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Hallo liebe Foris
ich steh am Ende meiner Kenntnisse. Nach Durchforsten sämtlicher WR-Tröts komme ich zu keinem klugen Schluss! Meine Ausrüstung: Neue Aufbaubatterie: 125 AH Nass Wechselrichter: 1000er von Berger Ich habe den WR mit den mitgelieferten Kabeln an die Batterie direkt angeschlossen. Die gelieferten Klemmen an den Kabeln hab ich gekappt und die Kabel direkt an den Polen angeschlossen. Das Plus-Kabel habe ich auf Rat aus diversen WR-Themen mit einer 125A Sicherung ausgestattet. Beim Einschalten des WR geht die Lampe auf grün. Alles i.O. Beim 2. Mal einschalten hupt der Wechselrichter aber kräftig los, sobald ich ihn wieder einschalte. Die Gebrauchsanleitung sagt, dies sei Unterspannung. War heute mit dem Ding bei Berger, alles sei ok. Der WR hat unter meinen Augen funktioniert und einen Heissluftfön betrieben, dies mit einer einiges kleineren Batterie. Nach Hause gefahren, wieder bei mir eingebaut, alles beim alten...was mach ich bloss falsch, woran kann dies liegen??? Bevor ich mit dem ganzen Gedönse zu Berger fahre, hat einer von Euch eine Idee...vielleicht hab ich etwas ganz banales nicht bedacht. Herzlichen Dank. PS. Die Batterie wird ordentlich geladen, da ist alles ok. Vielleicht ist deine Batterie zu schwach, also nicht ausreichend geladen?
Hast Du die Batterie vorher richtig aufgeladen? Ralf miss doch mal die spannung deiner baterie. noch irgendwas anschalten, damit diese auch unter last ist. Ja, die Batterie hängt seit dem Einbau am Dauerstrom. Ausserdem waren wir über Pfingsten auf Achse, frei gestanden, kein Problem mit dem Strom, also sollte sie richtig laden. Auch auf meiner Anzeige, ok, Baujahr 1996, steht der Zeiger im grünen Bereich, so knapp über der 13. Könnte der Einschaltstrom zu hoch sein? Manche Geräte verlangen einen sehr hohen. Was passiert bei einem Laptop oder Telefonladegerät? Der WR hupt schon, bevor ein Strombezüger eingesteckt ist...
WR einschalten, Lampe leuchtet grün, Gerät an WR einstecken, dann Gerät einschalten...dies wäre doch der korrekte Ablauf, oder? Ja,das ist richtig.
Jetzt weiß ich auch nicht weiter. Ralf So, neue Erkenntnisse: hab soeben die Spannung gemessen.
Messgerät zeigt leider keine Koma-Stellen. Unter Last von den zwei Stromfresser-Spots plus Badezimmervollbeleuchtung messen wir 11, ohne Belastung Messergebnis 13. Hab nun ganz cool den WR mal hupen lassen, er klickerte so seltsam, dann wechselte das rote Geblinke auf grün und Ruhe iss. Nochmals ausgeschaltet, dann wieder an, sofort grün. Dann wieder mal mit längerem Gehupe, bis grün. Echt seltsam :roll: Dann solltest Du mal die Aufbaubatterie wechseln, probeweise.
Felix52 :) kannst du eine zweite Batterie an deine mit einem Starterkabel anschließen - sozusagen überbrücken? Wenn das Funktioniert liegt es wohl an deiner Batterie die bei der starken Last zusammenbricht. Die Belastungsspannung nur mit paar angeschalteten Lampen ist meiner Meinung nach zu niedrig Vielen Dank für Eure Antworten, einfach genial, dieses Forum !
@felix Die Batterie ist brandneu!! Da möcht ich nicht schon wieder ne neue kaufen. @rainer2 Die erwähnten Spots sind wirkliche Stromfresser! Da werden die restlichen Lampen um einiges heller, wenn man die Spots ausknipst. :D Fazit: Ein Ausflug in die Werkstatt wird nicht zu vermeiden sein, da haben sie auch die richtigen Messgeräte.
Das sagt eigentlich genug. Auch wenn die zwei Spots Stromfresser sind, wenn die Batterie ok ist sollte das nicht so viel ausmachen. Was passiert wenn du den Motor laufen lässt? Die Lima bringt sicher soviel, das die Spannung nicht einbricht. Oder schliesse den WR zum Test mal an der Fahrzeugbatterie an. Meiner Meinung nach liegt es deiner Batterie (auch wenn sie neu ist). Wenn du in die Werkstatt fährst, lass mal die Batterie testen. Schade, dass ich nicht in den Jura kommen konnte, ein Messgerät habe ich immer dabei. Hallo Rico
Ja, wirklich schade, es war toll im Jura. Tja, und wenn die Werkstatt nicht näher liegen würde als dein Domizil, käme ich auf Dein Prüfgerät zurück. Wir werden sehen, wir bringen das doofe Ding sicher noch zum laufen. Wenn der WR nach Test gut ist, Deine Batterie neu, dann hast Du vielleicht zu gering (Kabeldurchmesser) angeschlossen. Werden Deine Kabel zwischen
WR und Batterie heiß? Hallo Felix
kann ich im Moment nicht sagen, ob die Kabel heiss werden. Werde ich testen. Ich ging davon aus, dass die mitgelieferten Kabel, die ich auch verwendet habe, im Querschnitt richtig sind. Moin Astrid,
der WR geht schon im Leerlauf auf "Fehler"? Oder belastest Du ihn, im Moment des Einschaltens? Nach all den Schilderungen würd ich allerdings auch auf eine Batt. tippen, die das zeitliche gesegnet hat. Allein schon um die Batt.-spannung, mit 2 Strahlern, auf ~11V runterzuziehen..... :? Wenn die Möglichkeit besteht, lasse Deine Batt. mal prüfen. Deine Sicherung ist zu groß oder der Kabelduchschnitt zu klein -> klemm den WR mal ohne Sicherung direkt , denn im WR ist eine Sicherung drin -> nicht das Du einen enormen Widerstand produziert hast :!: Hallo,
wenn ich mir alles richtig durchgelesen habe, gibt du erst die Last auf den Wechselrichter und dann schaltest du den Wechselrichter ein. Die meisten Wechselrichter können dieses nicht vertragen und sie schalten ab. Ich würde den Wechselrichter einschalten und dann die Last aufstecken. aus OWL Beho Wenn zwei Spots dafür sorgen, dass die restliche Beleuchtung dunkler wird, wenn bei zwei Spots das "Messspielzeug" 11V anzeigt, wenn der freundliche Berger shop das Gerät testet, vorführt und für OK befindet, wenn der WR direkt an der Batterie angeschlossen ist
DANN IST DIE BATTERIE ENTWEDER LEER ODER DEFEKT. Also Womo an 230V Landstrom, 48h durchladen und dann nochmals probieren. Laden hilft manchmal mehr als schreiben Andreas Hallo Andreas
Am Laden kann es definitiv nicht liegen...wie bereits mehrfach geschrieben und erwähnt, hängt das Fahrzeug seit Tagen am Landstrom :wink: Also such ich die Lösung eben doch mit Schreiben... Um die Batt. auszuschliessen.......hänge den WR doch mal an die Starterbatt..
Viel Erfolg
Wenn er an Landsstrom hängt und den WR angeschlossen hat , bekommt die Batterie immer 14,2 V -> ist praktisch immer voll :!: egal ob die Batterie Defekt oder Heil ist ...... Ist jetzt mal ein Schuss ins blaue:
Ist die Batterie für den WR geeignet? Vielleicht kann die Batterie nicht den nötigen Strom schnell genug liefern. Ich würde jetzt mal eine zweite Batterie dazu nehmen. Wie gesagt ist nur eine Idee. Ralf Wir haben doch echte Elektroniker und Ingeniere hier, wo sind die?
Wie soll so ein normales EBL Ladegerät mit vielleicht um die 16A Ladestrom, den Verbrauch eines Wandlers kompensieren? Leider konnte ich bisher aus dem Thread nicht rauslesen wieviel echte Last da nun am Wechsler beim Einschalten hängen. Da gabs meiner Meinung noch noch keine eindeutige Angabe. Hier aus der Ferne würde ich sagen das entweder die Batt, einen Sulfat-Schaden durch schon längeres befülltes Stehen beim Handel hat, oder eine der Batt.-Klemmen keinen richtigen Kontackt hat, Oxydation oder Verpressungsfehler. Der hier genannte Spannungsabfall selbst bei "kleinen" Lasten auf 11V spricht jedenfalls dafür. Also wie hier schon empfohlen, mal ne andere Batt ran und testen. Die Klemmen sind selber geändert. Schau nochmal genau hin, wie Ottowalke schon schreibt. Auch eine Möglichkeit
Na GSD machen das die LG nicht! Fakt ist doch, das der WR schon im Leerlauf auf den Fehler "Unterspannung" läuft. Und wenn die Batt. schon bei diesen paar hundert mA in die Knie geht.....dann ist der Fehler entweder dort, oder bei den Anschlüssen zu suchen. So wie`s halt Otto ausführlich geschrieben hat. Daher mein Tipp: den WR mal direkt an die Starterbatt. hängen. Dort wird er aber wohl auch laufen....der Fritze Berger Mann hat ja im Grunde nichts anderes getan. Wir lesen also zunächst mal, das 1 kW Wechselrichter nur mit 125 A abgesichert sind. Korrekt wären 200 A. (Da die Wechselrichter kurzfristig das Doppelte als Anlaufstrom schaffen).
Die Anschlusskabel sind mind 35 qmm, also fingerdick und nicht länger als 1,5 m. (2 mal). Es gibt ein Kabel für plus und eins für minus. Ein richtiges Voltmeter steht nicht zur Verfügung. Dann fangen wir doch mal damit an und investieren die 15 Euro für ein Multimeter. Wenn ein Wechselricher schon um die 700 Euro kostet, sollte ein Multimeter noch finanzierbar sein.
Das wissen wir ja auch nicht, wenn es wirklich der 1000er von Berger ist, dann sind es "nur" 109€ :-D --> Link Schnatterente da hast du Recht. Da steht sogar etwas von Krokodilklemmen bei dem 1 kW Gerät.
Dafür, dass wir fast nichts wissen, ist der Strang schon recht lang. Catsus,
Deine Aussage: Alles i.O. Beim 2. Mal einschalten hupt der Wechselrichter aber kräftig los, sobald ich ihn wieder einschalte. Die Gebrauchsanleitung sagt, dies sei Unterspannung. Bevor ich mit dem ganzen Gedönse zu Berger fahre, hat einer von Euch eine Idee...vielleicht hab ich etwas ganz banales nicht bedacht. Nun gibts ja mittlerweile genügend Vorschläge. Aber "Schreiben" allein genügt wohl leider nicht. Warum folgst Du denn nicht den zahlreichen Vorschlägen hier, den WR mal an die Starterbatterie an zu schließen. Gerade der 2te Satz Deines o.g. Zitats sagt doch deutlich: "Unterspannung", also Batterieschaden. Probiere das doch einfach. Viel Erfolg wünsche ich. Felix52 :) Sali Astrid
Ups. Nur mal so überschlagsmässig: 1000Watt, 90% Wirkungsgrad bei 12 Volt --> 92 Amp. Das schliesst man nicht mit Krokodolklemmen an. Ich sende dir meine Natelnummer per KN. Hallo alle Helfer
Sorry, dass ich mich erst jetzt reinhänge in meinen Tröt. Aber Arbeit muss sein. Also, nach dem Ausschluss-Verfahren (fast jeden Tipp in Betracht gezogen und ausprobiert) von heute steht jetzt fest: der Wechselrichter funzt !!! :freude: Lösung: das Entfernen der nachträglich eingebauten Sicherung im Plus-kabel und durch eine schwächere Sicherung ersetzt. Seit dieser Massnahme funktioniert das Ding ohne Probleme und ohne Hupkonzert. Der Widerstand war scheinbar zu gross. Herzlichen Dank für all eure hilfreichen Vorschläge und Tipps, hat uns sehr geholfen. Nur noch zur allgemeinen Info: - Ja, es ist der Berger 1000er WR für 109.-- - Ja, ich gebe zu, mein Multimeter ist billiger Herkunft, für meine Bedürfnisse tuts. - Nein, ich hab den WR nicht mit den Krokodilklemmen angeklemmt, sondern seriös mit entsprechenden Kabelschuhen aus dem Fachhandel. - Ja, ich habe die mitgelieferten Original-Stränge verwendet (Krokodil abgeknipst.) - Ja, die Batterie ist nach wie vor neu und voll! Echt krass, dass man 1000W mit Krokodilklemmen ausstattet, das grenzt schon an versuchte Brandstiftung. Klasse.
Jetzt funktioniert es. Freu mich für Euch. Ralf Na ja Astrid,
davon, dass Ihr die Sicherung zuerst geprüft habt, sind hier wohl die Meisten als selbstverständlich ausgegangen. Und "schnatterente" haben zu recht angemerkt: "Echt krass, dass man 1000W mit Krokodilklemmen ausstattet, das grenzt schon an versuchte Brandstiftung." Bei meinem WR mit 1.500/3.000 Watt habe ich nur 30 cm lange Leitungen mit 54 qmm. Sonst könnte ich nach meiner letzten"Beinah-Abfackelung" nicht mehr ruhig schafen. Behaltet Euren WR im Auge und allseits gute Fahrt. Felix52 :) Hallo Felix
Wohlverstanden, die Sicherung war nicht futsch, die war scheinbar zu stark. Dass wir alle Sicherungen überprüft haben zuvor, ist ja wohl selbstverständlich! In Anbetracht, dass einige Trötschreiber meinen, 125A sei zu wenig für einen 1000er WR, einer schreibt, mindestens eine 200A müsse rein und andere sagen, es sei gar keine nötig, da im WR eine drin sei... Na ja, was soll ich nun glauben? Jedenfalls funzt das Ding jetzt mit der kleineren Sicherung, das alleine zählt. Die Stränge werde ich nächstens noch ersetzen durch dickere Kabel, um auf der sicheren Seite zu sein. Waeco verlangt bei seinem 1 kW WR 200 A Sicherung. Weil der genau wie deiner kurzfristig 2 kW liefern kann, als Anlaufstrom.
2 kW geteilt durch 10 V = 200 A. Für mich ist das vollkommen schlüssig. Jou, so sind wir Alle angefangen.... :wink: , mich eingeschlossen.
Natürlich ist es so, dass der WR selbst Sicherungen hat. Aber eine separate Sicherung möglichst nah an der Batterie ist genauso wichtig zur Absicherung der Leitung selbst ( also die von der Batterie zum WR). Deshalb der Hinweis des Kollegen, ebenso wie der Hinweis von "Schnatterente" zu Krokodilklemmen. Hinzu kommt, daß Deine Reduzierung der Sicherung nicht der Sache dient, es sei denn, Du wirst nur schwache 220 V Verbraucher anschließen. 200er Sicherung wäre das Richtige bei 2.000 Watt Spitzenleistung. Im Umkehrschluß sind Deine Anschlusskabel wesentlich zu dünn. Was allerdings nicht ersichtlich ist: Der Spannungsabfall bei Deinen 2 Spots... :roll: Felix52 :) Ja, erscheint mir auch logisch, dass eine stärkere Sicherung von Vorteil wäre.
Und doch lag es an der Stärke der Sicherung, dass das Ding nicht funktionierte. Seltsame Vorgänge... Die Aufbaubatterie werde ich jedenfalls noch von einem Fachmann ausmessen lassen, kann ja sein, dass mit der wirklich etwas faul ist. Wenn man nur nicht jedesmal den Fahrersitz ausbauen müsste...!!! Aber besser ein wenig mehr Aufwand und dafür nicht abfackeln :eek: Alles so schön neu zugelegt und nichts funzt richtig :cry: Muss ich jetzt wirklich noch in den "Aerger-Tröt" ?
Garantiert nicht, zu große Sicherungen haben nur keine Schutzwirkung, sonst nichts. Eher an der Sicherung selber oder deren Kontakte oder dem Sicherungshalter. Bitte nicht falsch aufnehmen, aber gerade in Deinem Interesse, nehme bitte die paar Euro in die Hand, und lass von Jemanden Fachkundigen Deine Batterie-. und Wechslervekabelung mal Prüfen. Ein Schmorbrand wird immer teurer, von der Gesundheit ganz Abgesehen. Auch eine richtig dimensionierte Sicherung hilft nicht, wenn wegen schlechten Verbindungen es zu ungewollter Hitzeentwicklung kommt. Zu dem Dunkler werden der Beleuchtung wenn du die beiden Spots einschaltest, das kann schon passieren wenn durch zu geringen Kabelquerschnitt zur Länge der Originalverdahtung des Aufbaus (Sparen der Hersteller) der Spannungsabfall auf einem Stromkreis zu groß wird. Kennen auch Leute wo die Tauchpumpe am selben Kreis war, wie der zB. neu hinzugekommene LED TV. Beim betätigen das Wasserhahn war dann das Bild weg, nur noch Ton usw. Da kann dann die Batt. gar nichts dafür. @ all schaut mal auf die Datenblätter Eurer WRs, die meist Verdoppelte Leistung steht bei den meisten nur für wenige Millisekunden zur Verfügung, da spricht keine Sicherung an, der WR selber schaltet da meist schneller wegen Überlast ab. Also so Absichern das der richtig gewählte Kabelquerschnitt auf Kurzschluß abgesichert ist. OW Hallo OttoWalke
Danke für deine Info. Du hast vollkommen recht, die Sicherheit geht vor. Daher wurde das ganze heute von einer Fachwerkstatt abgesegnet. Alles sei ordnungsgemäss verbaut und ok so. Wahrscheinlich lag das Problem schon an der Sicherung, aber nicht an der Stärke, sondern am Anschluss. Da war vielleicht irgend ein Drähtchen nicht ganz an seinem Platz, wer weiss. Durch den Einbau einer anderen Sicherung wurde dieser Fehler unbewusst behoben. So steht dem Laden unseres Fahrrad-Akkus nichts mehr im Wege. |
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