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motorradtraeger
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neufzg. (diesel) einfahren - aber wie?


Gast am 29 Jun 2010 20:17:04

hallo in die runde,
demnächst wird unser neues Womo auf basis MB Vario ausgebaut sein und der erste urlaub steht bevor. zum einfahren scheint es im wesentlichen zwei meinungen zu geben: die einen sagen (und auch die betriebsanleitung), vorsichtiges einfahren sei anfangs sinnvoll (die betriebsanleitung spricht von 1.500 km), andere hingegen (oft LKW-berufskraftfahrer) plädieren für "treten" von anfang an.
was meint Ihr bzw. was sind Eure erfahrungen?
bin gespannt :)

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mikeh am 29 Jun 2010 20:35:13

Hallo erstmal!

Ich habe schon einige Diesel "eingefahren" und bin der Meinung:
Fahre Ihn vom ersten Tag an so, wie er während seines ganzen Lebens gefahren wird. Nicht schonen und nicht treten! Dann hat man am meisten Freude dran.


Michael

wocaraft am 29 Jun 2010 20:36:21

Nach Betriebsanleitung fahren / einfahren und nach 10tkm das Motoröl und den Ölfilter wechseln. Damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht. :wink:

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tober am 29 Jun 2010 20:51:35

Niemals nach Betriebsanleitung des Herstellers einfahren. Die haben im Regelfall das geringste wissen was ihre Produkte angeht. :D
Spass beiseite. Die haben sich bestimmt was dabei gedacht. Bleibe während der "Einfahrzeit" nahe an dem was der Hersteller empfiehlt dann bist Du auf der sicheren Seite.
Leider wird Dir das Forum bei dieser frage kaum von nutzen sein weil genügend verschiede ansichten/wissen herumschwirren und jeder mit seiner "version des einfahrens" nur beste erfahrungen hat.

tober

Gast am 29 Jun 2010 22:37:50

Ich habe in den letzten 15 Jahren mehrere BMW Diesel (vom 525tds über 320d, 520d bis hin zum X3 3,0d) als Neuwagen gekauft und wie folgt eingefahren.

Die ersten 1500 bis 2000km langsam auf Temperatur, dann mit wechselnder Drehzahl und in wechselnden Gängen bis maximal 60% der möglichen Drehzahl, kein Vollgas, maximal 50-60% der Leistung abforden !
dann weitere 1500km schon etwas zügiger, alles hoch bis zu 80%.
Anschließend hab ich randvollgetankt und bin dann jeweils in Kurzurlaub gefahren, vorzugsweise Nachts. diese tankfüllung lang bekamen die Fahrzeuge nichts geschenkt. Die wurden nicht gefahren, die wurden gedroschen.
Beispiel Kesseling Eifel-> Nordstand =712km in 4 Stunden35 Minuten.

Das muss das Auto überstehen. wenn nicht war etwas faul, also ein Garantiefall.
danach ÖLwechsel auch wenn BMW bei den neuen das erst ab ca 30.000 (entsprechend Bordcomputer) verlangt.

Damit bin ich immer sehr gut gefahren und wenn ich die Autos nach rund 100.000km verkaufte, hatten die keinen messbaren Ölverbrauch, noch Ihre ersten Turbos und waren TipTop.

Mein BMW Händler gab mir sogar mal übers WE einen Niegelnagelneuen M5 zum einfahren. Der wusste das ich das auf meine Art und Weise vernünftig und mit Umsicht mache, wobei, einen M5 kann Ottonormalo, also auch ich, nicht mehr dreschen, das geht beim besten Willen nicht mehr. Selbst die 60% sind schon viel mehr als man braucht. Um die 504 PS, ohne Booster Schalter 400PS, das sind keine Autos mehr, dass sind Monster. Aber machen einen tierischen Spaß

Achso, Turbomotoren NIEMALS heiß abstellen !!!! Das tötet sonst die Motoren am allerschnellsten !
Umsichtiges "auf Temperatur" fahren versteht sich von selbst.

Gast am 29 Jun 2010 23:28:44

danke schon mal für die hinweise, insbesondere auch für die sehr konkreten von bigpit :)

nun doch noch drei sicher ganz blöde fragen (ich weiß schon - gibbet nich usw - aber manches sollte man vielleicht doch schon wissen):
bigpit hat geschrieben:...Die ersten 1500 bis 2000km langsam auf Temperatur, dann mit wechselnder Drehzahl und in wechselnden Gängen bis maximal 60% der möglichen Drehzahl, kein Vollgas, maximal 50-60% der Leistung abforden !..

woher weiß ich, was die mögliche drehzahl ist - ist das die nenndrehzahl?
und die nächste frage: woher weiß ich, wann 50-60% der leistung erreicht sind? dazu bräuchte ich doch gangdiagramme, die für jeden gang den zusammenhang zwischen drehzahl und drehmoment angeben - oder? wie ist der zusammenhang zwischen drehmoment und leistung?
sorry - :oops:

brainless am 30 Jun 2010 02:34:14

In den letzten ca. 15 Jahren habe ich alle zwei Jahre einen neuen PKW mit Turbolader-Diesel (Sechs- oder Achtzylinder) gefahren. Die Fahrleistung nach den zwei Jahren lag jeweils bei 220-240 TKM.

Spezielle Einfahrriten gab es nie.
Genau wie bei meinen Motorrädern - mit deutlich höheren spezifischen Leistungen - wurden die Motoren stets sorgfältig "auf Temperatur" gebracht.
Danach bis zum Drehzahllimit mit wechselnder Belastung.

Bei den heutzutage üblichen Herstellungsprozessen im Motorenbau kann man sich auch vorzeitige Ölwechsel sparen: Der Metallabrieb ist in der Einfahrphase (wenn man sie überhaupt so bezeichnen mag) nicht höher als im "normalen" späteren Betrieb.
Vorzeitige Ölwechsel nützen den Scheichs und den Werkstätten.
Weder an Dieselmotoren noch an Ottomotoren hatte ich je einen Schaden.

Das "abkühlen" bei Turbomotoren verhindert einen Schaden am Lader, dem Motor selbst kann bei "heissem" Lader nix passieren.


Also in Kurzfassung:
- stets warmfahren (min. 80 Grad Öltemperatur)
- kein Dauervollgas
- wechselnde Belastungszustände
- keine Angst vor dem Drehzahllimit,


brainless
:wink:

Gast am 30 Jun 2010 12:41:59

brainless hat geschrieben:
Das "abkühlen" bei Turbomotoren verhindert einen Schaden am Lader, dem Motor selbst kann bei "heissem" Lader nix passieren.


Also in Kurzfassung:
- stets warmfahren (min. 80 Grad Öltemperatur)


Achtung: Abkühlen natürlich stets bei laufendem Motor im Standgas, dann bekommt der Lader genügend Schmierung.
Vor allem nach Autobahnfahrten an der Raststätte den Motor nicht sofort ausmachen, sondern ihn noch ca. eine Minute laufen lassen...
Das gleiche beim losfahren, den Motor schön langsam wieder auf Temp. bringen.
Bei Übernachtungen an der Autobahn - soll ja vorkommen - den Motor lieber ein bis 2 Minuten vorher anlassen als gleich mit 100 bis 110 losdüsen.

Das ist auch der Grund warum die Brummifahrer ihre Kisten immer so lange laufen lassen. Allerdings zum Teil viel zu lange denke ich..

Didier

reiko am 30 Jun 2010 12:55:24

Ich habe mit meinem 818 jetzt 30 Tsd km runter.
Da es ein LKW-Motor ist, ist das Treten schon recht mühsam und sinnlos,
weil ausser Lärm nichts passiert.
Du hast einen grünen Bereich im Drehzahlmesser, bleibe da drin dann ist alles gut.

Ich fahre nie über 2000 U/min, Reisegeschwindigkeit 100 bei 1500 U/min
im höchsten Gang.

Ölwechsel bei 100 Tsd km oder nach 2 Jahren :-)

Einzig das Öl im Getrieb und in den Achsen würde ich prüfen lassen, ob
das auch richtig aufgefüllt ist.

didicamp am 30 Jun 2010 13:20:21

Meiner meinung nach:

einfahren braucht man heutzutage nix mehr, alles quatsch und schnee von gestern.
Einfach normal fahren und gut ist.
Nur die Wartungsinterwalle sind eben anders zu beginn, und das sollte
man auch machen bzw. schriftlich haben.
Das sogenannte einfahren hat noch den ursprung in alten zeiten.
Heute wird so genau gefertigt das keine rolle mehr spielt.
Und mir kann keiner erzählen das das irgendeinen einfluß hat,
ausser nur vollgas im ersten bei kaltem motor.
Dies allerdings hat auch einen einfluß auf alle moteren egal wie alt.
Auch für eingefahrene Motoren ist all das was hier empfohlen wurde (nicht)gut.
Also: warmlauf, kalt tretten usw. ...

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