim. Ab Karlsruhe nur noch Sonne!!! Endlich!!!

Wir wollten erst nach St. Martin, doch ich hatte keine Lust auf Kirchenglockengeläute. Also mal einen neuen Stellplatz ausprobiert.

Er ist schön angelegt und liegt zwischen den Weinbergen. Einziges Wehrmutströpfchen. Er liegt direkt an der Straße. Aber es ist o.k. Was er genau kostet, kann ich nicht sagen. Wir haben, nachdem wir Wein probiert haben, auch welchen gekauft und dann für zwei Tage nur 2,50 Euro bezahlt. Ich nehme mal an, das war für den Strom. Der billigste Platz bei schönstem Wetter! Entsorgen konnte man auch. Frischwasser war auch kostenlos.
Hier blieben wir zwei Nächste, genossen das (endlich!) tolle Wetter und den guten Wein, bevor es dann erst nach Mannheim und dann nach Hause ging.

maria-eva am 08 Jun 2010 14:32:39

Ende

Bärbel St. am 08 Jun 2010 15:38:41

Danke, maria-eva für diesen wirklich schönen Bericht und die guten Tipps !
, Bärbel

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