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Hallo,
meine Frage an die geneigten WOMO-Kollegen : Wie haltet Ihr es mit dem KD ? Was macht mehr Sinn, soll man den Ölwechsel etc. nach der Saison durchführen oder ist es für den Motor besser, ihm im Frühjahr bei Beginn der Reisesaison frisches Öl zu gönnen. Die Empfehlungen der Hersteller korrelieren ja nur sehr selten mit den Fahrgewohnheiten der Camper und den dabei zurück gelegten Kilometern. Die gehen von jählichen Fahrleistungen von bis zu 50 000 Km pro Jahr aus und diese Mrke werden wir heuer erst nacken, nach 5 Jahren. Unser WOMO steht vom 11 - 02 in der Garage, deshalb meine Frage. Weiß nicht ... aber "instinktiv" würde ich NACH Eurer Saison zum KD ...
Du stellst "ihn" ja auch nicht dreckig für 4 Monate ab, sondern wäscht vor der Einlagerung, genau so würde ichs beim Service halten. Dann gehst nächstes Frühjahr nochmal mit dem Staubwedel drüber und "ab geht´s" :wink: Im Grunde egal, da die Ölqualitäten heute vor allen Dingen bei der Langstreckennutzung eines Womos weit über den vorgeschriebenen Wechsel erhalten bleiben. Trotzdem hau ich es im Frühjahr raus. Ausserhalb der Garantiezeit mache ich da auch bei der Laufleistung meiner Fahrzeuge keine Ausnahme. Egal wieviele, oder wie wenig Kilometer, einmal im Jahr lasse ich die Plörre wechseln. :D Also ich :D
wechsele bei meinem jetzigen 250er Multijet 130 alle 2 Jahre im Fruehjahr vor der Saison. Ist aber wahrscheinlich noch eine Angewohnheit von frueher, als das Oel sehr viel schneller gealtert ist als heute. Be den heutigen modernen langlebigen Oelen duerfte der Zeitpunkt des Wechselns eigentlich egal sein. Filter (Pollen-, Luft- u. Dieselfilter) werden ebenfalls bei Bedarf im Fruehjahr gewechselt. Achim Bei unserem Oldi: Ölwechsel und Kundendienst grundsätzlich zum Anfang der Saison. Dann ist man guten Gewissens und beruhigt unterwegs. Bei den guten Ölen was man Heute verwendet reicht es locker alle 20.000 km zu wechseln.
Egal wie lange er wann steht!!!!!!! Kai Hallo,man sollte immer vor dem "Einmotten" wecheln u. danach gut warmfahren.
Begründung: Auch beste Öle können nur bis zu einem gewissen Grad aggressive Verbrennungsprodukte neutralisieren. Lässt man das alte Öl drin, so gibt`s durch solche Reste während des Stillstandes mehr Korrosion. Richi Moin Peter,
die Intervalle beziehen sich net nur auf km-Leistungen, sondern alternativ bei Nichterreichen auf zeitlich festgelegte Mindestwechselfristen, also etwa: Alle 12 Monate. Hälst Du Dich daran, bist Du auf der sicheren Seite. Öl altert auch durch Nichtnutzung (Mineralstoff). Felix52 Bei synthetischen Motorölen ist das Altern wohl keine Frage mehr und die neue Generation der Motore verlangt diese.
Es ist letztendlich eine Glaubensfrage. Die neuen Öle haben in vielen Beispielen gezeigt, dass sie 100000 km locker verkraften ohne das der Motor Schaden nimmt oder Ablagerungen zeigt. Die Ölindustrie und die Motorenhersteller sagen natürlich etwas anderes, denn daran wird verdient. Meine Meinung alle 2 Jahre im Frühjahr vor der Saison bei 10 Tkm Laufleistung pro Jahr. Georg350 Hallo Leute,
herzlichen Dank schon mal vorab für Eure Antworten! Die überwiegende Anzahl der Antworten sagt : Vor der Saison! Also werde ich es erst im Frühjahr wechseln lassen! @ Lancelot Wolfgang, es würde mir das Herz brechen, ich könnte mein WOMO niemals 4 Monate schmutzig abstellen! :sky: Wir fahren ca. 5000km per Jahr sommerbetrieb , und ich wechsle alle Jahre aber kein billigöl , denke das ist OK und immer vor der Saison .
gruß Peter Verstehe nicht:vor der Saison? Nach der Saison oder vor der Winterpause sollte gewechselt werden.
Es geht doch darum, dass der Motor im alten Öl ein paar Monate steht u. da tritt bei nicht neutralisierten aggressiven Substanzen im Altöl Korrosion auf. Hat er vor zur Ruhesetzung neues Öl erhalten und wurde beim anschliessendem Warmfahren gut durchgeölt, sind die korrosiven Substanzen entfernt u. das frische prakt. unbelastete Öl schützt die Oberflächen. Kenne das von Flugmotoren, die werden, wenn länger als 3 Mon. stillgelegt, sogar mit speziellem Konservierungsöl gefüllt, das vor Inbetriebnahme dann wieder gegen Motoröl getauscht werden muss. Kleine Korrosionsflecken auf blanken Teilen (Nocken, Lager. Zahnräder usw.)führen zu sog. Pittings, die gehärtete Oberflächen rauh machen--> stärkere Abnutzung z.B. Lager, aber auch zu Mikrorissbildungen führen können. Und das nicht nur bei Contis, Lycomings, RR, Pratt & Whitneys, Jumos, Hirth o. DBs, sondern vulgären Fhrzg.-Motoren, besonders Diesel. Richi
Hallo Richi, Danke Dir für Deine Postings! Nun muß ich sagen, daß der letzte Ölwechsel in 10.2010 statt gefunden hat mit einem Vollsynt. Öl 5 W 40 bei Km 40 000 und nun habe ich fast 50 000 Km gefahren. Was sich da abreibt und ob Synt.-Öl auch solche Ablagerungen macht, kann ich nicht beurteilen. Ford meint, Wechsel erst nach 25 000 Km, allerdings gehen die von Transportern aus und nicht von WOMOs. Deshalb meine Frage hier vor dem fachkundigen Eigner-Kreis. Motor dreht auch selten höher als 2200 UPM. Ob das beim Flugzeug auch so ist, weiß ich nicht, ich war nur Segelflieger ;-) Hallo Peter, wieso !nur! "SF"? Die SF sind doch die besseren Flieger (wirklich), ausgenommen die Airliner-Besatzung, die in Wien Schwechat mit wegen Spritmangels stehenden Triebwerken (leider etwas vor der Piste) landeten.
Nein, im Ernst, habe Flug-TW nur erwähnt, weil diese besonders sicherheitsrelevant behandelt werden müssen u. diese Behandlung v. Profis vorgeschrieben wird. Das beste synth. Öl hält sehr lange seine Schmierfähigkeit, das ist aber nur eine von mehreren wichtigen Eigenschaften (s.o.). Ich jedenfalls wechsele aus obengenannten Gründen jährlich nach der "Saison". (Duschen ist besser als Parfümieren :D ) Das mit 25/50Tkm gilt f. Fahrzeuge, die täglich betrieben werden, max. Verbleib im Motor 2 Jahre. Was meinst Du, wer sich über kaputte Triebwerke (natürlich nach Gewährlstg. bzw. Garantie) wegen des Umsatzes am meisten freut? Richi Wir machen das immer vor der Hauptsaison, obwohl bei uns eigentlich das ganze Jahr Saison ist, d.h. wir fahren auch öfters am Wochenende weg.
War nicht Sullenberger, der Pilot des Airbus , der seinen Flieger im Potomac gelandet hat, auch ein Segelflieger ? ;-) Hallo Peter, ja!. LH hat gern Segelflieger, zumindest Mose (B-Schein)mit Abitur genommen, BW ebenso. Ob`s heute noch so ist, weiss ich nicht.
Ab u. an grüssen ehemalige Clubkameraden, jetzt Käptns bei Companies, beim Überflug bei der Flugleitung mit kurzem Small Talk. Wird aber scheinbar in letzter Zeit nicht so gern gesehen (Voice Recorder). Richi Noch was: In der ganzen Diskussion wurde die Funktion des Hauptstrom-Ölfilters vergessen. Von dessen Kapazität , vom Öl dispergierte Partikel (Russ u. Metallabrieb) festzuhalten, hängt das Wechselintervall auch ab. Ist der nämlich verstopft, läuft die Brühe ungefiltert im Kreis.
Bei Kolbenmots hatte das LBA eine Verdoppelung der Wechselzeit nur zugestimmt (v. 50 auf 100 Betriebsstd.), wenn alle 50h. der Filter gewechselt wurde. Auch mussten die Filter mit dem Cutter aufgeschnitten werden u. das abgewickelte Papier unter starkem Licht auf Metallabrieb untersucht werden. Und da hatten die Motoren mit häufigen Kaltstarts signifikant haufiger was drinnen. Dann Öl-Analyse (30-50$) fällig. Bleibe dabei: Öl/Filterwechsel jährlich mit B3-B4 Öl, bei sehr wenig km und Benziner auch 2-jährig. Bei den DPF-Ducs schreibt ja der Bordcomputer manchmal schon nach einigen tausend km den Ölwechsel vor :D Richi Öl und Ölfilter alle 15 tkm. Und wenn`s passt noch vor dem Winter.
Mit diesem Interval haben unsere letzten zwei Womos je 240tkm / 12 Jahre ohne jedes Problem gehalten. Wolfgang Hallo Wolfgang, da freut sich der Motor! Richi ??? was ist "Saison" und "einmotten" :bahnhof:
das Jahr hat 365 Tage also spielt es keine Rolle wann ich mein Öl wechsle!! :ironie: Bernd Hallo Bernd, hast recht. Hier geht es um die zyklischen Womofahrer mit Winterpause, die ihr Womo in Scheunen/Hallen über den Winter einmotten.
Aber das ist Dir ja sowieso klar. Richi Mach ich auch so:
Vor dem Winter wird eingemottet, Ölwechsel mit Ölfilter, kurz warmfahren und warm abstellen. Dann für ca. 6 Monate abmelden oder Saisonkennzeichen. Wie oben gesagt: nicht neutralisierte Säuren und Verbrenungsrückstände sind so entfernt. Bei Dauerbetrieb über den Winter würde ich das - wie beim PKW - nicht machen. |
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