Hallo,
jetzt versuche ich mal, den Reisebericht über unsere Griechenlandrundfahrt hier - in leicht gekürzter Form - einzustellen:
Hallo,
hier nun, wie versprochen, der Reisebericht unser 4-wöchtigen Wohnmobiltour durch Griechenland:
Die Route:
Ancona - Igoumenitsa - Ioannina - Vikos-Schlucht - Meteora-Klöster - Evia (Südteil) -Ostküste oberhalb von Athen - Kap Sounion - Attika (Loutraki) - Peloponnes
Anreise - Hünfeld
Abfahrt von zu Hause gegen 10.00 Uhr. Morgens hat es geschüttet, hört zwischendurch auf, so dass wir noch restliche Dinge ins Womo bringen können. Als wir losfahren, regnet es schon wieder. Überhaupt: Dieses Frühjahr bestand bisher aus Regen und Kälte. Aber wir fahren ja hoffentlich bis in die Sonne. In Göttingen machen wir bei einem großen Einkaufszentrum nahe der Autobahn Station und decken
uns für die Fahrt nach Ancona ein. Wir fahren weiter und kommen gegen 18.30 Uhr in Hünfeld am dortigen Stellplatz an. Hier waren wir schon mal vor Jahren, der Platz liegt ruhig am Stadtrand und hat eine Ver- und Entsorgungsstation.
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Gegen 09.30 Uhr geht es weiter. Wir bleiben auf der A 7.
Wir fahren diesmal nicht über München sondern bis zum Ende der A 7 und landen am Nachmittag am Grüntensee in der Nähe von Nesselwang. Nach einer Mittagspause in einer Sackgasse nahe der Autobahn kommen wir an der Talstation des "Buron" an und fahren auf den großen Parkplatz oberhalb des
Sees. Wie schon vor ein paar Jahren fragen wir in der Skistation nach, ob wir dort übernachten können. Kein Problem, wir kehren natürlich in der Gaststätte ein. Der Platz ist ruhig und die Hunde haben dortausreichend Auslauf.
Ruhig war es, der Tag beginnt mit relativ schönem sonnigen Wetter. Die Morgenrunde mit unseren drei Fellnasen beschert gutes Licht und so hole ich das Stativ und die (neue) Kamera und mache einige Morgenfotos.
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Die weitere Fahrt geht über Reutte, am Plansee entlang über Garmisch-Partenkirchen-Zirler Berg-Innsbruck bis zum "Autocamp Sadobre" in Sterzing. Hier ist die nächste Zwischenstation. Unterwegs kommen wir leider zweimal auf einen Motorradunfall zu.
Am nächsten Tag sind wir abends, nachdem wir in Fano versucht haben, den Stellplatz zu finden und auf einem hässlichen Sandplatz direkt an der Küstenstraße landen, auf dem Stellplatz in Ancona angelangt, wo wir den nächsten Tag verbringen, bis am übernächsten unsere Fähre geht.
Der Platz liegt oberhalb des Hafens mit schönem Ausblick dahin.
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Am 25.05.2010 fahren wir mittags auf die Fähre "Superfast XI". Die Anzahl der Wohnmobile und Gespanne hält sich in Grenzen. Wir stehen hinten auf dem offenen Achterdeck. Griechenland, wir kommen !
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Auf dem Camperdeck werde ich gleich von "Rheinberger" (Frank) angesprochen, der direkt mit seinem Gespann hinter uns steht. Die Überfahrt vergeht mit Plauderei, Fachsimpeln und hin und wieder einem Schlückchen. Die Nacht ist unruhig (Vibrationen) und laut, da wir direkt über den Schiffsschrauben stehen.
In Griechenland angekommen, fahren wir ein kleines Stück die Westküste hinunter und landen auf "unser" Wiese in Kanali. Motor aus, entspannen.
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Unser erstes Ziel ist die "Vikos-Schlucht" nördlich von Ioannina. Hier waren wir vor Jahren schon mal, aber die 1000 m tiefe Schlucht lohnt sich zum mehrfachen Ansehen und Staunen. Wir stehen in den Bergen auf einer Wiese und wandern mit unseren Hunden zum "Vikos-Balkon". Die Aussicht in die Schlucht ist grandios.
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Nach ruhiger und kühler Nacht geht es weiter in Richtung "Meteora-Klöster". Hier gilt dasselbe: Wir waren schon mal dort, aber es lohnt sich immer wieder.
Die Pension "Arsenis" in Kalambaka bietet einen Wohnmobilstellplatz direkt am Haus an. Ich denke, man könnte dort genauso gut mit dem Gespann stehen, Platz ist genügend.
Am nächsten Morgen beginnen wir früh die Rundtour von einem Kloster zum anderen.
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Die Fahrt geht weiter über Trikala und Lamia an die griechische Ostküste, wo wir am Nachmittag auf die Insel Evia (Euböa) übersetzen (Brücke). Da dies eine recht lange Etappe ist, biegen wir hinter einer Taverne zum Strand ab und bleiben. Der Platz ist recht vermüllt, aber zum Übernachten ist es o.k.
Am nächsten Morgen geht es weiter, die Südhälfte der Insel wartet auf uns.
Wir biegen nach Porto Boufalo ab, wo uns eine traumhafte kleine Bucht erwartet. Wir stehen direkt am Strand.
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Hier verbringen wir einige Faulenzertage, unterhalten uns mit den freundlichen Bewohnern des kleinen Fischerdorfes, besuchen die guten Tavernen und lassen es uns gut gehen.
Dann geht es weiter, Richtung Südspitze der Insel.
Auf dem Weg nach Karistos, nachdem wir eine Stunde lang "Schlagloch-ausweichen" praktiziert haben, bietet die hoch an der Küste verlaufende Straße einen grandiosen Ausblick aufs Meer und vorgelagerte Inseln.
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Ca. 9 km hinter Karistos gibt es eine kleine Sandstrandbucht in Bouros. Der Strand ist sauber, der Meeresgrund besteht aus festem Sand, das Wasser mutet karibisch an, ein sehr schönes Plätzchen.
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Auch hier Faulenzertage. Neben uns steht ein Paar aus Nürnberg, die wir auch schon in Porto Boufalo getroffen hatten. In der Bucht ankert ein Schweizer mit einem Catemaran. Der Bordhund wird mehrmals am Tag mit dem Schlauchboot an Land gerudert. Unser griechischer Hund Pedro freut sich über den Spielkameraden.
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Die weitere Fahrt geht zunächst in Richtung Norden zurück. Eigentlich wollen wir mit der Fähre in Nea Styra zum Festland übersetzen, verpassen aber die Abfahrt. Daher legen wir noch einen Tag in der Bucht von Limnionas ein, wo wir neben einer Taverne stehen dürfen.
Am nächsten Tag dann rüber aufs Festland. An der Ostküste finden wir nichts Vernünftiges zum Stehenbleiben, so ziehen wir bis zum "Kap Sounion" durch, wo wir am frühen Abend ankommen. Wir stehen unterhalb des Poseidontempels auf dem Parkplatz und genießen abends den schönen Sonnenuntergang.
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Nach ruhiger Nacht fahren wir zunächst die Küstenstraße Richtung Athen, gehen dann quer rüber auf die 4-spurige Schnellstraße, die am Flughafen und später als "Attiki Odos" als Autobahn in weitem Bogen um Athen herumführt.
Kurz vor dem Übergang auf den Peloponnes biegen wir nach Loutraki ab. Durch den Ort hindurch, steil und kurvig den Berg hoch und wieder runter, landen wir an der kleinen Bucht "Limni Vouliagmeni", die wie ein See aussieht, aber einen Zulauf vom Golf von Korinth hat. Hier stehen wir neben einer Taverne.
Am nächsten Morgen umrunden wir den "See" und entdecken diese hübsche kleine Kirche:
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Vom Limni Vouliagmeni setzen wir rüber über die alte Straßenbrücke auf die Halbinsel Peloponnes. Gleich hinter der Brücke gehen wir nicht auf die Nordautobahn sondern auf die "Old Road", die alte Küstenstraße. Leider gelingt es uns nicht, was Vernünftiges für einen Badestopp oder gar zur Übernachtung zu finden. So machen wir erst mal eine kurze Vormittagspause, um dann doch auf die Autobahn zu fahren.
Wir umfahren Patras, wobei der Blick auf die Golfbrücke wieder mal gigantisch ist,
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(leider sieht man auch die Fliegen an der Windschutzscheibe)
Eine längere Mittagspause folgt in einer Grünanlage bei Kato Alissos, etwas abseits der Küstenstraße, direkt am Strand. Dort erfrische ich mich im Meer.
Danach geht es weiter über Lehena und Kastro zum "Golden Beach", wo wir in den letzten Jahren immer wieder waren. Oberhalb des Strandes ist ein großer Platz, beliebt und bekannt in der Wohnmobilszene.
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Hier ist langsames Ausklingen des Urlaubs angesagt. Die Bedingungen sind ideal: Schöner Strand, nette Nachbarn, super Sommerwetter. Die Taverne von Nakos ist im vorigen Winter mit einem Teil der Steilküste Richtung Meer gerutscht, er hat aber ca. 300 m weiter südlich eine neue Taverne aufgemacht. Sein Essen schmeckt, die Preise sind vernünftig.
Beim Faulenzen werde ich auch - wie schon häufiger - auf unsere Homepage angesprochen. Man erkennt uns insbesondere an unseren Hunden.
Abends geht die Sonne wunderschön über der gegenüberliegenden Insel Kefallonia unter:
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Nach 3 Tagen zuckeln wir Richtung Norden, Brückenmaut 12.-Euro, um dann auf der Nordseite des Golf von Korinth eine für uns neue Stellmöglichkeit zu suchen. Es ist das kleine Hafenörtchen Krioneri, welches man auf guter Asphaltstraße von der Küstenstraße aus erreicht. Rechts vom Hafen zieht sich ein Kieselstrand-Halbrund hin. Dort steht ein frz. Womo und ein deutscher VW-Bus. Wir stellen uns in gebührendem Abstand dazu. Gewaltig ist die 900 m senkrecht aufsteigende Felswand hinter dem Ort.
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Nach relativ ruhiger Nacht, gegen 01.00 Uhr fährt ein großer LKW dicht hinter dem Womo entlang, Weiterfahrt am nächsten Morgen. Nachdem wir zunächst wieder in Kanali landen, uns aber dort erzählt wird, dass die Paraglider, die ihre Sprünge von oberhalb der Wiese machen, mittlerweise sehr aggressiv gegen die Wohnmobile vorgehen, fahren wir in die Souli-Berge nach Gliki. Dort kann man am Fluss Achéron sehr gut stehen.
Einige andere Camper stehen dort, es ist ausreichend Platz, nach Auskunft der anderen gibt es keine Einwände von irgendjemandem, dort zu stehen.
Am nächsten Tag geht es über Igoumenitsa nach Sagiada, d.h. also Richtung albanische Grenze. Dort kennen wir mehrere Stellmöglichkeiten. An der ersten reagiert eine Holländerin - sagen wir mal - sehr besorgt (hysterisch?) auf unsere 3 Hunde, weil sie um ihren Westentaschenfiffi Angst hat. Dazu sei angemerkt, dass unsere 3 Hunde an unserem Womo blieben und die Holländerin ca. 30 m weg war.
Nachdem sie und ihr Mann den ganzen Nachmittag - provozierend? - an unserem Womo mit Fiffi vorbeilaufen, reicht es uns und wir fahren eine Bucht weiter. Dort steht man schön und ruhig.
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Von hier aus treten wir am nächsten Tag die Rückfahrt über Igoumenitsa nach Ancona an.
Ich hoffe, der Bericht macht Spaß. Der vollständige Bericht ist auf meiner HP
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Klausimaus

