godewind am 05 Aug 2010 15:00:53 Hallo,
in diesem Forum ist schon viel über Türsicherungen und deren Sinn geschrieben worden. Die meisten tendieren wohl zu den Zusatzschlössern an allen 3 Türen. Ich stehe nun vor der Frage, was ich überhaupt mache.
Ich denke dabei an folgende Situation:
Ich sichere die Fahrerhaustüren von innen zusätzlich (egal ob mit Schlössern oder Kette o.ä.), die Aufbautür mit einem zusätzlichen Schloss. Nun verlasse ich das WoMo durch die Aufbautür und schließe beide Schlösser von außen ab. Jemand macht sich dann an den Schlössern zu schaffen, zwar vergeblich, zerstört dabei aber eines, sodass ich selbst hinterher nicht mehr in der Lage bin, in mein WoMo zu kommen.
Ist diese Situation realistisch?
Hat jemand so etwas schon mal erlebt oder davon gehört?
Gibt es Lösungen?
pitb am 05 Aug 2010 15:12:49 Ja - ist realistisch. Mir selbst passiert! Türen der Kabine mit Seilzug zu - Depp versuchte mit irgendwas hinten die Tür rein. Schließzylinder hin. geschafft hat er es GsD nicht. Öffnen der Tür erst nach einigem Zureden meinerseits möglich. Vofall nicht im Urlaub sondern daheim ums Eck. :(
Meine jetzige Lösung sichert immer noch die Kabinentüren mit Seil - alternativ Kette - habe mir aber ein Umlenk- und Spannsystem gebaut, welches ich auch von außen betätigen kann. Näheres möchte ich hier aber nicht erörtern 8)
Aufbautüre hinten ziert ein Fiama-Bügel, der vors Schloß gedreht wird.
kobold am 05 Aug 2010 18:16:25 Hallo!
Bei uns hat uns der Hund ausgesperrt. Aufbautür ist mit Fiammabügel
gesichert.Fronttüren mit Kette. Hund hat wohl von innen an den Griff nach unten gedrückt und die Tür gesperrt.
Ich wußte nicht ob ich lachen oder weinen soll!!!!
Gesamten Stauraum ausgeräumt in den Stauraum geklettert - Bett hochgedrückt und so "eingestiegen"
Kobold
Bergbewohner1 am 05 Aug 2010 19:59:25 Am besten noch Gitter vor die Fenster, sind doch eigentlich der größte Schwachpunkt beim WoMo.
godewind am 07 Aug 2010 14:27:36 Danke für die Tipps. Der von pitb ist mir auch schon durch den Kopf gegangen, und zwar am Hebel der Aufbautür, scheiterte aber an zu vielen erforderlichen Umlenkungen. Bei der Sicherung der Fahrerhaustüren wäre dies aber leichter zu verwirklichen.
Es ist sicher richtig, dass die Fenster die schwächsten Punkte sind. 100%ig kann man das WoMo sowieso nicht sichern. Wer unbedingt rein will, schafft dies. Aber man kann ja ein paar Erschwernisse einbauen. 1000 Euro dafür auszugeben, lohnt sich dann aber doch nicht. Ich denke, dass die bösen Buben in den meisten Fällen lieber leise das WoMo entern wollen, weshalb sie sich eher an den Schlössern zu schaffen machen.
bert am 07 Aug 2010 21:19:54 Waldtroll hat geschrieben:Am besten noch Gitter vor die Fenster, sind doch eigentlich der größte Schwachpunkt beim WoMo.
Denke auch wie Werner.
Eigentlich kann man ja eine Womo Seitenwand mit einem Cuttermesser aufschneiden.
Die Fenster oder Dachlucken halten ja auch nicht wirklich einen Dieb auf.
Sehe daher wenig Sinn in den Zusatzschlössern.
bert
trecke am 08 Aug 2010 09:19:41 Hallo,
vorweg: wir sind richtige Wohnmobilfreaks, denn wir haben schon 3 (in Worten drei) Tage ein Wohnmobil. ;-) Von Elektronik keine Ahnung. Aber Ideen!
Das Erste was mir in den Foren auffiel, war das Thema Sicherheit und daher gingen mir dazu auch eine Menge Gedanken durch den Kopf:
Der Vorbesitzer hat das Schloss im Aufbau mit einem Centstück gesichert - man kann dort nicht schließen, denn wo der Schließzylinder sitzt, ist jetzt das Centstück sichtbar. Innen werde ich nach einer Lösung
suchen eine Halterung an der Tür anzubringen, in der ich einfach eine kleine Stange über die Türbreite einlege.
Lösung Querstange im Fahrerhaus:
An den Türen eine Halterung für die Querstange anbringen, Stange einhängen - schlafen gehen...
Rechts und links in der Fahrerkabine sichtbar eine kleine Kamera installieren. (die wird an Laptop oder PC angeschlossen) Eine weitere Überlegung ist, auch sichtbar einen Bewegungsmelder zu installieren. Glasbruchsensoren auf die Scheiben. Bei Dunkelheit brennt eine kleine LED-Leuchte gerade so hell, dass die Installationen noch zu erkennen sind.
Ob Atrappe oder echt, weis ich noch nicht...
Achja - in der Mitte der Stange könnte ein kleines Kästchen sein, auf der eine kleine Led blinkt (wie die bei der Wegfahrsperre im PKW) Wer weis schon, was sich für eine Funktion dahinter verbirgt... ?
Aber was tun, wenn man das Fahrzeug verlässt? Das stell ich mir so vor:
Seitenscheibe runter: Stange einhängen. und dann mittels einer Fernbedienung die Scheibe wieder hochfahren. (25 Euro) zur Sicherheit könnte man doch bei Verwendung einer 4 Kanalfernbedienung ein Relais reinsetzen, dass überhaupt Strom fließt und dann schalten. Weiterer Lösungsansatz: Was tun wenn Fernbedienung kaputt? Einen Schalter in den Gaskasten oder Stauraum installieren. Aber auch gleichzeitig eine extra 12 Volt Zufuhr, falls die Batterie, aus welchem Grund auch immer, ausfällt.
Das alles sind erst mal nur Spinnereien .. wie das wirklich zu realisieren / intallieren ist, keine Ahnung..
Tja - dass mein 17 Jahre alter Knaus keine elektrischen Scheibenheber hat, wäre die erste Hürde..
Und dann die Überlegung: Lock ich mit DER Installation nicht die bösen Buben an wie die Motten das Licht ... ???
Aussperren:
Ähnlicher Lösungsansatz: bei demolierten Schlössern können mittels einer Schaltmöglichkeit von aussen die Scheibe heruntergefahren werden.
Gast am 08 Aug 2010 09:32:12 Waldtroll hat geschrieben:Am besten noch Gitter vor die Fenster, sind doch eigentlich der größte Schwachpunkt beim WoMo.
Stimmt.
Zusätzlich noch Styropor raus und Stahl rein und das Ding ist sicher :)
Gut, es fährt dann nicht mehr, aber hey, wer will das schon - ist eh zu gefährlich im Ausland :)
womowitsch am 08 Aug 2010 09:48:27 Hallo, für die ganz ängstlichen hätte ich noch einen Vorschlag: Einen Geldtransporter zum Wohnknastomobil umbauen.
rudicol am 17 Aug 2010 01:40:22 womowitsch hat geschrieben:Hallo, für die ganz ängstlichen hätte ich noch einen Vorschlag: Einen Geldtransporter zum Wohnknastomobil umbauen.
Wir hatten die Einbrecher im Auto während wir geschlafen haben.
Eine Zusatzsicherung erhöht den Aufwand nachweislich. Die Wahrscheinlichkeit das sich die Täter das nächste Auto schnappen ist hoch.
Es behauptet doch hier keiner das man ein Wohmo perfekt sichern möchte.
Macht ihr doch alle Eure Witze, ich schlafe jetzt besser, weil ich es jetzt zumindest merke wenn jemand rein will.
markgraefin am 19 Aug 2010 11:43:49 rudicol hat geschrieben:Wir hatten die Einbrecher im Auto während wir geschlafen haben. Eine Zusatzsicherung erhöht den Aufwand nachweislich. Die Wahrscheinlichkeit das sich die Täter das nächste Auto schnappen ist hoch. Es behauptet doch hier keiner das man ein Wohmo perfekt sichern möchte.
Macht ihr doch alle Eure Witze, ich schlafe jetzt besser, weil ich es jetzt zumindest merke wenn jemand rein will.
Hallole,
ich, als Frau, kann dich gut gut verstehen und bin froh um jede Möglichkeit mit der ich einen Einbruch verhindern kann.
Allerdings schlafen wir grundsätzlich nur da, wo auch ein Stromanschluss ist (nötig). Demzufolge fühle ich mich nachts dort schon sicherer.
Meine Ängste beziehen sich eher darauf, dass während einer Einkaufs- oder Besichtigungstour, oder einfach nur beim Essen auf einem Rasthof, das Womo aufgebrochen, ausgeräumt oder gar gestohlen wird.
Deshalb nehme ich alle Vorschläge dankend an und werde jetzt als Erstes mal etwas anschaffen, womit ich die beiden Türen im Führerhaus sichern kann.
Diese handwerkliche Fertigkeit habe ich gerade noch.
Für die Tür hinten muss ich wohl meinen Händler befragen und ein paar Kröten dafür ausgeben.
Aber was tut man nicht alles, für seine Schaukel.
Markgräfin
godewind am 19 Aug 2010 13:57:10 Hallo,
nach etlichen Überlegungen tendiere ich jetzt zu dieser Lösung:
1. Preisgünstige Alarmanlage mit 3 Türkontakt-Funkmeldern, komplett ab 75 Euro.
2. Einfache Sicherung der Türen durch dünne Leine jeweils nur an einer Blechschraube, so dass bei Gewaltanwendung keine nennenswerten Schäden am Fahrzeug entstehen.
3. Bei den Fahrerhaustüren ist bei dieser Zusatzsicherung eine Fernentriegelung durch eine Schnur an versteckter und verschlossener Stelle angebracht, damit ich nicht selbst mein WoMo aufbrechen muss, falls jemand ein Schloss beschädigt.
Gesamtaufwand unter 100 Euro.
Meine Überlegung: Öffnet jemand unbefugt eine Tür, ertönt die Sirene. Wenn gleichzeitig noch weiterer Widerstand zu spüren ist, wird er (hoffentlich) das Weite suchen. Bricht er dennoch die Tür auf, entsteht kein großer Schaden am WoMo. Ich denke, dass bei hoher Sicherung die Schäden am WoMo sonst den Schaden durch die mitgenommenen Dinge deutlich übersteigen können.
Wie ist die Meinung zu dieser Idee?
robbe am 19 Aug 2010 15:19:26 Hallo
schaut euch mal auf die Seiten von der Firma Oelmuehle Quick-Safe an
Klaus-Dieter Zischke produziert Sicherheitssysteme für Türen und Fenster, speziell für Reisemobile und Caravans.
Burscheid, Rheinland,Oelmühle Klaus - Dieter Zischke. Luisental2 51399 Burscheid.
oelmuehle@quick- safe.de ...
da werdet ihr geholfen..preiswert und sicher.... liebe
haben selber dort Sicherungen einbauen lassen...
spaetaufsteher am 24 Aug 2010 08:05:01 Guten Tag, wie man sieht, lassen sich ja Türen halbwegs einfach bis zu einem gewissen Grad sichern. Das Problem sind doch letzlich die Fenster, die gesichert, irgendwie immer an einen Gefangenentransporter erinnern.
Ich denke hier sind die Aufbauhersteller gefragt. Mehrere kleine Fenster können doch wenigstens das Einsteigen erschweren, zumindest für erwachsene Einbrecher. Quasi ein verkleidetes Schutzgitter. Und Hobby hat doch bei seinen älteren Modellen gezeigt, das solche Lösungen sehr gut aussehen können.
Warum kaufen wir den Aufbauherstellern eigentlich aber auch alles ab, meckern nicht einmal?
Gute Fahrt
Jost
markgraefin am 24 Aug 2010 14:57:09 spaetaufsteher hat geschrieben:Guten Tag, wie man sieht, lassen sich ja Türen halbwegs einfach bis zu einem gewissen Grad sichern. Das Problem sind doch letzlich die Fenster, die gesichert, irgendwie immer an einen Gefangenentransporter erinnern. Ich denke hier sind die Aufbauhersteller gefragt. Mehrere kleine Fenster können doch wenigstens das Einsteigen erschweren, zumindest für erwachsene Einbrecher. Quasi ein verkleidetes Schutzgitter. Und Hobby hat doch bei seinen älteren Modellen gezeigt, das solche Lösungen sehr gut aussehen können. Warum kaufen wir den Aufbauherstellern eigentlich aber auch alles ab, meckern nicht einmal? Gute Fahrt Jost
Hallole,
ich habe ja auch ein ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis, aber kleine Fenster im Wohnmobil??? Nein Danke!
Ich finde es furchtbar, dass die neuesten Wohnmobilmodelle nur noch winzige Fensterle haben.
Dann nehme ich lieber ein bisschen mehr Risiko oder eine Alamsicherung auf mich.
Wenn ich mit dem Womo an einem wunderschönen ort stehe, dann will ich doch nicht auf dem Fahrersitz sitzen bleiben müssen, damit ich z.B. in einem Hafen die Schiffe sehen kann.
Nein, ich möchte gemütlich am Tisch, mir mit einer Tasse Tee die Gegend anschauen können.
Markgräfin
Roadrunner1278 am 24 Aug 2010 21:15:43 Hi,
ich lese hier von diesem Bügel vor der Aufbautüre. Die Funktion habe ich noch nicht ganz verstanden.
Wenn der Bügel zu ist, sieht man doch schon weitem das keiner Zuhause ist und man problemlos durch die Fenster einsteigen kann oder ?
markgraefin am 26 Aug 2010 18:15:09 Roadrunner1278 hat geschrieben:Hi,
ich lese hier von diesem Bügel vor der Aufbautüre. Die Funktion habe ich noch nicht ganz verstanden. Wenn der Bügel zu ist, sieht man doch schon weitem das keiner Zuhause ist und man problemlos durch die Fenster einsteigen kann oder ?
Hallo Roadrunner,
das allerdings ist ein schlagendes Argument.
Ich lasse ihn weg!
Markgräfin
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