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Heute ist mein Heimrechner endgültig ausgestiegen.
Schon seit mehreren Wochen hatte ich Probleme mit dem Einschalten des Computers, manchmal musste ich bis zu 60 Minuten warten, bis sich der Rechner überhaupt erst einschalten lies. Ich dachte zuerst, es sei das Netzteil. Ich hab also ein neues Netzteil eingebaut, mit dem der Rechner auch zunächst lief. Nun aber tut sich gar nichts mehr. Ich dachte zuerst, ich hätte beim Netzteiltausch vielleicht Kabel, Stecker oder Anschlüsse gelöst, dabei aber nichts gefunden. Da der Kasten halb mit seinen Innereien nach außen vor mir lag, habe ich das Teil gleich mal komplett auseinander genommen. Nun, was soll ich sagen, es scheint das Mainboard zu sein. Auf der Rückseite finden sich jede Menge feinste Korrosionsspuren. Sowas hab ich auch noch nicht gesehen. Ich dachte zuerst, es sei vielleicht eine Batterie ausgelaufen, denn die Leiterbahnen sehen recht angegriffen aus. Aber keine Batterieflüssigkeit läuft nach oben... Vielleicht ist es Kondensat :gruebel: Nun, ich hab mich also nach einem Ersatzteil umgeschaut. Ein neues Mainboard mit AGP- Slot (8x), Sockel 754 und DDR- Speicherbank kostet beim Computerhändler bei mir um die Ecke gleich mal 45,- €. Puh! Aber was soll man sonst machen? Die Festplatte tut es ja noch, ist aber eine IDE- Platte. GraKa ist eine AGP, eine der letzten guten Radeons von ATI, aber eben nur eine AGP, keine PCIe. Der Ram- Speicher ist DDR und der Athlon 64 ein Sockel 754- Prozessor. Und das Netzteil habe ich ja auch gerade erst gekauft, wäre doch schade drum. Rechnet man die Werte aber gegen einen neuen leistungstechnisch vergleichbaren Rechner, müsste man für ein Komplettpaket etwa "nur" 2-250 Euro ausgeben. Das ist doch verkehrte Welt! Ein simples wenn auch veraltetes Mainboard kostet gleich mal 25% von dem, was ein kompletter aktueller (wenn auch einfacher) Rechner mit Netzteil, MB, HD und RAM ausmachen würde. :evil: Also was neues kaufen? Und die Altteile? Liegen dann wertlos rum! Bei ebay zu Geld machen? Möglich, aber auch recht umständlich, wobei der Ertrag wohl eher gering wäre. Also kauft man doch wieder das teure veraltete Mainboard nach, was will man sonst machen... Ist eigentlich was für den Jammerordner... :? Drückt mir mal die Daumen, dass der Rechner nach dem Neukauf eines MB wieder funktioniert. Wenn noch mehr kaputt ist (CPU, RAM, o.ä.) wird das ein echtes Verlustgeschäft... Moin,
Pech! Ich habe mir gerade so was gegönnt: --> Link im alten Rechner waren sowieso 2 Festplatten drin, habe dann eine Kopie der Systemplatte gemacht (mit Backupprogramm). Ist noch ne IDE Platte. Dann diese in den neuen Rechner verpflanzt, USB DVD Writer eingestöpelt, Systemtreiber aufgespielt und gut ist. Windows XP musste neu aktiviert werden. Wahrscheinlich wäre der Neue mit einer SATA Platte noch einen Tick schneller. Gut ist auch die Grafik, alles superschnell jetzt. Den alten Rechner habe ich immer noch als Backup. Man kriegt ja nix mehr dafür...... Man muss übrigens aufpassen beim Upgraden - der neue und der alte Rechner sind innen ganz anders, das fängt beim Netzteil an, und geht weiter bei den SATA Ports usw. ja lieber LowCostDriver,
der Preis einer Neuanschaffung ist meistens in diesem Computersegment günstiger als eine Teilbeschaffung. Zu bedenken ist natürlich auch der stetige technische Fortschritt. So passt die alte HD nicht mehr zum neuesten Standard, die GraKart passt auch plötzlich nicht mehr und, und und. Meine Empfehlung, wenn Technik mehr als drei Jahre alt, denn doch eventuell einen kompletten neuen Rechner einplanen. Insbesondere natürlich wenn das mainboard betroffen ist. Ne HD oder Speicher lassen sich natürlich leicht mal tauschen oder aufwerten, also entfalte Deinen Speditionären Scharfsinn und kalkuliere erneut, kaufe neu, Rest über eBay vertickern. wünschen besten Erfolg Joachim Frage eines PC Neandertalers.
Neuen PC kann man ja kaufen das Angebot ist ja groß genug. Aber wie bekommt man seine Daten vom alten PC und das Betriebssystem WIN XP da wieder drauf? Eine externe FP hätte ich, ähemmm eigentlich sogar zwei, da mir eine schon mal angedreht worden ist die ich dann in ein FP Gehäuse packte. Ich brauch zwar derzeit noch keinen NEUEN aber die Frage bewegt mich schon lange, falls es mal soweit ist. Hallo, @ LCD
schade dass du dich nicht früher hier gemeldet hast, wie alt war denn dein PC ? habe gestern nachmittag gerade meinen Medion PC 10 jahre alt zerlegt zum verschrotten hätte ich das vorher gewusst hätte ich ihn dir gesponsert incl. tastatur und monitor
Neuen Rechner mit Betriebssystem versehen, alle Programme installieren und dann übers Netzwerk oder externe Platte die Daten überspielen. @ Rider
ich hab dafür einen USB-speicherstick genommen und gerade wie vorher oben geschrieben den alten pc geschrottet
Das ist mit kopieren nicht getan. Du hast nur die Möglichkeit, die Platte komplett zu spiegeln. Die Frage wäre nur: Warum? Ich würde eine Neuinstallation dieser Verfahrensweise vorziehen, weil es auch gleich eine "Verjüngungskur" darstellt. Beim Spiegeln spiegelst Du schließlich auch die ganzen Speicherfresser, die Du vielleicht schon lange nicht mehr nimmst, die Reg ist wieder jungfräulich etc etc etc. Dinge wie persönliche Daten und Internetfavoriten lassen sich ja sep. sichern und kopieren.
Das leuchtet mir ein, wenn es soweit ist melde ich mich bei dir zwecks Beratung. Wenn ich nämlich in den Spiegel schaue sehe ich leider nur Fakten, keine Daten. Danke schon mal im Vorhinein. :wink:
Ohhh Armin, Du sollst ja auch nicht Dich vor den Spiegel stellen, sondern die Festplatte :) Vorsicht! :jawoll:
Das Einfachste ist die alte Platte in den neuen Rechner zu transplantieren, mit Betriebsystem usw. Wer das nicht möchte (wie ich, weil die alte Platte recht klein war) macht sich ne Spiegelkopie mit Norton Ghost, Paragon oÄ, und verpflanzt dann die neue Platte. Komplikatioinen kann es geben wenn die neue Platte eine SATA Platte ist, und die Alte IDE. Möglich ist auch ein Image auf ne externe Platte, aber dann muss man das irgendwie auf die neue Platte draufkriegen......also den neuen Rechner dann über eine Revcovery CD booten, oder von einem Stick. Windows (XP in meinem Falle) wird bemerken dass es auf einer neuen Platte und in einem neuen Rechner ist, und sich beschweren. Dann zuerst - falls nötig - wieder aktivieren, dann spezifische Treiber für das neue System einspielen.
lieber nicht, sondern neu Aufsetzen, und die Daten dann wieder dazuspielen Die Mühe lohnt sich, denn dadurch wird der in Jahren gesammelte SW-Schrott entsorgt und das System rennt dann mit der neuen HW wesentlich schneller grüße klaus :D Jau :D
Da ht Klaus absolut recht, nur die Daten ueberspielen und den Rest (Programme, betriebssystem, Treiber ) alles neu. Funzt dann besser ! Achim :D
Ich hab ja auch gesagt das Einfachste....... Was ist SW-Schrott?
SW = SoftWare ;) Klaus So ein Mist!
Neues MB gekauft, gleiches Fehlerbild! Im Moment vermute ich, dass das neue (gebrauchte) Netzteil auch einen Hau weg hat. Jetzt kaufe ich morgen also noch ein neues Netzteil. Nochmals 30,- €... :machkaputt: Hoffentlich wirfst Du nicht nur gutes Geld schlechtem hinterher!
Geh besser zum ALDI :D oder so. Der Medion Fabrikverkauf --> Link wäre doch eine Alternative für Dich! Ansonsten gilt Klaus´Credo: Das wichtigste, was ein Anwender hat, sind seine Daten! Frank
Man kann Windows übrigens auch so ganz gut entrümpeln.....
Eigentlich ist es ungewöhnlich, dass Netzteile so ein merkwürdiges Verhalten zeigen. Entweder sie funktionieren oder sie funktionieren nicht - meistens jedenfalls. Beschreibe doch mal das Startverhalten deines PCs etwas detaillierter. Vielleicht ist dann eine präzisere Ferndiagnose möglich?! Longo Gern:
Netzteil 1 (das neue): Ich drücke den Einschaltknopf, die Lüfter laufen eine Milisekunde an, dann leuchtet die LED-Diode im Dauerlicht und nichts tut sich mehr. Da ändert auch keine Wartezeit etwas. Das Ding ist einfach nur komplett tot, hat aber immerhin einen Tag funktioniert, roch dann aber "elektrisch" und war kurz darauf hinüber. Das Teil hab ich gebraucht von einem Arbeitskollegen bekommen, er wusste nicht, was damit ist. Netzteil 2 (das alte): Nach dem Einstecken des Netzteils "zirbelt" es aus dem Netzteilgehäuse. Man hört ein hochfrequentes Zirpen. Drückt man den Einschaltknopf, wird das Zirpen dunkler, der Rechner schaltet aber nicht ein, auch keine Diode oder ähnliches. Einfach nur tot... Man muss ca. 30 Minuten warten und das Netzteil unter Spannung lassen (über eine Masterleiste ist der Strom sonst immer komplett abgeschaltet), bis der Rechner eingeschaltet werden kann. Dann läuft er aber auch ohne Probleme mehrere Stunden durch. Was ich probiert hab: - Andere Steckdose in einem anderen Zimmer (nur den Rechner ohne Leiste) - Anderes Stromkabel - nun auch ein komplett anderes Mainboard. Wäre eine Komponente schadhaft (GraKa, CPU, RAM), würde das Board ja die entsprechenden BIOS- Töne nach dem Einschalten ausgeben, soweit kommt es aber nicht. Ich hab vorhin das neue MB am Netzteil 2 unter Spannung gelassen, um heraus zu finden, ob es sich einschalten lässt. Gleiches Fehlerbild wie mit dem alten MB: Nach ca. 30 Minuten Wartezeit lässt sich der Rechner einschalten. Mit dem Netzteil 1 geht gar nix, da leuchtet nur die Diode unter Dauerlicht. Was mich auch stört: Wie gesagt hat das alte MB deutliche Korrosionsspuren an der Rückseite, was mich zum Tausch bewogen hat. Ich bin gespannt ob es funktioniert, wenn ich nun noch ein drittes Netzteil ins Rennen werfe... Zu blöd, dass ich keinen zweiten ATX- Rechner hab, mit dem ich die Komponenten nach dem "Try & Error"- System ausschließen kann. Hallo,
so ein Elend :cry: . Gönne dir doch mal was ganz Neues. Ewig reparieren bringt ja auch nichts. Und außerdem kannst du damit die wirtschaft ankurbeln. :D Das sparst du doch mit deinem Womo wieder ein. LG Wolfgang
Dann erzähl doch mal, ich glaube ich schlepp auch viel unnötigen Krempel mit herum. Ich lass schon mal das "Advanced System Care" drüber laufen, es ändert sich aber nicht viel. Ooops, hoffentlich ist das nicht auch schon wieder OT? :gruebel:
Mach doch für diese Fragen einfach einen eigenen Fred auf, dann haben wir hier nicht 2 Baustellen in einer... :wink: Um andere Fehlerquellen, wie GraKa usw. auszuschließen, würde ich jetzt das Netzteil nur mit dem MB verbinden und das Verhalten beobachten. Falls du elektrotechnisch etwas versiert und ausgestattet bist kannst du auch mit einem Multimeter die Spannungen des Netztteils am MB-Stecker messen, wobei dieser aber eingesteckt sein sollte. Pinbelegung und zu erwartende Spannungswerte findest du auch hier: --> Link.
Zum Testen könnte es u.U. auch sinnvoll sein, die Speicherbausteine mal zu entfernen undd zu prüfen ob die BIOS-Pieptöne kommen. Hilfe für die Interpretation findest du hier: --> Link Longo RAM und GraKa entfernt, Strom scharf, Spannungen:
Netzteil 2: Beim Druck auf den Einschalter schaltet der Rechner nicht ein, er bleibt tot. Gemessen: Reihe 1: gelb: 0 lila: 3,3V grau: 0 schwarz: 0 rot: 0 schwarz: 0 rot: 0 orange: 0 orange 0 Reihe 2: rot: 0 rot: 0 weiß: 0 schwarz: 0 schwarz: 0 schwarz: 0 grün: 4,73 Volt schwarz: 0 blau: 0 orange: 0,1 Volt Besonderheit: Reihe 1 lila hab ich am Ende der Messung nochmals gemessen (um einen Messfehler auszuschließen, es sollen ja laut Belegung 5 Volt sein!), nun 3,73 Volt!! Da baut sich also was auf. Ich hab also mal probiert einzuschalten, klappt auch (zu meiner Überraschung sofort), die Spannungen des Netzteils 2 nun: Reihe 1: gelb: 11,6 lila: 4,69 grau; 4,95 schwarz:0 rot: 5,24 schwarz: 0 rot: 5,24 orange: 3,39 orange: 3,39 Reihe 2: rot: 5,25 rot: 5,25 weiß: 4,77 schwarz: 0 schwarz: 0 schwarz: 0 grün: 0,01 Volt schwarz: 0 blau: 11,72 orange: 3,39 Das Bios liefert nun korrekt den akustischen Fehlercode für fehlenden RAM. Jetzt, wo alle Verbraucher vom Netzteil 2 getrennt sind, konnte ich den Rechner schon nach 5 min Wartezeit (also die Messzeit) einschalten... Besonders der Spannungswechsel am lila Kabel spricht doch deutlich für einen Netzteildefekt denke ich... Beachtet man hierbei die Sollspannung laut ATX- Belegung (5 Volt Standby) scheint hier der Fehler für das Netzteil 2 zu liegen, oder? Ich baue nun das 2er mal aus und klemme das 1er an... @ Wolfgang: Na, das wäre mir persönlich zu schnell aufgegeben. Ich werde mit einem reparierten Rechner Geld sparen, koste es, was es wolle... :wink: :D Netzteil 1, vor dem Einschalten:
Reihe 1: gelb: 0 lila: 5,11 grau: 0 schwarz: 0 rot: 0 schwarz: 0 rot: 0 schwarz: 0 orange: 0,01 orange: 0,01 Reihe 2: rot: 0 rot: 0 weiß: 0 schwarz: 0 schwarz: 0 schwarz: 0 grün: 5,11 schwarz: 0 blau: 0 orange: 0,01 Einschaltknopf gedrückt, grüne Power- LED geht auf Dauerlicht, Rechner läuft nicht an, gemessen: Reihe 1: gelb: 0 lila: 5,11 grau: 0 schwarz: 0 rot: 0 schwarz: 0 rot: 0 schwarz: 0 orange: 0,02 orange: 0,02 Reihe 2: rot: 0 rot: 0 weiß: 0 schwarz: 0 schwarz: 0 schwarz: 0 grün: 0,01 schwarz: 0 blau: 0 orange: 0,02 Das Ergebnis ist ernüchternd. Wo der Strom für die leuchtete / glimmende Power- Diode am Gehäuse herkommt, ist mir ein Rätsel... :gruebel: na dann viel Spass :D . Im Ernst: die ganze Pfriemelei um einen ausgelutschten PC wieder in die Hufe zu kriegen kostet nur Nerven. Leider!- und das Ergebnis... :?: . Ich habe sämtliche Daten von meinem PC auf eine externe Festplatte übertragen.
Hilft Dir jetzt aber wenig :oops: . thatslife Ich hätte mir für knapp 70 euro den Desktoprechner gekauft .....
Die alte Platte als Slave laufen lassen und jutt ... mir wär das auch zuviel Pfriemelei .... ABer jeder wie er halt mag .... dafür geb ich bei Auto´s nicht so schnell auf ... daher kann ich´s auch irgendwie verstehen .... Micha
Guter Anfang: --> Link zum Umzug: --> Link Windows mölt sich nicht mehr so stark mit Konfigurations- und Programmleichen zu, wenn man es vor der Benutzung durch Linux ersetzt 8) Hi Lowcostdriver
Vor dem Hintergrund, dass ich deine Reiseberichte verschlinge, ich sehnsüchtig auf den Kroatienbericht warte, teile ich Dir mit, dass ich noch ein MB mit AGP-Steckplatz, Athlon 3,2 Gh, und 1 GB RAM habe. Das Board hat IDE-sowie SATA-Anschlüsse, so dass Du, wenn Du willst, auch eine FP neuerer Bauart anschließen kannst. Wenn Du das haben möchtest, melde Dich mal bei mir Liebe Wolfgang (Mobilvetta Skipper 45, teuflisch gut das Ding ;-) Danke Manfred (macagi)
Das werd ich mir zu Gemüte führen. @lowcostdriver
Deinen Messwerten bei weitgehend isoliertem Anschluss nach zu urteilen, sind alle fehlerquellen ausser dem neuen MB (Festplatte, andere Laufwerke, Lüfter usw. waren hoffentlich auch abgeklemmt), so dass ich vermute, dass tatsächlich deine beiden Netzteile ein Macke haben. Ich hätte auch noch einige gebrauchte Netzteile zur Abholung bereit liegen. Lass dich nicht entmutigen, dann bist du auch bald ein LowCostReparateur. Longo |
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