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KD/ÖLWECHSEL ? BESSER VOR - ODER NACH DER SAISON ?


Gast am 18 Jul 2011 08:39:51

Hallo,

meine Frage an die geneigten WOMO-Kollegen :
Wie haltet Ihr es mit dem KD ?
Was macht mehr Sinn, soll man den Ölwechsel etc. nach der Saison durchführen oder ist es für den Motor besser, ihm im Frühjahr bei Beginn der Reisesaison frisches Öl zu gönnen.
Die Empfehlungen der Hersteller korrelieren ja nur sehr selten mit den
Fahrgewohnheiten der Camper und den dabei zurück gelegten Kilometern.
Die gehen von jählichen Fahrleistungen von bis zu 50 000 Km pro Jahr
aus und diese Mrke werden wir heuer erst nacken, nach 5 Jahren.
Unser WOMO steht vom 11 - 02 in der Garage, deshalb meine Frage.

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Lancelot am 18 Jul 2011 09:06:10

Weiß nicht ... aber "instinktiv" würde ich NACH Eurer Saison zum KD ...

Du stellst "ihn" ja auch nicht dreckig für 4 Monate ab, sondern wäscht vor der Einlagerung, genau so würde ichs beim Service halten. Dann gehst nächstes Frühjahr nochmal mit dem Staubwedel drüber und "ab geht´s" :wink:

haballes am 18 Jul 2011 09:14:06

Im Grunde egal, da die Ölqualitäten heute vor allen Dingen bei der Langstreckennutzung eines Womos weit über den vorgeschriebenen Wechsel erhalten bleiben. Trotzdem hau ich es im Frühjahr raus. Ausserhalb der Garantiezeit mache ich da auch bei der Laufleistung meiner Fahrzeuge keine Ausnahme. Egal wieviele, oder wie wenig Kilometer, einmal im Jahr lasse ich die Plörre wechseln.

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klink_bks am 18 Jul 2011 09:30:30

:D Also ich :D

wechsele bei meinem jetzigen 250er Multijet 130 alle 2 Jahre im Fruehjahr vor der Saison.
Ist aber wahrscheinlich noch eine Angewohnheit von frueher, als das Oel sehr viel schneller gealtert ist als heute.
Be den heutigen modernen langlebigen Oelen duerfte der Zeitpunkt des Wechselns eigentlich egal sein.

Filter (Pollen-, Luft- u. Dieselfilter) werden ebenfalls bei Bedarf im Fruehjahr gewechselt.


Achim

schnupp am 18 Jul 2011 11:30:50

Bei unserem Oldi: Ölwechsel und Kundendienst grundsätzlich zum Anfang der Saison. Dann ist man guten Gewissens und beruhigt unterwegs.

knutschkugel am 18 Jul 2011 13:06:51

Bei den guten Ölen was man Heute verwendet reicht es locker alle 20.000 km zu wechseln.
Egal wie lange er wann steht!!!!!!!



Kai

kintzi am 18 Jul 2011 15:18:53

Hallo,man sollte immer vor dem "Einmotten" wecheln u. danach gut warmfahren.
Begründung: Auch beste Öle können nur bis zu einem gewissen Grad aggressive Verbrennungsprodukte neutralisieren. Lässt man das alte Öl drin, so gibt`s durch solche Reste während des Stillstandes mehr Korrosion.
Richi

felix52 am 18 Jul 2011 16:26:37

Moin Peter,
die Intervalle beziehen sich net nur auf km-Leistungen, sondern alternativ bei Nichterreichen auf zeitlich festgelegte Mindestwechselfristen, also etwa:
Alle 12 Monate.
Hälst Du Dich daran, bist Du auf der sicheren Seite. Öl altert auch durch
Nichtnutzung (Mineralstoff).

Felix52

Georg350 am 18 Jul 2011 16:39:59

Bei synthetischen Motorölen ist das Altern wohl keine Frage mehr und die neue Generation der Motore verlangt diese.
Es ist letztendlich eine Glaubensfrage. Die neuen Öle haben in vielen Beispielen gezeigt, dass sie 100000 km locker verkraften ohne das der Motor Schaden nimmt oder Ablagerungen zeigt. Die Ölindustrie und die Motorenhersteller sagen natürlich etwas anderes, denn daran wird verdient.
Meine Meinung alle 2 Jahre im Frühjahr vor der Saison bei 10 Tkm Laufleistung pro Jahr.

Georg350

Gast am 18 Jul 2011 17:01:31

Hallo Leute,

herzlichen Dank schon mal vorab für Eure Antworten!
Die überwiegende Anzahl der Antworten sagt : Vor der Saison!
Also werde ich es erst im Frühjahr wechseln lassen!

@ Lancelot

Wolfgang, es würde mir das Herz brechen, ich könnte mein WOMO niemals 4 Monate schmutzig abstellen!

:sky:

OWLer am 18 Jul 2011 19:28:17

Viele Schäden an Turboladern werden durch altes oder verschmutztes Öl verursacht. Ölkohle Lieber 1 x jährlich das Motoröl wechseln und man(n) ist auf der sicheren Seite.

Die Jungs sind in pucto Turbolader richig fit und die raten dazu nach spätestens 15.000 km das Öl zu wechseln

--> Link

--> Link

petermann am 18 Jul 2011 20:10:55

Wir fahren ca. 5000km per Jahr sommerbetrieb , und ich wechsle alle Jahre aber kein billigöl , denke das ist OK und immer vor der Saison .

gruß Peter

kintzi am 19 Jul 2011 01:24:13

Verstehe nicht:vor der Saison? Nach der Saison oder vor der Winterpause sollte gewechselt werden.
Es geht doch darum, dass der Motor im alten Öl
ein paar Monate steht u. da tritt bei nicht neutralisierten aggressiven Substanzen im Altöl Korrosion auf.
Hat er vor zur Ruhesetzung neues Öl erhalten und wurde beim anschliessendem Warmfahren gut durchgeölt, sind die korrosiven Substanzen entfernt u. das frische prakt. unbelastete Öl schützt
die Oberflächen.
Kenne das von Flugmotoren, die werden, wenn länger als 3 Mon. stillgelegt, sogar mit speziellem Konservierungsöl gefüllt, das vor Inbetriebnahme dann wieder gegen Motoröl getauscht werden muss. Kleine Korrosionsflecken auf blanken Teilen (Nocken, Lager. Zahnräder usw.)führen zu sog. Pittings, die gehärtete Oberflächen rauh machen--> stärkere Abnutzung z.B. Lager, aber auch zu Mikrorissbildungen führen können. Und das nicht nur bei Contis, Lycomings, RR, Pratt & Whitneys, Jumos, Hirth o. DBs, sondern vulgären Fhrzg.-Motoren, besonders Diesel. Richi

Gast am 19 Jul 2011 07:02:12

kintzi hat geschrieben:Verstehe nicht:vor der Saison? Nach der Saison oder vor der Winterpause sollte gewechselt werden.
Es geht doch darum, dass der Motor im alten Öl
ein paar Monate steht u. da tritt bei nicht neutralisierten aggressiven Substanzen im Altöl Korrosion auf.
Hat er vor zur Ruhesetzung neues Öl erhalten und wurde beim anschliessendem Warmfahren gut durchgeölt, sind die korrosiven Substanzen entfernt u. das frische prakt. unbelastete Öl schützt
die Oberflächen.
Kenne das von Flugmotoren, die werden, wenn länger als 3 Mon. stillgelegt, sogar mit speziellem Konservierungsöl gefüllt, das vor Inbetriebnahme dann wieder gegen Motoröl getauscht werden muss. Kleine Korrosionsflecken auf blanken Teilen (Nocken, Lager. Zahnräder usw.)führen zu sog. Pittings, die gehärtete Oberflächen rauh machen--> stärkere Abnutzung z.B. Lager, aber auch zu Mikrorissbildungen führen können. Und das nicht nur bei Contis, Lycomings, RR, Pratt & Whitneys, Jumos, Hirth o. DBs, sondern vulgären Fhrzg.-Motoren, besonders Diesel. Richi


Hallo Richi,

Danke Dir für Deine Postings!
Nun muß ich sagen, daß der letzte Ölwechsel in 10.2010 statt gefunden hat mit einem Vollsynt. Öl 5 W 40 bei Km 40 000 und nun habe ich fast 50 000 Km gefahren.
Was sich da abreibt und ob Synt.-Öl auch solche Ablagerungen macht, kann ich nicht beurteilen.
Ford meint, Wechsel erst nach 25 000 Km, allerdings gehen die von Transportern aus und nicht von WOMOs.
Deshalb meine Frage hier vor dem fachkundigen Eigner-Kreis.
Motor dreht auch selten höher als 2200 UPM.
Ob das beim Flugzeug auch so ist, weiß ich nicht, ich war nur Segelflieger ;-)

kintzi am 19 Jul 2011 08:28:49

Hallo Peter, wieso !nur! "SF"? Die SF sind doch die besseren Flieger (wirklich), ausgenommen die Airliner-Besatzung, die in Wien Schwechat mit wegen Spritmangels stehenden Triebwerken (leider etwas vor der Piste) landeten.
Nein, im Ernst, habe Flug-TW nur erwähnt, weil diese besonders sicherheitsrelevant behandelt werden müssen u. diese Behandlung v. Profis vorgeschrieben wird.
Das beste synth. Öl hält sehr lange seine Schmierfähigkeit, das ist aber nur eine von mehreren wichtigen Eigenschaften (s.o.).
Ich jedenfalls wechsele aus obengenannten Gründen jährlich nach der "Saison". (Duschen ist besser als Parfümieren :D )
Das mit 25/50Tkm gilt f. Fahrzeuge, die täglich betrieben werden, max. Verbleib im Motor 2 Jahre.
Was meinst Du, wer sich über kaputte Triebwerke (natürlich nach Gewährlstg. bzw. Garantie) wegen des Umsatzes am meisten freut? Richi

Gast am 19 Jul 2011 08:36:25

Wir machen das immer vor der Hauptsaison, obwohl bei uns eigentlich das ganze Jahr Saison ist, d.h. wir fahren auch öfters am Wochenende weg.

Gast am 19 Jul 2011 08:52:26

kintzi hat geschrieben:Hallo Peter, wieso !nur! "SF"? Die SF sind doch die besseren Flieger (wirklich), ausgenommen die Airliner-Besatzung, die in Wien Schwechat mit wegen Spritmangels stehenden Triebwerken (leider etwas vor der Piste) landeten.
Nein, im Ernst, habe Flug-TW nur erwähnt, weil diese besonders sicherheitsrelevant behandelt werden müssen u. diese Behandlung v. Profis vorgeschrieben wird.
Das beste synth. Öl hält sehr lange seine Schmierfähigkeit, das ist aber nur eine von mehreren wichtigen Eigenschaften (s.o.).
Ich jedenfalls wechsele aus obengenannten Gründen jährlich nach der "Saison". (Duschen ist besser als Parfümieren :D )
Das mit 25/50Tkm gilt f. Fahrzeuge, die täglich betrieben werden, max. Verbleib im Motor 2 Jahre.
Was meinst Du, wer sich über kaputte Triebwerke (natürlich nach Gewährlstg. bzw. Garantie) wegen des Umsatzes am meisten freut? Richi


War nicht Sullenberger, der Pilot des Airbus , der seinen Flieger im Potomac gelandet hat, auch ein Segelflieger ? ;-)

kintzi am 19 Jul 2011 11:09:31

Hallo Peter, ja!. LH hat gern Segelflieger, zumindest Mose (B-Schein)mit Abitur genommen, BW ebenso. Ob`s heute noch so ist, weiss ich nicht.
Ab u. an grüssen ehemalige Clubkameraden, jetzt Käptns bei Companies,
beim Überflug bei der Flugleitung mit kurzem Small Talk. Wird aber scheinbar in letzter Zeit nicht so gern gesehen (Voice Recorder). Richi

kintzi am 19 Jul 2011 13:23:55

Noch was: In der ganzen Diskussion wurde die Funktion des Hauptstrom-Ölfilters vergessen. Von dessen Kapazität , vom Öl dispergierte Partikel (Russ u. Metallabrieb) festzuhalten, hängt das Wechselintervall auch ab. Ist der nämlich verstopft, läuft die Brühe ungefiltert im Kreis.

Bei Kolbenmots hatte das LBA eine Verdoppelung der Wechselzeit nur zugestimmt (v. 50 auf 100 Betriebsstd.), wenn alle 50h. der Filter gewechselt wurde. Auch mussten die Filter mit dem Cutter aufgeschnitten werden u. das abgewickelte Papier unter starkem Licht auf Metallabrieb untersucht werden. Und da hatten die Motoren mit häufigen Kaltstarts signifikant haufiger was drinnen. Dann Öl-Analyse (30-50$) fällig.

Bleibe dabei: Öl/Filterwechsel jährlich mit B3-B4 Öl, bei sehr wenig km und Benziner auch 2-jährig. Bei den DPF-Ducs schreibt ja der Bordcomputer
manchmal schon nach einigen tausend km den Ölwechsel vor :D Richi

wocaraft am 19 Jul 2011 14:49:28

Öl und Ölfilter alle 15 tkm. Und wenn`s passt noch vor dem Winter.
Mit diesem Interval haben unsere letzten zwei Womos je 240tkm / 12 Jahre ohne jedes Problem gehalten.

Wolfgang

kintzi am 19 Jul 2011 18:53:22

Hallo Wolfgang, da freut sich der Motor! Richi

Dethleffs 6731 am 19 Jul 2011 19:17:48

??? was ist "Saison" und "einmotten" :bahnhof:


das Jahr hat 365 Tage also spielt es keine Rolle wann ich mein Öl wechsle!!

:ironie:

Bernd

kintzi am 19 Jul 2011 20:22:51

Hallo Bernd, hast recht. Hier geht es um die zyklischen Womofahrer mit Winterpause, die ihr Womo in Scheunen/Hallen über den Winter einmotten.
Aber das ist Dir ja sowieso klar. Richi

womomobil am 20 Jul 2011 14:46:30

Mach ich auch so:
Vor dem Winter wird eingemottet, Ölwechsel mit Ölfilter, kurz warmfahren und warm abstellen. Dann für ca. 6 Monate abmelden oder Saisonkennzeichen. Wie oben gesagt: nicht neutralisierte Säuren und Verbrenungsrückstände sind so entfernt.

Bei Dauerbetrieb über den Winter würde ich das - wie beim PKW - nicht machen.

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