rump
anhaengerkupplung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Fest sitzende Felge, wie zukünftig vermeiden?


mueckenstuermer am 24 Okt 2011 17:12:37

Hatte jetzt am Vorderrad eine extrem fest sitzende Alufelge. Mit den üblichen Tricks habe ich sie runter bekommen. Bei einer Panne auf der Autbahn wäre das ein riesen Problem geworden. Jetzt sind Stahlfelgen mit M+S montiert.

Wie schütze ich mich vor fest sitzenden Felgen. Habe gelesen, dass Kupferpaste auf der Fläche für Alus nicht gut sein soll. Soll Reaktionen auslösen!? Einfach Fett draufschmieren? Nur abbürsten dürfte kaum was bringen, denn der Rost kommt schnell wieder. Ist Fett auf der Kontaktfläche überhaupt sinnvoll, immerhin ist es die Verbindung zwischen Rad und Aufhängung? Darf man diese Kontakfläche einfach "glatt" machen? Ich hab so ein komisches Gefühl, dass das ganz falsch sein könnte.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

wocaraft am 24 Okt 2011 17:26:28

Vor 20 Jahren hab ich mal eine Dose Schmierfett im Kfz. Zubehörhandel gekauft. In dieser Dose steckt genauso lang ein Pinsel. Uns mit diesem fettgtränkten Pinsel schmiere ich die Kontakflächen - nach dem reinigen mit einer Drahtbürste - ein.
Null probleme beim Rad wechsel.

Mfg. Wolfgang

Paule2 am 24 Okt 2011 17:29:14

Hallo mueckenstuermer,

Du hast Recht, Alu und Kupfer ist nicht die beste Wahl.

Geh in den Fachhandel, wo es die Kupferpaste gibt, dort bekommst Du bestimmt auch eine weiße Keramik-Paste (Hersteller z.B. CRC), die hat ähnliche Eigenschaften wie die Kupferpaste, verträgt sich allerdings viel besser mit dem Alu.

MfG Paule2

Edit: @Wolfgang, Du hast Recht, Keramikpaste oder Kupferpaste ist wie 'Perlen für die Säue'. ;) Wasserpumpenfett, Vaseline oder Wachsspray tut es auch.

Anzeige vom Forum


paul-aus-mainz am 24 Okt 2011 18:04:03

... ich benutze seit Jahren Kupferpaste in Sprayform (auch mit den Alufelgen).
Voraussetzung ist, dass nach der Demontage der Räder die Radnabe und die Felge von Rost und losem Schmutz gereinigt wird.

Funktioniert bei mir seit Jahren beim PKW, Womo und Off-Road Fahrzeug.

Gast am 24 Okt 2011 18:06:58

Mein Vorschlag als Mopedfahrer: Vielleicht Kettenspray :?: :?:
Sollte doch auch bestens funzen und ist ziemlich Wasserfest, sprich es spült sich nicht so schnell aus.

Gibts zudem bei jedem Moped-Fuzzi, (Moped-)Discounter etc.

Ciao
Didier

turbokurtla am 24 Okt 2011 19:23:44

Servus U.
Also bei mir wars letztes Jahr umgekehrt. Ich hatte mit den Winterreifen mit Stahlfelgen dieses Problem. Nichtmal mit nem Fäustel gingen die Dinger ab. Alle 4 !
Waren dann in der Werkstatt nur mit Schweißbrenner und Vorschlaghammer zu lösen. Obwohl ich jedes halbe Jahr wechsle, sowas hab ich noch nie erlebt.
Hab dann Räder und Konus mit ner Stahlbürste entrostet und mit normalem Fett geschmiert. Heuer im März gingen sie dann problemlos ab.
Kurt

Gast am 24 Okt 2011 19:50:28

agent_no6 hat geschrieben:Mein Vorschlag als Mopedfahrer: Vielleicht Kettenspray

Ciao
Didier


Weisses Kettenspray ist als Trennmittel für alle Felgen sehr gut geeignet. Das habe ich selbst schon angewendet. Bei mir klebten zwei Zwillingsfelgen irre fest zusammen auf der Achse. Nach dem sehr aufwändigen trennen habe ich den Rost an den Felgen mit einer breiten Metallfeile entfernt, die Felgen mit Felgensilber lackiert und nach dem trocknen den Kontaktteil der Felge mit Kettenspray präpariert.

vg gerald

petermann am 24 Okt 2011 21:09:24

Ich nehme einfaches stauchefett , habe 1 MAL Kupferpaste genommen nie wieder , die Felgen saßen wie festgeschweißt .

Peter

oberstdorfer am 24 Okt 2011 21:16:11

turbokurtla hat geschrieben:Servus U.
Also bei mir wars letztes Jahr umgekehrt. Ich hatte mit den Winterreifen mit Stahlfelgen dieses Problem. Nichtmal mit nem Fäustel gingen die Dinger ab. Alle 4 !
Waren dann in der Werkstatt nur mit Schweißbrenner und Vorschlaghammer zu lösen. Obwohl ich jedes halbe Jahr wechsle, sowas hab ich noch nie erlebt.
Hab dann Räder und Konus mit ner Stahlbürste entrostet und mit normalem Fett geschmiert. Heuer im März gingen sie dann problemlos ab.
Kurt


Hallo Kurt, wenn du wieder mal so ein Problem hast mach sganz einfach.
Alle Radmuttern lösen und dann losfahren, spätestens nach ein paar metern springen die Felgen von alleine ab. :D

petermann am 24 Okt 2011 21:24:04

oberstdorfer hat geschrieben:
turbokurtla hat geschrieben:Servus U.
Also bei mir wars letztes Jahr umgekehrt. Ich hatte mit den Winterreifen mit Stahlfelgen dieses Problem. Nichtmal mit nem Fäustel gingen die Dinger ab. Alle 4 !
Waren dann in der Werkstatt nur mit Schweißbrenner und Vorschlaghammer zu lösen. Obwohl ich jedes halbe Jahr wechsle, sowas hab ich noch nie erlebt.
Hab dann Räder und Konus mit ner Stahlbürste entrostet und mit normalem Fett geschmiert. Heuer im März gingen sie dann problemlos ab.
Kurt


Hallo Kurt, wenn du wieder mal so ein Problem hast mach sganz einfach.
Alle Radmuttern lösen und dann losfahren, spätestens nach ein paar metern springen die Felgen von alleine ab. :D



Ja aber auf den Bremsscheiben hat er dan keinen grip , und somit keinen vortrieb , also somit verworfen. :D


gruß Peter

rossifumi am 24 Okt 2011 22:00:35

oberstdorfer hat geschrieben:Alle Radmuttern lösen und dann losfahren, spätestens nach ein paar metern springen die Felgen von alleine ab. :D

Habe ich tatsächlich schon gemacht!
Habe allerdings die Radschrauben nur 1 Umdrehung aufgemacht.
Aber selbst dann war teils ein 360° Kreis notwendig, bis die Felge sich von der Scheibe gelöst hat.
Wenn nichts anderes mehr hlft...............

Rossi

baerti am 24 Okt 2011 22:05:22

Der Tipp von Jürgen hat bei mir - allerdings modifiziert !!! - auch schon mal geholfen: Radmuttern an EINEM Rad minimal lösen und langsam vor und zurück fahren. Wenn das Rad sich löst, merkt man es. Würde es aber nur für Notfälle empfehlen, wenn man das Rad wechseln muss und keine Alternative hat.

Ganz besonders problematisch soll bei Ford der Radwechsel an der Hinterachse sein, weil dort das Rad direkt auf die Achse gesteckt wird (hoffe, ich habe das jetzt richtig ausgedrückt) und durch Rostbildung gerne "festbackt".

Nachdem letztlich, als ich die Winterreifen montieren wollte, sogar das Vorderrad Probleme bei der Demontage machte, habe ich den Reifenwechsel wieder in der Werkstatt machen lassen. Mit dem Vorschlaghammer von innen gegen den Reifen zu hauen, damit das Rad sich löst, traue ich mich doch nicht, zumal ich dann unter dem aufgebockten Fahrzeug liegen müsste. Dann doch lieber die 20 Euro löhnen, auch wenn's fast peinlich ist.

baerti am 24 Okt 2011 22:06:12

Da hat sich mein Posting mit Rossi überschnitten.

ahd250 am 24 Okt 2011 22:11:53

Das passiert öfter als Ihr denkt.
Aber ich haue dann nicht mit einem Vorschlaghammer gegen das Rad sondern mit einem alten Auspufftopf. Schließlich möchte ich weder den Reifen noch die Felge beschädigen. Und ein Auspufftopf hat schön runde Kanten, da kann nichts passieren, und wenn dann noch gut 2m. Rohr mit dran sind kriegt man ordentlich Schwung drauf. :P

petermann am 24 Okt 2011 22:31:11

Naja Auspufftopf nicht schlecht , aber den hat nicht jeder mal eben zur Hand :D liegen ja nicht überall so rum.

gruß Peter

Lancelot am 25 Okt 2011 06:28:19

petermann hat geschrieben:Naja Auspufftopf nicht schlecht , aber den hat nicht jeder mal eben zur Hand :D liegen ja nicht überall so rum.


Wieso nicht ? Hängt doch groß vor Deiner Nase, da unten drunter :D

Ich nehm auch das Fett aus dem Topf und pinsle ganz dünn ein - genau wie mein Reifen-Spezi übrigens :)

altenrather am 25 Okt 2011 06:58:39

Wir haben das in unserem Fuhrpark mit 200 Autos regelmäßig, auch unsere Privatautos sind davon betroffen.

Das Problem ist der Rost auf der Radnabe.
Dieser verklebt die Felge,egal ob Stahl oder Alu, mit der Nabe.
Am schnellsten und einfachsten gehts mit dem 5 Kilo Vorschlaghammer mit einem langen Griff.
Einfach schrauben lösen und ein kleiner Klaps gegen die Innenseite der Felge und schon ist der Reifen lose.

Um jetzt einigen vorweg zu greifen:
Nein es wird nichts beschädigt....man könnte auch einen Holzklotz auf das Felgenhorn halten und dann dagegen klopfen....ist aber zu schwer,wenn man es alleine macht...damit sind wir alle bisher gut gefahren.
Anschließend die Nabenfläche mit einer Drahtbürste reinigen und mit einer Kupferpaste oder ähnlichem dünn einschmieren.Da hast du mind. 1 Jahr ruhe...und nein,da verläuft nichts.....

Die Methode mit Muttern lösen und hin und her fahren geht auch, ist aber aufwendiger und muß nicht immer klappen.

mueckenstuermer am 25 Okt 2011 08:27:41

rossifumi hat geschrieben:
oberstdorfer hat geschrieben:Alle Radmuttern lösen und dann losfahren, spätestens nach ein paar metern springen die Felgen von alleine ab. :D

Habe ich tatsächlich schon gemacht!
Habe allerdings die Radschrauben nur 1 Umdrehung aufgemacht.
Aber selbst dann war teils ein 360° Kreis notwendig, bis die Felge sich von der Scheibe gelöst hat.
Wenn nichts anderes mehr hlft...............

Rossi


So habe ich das auch gemacht, nachdem selbst rohe Gewalt nichts. Deshalb meine obige Frage. Weil in der Nothaltebucht in einer Autobahnbaustelle diese Maßnahme gar nicht ginge. Ein Alptraum....
Danke für die Tips!

Sahli am 25 Okt 2011 08:34:58

früher als moppedfahrer habe ich es mit kettenspay gemacht, heute verwende ich dazu seilfett. hatte bis jetzt keine probs.

turbokurtla am 25 Okt 2011 11:13:38

Tag
Vielleicht noch ganz kurz.
Ich war in der Werkstatt, also es ging mir nicht um 20 .- €.
Und klar natürlich, dass ich nicht mit dem Vorschlaghammer direkt auf die Felge gedroschen hab, sondern ein Kantholz quer drunter hatte.
Aber, wie gesagt, es funktionierte nur mit Erwärmen der Stahfelge mit nem Schweißbrenner und gleichzeitigen Schlagen.
Kurt

marvin12 am 29 Okt 2011 09:45:48

Kurzes vor- oder zurückfahren mit Vollbremsung hilft auch.
Für die Hinterräder Handbremse benutzen.

a.miertsch am 29 Okt 2011 09:53:41

rossifumi hat geschrieben:
oberstdorfer hat geschrieben:Alle Radmuttern lösen und dann losfahren, spätestens nach ein paar metern springen die Felgen von alleine ab. :D

Habe ich tatsächlich schon gemacht!
Habe allerdings die Radschrauben nur 1 Umdrehung aufgemacht.
Aber selbst dann war teils ein 360° Kreis notwendig, bis die Felge sich von der Scheibe gelöst hat.
Wenn nichts anderes mehr hlft...............

Rossi

2-3 Umdrehungen an allen 4 Rädern und am Fahrzeug kräftig geschaukelt. Geht auch.
Albert

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Radzierblenden & TireMoni?
Ducato 230 Heizung leckt Wer hilft?
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt