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VA - Schweißnähte


Janka am 07 Jun 2005 20:04:45

Tach Zusammen,

wie kann man VA-Stahl behandeln beziehungsweise dauerhaft schützen, das Probelm ist das die Schweißnähte rosten, das ganze sollte seewasserfest sein. Gedacht hatte ich an Klarlack (Bootslack).
Für die Antworten bedanke ich mich schon mal im voraus.

Bernd

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Zegu am 07 Jun 2005 21:09:44

Tach,

also wenn VA Schweißnähte rosten, dann sind die Schweißungen nich richtig ausgeführt worden. Mit Schutzgas muß auch ein anderes Schlauchpaket genommen werden als bei Stahl-Schweißung. Der Schweißdraht soll übrigens auch aus VA sein (teuer), logisch. und die Düse darf vorher auch nicht eine einzige Stahl-Naht gemacht haben. Alles in Allem versteht sich das so, dass die Stahlpartikel in der VA-Naht einschmelzen und diese dann zum Rosten bringen. Schleifscheibe zum Abschleifen der Nähte muss VA-tauglich sein. Reine VA-Nähte benötigen m.E. Argon und nicht das billigere Corgon (welches nur eine Mischung aus CO2 und Argon ist) als Schutzgas. Wenn alles eingehalten wurde, dann rosten die nicht.

Nun! Die Idee mit dem Klarlack ist nicht schlecht (wahrscheinlich wegen der Optik), aber würde ich seewasserfesten Bootslack (transparent) verwenden. Weiß aber nicht wie gut der auf VA haften bleibt.

CU

Scout am 07 Jun 2005 21:38:18

Hallo Bernd!
Ich bin kein Metallfachmann, hatte während meiner beruflichen Tätigkeit viel mit Korrosion von Edelstahl zu tun.
Wir hatten V2A 1.4541 und V4A 1.4571 in Gebrauch. Das V2A ist gegen Chloridionen, die ja beim Seewasser in hohen Konzentrationen vorliegen, nicht beständig. Es bildet sich Spannungsrisskorossion oder Lochfraß. V4A ist beständig und man kann es unter Seewasserbedingungen verwenden. Mindestens V4A verwenden.
Ein großes Problem ist die Beständigkeit der Schweißnähte.
Beim Schweißen bilden sich im Bereich der Schweißnaht Anlauffarben. Im Bereich dieser Verfärbungen ist das Material nicht mehr Korrosionsbeständig. Diese Verfärbungen müssen. durch Beizen (chemisch) oder durch Schleifen (mechanisch) entfernt werden. Beim Schleifen kann nicht jedes Schleifmittel verwendet werden. Beizen ist sicherer und einfacher.
Lack wird die Schweißnaht nicht schützen. Es bilden sich Poren im Lack und die Korrosion beginnt.
Schau mal in der Newsgroup de.rec.heimwerken. Dort werden solche Themen diskutiert.

Wolfgang

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[Admin] am 07 Jun 2005 21:39:33

oder besseres VA kaufen!

V2A rostet prinzipiell im Salzwasser (langsam, aber es rostet) - V4A rostet nicht. Auch nicht die Schweißnähte (wenn sie denn auch mit V4A Draht gemacht wurden)

[Admin] am 07 Jun 2005 21:40:59

tja, Wolfgang war ´ne Minute schneller :)

Scout am 07 Jun 2005 22:00:49

Zum Informieren!

--> Link
Seite 20

--> Link
PRODUKTGRUPPE: AVESTA-BEIZMITTEL UND
CHEMISCHE PFLEGEMITTEL

Google einfach mit den Begriffen:
V4A Schweißnähte beizen

Janka am 08 Jun 2005 00:31:11

Danke, für die Infos,
hierbei handelt es sich um V4A und es wurde mit ummantelten Elektroden geschweißt, ich werde die Schweißnähte beizen was mir fehlt ist ein Tipp wie ich es dauerhaft schützen kann wenn das mit dem Beizen nicht hin haut.

Bernd

Scout am 08 Jun 2005 08:37:58

Hallo Bernd!
Wenn die Schweißmaterialien richtig sind und eine saubere Schweißnaht vorhanden ist, ist das Beizen eine sichere Sache.
Einen korrosionsschützenden Anstrich ereichst Du nach meiner Meinung nur, wenn Du dauerhaft pinselst. Porenfreie Anstriche herzustellen ist sehr schwierig. Salzwasser ist halt nun mal extrem korrosiv.

Wolfgang

Rudi Roehrich am 08 Jun 2005 08:53:40

Ich schließe mich meinen Vorrednern an :

Das Beste wäre , die Schweißnähte zu beizen .
Einen andere Möglichkeit wäre , die betroffenen Bereiche mit Aluoxyd-Pulver strahlen
zu lassen bzw. ein örtliches Sandstrahlen durchzuführen .

An Deiner Stelle würde ich einmal auf einer größeren Bootswerft
nach den Möglichkeiten der dortigen Behandlung nachfragen .
Vielleicht können die Kollegen auf der Werft eine dieser vorgeschlagen
Methoden durchführen .

und korrosionsfreies Mobi wünscht
:tanz::tanz::tanz:

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