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Taizé


schneutzl am 02 Jun 2012 10:49:05

Liebe Gläubige,

wir haben es endlich mal geschafft, den kleinen Ort Taizé in Burgung zu besuchen. Die Familie des Exlovers unserer Jüngsten hatte uns viel davon erzählt und nun sich wir tatsächlich da vorbei gekommen.

Wikipedia sagt dazu:
"Die Communauté de Taizé ([te.ˈze], Gemeinschaft von Taizé) ist ein internationaler ökumenischer Männerorden in Taizé, ungefähr zehn Kilometer nördlich von Cluny, Saône-et-Loire, Frankreich. Bekannt ist sie vor allem durch die in Taizé und verschiedenen anderen Orten ausgerichteten ökumenischen Jugendtreffen, zu denen allein nach Taizé jährlich etwa 200.000 Besucher vieler Nationalitäten und Konfessionen kommen. Der Gründer und bis zu seiner Ermordung im Jahr 2005 als Prior der Gemeinschaft tätige Roger Schutz trug maßgeblich zu der heutigen Popularität bei, die sich ungebrochen fortsetzt.

Für die Zeiträume zwischen den Gottesdiensten und Mahlzeiten ist es möglich, sich für eines von drei Themengebieten, die sich meist mit Bibeltexten oder Auszügen aus dem Brief aus Taizé befassen, zu entscheiden. Diese werden dann täglich vormittags im Rahmen der Bibeleinführung von einem Bruder vorgestellt und anschließend in multinationalen und oft auch multilingualen Kleingruppen besprochen. Nachmittags werden die Gesprächsgruppen fortgesetzt oder während der Zeit eine allgemeinnützige Arbeit verrichtet.

Diese Arbeiten werden ebenfalls zu Beginn der Woche verteilt und beinhalten Aufgaben, die im laufenden Betrieb anfallen, beispielsweise Kochen, Abwaschen, Putzen und Aufräumen des großen Geländes. Darüber hinaus werden aber auch Nightwelcome-Helfer (umgangssprachlich auch häufig Nightguards genannt - diese Bezeichnung entspricht jedoch nicht der Vorstellung der Brüder), die für die Nachtruhe sorgen, Helfer für die Gottesdienste, Betreuer für die Kinder in Olinda, Verkäufer für das Oyak, Helfer für die Taizé eigene Werkstatt genannt Cadole, Helfer für die Ordnung auf dem Gelände, Helfer für den Auf- und Abbau der Großraumzelte und geübte Sänger für den Chor während der Gottesdienste aus den Reihen der Besucher eingeteilt.

Vor dem Abendessen besteht die Möglichkeit, an einem Workshop oder einer Diskussion mit täglich wechselnden Themen "


Es war schon sehr beeindruckend, diese vielen jungen Menschen, die miteinander aßen, diskutierten, keine Feierei bis spät in die Nacht...
Wir sind haben das Abendgebet besucht, dauerte 2einhalb Stunden, keine Predigten, sehr viele sich einprägende Gesänge, in die man spätestens nach der ersten Wiederholung einstimmen konnte. Durch die "Mitgeteiligung" war es sehr kurzweilig. Eine Stimmung der Ruhe und Gelassenheit, spartanische Einrichtung der Kirche, die meisten saßen auf dem Boden, den Stufen, auf Gebetshöckerchen.
Wir fanden es großartig, ein besonderes Erlebnis. Am nächsten Morgen gingen wir noch zum Morgengebet, dieses dauerte etwas über eine Stunde, war nicht minder beeindruckend.
Abends gingen wir noch zur alten Kirche, die zu kleine für die Massen geworden war, und besuchten das schlichte Grab von Frère Roger.

Es war überhaupt kein Problem, dort mit dem Womo über Nacht stehen zu bleiben.
Für uns steht fest, Taizé verdient einen Umweg, und den werden wir b ei der nächsten Frankreichtour machen. Man muss nicht gläubig sein, man sollte es nur einmal erleben.

Immer noch nachdenklich
Sabine und Walter

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schneutzl am 02 Jun 2012 10:49:36

schneutzl hat geschrieben:Liebe Gläubige (muss aber nicht sein),

wir haben es endlich mal geschafft, den kleinen Ort Taizé in Burgung zu besuchen. Die Familie des Exlovers unserer Jüngsten hatte uns viel davon erzählt und nun sich wir tatsächlich da vorbei gekommen.

Wikipedia sagt dazu:
"Die Communauté de Taizé ([te.ˈze], Gemeinschaft von Taizé) ist ein internationaler ökumenischer Männerorden in Taizé, ungefähr zehn Kilometer nördlich von Cluny, Saône-et-Loire, Frankreich. Bekannt ist sie vor allem durch die in Taizé und verschiedenen anderen Orten ausgerichteten ökumenischen Jugendtreffen, zu denen allein nach Taizé jährlich etwa 200.000 Besucher vieler Nationalitäten und Konfessionen kommen. Der Gründer und bis zu seiner Ermordung im Jahr 2005 als Prior der Gemeinschaft tätige Roger Schutz trug maßgeblich zu der heutigen Popularität bei, die sich ungebrochen fortsetzt.

Für die Zeiträume zwischen den Gottesdiensten und Mahlzeiten ist es möglich, sich für eines von drei Themengebieten, die sich meist mit Bibeltexten oder Auszügen aus dem Brief aus Taizé befassen, zu entscheiden. Diese werden dann täglich vormittags im Rahmen der Bibeleinführung von einem Bruder vorgestellt und anschließend in multinationalen und oft auch multilingualen Kleingruppen besprochen. Nachmittags werden die Gesprächsgruppen fortgesetzt oder während der Zeit eine allgemeinnützige Arbeit verrichtet.

Diese Arbeiten werden ebenfalls zu Beginn der Woche verteilt und beinhalten Aufgaben, die im laufenden Betrieb anfallen, beispielsweise Kochen, Abwaschen, Putzen und Aufräumen des großen Geländes. Darüber hinaus werden aber auch Nightwelcome-Helfer (umgangssprachlich auch häufig Nightguards genannt - diese Bezeichnung entspricht jedoch nicht der Vorstellung der Brüder), die für die Nachtruhe sorgen, Helfer für die Gottesdienste, Betreuer für die Kinder in Olinda, Verkäufer für das Oyak, Helfer für die Taizé eigene Werkstatt genannt Cadole, Helfer für die Ordnung auf dem Gelände, Helfer für den Auf- und Abbau der Großraumzelte und geübte Sänger für den Chor während der Gottesdienste aus den Reihen der Besucher eingeteilt.

Vor dem Abendessen besteht die Möglichkeit, an einem Workshop oder einer Diskussion mit täglich wechselnden Themen "


Es war schon sehr beeindruckend, diese vielen jungen Menschen, die miteinander aßen, diskutierten, keine Feierei bis spät in die Nacht...
Wir sind haben das Abendgebet besucht, dauerte 2einhalb Stunden, keine Predigten, sehr viele sich einprägende Gesänge, in die man spätestens nach der ersten Wiederholung einstimmen konnte. Durch die "Mitgeteiligung" war es sehr kurzweilig. Eine Stimmung der Ruhe und Gelassenheit, spartanische Einrichtung der Kirche, die meisten saßen auf dem Boden, den Stufen, auf Gebetshöckerchen.
Wir fanden es großartig, ein besonderes Erlebnis. Am nächsten Morgen gingen wir noch zum Morgengebet, dieses dauerte etwas über eine Stunde, war nicht minder beeindruckend.
Abends gingen wir noch zur alten Kirche, die zu kleine für die Massen geworden war, und besuchten das schlichte Grab von Frère Roger.

Es war überhaupt kein Problem, dort mit dem Womo über Nacht stehen zu bleiben.
Für uns steht fest, Taizé verdient einen Umweg, und den werden wir b ei der nächsten Frankreichtour machen. Man muss nicht gläubig sein, man sollte es nur einmal erleben.

Immer noch nachdenklich
Sabine und Walter

Gast am 02 Jun 2012 19:39:50

Liebe(r) schneuzel,

Taizé ist immer interessant - egal ob gläubig oder nicht.

Aber egal ob gläubig oder nicht: Nach wie vor gilt der Satz von Joseph Goebbels: "Wenn die Kirchen voll sind, dann ist das Gesindel von der Straße." (Zitat Ende)

PS: Ich in kein (!) Nazionalsozialist sondern links-liberal (ich weiss - gibt es im Moment nicht mehr)!

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