Hallo Petra, auf deine Fragen zu Sylt kann ich dir antworten.
Ich war in den letzten Jahren mehrmals ohne Auto auf der Insel und bin während dieser Zeit mehr als 1000 km mit Fahrrad in alle Winkel der Insel kreuz und quer gefahren.
Zunächst einmal gibt es in Niebüll einen Stellplatz
--> Link
So viel ich weiß kostet er inzwischen 5 € pro Nacht bzw. Tag.
Von da aus fährt man bequem mit der Nord-Ostseebahn nach Westerland. Hier musst du dich nun entscheiden ob du nach Norden oder Süden willst. Also ans obere Ende nach List oder auch in das Naturschutzgebiet Ellenbogen oder nach Süden bis Hörnum. List ist sehr voll, beherrscht von Goschs Fischimbiss und anderen Lokalen, Hörnum ist erheblich ursprünglicher. Dort gibt es auch die besten Krabben frisch vom Kutter.
Auf dem Weg nach Hörnum kommst du an der Sansibar vorbei, Richtung List durch Kampen, den Treffpunkt der Reichen und Schönen. Dort ist das Cafe Kupferkanne ein Muss. Finde ich jedenfalls.
Die Fahrradwege in Sylt sind bestens in Ordnung und gut ausgeschildert. Versandet bin ich nirgends. Nicht zu unterschätzen ist aber der Wind der auf Sylt so gut wie immer weht, oder auch stürmt. Kommt er von Western kann er das Fahrradfahren fast unmöglich machen. Und wenn das Rad durch die Dünen berghoch erstaunlich gut rollt, brauchst du auf dem Heimweg garantiert anderhalb mal so lang für die ganze Strecke.
Um eine wirklichen Eindruck von Sylt zu bekommen sollte man aber schon 2 oder 3 Tage einplanen, an einem Tag mit dem Rad war man halt mal da.
Der schönste, malerischste Ort in meinen Augen ist Keitum, die schönste Gegend der Ellenbogen, wo Autos nur nach Zahlung einer Maut reinkommen. Fahrräder sind natürlich umsonst. Bis zur Spitze dürften es aber von Westerland aus gut 30 km sein (schätze ich mal). Ohne Gegenwind alles gut zu schaffen.Aber wie gesagt, es weht so gut wie immer........
Sylt hat ein gut ausgebautes Busnetz. Alle Busse nehmen auch Fahrräder mit. Längere Strecken können aber relativ teuer werden.
So viel für den Anfang. Gerne beantworte ich dir weitere Fragen zu dieser Insel.
Ich hoffe, im Juli evtl auch ein paar Tage hin zu kommen, allerdings mit dem Wohnmobil.