Einesames Womo ist wieder aus Albanien zurück.
Wer ein Abenteuer erleben will, den Mut aufbringt und zudem viel Glück im Leben hat, für den wurde Albanien gebaut. Das zu beschreiben, was wir hier erlebt haben ist schwer. Eigentlich: "Eine andere Welt - so nah".
Ein paar Dinge müssen allerdings schon beachtet werden: Wer Albanien fährt, der sollte keine Angst haben um das Womo. "Schlaglöcher" gibt es dort keine - es sind Löcher, zum Teil über einen Meter, denn sehr oft fehlen die Kanaldeckeln. Und Wasserpfützen sind auch zu meiden. Auch diese dienen oft als Kühlschrankersatz in der Straße.
Die Stadt Tirane ist die sehenswerteste Stadt Europas......
Auf den wenigen Kilomentern Autobahnen ist etwas los - Geisterfahrer sind hier geduldet - klar, warum müssen sie auch zwischen den Fahrbahnen so komische Betonwände aufstellen?
Die Leute sind freundlich - nicht überall. Doch sie sind leicht einzuschätzen. Ihr Ausdruck ist ehrlich, auch wenn ihre Absicht nicht ehrlich ist.
Die Polizisten können zwar nicht alle lesen, doch man versteht sich auch ohne Sprache - immer mit einem Lächeln.
Und die Landkarten stimmen überhaupt nicht. Es reicht die Richtung - auch so kommt man weiter. Es ist eben nicht Deutschland.
In Summe wird Albanien verkannt. Wir waren 5 Tage dort, und wenn man sich anpassen kann, erlebt man "die andere Welt".
Einziges Problem machte uns die Anfahrt aus dem Norden. Serbien und Bosnien. Selbst wenn es unzählige deutsche Kennzeichen gibt, herrschen hier Gesetze, die immer noch Krieg erahnen lassen. An der Küste ist es etwas besser. Für gefährlich halte ich die Strecke: Zagreb, Banja Luka, Sarajevo, Podgorica. Landschaftlich schön - doch der Krieg der Einheimischen ist noch nicht vorbei. Anders als in Abanien, das zwar chaotisch aber dagegen harmlos erscheint.
Eine Reise sicher nicht für Jedermann. Aber bestens zur Meinungsbildung außerhalb Klischees und Medien.
lg
rup

