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Wagenheber mitführen?


heiwy am 16 Jun 2010 08:19:57

Hallo zusammen,

ich habe da vielleicht mal eine dumme Frage ;-)

Sollten wir einmal mit einer Reifenpanne liegen bleiben, so habe ich eigentlich vor den ADAC um Hilfe zu bitten.
Wenn ich mir den popeligen Wagenheber anschaue der im Fahrzeug vorhanden ist, dann wird mir sehr mulmig wenn ich mir vorstelle unsere 4,5 Tonnen damit anzuheben.

Nun frage ich mich allerdings, ob ich den doch recht schweren Heber überhaupt mitführen muss/sollte?

Wie macht ihr das?

Viele aus Köln,

Andre

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mauimeyer am 16 Jun 2010 08:33:24

Da wir ja nicht wissen, was für ein Fahrzueg Du fährst, können wir auch nicht viel zu Deinem Wagenheber sagen. Mein x251 hat jedenfalls einen Wagenheber der zwar klein, aber oho ist. Ich habe ohne Probleme alle 4 Reifen gewechselt und meiner hat ein zGg von 4,25 t.

pitb am 16 Jun 2010 08:48:35

Kleiner Tipp: der muss keine 4,5 Tonnen heben sondern deutlich weniger... 8)

zweitens: Reserverad ohne Heber macht keinen Sinn!

drittens: was tun, wenn der ADAC mal keinen Zeit, Lust hat?

Letztlich: probiere das Heben mal an Vorder- und Hinterachse ohne Notfall - dann kannst Du den Heber besser beurteilen... :)

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aljosa am 16 Jun 2010 09:43:45

Guten Morgen

Der Wagenheber ist auch ohne Reserverad sinnvoll.

Bei den Beschädigungen ist es nicht selten, dass man sich "nur" einen Nagel einfährt und langsam Luft verliert. In der Regel merkt man den Verlust, bevor die Luft komplett raus ist. Hat man einen Wagenheber mit, kann man das Rad entlasten bevor die Felge auf dem Pneu aufliegt und die Karkasse beschädigt. Ist bei einem Pneu die Karkasse beschädigt kann man diesen nicht mehr reparieren und muss ihn ersetzen. Wenn man Pech hat, muss man den Zeiten auf derselben Achse auch gleich ersetzen.

Einen Pfropfen einsetzen und vulkanisieren ist einiges kostengünstiger als einen, evtl. zwei, Pneu/s zu ersetzen.

aljosa

heiwy am 16 Jun 2010 09:53:14

Danke für eure Meinungen!

Dann bleibt das Ding an Bord!

Schönen Tag noch,

Andre

elmar600mkg am 16 Jun 2010 10:15:37

Ein Wagenheber ist nicht nur zum Wechsel eines Reifens sinnvoll.

Ich habe mich an Pfingsten auf Sardinien mit meinem Knaus Sport Traveller auf sandigem Untergrund festgefahren. Ein sehr reizvoller Standplatz direkt am Meer hat mich dazu verleitet. Auch durch tatkräftige Mithilfe von sehr hilfsbereiten Wohnmobil-Kollegen war das Fahrzeug auch durch Schieben und Schaukeln nicht mehr zu befreien. Das einzige was half, war der Wagenheber. Mit dem Wagenheber habe ich ein Vorderrad soweit angehoben, dass die Motorrad-Auffahrrampe eines Camper-Nachbarn unter eines der festgefahrenen Räder geschoben werden konnte und somit wieder eine Traktion möglich war.

Ohne Wagenheber waer sicher nur das Organisieren eines Traktors als Alternative geblieben.

Das ganze hatte ein gutes Ende. Wir haben bei diesem Missgeschick die Bekanntschaft von sehr netten hilfsbereiten Campern gemacht, mit denen am Abend noch eine Flasche Wein genossen und viele Erfahrungen ausgetauscht wurden. Ebenso haben wir weitere 2 Tage in dieser tollen Umgebung direkt am Meer verbracht.

Gast am 16 Jun 2010 11:11:37

Zur Beachtung.
Beim Reifenwechsel ist der Serien-Wagenheber das kleinere Übel. Damit bekommt man das Fahrzeug irgendwie auch hoch.

Aber ob man die Schrauben mit dem Serien-Bordwerkzeug lösen kann, ist eher fraglich.
Daher sollte dann auch ein ensprechender Hebel und Profi-werkzeug evtl. auch Rostlöser mitgeführt werden. Sonst kann man das Fahrzeug anheben wie man will, der Reifen belibt dann drauf :D

Jörg

puget am 16 Jun 2010 11:19:40

An Bord habe ich einen kompakten hydraulischen Wagenhber, der nicht gleich beim ersten oder zweiten Versuch zusammen knickt. Kostet nicht viel (nichts hochwertiges) und ist auch ggf. für andere Fälle einsetzbar.

guenterp_de am 16 Jun 2010 11:53:43

puget hat geschrieben:An Bord habe ich einen kompakten hydraulischen Wagenhber, der nicht gleich beim ersten oder zweiten Versuch zusammen knickt. Kostet nicht viel (nichts hochwertiges) und ist auch ggf. für andere Fälle einsetzbar.


das ist die beste Lösung nur sollte darauf geachtet weren das dieser dann auch in der Höhe ausreicht oder noch geeignete Unterlagen mitführen

und was bei mir noch dabei ist,ist ein Unterstellbock zur Sicherheit

esskaa am 16 Jun 2010 12:32:44

guenterp_de hat geschrieben:
puget hat geschrieben:An Bord habe ich einen kompakten hydraulischen Wagenhber, der nicht gleich beim ersten oder zweiten Versuch zusammen knickt. Kostet nicht viel (nichts hochwertiges) und ist auch ggf. für andere Fälle einsetzbar.


das ist die beste Lösung nur sollte darauf geachtet weren das dieser dann auch in der Höhe ausreicht oder noch geeignete Unterlagen mitführen

und was bei mir noch dabei ist,ist ein Unterstellbock zur Sicherheit


Die Hubhöhe ist immer problematisch. Ich fahre diverse Holbrettchewn mit durch Europa.

mk9 am 16 Jun 2010 12:46:53

Habe in meinem Peugeot einen hydr. Wagenheber für 10 t ( LKW ) immer dabei. Soviel Platz ist immer noch, um den unterbringen zu können.
Eine Leichtigkeit, damit den Wagen anzuheben. Obwohl einer für 2 t vollkommen ausreichen würde.


mk9

apnl am 16 Jun 2010 13:12:53

Kann ich nur bestätigen

Ein Wagenheber macht auch ohne Reserverad einen Sinn

Auf der Rückfahrt vpn Italien haben wir in Airolo kurz vor dem Gotthardtunnel übernachtet. Bei der Weiterfahrt stellte ich fest, dass sich das Ventil des inneren Zwillingas verabschiedet hatte.
Kurz das Rad demontiert auf das Moped gebunden und eine Werkstatt gesucht und gefunden. ADAC wäre auch nicht schneller gegangen.

Den vorhandenen Scherenwagenheber habe ich gleich entsorgt und mir einen vernüftigen hydr. geholt.


Armin

Gast am 16 Jun 2010 19:29:06

puget hat geschrieben:An Bord habe ich einen kompakten hydraulischen Wagenhber, der nicht gleich beim ersten oder zweiten Versuch zusammen knickt. Kostet nicht viel (nichts hochwertiges) und ist auch ggf. für andere Fälle einsetzbar.

Richtig :!:
lacht bitte nicht -> ich habe zwei im Mobil gehabt ! sonst könnte ich die Räder gar nicht wechseln (2to haben gereicht ) .
Meine Luftferdern konnte ich trotz 6 Bar nicht so weit ausfahren das ,das Rad aus dem Radkasten herausgezogen werden konnte .So schraube ich den unteren Bolzen der Luftfeder ab und hebe zusätzlich die Federn an .Zu Hause gings so am schnellsten und einfachsten :!:

frankiafred am 17 Jun 2010 00:01:10

Moin,
genau das Problem hatte ich auch am vorgängermobil (Frankia).Man bekam die hinteren Räder sehr schlecht runter - wegen der Form des Aufbaus.Nicht sehr praxisgerecht!
Fred

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