Schon länger hatten wir die Idee, den größten Kaltwasser-
Geysir der Welt (Guinnes-Buch) zu besichtigen. Samstag dann,
bei Kaiserwetter, Cali plus 3 weitere normale Autos, 13 Leute
und 3 Kinder, gings frühmorgens los über den Westerwald, über
Koblenz, nach Andernach.
Direkt am Rheinufer (Bild 1) an einem neu gestalteten
Parkgelände ist das 2009 eröffnete Geysir-Zentrum als Teil des
Eifel-Vulkanparks. Ausreichend Parkplatz (Bild 2) ist vorhanden.
Ein schöner WoMo-Stellplatz ist kaum 400 m entfernt direkt
am Rhein (5€).
Dann gings mit der 16köpfigen Mannschaft ins Geysir-Zentrum (Bild 3).
An der Ticketkasse 12 € für Erwachsene. Nach etwas Wartezeit
gings mit dem Aufzug in ´4000m Tiefe´. Es wurde ganz schön
warm in der Tiefe.
Da, ein Kohlendioxid-Molekül.
Das begleiteten wir auf dem Weg nach oben. Viele Stationen
mit interaktiven Experimenten (Bild 4) veranschaulichten den
Weg vom Magma im Inneren der Erde bis an die Oberfläche der
Namedy-Halbinsel, wo früher Sprudel abgefüllt wurde.
An der Anlegestelle wartete schon der Ausflugsdampfer (Bild 5).
Zeit für einen Cappuccino. 20 Minuten Schiffchen fahren zur
Geyir-Insel.
Vorbei an dem wohl bekannesten Alten Kran am Rhein (Bild 6)
gings bei knalliger Sonne zur Anlegestelle (Bild 7). Nach ca.
300m eine riesige Menschen-Ansammlung. Hier musste es sein.
Alles blickte gespannt auf den rostigen Granithügel.
Wann endlich? Wie auf Knopfdruck dann der Geysir-Sprung.
Erst ein Blubbern, dann Zischen, der Geysir meldete sich (Bild8).
Raunen und Staunen.
Stetig, immer höher schießt der Sprudel aus dem Erdinneren und
erreicht ca. 60 m Höhe (Bild 9). Mit Urgewalt blasen ca. 10
Kubikmeter Wasser in den blauen Himmel (Bild 10).
Nach ca. 5 Minuten fällt der Geysir in sich zusammen.
Der nächste Geysir-Sprung kommt in ca. 100 Minuten.
Es war mittlerweile Mittagszeit - Essenszeit.
Zur Ver- und Bewunderung der vielen Spaziergänger bauten wir
ein zünftiges Brunch-Büffet im Schatten der riesigen
Platanen(?) auf (Bild 11).
Vor Tagen hatte ich übrigens die zuständige Dame der
Touristmus-Information nach dieser Picknick-Möglichkeit auf
den Rheinwiesen angerufen. Diese betonte, dass das nicht nur
erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht sei. Auch könnten wir
bei gutem Wetter unseren Grill anwerfen.
Schnell hatten die Kinder Spiel- und Spaßmöglichkeiten in der
Nähe entdeckt (Bild 12). Klatschnass waren sie vom Planschen
im Brunnen-Becken.
Naja, die Sonne war da zum Trocknen.
War da noch der uralte auseinandergefallene Riesenbaum, auf
dem man Rumklettern konnte (Bild 13).
Da machte doch jemand aus der Gruppe bei lauem Windchen
im Schatten seinen Mittagsschlaf.
Nachdem er erwacht war, gings noch für eine Runde in die
schöne Altstadt Andernachs. Ein gut restauriertes Rathaus,
enge Gässchen. Marktplatz mit schönen Häusern und Brunnen.
Sehr gefallen hat uns die alte Stadtmauer und das Stadttor
(Bild 14) und der Wasser spuckende Pfeifenraucher an der
Stadtmauer (Bild 15).
Es war ein beeindruckender Kurztripp.
Zur Nachahmung empfohlen.
Auch mehrtägig ausgedehnt (guter WoMo-Stellplatz)
womosili

