Gast am 13 Jan 2012 10:58:56 Moin,
wir waren diesen Winter zum ersten Mal mit unserem Frankia im Winterurlaub.
Ich hatte ja anfangs auch Bedenken wegen Frontantrieb und Tandemachse und 5 To etc...
Aber schon die Hinfahrt nach Südtirol über den Fernpass/Brenner Bundesstrasse, bestens.
Alles auf schneebedeckter Strasse von Kempten an. Ging wirklich 1a, Null problemo.
Auch die Rückfahrt von ?ten bis Kempten, fast durchgängig auf schneebedeckter Strasse, (Bis auf das Stückchen Autobahn von Brixen bis zum Brenner in Italien, die geräumt war).
Restliche Brenner Bundesstrasse hoch, Staller Sattel bei Obsteig, Fernpass, alles auf Schnee und wirklich keine Probleme, die PKWs schlichen vor einem her...
Also das zum Thema Frontantrieb und Winter, kein Problem. Hatten allerdings recht neue WR.
Nur mal für diejenigen die nicht recht wissen ob sie nen Frontantrieb nehmen sollen aus diesem Grund. Die Hinterradverfechter wirds sowieso nicht überzeugen können.
Didier
tober am 13 Jan 2012 11:09:56 Das sind erfreuliche Nachrichten. Und jetzt bin ich mal gemein :D Hast Du auch die Achslast der Vorderachse ? Das ist ja meistens das Problem das die zusehr entlastet wird.
gruß tober
haballes am 13 Jan 2012 11:25:29 :wink: Da bin ich fast überzeugt, das ein Tandemachser da Vorteile hat, gegenüber einem überhängendem Zweiachser.
mueckenstuermer am 13 Jan 2012 11:38:15 agent_no6 hat geschrieben:Moin,
wir waren diesen Winter zum ersten Mal mit unserem Frankia im Winterurlaub.
Ich hatte ja anfangs auch Bedenken wegen Frontantrieb und Tandemachse und 5 To etc...
Aber schon die Hinfahrt nach Südtirol über den Fernpass/Brenner Bundesstrasse, bestens. Alles auf schneebedeckter Strasse von Kempten an. Ging wirklich 1a, Null problemo. Auch die Rückfahrt von ?ten bis Kempten, fast durchgängig auf schneebedeckter Strasse, (Bis auf das Stückchen Autobahn von Brixen bis zum Brenner in Italien, die geräumt war). Restliche Brenner Bundesstrasse hoch, Staller Sattel bei Obsteig, Fernpass, alles auf Schnee und wirklich keine Probleme, die PKWs schlichen vor einem her...
Also das zum Thema Frontantrieb und Winter, kein Problem. Hatten allerdings recht neue WR.
Nur mal für diejenigen die nicht recht wissen ob sie nen Frontantrieb nehmen sollen aus diesem Grund. Die Hinterradverfechter wirds sowieso nicht überzeugen können.
Didier
Für uns alle wäre interessant zu wissen, wie viel Prozent des Gesamtgewichtes auf Deiner Fahrzeug-Vorderachse liegt. Dass der Frankia keine Probleme hat, ist nämlich nicht immer so, da Frankia die Tanks auf die Hinterachse setzt, was eine Entlastung der Vorderachse zur Folge hat. Könntest für uns mal auf die Waage fahren und das Gesamtgewicht messen sowie eine Achslast.
Allgemein sollte die Vorderachslast 40 des Gesamtgewichtes mindestens erreichen.
wombat1 am 13 Jan 2012 11:42:29 @haballes
Bei der Tandemachse liegt der theoretische Aschspunkt etwas in der Mitte zwischen den einzelnen Aschsen, damit ermittelt man den Radstand,
Über den Radstand ergibt sich Achslastverteilung.
Michael
Gast am 13 Jan 2012 11:43:05 tober hat geschrieben:Das sind erfreuliche Nachrichten. Und jetzt bin ich mal gemein :D Hast Du auch die Achslast der Vorderachse ? Das ist ja meistens das Problem das die zusehr entlastet wird.
gruß tober
Achslast, gute Frage, im Sommer war ich auf der Waage, da hatte ich sicher eine höhere Hinterachslast dank Roller auf der Bühne und 4 Räder in der Heckgarage und dem ganzen Urlaubskram. Da kam ich auf 4,8 GG und ca 40/60% Verteilung (Hatte auch die HA gewogen).
Aber jetzt im Winter waren in der Garage nur die Ski, 2 Schlitten und das Aggregat (wiegt ja fast nix), also mindestens 200 Kg weniger...
@ Mückenstürmer: Siehe oben!
Didier
mueckenstuermer am 13 Jan 2012 11:54:58 OK. Das erklärt die gute Traktion hinreichend. Danke.
marmarq am 13 Jan 2012 11:55:50 agent_no6 hat geschrieben:Ich hatte ja anfangs auch Bedenken wegen Frontantrieb und Tandemachse und 5 To etc... Didier
Die Bedenken hatten wir vor 12 Jahren auch, zumal meine ber. Herkunft mehr in Richtung DB geht.
Zwar kein 5t Tandem, aber einen extrem hecklastigen Fronttriebler mit kurzem Radstand. Vorausschauende Fahrweise und gute Winterreifen dann gings recht passabel, die ganzen Jahre sogar ohne Schneeketteneinsatz.
Jedes heckgetr.(Winterbereifte) Womo in unserer Größe war uns bergauf überlegen!
Der heutige Duc mit ASR/ESD und einer ausgeglichenen Achslastverteilung mit M&S, läßt sich sogar bergaufwärts auf rutschigem schneeglattem Untergrund anfahren.
ASR/EDS nimmt einem heute schon mal einiges ab, die Achslast machts letztlich. Unsre damaligen W123/124 heckgetrieben PKW´s waren auf Schnee grottenschlecht im Vergleich zu den Audis (nicht quattro)
gr mani
Gast am 13 Jan 2012 15:30:58 Also wir waren in Mauterndorf, als es die letzte Woche "ein bissl" geschneit hatte.
Ohne Schneeketten ist da kein Frontriebler rausgekommen!
Aber die Bedingungen waren da schon extrem!
Schaut man sich die Menge an Womos, an die mit Fronttrieblern im Winter rumkurven, braucht niemand Bauchschmerzen zu haben, der einen Fronttriebler auch für den Winter kaufen oder nutzen möchte.
Vorraussetzung sind aber gute Winterreifen, die nicht zu alt sein dürfen und Ketten griffbereit in der Garage. Dazu eine Schneeschaufel und Besen (die muss eigentlich jeder Wintercamper haben und eventuell ein kleiner Sack oder Kiste mit Splitt, für den Notfall.
Besser als so manche Traktionsmatten, sind die gummierten Fussabtreter (die auch auf den Treppen von Skiliften liegen!). die werden zwar auch bei Eis nach hinten katapultiiert wenn sie den Reifenradius verlassen, richten aber keinen Schaden an, weil sie sehr weich, flexibel und relativ schwer sind und somit nicht/kaum mit dem Chassis kollidieren.
So kann der Beifahrer z.B. diese bei Berganfahrten oder ausfahren vom SP unter ein Vorderad werfen, damit das Womo in Schwung kommt oder bleibt.
Was mit aufgefallen ist:
So mancher wunderte sich das er nicht von der Stelle kam, und wusste nicht mal, das er durch seinen Lenkeinschlag nur noch mit auf einem Reifen Vortrieb hatte (bei Allrad und Zwilling dann auf zweien wenn keine Diffentialsperre vorhanden war).
Also sollte man beim Anfahren wenn möglich immer die Lenkung gerade halten, und erst dann einlenken wenn man losgekommen/ angefahren ist.
Will man am nächsten Tag früh losfahren und es schien die Sonne auf den Sp, dann sollte am zeitigen Abend das unter dem Womo gebildete Eis noch im weichen Zustand aufgerauht werden. Oft hilft auch frischer Schnee der leicht drübergestreut wird. Auch sollte man abends den Schnee räumen, am nächsten Morgen könnte das noch anstrengender sein, wenn dieser vereist ist.
An klaren Nächten sinkt die Temperatur oft stark ab und aufgerauhtes Eis, hat dann ähnliche Hafteigenschaften wie Beton!
Sind die Temperaturen um den Gefrierpunkt und es schneit Pappschnee, verkleben die Reifen und es geht nichts mehr. Ehe man da zu den Ketten für ein paar Meter greift, könnte warmes Wasser aus der Gießkanne schneller und sauberer Abhilfe schaffen. (Das sollte man aber NICHT machen, wenn die Temperaturen weit unter null sind oder kurz vorher waren :!: :wink: )
Was viele NICHT tun, ist ihre Womo weitestgehend vom Schnee und Eis zu befreien. Das ist nicht nur strafbar sondern auch ziemlich fahlässig. Kommt so eine Schnee und Eisplatte durch das gestreute Salz auf der Autobahn in Bewegung, könnte dem Folgefahzeug neben dem Schreck auch noch die Frontscheibe und anderes zu Bruch gehen, oder dieser die Kontrolle über sein Fahrzeug verlieren, wenn er plötzlich bei 100 oder mehr über einen plötzliche Schneehügel fahren muss :!:
Fährt man vorbereitet und bei klarem Verstand in den Winterurlaub, ist es fast schon egal ob mit Front oder Heck oder gar Allradantrieb :!: :D
Jörg
woslomo am 13 Jan 2012 17:01:49 Hallo,
...und beim Bergabfahren mit Frontantrieb und Ketten gaaaanz vorsichtig bremsen, sonst will die Hinterachse schneller als die Vorderachse sein.
icealiens97 am 17 Jan 2012 19:19:26 Ich habe mit meinen 5,2 Tonnen Fahrzeuggewicht auch keine Traktionsprobleme im Winter auf öffentlichen Straßen.
Auf dem CP letzte Woche musste ich allerdings zum Rangieren die Ketten anlegen.
Bei mir sind es vorne 2,2 to und hinten 3,0 to. (etwa, variiert je nach Beladungszustand etwas - im Sommer eher 2,05 vo zu 3,15 hi)
Im allgemeinem gibt es keine Probleme mit dem Frontantrieb, aber man muss schon früher zu den Ketten greifen als mit Hinterradantrieb.
Mrtin
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