Hallo,
aufgrund Verstopfung des Kondenswasserablaufröhrchens (oder wie ist die korrekte Bezeichnung?) durch Käfer- oder Spinnen-Kokon und meiner Vergesslichkeit (Abdeckhaube nicht aufgesetzt) ist unser Boiler wohl bei einem starken Regen mit viel Wind vollgelaufen. Haben wir nicht direkt bemerkt, erst vor 3 Tage, ca. 1 Woche nach dem Regen (sofern der Boiler nicht schon nach unserem Osterurlaub vollgeflutet war), als wir jetzt über die Feiertage unterwegs waren.
Der Boiler zündete zwar noch, aber es gab mal eine leichte Verpuffung oder er brannte irgendwie falsch (geräuschintensiv) und ging auch sofort, also nach 15 sec (?), auf Störung (rote LED).
Daheim habe ich soeben das Röhrchen gesäubert und mit Draht den letzten Dreckpropf durchstoßen, so dass das Wasser, es war nicht wenig, ablaufen konnte.
Nun zündet er brav und irgendwas brennt da auch (mit normalen Geräuschpegel, man muss also schon darauf achten), aber er zündet trotzdem durchgehend weiter und geht nach 15 sec (?) immer noch auf Störung.
Mehrmals probiert und natürlich auch Luft v. außen durchgeblasen.
Ich nehme an, dass der Flammwächter (korrekte Bezeichnung?) nicht mehr i.O. ist und zumindest gesäubert gehört.
Wenn ich Pech habe, muss wohl der Brenner getauscht werden o. gar ein Komplettaustausch erfolgen.
Leider ist das nicht so einfach, den Boiler auszubauen, da er ziemlich verbaut platziert ist. Im Fall eines Ausbaus würde ich wohl direkt einen Austausch in Betracht ziehen, da der Boiler von 1989, also rd. 23 Jahre alt ist.
Konkrete Fragen:
1. Gibt es so einen Flammwächter (?) noch als Ersatzteil?
2. Kann man den von außen tauschen, wenn der Boiler eingebaut ist?
3. Wenn nicht: welche Möglichkeiten gibt es, was muss demontiert werden?
4. Gibt es eine Skizze / Zeichnung vom Boiler, wo die zu lösenden Schrauben sitzen?
5. Läuft ein neuer 30mbar-Boilers mit Vordruckregler 50/30 problemlos o. sollte man sich eher einen gebrauchten 50mbar-Boiler besorgen?
Vielen Dank für alle konstruktiven Beiträge!

