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Hund....Ungarn....höchste Vorsicht!


peschgr am 08 Apr 2012 20:31:35

Hallo,

wir waren Ende März am Balaton in Gyenesdias.
Dort hat sich unser Hund trotz sorgfältiger Prophylaxe mit Babesiose oder Piroplasmose durch Zeckenbiss angesteckt.
Die Krankheit brach akut 7 Tage später aus, Symptome hohes Fieber, Apathie, Appetitlosigkeit, Schlappheit, dunkler Urin, kaffeefarben bis rot oder schwarz.
Nach der Infektion zersetzen Babesien, Einzeller im Blut die roten Blutkörperchen und der Hund wird in Deutschland daran sterben!!!
Es gibt nur eine Möglichkeit den Hund zu heilen. Die ist, in Ungarn oder an der österreichisch-ungarischen Grenze einen Tierarzt aufsuchen, und zwar innerhalb von wenigen Tagen nach Ausbruch der Krankheit.
Die Tierärzte dort haben ein Medikament namens Imizol. Dies gibt es in Deutschland nicht, weil es hier nicht zugelassen ist. Das Medikament wirkt mit starken Nebenwirkungen, aber es wirkt hundertprozentig. Unser Hund ist wieder gesund.
Also, nicht zögern, es hilft NICHTS gegen Babesien ausser dem Medikament aus Ungarn und das gibt es nur dort.
Übrigends, der Hund war am Plattensee nach jedem Gang voller Zecken, da war nicht gegen anzukommen. Die ganzen Mittel wie Spot on Präparate haben nichts gebracht.

Dies als Vorsorgeinfo


Bernd

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matro am 08 Apr 2012 20:37:48

klingt ja voll übel...
danke für die info


gruß

matthias

Maggie am 08 Apr 2012 22:02:45

Oh Schreck! :eek:

Euer armer Hund. GsD habt ihr es richtig gemacht und ihn dort behandeln lassen.

Der Hund von 'unserm' bigpit hat das ja auch durchgemacht.

Danke für die Info. Euerm Hund weiterhin alles Gute.


Maggie

Anzeige vom Forum


allerleirauh am 08 Apr 2012 22:15:22

danke für die info!
ihr habt glück gehabt...

sini2000 am 08 Apr 2012 22:38:19

Hallo,

erst einmal super, dass es Eurem Hund wieder gut geht.

Allerdings sind Deine Infos nicht mehr ganz up to date:

Babesiose gibt es nicht nur in Ungarn sondern überall im Süden und seit einigen Jahren auch in Deutschland. Sie wurde durch die Dermacentorzecke übertragen und diese wurden im Rahmen einer Studie durch T. Nauke überall in Deutschland vermehrt gefunden.

Früher gab man Imizol, heute gibt man Carbesia, das können die Tierärzte anfordern.

Ich habe 2 Hunde, die aus SPanien mit Babesiose Titer kamen und die beide behandelt wurden in Deutschland.

Mit was hast Du ihn denn geschützt? Nicht jedes Zeckenmittel wirkt gegen diese Dermacentorzecke. Was auf jeden Fall wirkt ist Advantix, aber mittlerweile auch andere.

Ich empfehle den Besuch auf der Seiten von T. Naucke, Parasitologe und siet Jahren sehr aktiv in der Forschung bei den sogenannten MIttelmeerkrankheiten insbesondere Leishmaniose.

Auf der SEite gibt es auch Infos und Checklisten.

--> Link

Acki am 08 Apr 2012 23:59:24

Sorry habe Text von Ingrid überlesen, die schon erklärt, dass es sich um eine Fehlinformation handelt, über einen Wirkstoff, der seit über 30 Jahren bekannt ist und bei uns in Prophylaxe und Behandlung angewendet wird!

Gast am 09 Apr 2012 10:06:36

[quote="Acki"]Sorry habe Text von Ingrid überlesen, die schon erklärt, dass es sich um eine Fehlinformation handelt, über einen Wirkstoff, der seit über 30 Jahren bekannt ist und bei uns in Prophylaxe und Behandlung angewendet wird![/quote]

Weiteres Zitat von Acki:
"Nun kenne ich endlich den Grund, warum es oft so schwierig ist, in diesem Forum eine Information zu finden, bzw. warum man sich dazu über Seiten durchlesen muss.

Hier der lebende Beweis:
1. Einer stellt eine Frage
2. Einer erklärt, dass er es nicht weiß
3. Einer beantwortet alles klar und deutlich
4. Einer wiederholt die Antwort
...."

Naja, da schmeiße einer den ersten Stein

Acki am 09 Apr 2012 10:19:21

womo2win hat geschrieben:
Acki hat geschrieben:Sorry habe Text von Ingrid überlesen, die schon erklärt, dass es sich um eine Fehlinformation handelt, über einen Wirkstoff, der seit über 30 Jahren bekannt ist und bei uns in Prophylaxe und Behandlung angewendet wird!


Weiteres Zitat von Acki:
"Nun kenne ich endlich den Grund, warum es oft so schwierig ist, in diesem Forum eine Information zu finden, bzw. warum man sich dazu über Seiten durchlesen muss.

Hier der lebende Beweis:
1. Einer stellt eine Frage
2. Einer erklärt, dass er es nicht weiß
3. Einer beantwortet alles klar und deutlich
4. Einer wiederholt die Antwort
...."

Naja, da schmeiße einer den ersten Stein

:oops: :oops: :oops:
Weiß ja, deswegen das Sorry
Hatte Beitrag geschrieben, liegenlassen, eingestellt und dann mit Schrecken festgestellt, dass Ingrid schon alles dargelegt hatte.
Konnte meinen Beitrag nicht löschen, nur ändern.
Wird nicht mehr vorkommen, falls ich den Steinwurf überlebe ...

peschgr am 09 Apr 2012 17:13:23

Hallo,


vielleicht noch ein paar Infos zu meinem Fall....muss ja nicht auf jeden zutreffen, aber wenn man das Problem im Hinterkopf behält, kann man dann irgendwie etwas rechtzeitig gegen tuen.

Der Hund war frühzeitig mit Advantix behandelt, das Mittel hält sicherlich viel ab, in diesem Fall aber nicht, es war also in meinem Fall nicht 100% zuverlässig, sodass man die Möglichkeit einer Infektion trotz Advantix nicht ausschliessen kann.

Es gibt mehrere Mittel gegen Babesiose, in unserem Fall wurde Imizol gespritzt. Die Grundstoffe der Imidocarb-haltigen Mittel mögen ähnlich sein, es gibt auch andere.

Ein Anruf bei unserem Tierarzt in Deutschland ergab:
Der Tierarzt kann unseren Hund nicht behandeln.
Die Therapieimpfstoffe gegen Babesiose sind allesamt in Deutschland nicht zugelassen. Ein deutscher Tierarzt muss dieses Medikament erst in einer internationalen Apotheke "sonderbestellen". Das kann bis zu 4 Wochen dauern und es zählt jeder Tag. Oder er kann es sich schneller woanders besorgen, wenn er weiß, wie.

Durch die Art der Erkrankung ist die Behandlung sehr zeitkritisch, es muss innerhalb weniger Tage behandelt werden, da viele Hunde die erste akute Phase (ca. 7-14 Tage nach der ca. 7-tägigen Inkubationszeit) nicht überleben. Ich habe eine 2-jährige Hündin, 7 Tage nach Ungarn brach die Krankheit aus, weitere 6 Tage in der akuten Phase haben das Tier völlig geschwächt.
Richtung Ungarn zu fahren, das Tier dort in der akuten Phase 6 Tage nach Ausbruch behandeln lassen, war die richtige Entscheidung.
Das Tier war 6 Tage nach Ausbruch der Krankheit derart geschwächt, dass es m. E. eine weitere Woche nicht überlebt hätte. Der Anteil der roten Blutkörper war auf 23 % gesunken.

Deswegen kann ich nur empfehlen:
Handeln !!! bei Verdacht auf Babesiose, nicht zögern, sich nicht auf die Postwege oder irgendwelche Möglichkeiten aus Deutschland verlassen, sondern selbst handeln. Es geht bei der Krankheit um Tage.
Sicherlich gibt es auch Hunde, die die Infektion überleben, das weiß man aber leider erst nachher.

Wenn man um all das weiß, kann man selbst entscheiden, wie man handelt und der Gefahr begegnet.

Und richtig, Babesiose gibt es woanders auch, kann man googeln, wo.
Die Infektion meines Hundes war 100% in Gyenesdias, woanders waren wir auf der Durchreise nicht, es passt zeitlich und räumlich exakt.

Hier noch 2 fachliche Links zum Nachlesen

--> Link

--> Link



Viele

Bernd

sujokain am 09 Apr 2012 18:27:47

Unsere frühere Schäferhündin hatte sich auch in Ungarn infiziert,gottseidank hat unser Tierarzt gleich die richtige Diagnose gestellt,da Babesien sogar schon bei Hunden im Bayerischen Wald,die niemals im Urlaub waren, aufgetaucht sind.

pipo am 09 Apr 2012 18:46:04

Wir rufen immer bei unserer Tierärztin an bevor wir ins Ausland fahren um uns aktuelle Infos aus dem Reisegebiet zu bekommen.

Schon heftig was es alles für Krankheiten gibt :roll:


Peter

sini2000 am 09 Apr 2012 21:07:00

In Deinem ersten Link Bernd steht alles, was ich auch schrieb, dass sie auch in Deutschland vorkommt und dass Carbesia als eines der Behandlungsmittel gilt.

Carbesia gilt mittlerweile als das 1. Mittel der Wahl, weil es viel verträglicher ist als Imizol oder Oxiperverdine, womit Sina noch behandelt wurde.

Nur die Sache mit der Beschaffung gibt mir zu denken, ich werde das beim nächsten TA Besuch ansprechen. Wenn Babesiose in Deutschland schon so verbreitet ist, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass das so schwer zu beschaffen ist.

Bzgl. Deiner Advantix Aussage hast Du recht - der Schutz ist nicht 100 %. Im Idealfall macht man, wenn man im Süden war, ein halbes Jahr später nochmal einen Mittelmeertest. Denn manche Krankheiten brauche so lange, bis sie im Blut nachweisbar sind.

Und für alle die mitlesen: Für alle südlichen Länder ist mindestens Advantix, je nach Land besser noch Scalibor fast schon Pflicht wegen Leishmaniose (Sandmücke) und ausserdem noch Advocate vorher und nachher wegen der Filarien, schlimmste Art mit fast immer tödlichem Ausgang: Dirofilaria Immities - der Herzwurm, aber auch die anderen Filarienarten sind nicht ohne. Bei Sina saßen sie in den Lungen und hätten sie fast das Leben gekostet und Nikans sitzen in den Nieren rum :cry:

Wobei meine beiden die Art hatten, wo die erwachsenen Würmer in der Regel nach 2 Jahren absterben, wenn man denn immer Advocat gibt, damit die Nachkommen nicht erwachsen werden.

Sinas Mittelmeerkrankheiten-Geschichte ist unter: --> Link

Nikans unter:
--> Link

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