Hallo,
ich beobachte seit Beginn des Jahres einen begrenzten Teil des Wohnmobilmarktes bei Mobile.de, weil ich selber mein Traummobil gesucht(und auch gefunden) habe.
Dabei sind mir ein paar Sachen aufgefallen, die ich nicht unbedingt für sehr Kundenfreundlich halte, weil man als Käufer ohne viel Ahnung eigentlich ganz schön hinters Licht geführt wird.
So habe ich mir bei einem Händler einige Fahrzeuge angeschaut, die zwar "neu" sein sollten, aber gleichzeitig aus einer Konkursmasse(war wohl die Freizeit-AG) stammen sollten.
Das diese Fahrzeuge eben aus dieser Insolvenz stammten, war daran zu erkennen, das bei einem Fahrzeug noch der Aufkleber versteckt vorhanden war.
Wenn ich mir dann aber die Gasprüfungsplaketten angeschaut habe und da dann "nur" eine Gültigkeit bis 2011 vorhanden war, dann handelt es sich ja schon nicht mehr um Vorjahresmodelle, sondern um noch ältere Modelle.
Das dann als Neuwagen anzupreisen, empfinde ich nicht unbedingt als ehrlich und wenn ich a. nicht schon 18 Monate ein Wohnmobil gehabt hätte und b. nicht schon so lange in den Foren gestöbert hätte, wären mir diese Autos auch nicht als Standuhren aufgefallen.
Zur Ehrenrettung des Händlers muss allerdings auch gesagt werden, das er es auch nicht geleugnet hat, das dies die Resteverwertung war, aber preislich passte dann eben das Alter und die Forderung nicht wirklich zusammen.
Nur, was wäre gewesen, wenn ich das Vorwissen nicht gehabt hätte?
Beste
Bernhard

