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Reisebericht: Zum Caravan-Salon und Flusskreuzfahrt im Wohni


frankjasper8 am 15 Sep 2012 15:27:11

So, ich bin zurück von meiner Reise nach Düsseldorf zum Caravan-Salon und einer anschließenden Flusskreuzfahrt mit dem Wohnmobil. Ihr denkt jetzt wahrscheinlich, dass eine Flusskreuzfahrt mit dem Mobil nicht geht, aber lest bitte selbst.

Hier könnt Ihr einige meiner Reiseerlebnisse nachlesen und es gibt auch einige Bilder zum anschauen. Also viel Spass!

Tag 1: Samstag, der 01. September 2012

Die Anreise nach Düsseldorf erfolgte ziemlich unspektakulär auf meiner Lieblingsstrecke durch den schönen Solling. Und da beginnt eigentlich auch schon meine Flusskreuzfahrt. Vom Heimatort an der Leine erreichte ich nach gut 60 Minuten die Weser bei Beverungen. Dann fuhr ich auf der Bundesstrasse in Richtung Warburg zur Autobahn A44. Geführt von der freundlichen Dame in meinem Navi erreichte ich das Ruhrgebiet und wurde über Essen nach Düsseldorf gelotst. Hinter Essen überquerte ich auf der Autobahnbrücke die Ruhr. Da ich bereits gegen 14.00 Uhr in Düsseldorf war, fuhr ich noch nach Kaiserswerth und machte einen Rundgang durch den Ort und zur Burgruine am Rhein.









So überbrückte ich die Zeit bis 16.00 Uhr und fuhr dann zum Parkplatz P1 am Caravan-Center. Die Einweiser schickten mich zum Parkfeld 5, Reihe E, das war ziemlich am Ende des großen Parkplatzes. Es war ziemlich voll auf dem Messeparkplatz. Ich stellte das Mobil ab undmachte einen Bummel über den Platz. Am Caravan-Center setzte ich mich ins Zelt und bestellte das Abendessen: Putengyros mit Pommes,Zaziki und Krautsalat.
Die Band machte gerade einen Sound-Check, das war nicht so interessant, also ging ich weiter zum Rhein und machte noch schöne Bilder vom Sonnenuntergang.





Das Schld vom Forums-Stammtisch stand an diesem Abend verwaist auf dem Deichselüberbau des Bierwagens. Ein, zwei Gläser Altbier genehmigte ich mir noch, dann war die Bettschwere erreicht.

Die an diesem Tage gefahrene Strecke: 297 Kilometer


Tag 2: Sonntag, der 02. September 2012

Der Weg zu den Sanitärcontainern war weit von Platz 5 aus, das war schon guter Frühsport. Trotz des vollen Platzes waren die Toiletten und Duschen Tipptopp sauber. Ich nahm mir frische Brötchen mit und frühstückte im Wohni. Gegen halb 10 machte ich mich auf den Weg zur Busspur





Den Tag verbrachte ich in den Messehallen, schaute mir viele Wohnmobile aller Hersteller an und sah mir auch einen Vortrag einer gefüghrten Womo-Reise ins Baltikum an.

Diese Wohnmobile...





...habe ich mir nicht gekauft, das gab die Portokasse nicht her :D :D

Dieses Bussi passt da schon besser zu meinen finanziellen Möglichkeiten:





Ja, es gab schon das eine oder andere schöne Fahrzeug zu bestaunen.
Habt Ihr mal die Lottozahlen, die nächsten Samstag gezogen werden? :D :D
Nach rund 6 Stunden Messebummel verließ ich das Messegelände und kehrte mit dem Pendelbus zum Parkfeld zurück. Der Platz hatte sich bereits ganz schön geleert, es war ja heute der letzte Messetag. Die LKW für den Abbau der Stände standen schon mit scharrenden Hufen in den Startlöchern. Als gegen 18.00 Uhr das Zeichen zur Abfahrt kam, bildete sich eine lange Schlange von Lastwagen auf dem Weg zu den Hallen.

Ich machte noch einen Gang über den Platz, am Caravan-Center war an diesem Abend nix mehr los, die "Fressbuden" waren schon verschwunden, das große Zelt verschlossen, nur das kleine Zelt und der Bierwagen waren noch auf.
Dieser Sonnenuntergang am Rhein bei Düsseldorf beendete den 2. Urlaubstag auf der Reise.






Sind das nicht stimmungsvolle Bilder? Wie meine Tour weitergeht, erfahrt Ihr in Kürze hier.



Frank

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heidchen am 15 Sep 2012 17:54:51

Lesezeichen ist gesetzt, Frank. Danke für Bericht und Bilder :daumen2: .

frankjasper8 am 15 Sep 2012 18:35:32

So, die nächsten Tage:

Tag 3: Montag, 03. September 2012

An diesem Montag verließ ich den Messeparkplatz in Düsseldorf und gelangte über Krefeld, Viersen und Niederkrüchten nach Heinsberg nahe der niederländischen Grenze. Ich hatte ins Navi "Autobahnen verboten" eingegeben und wurde von der freundlichen Dame so durch schöne Gegenden nach Heinsberg gelotst.

Ich fuhr auf den Stellplatz am Lago Laprello, Fritz-Bauer-Str. 3, 52525 Heinsberg, --> Link .
Dieser Stellplatz besteht aus 2 Teilbereichen. Der Hauptplatz am See kostet pro Nacht 10,-€, zahlbar am Automaten, Strom über Münzautomaten am Stellplatz, Ver- und Entsorgung vor der Schranke an der Einfahrt, WC-Entsorgung im Gebäude auf Platz 1.
Wer auf dem Platz 2 etwas weiter entfernt steht, darf für 10,- € zwei Tage stehen bleiben. Der Betreiber bietet auch Brötchenservice an, der während meiner Anwesenheit aber wegen des Caravan-Salon nicht geboten wurde. In der Nähe gleich auf der Rückseite des Stellplatzes aber außerhalb des Zaunes gab es ein kleines Bistro mit Selbstbedienung, etwas weiter entfernt befand sich ein Bootsverleih und ein Badebereich mit Sandstrand und Spielgeräten.
Man kann gut mit dem Fahrrad um den ehemaligen Kiessee radeln, eine Runde entspricht etwa 5 Kilometer. Hier einige Fotos vom SP und vom See.



^Die Schranke lässt sich per Hand öffnen, rechts vor der Schranke befindet sich die Entsorgung.



^ In dem Gebäude hinten in der mittleren Tür ist die Cassetten-Entsorgung, außerhalb des Zaunes befindet sich ein kleines Bistro.

Blick auf den See v





^Blick vom gegenüberliegenden Ufer, links der Stellplatz, Rechts Heinsberg mit einer Feriensiedlung am See und der Kirche im Hintergrund, etwa 1 Kilometer vom Stellplatz entfernt.



^Von einigen Plätzen hat man gute Sicht auf den See.

Allerdings kann man vom Weg um den See auch gut auf den Platz blicken v



Und mit diesem Sonnenuntergang am See in Heinsberg ging auch dieser Tag romantisch zuende.








Tag 4: Dienstag, 04. September 2012

Von Heinsberg ging die Fahrt auf Bundes- und Landstrassen weiter wieder zurück an den Rhein.Bei der Abfahrt in Heinsberg zeigt der Kilometerzähler 395 Kilometer an. Über Jülich, Düren und Euskirchen führte mich das Navi nach Bad Neuenahr-Ahrweiler und über Sinzig nach Andernach am Rhein. Hier fand ich einen Stellplatz auf dem unteren Platzteil allerdings war hier kein Stromanschluss möglich, Strom gibt es nur auf dem höher gelegenen Platzteil (wegen Hochwasser).



Ein abendlicher Rundgang durch Andernach zeigt mal stimmungsvolle Bilder aus der Stadt. Durch das prachtvolle Rheintot gelangt der Besucher in die Stadt.



Aber zuerst gehe ich noch am Rheinufer auf der schön angelegten Promenade zum alten Schiffskran



und weiter zum sog. "Runden Turm", einem Teil der alten Stadtbefestigung



Gleich danach komme ich an dieser Kirche vorbei:



Langsam legt sich die Dunkelheit über Andernach, als ich den Marktplatz erreiche.





Dann erreiche ich das Rathaus und den Rathausplatz... v





Und hier am Schloss an der Stadtmauer bricht dann die Dunkelheit vollends herein. Damit geht dieser Tag zuende, der Kilometerstand in Andernach zeigt 634 Kilometer an.

So, jetzt muss ich erst mal eine Pause machen und dann geht es demnächst weiter.

Bis dahin!



Frank

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frankjasper8 am 15 Sep 2012 22:08:03

Jetzt geht es weiter! :)

Tag 5: Mittwoch, der 5. September 2012

Zunächst noch ein paar Eindrücke aus Andernach und vom Stellplatz:















So, nach soviel Stadtluft in Andernach, zog es mich dann hinaus in die Natur. mit meinem "Beiboot", dem Fahrrad radelte ich am Rhein entlang über Weissenthurm bis Urmitz. Unterwegs passierete ich das Gelände des Kraftwerkes in Mühlheim-Kärlich...



...und radelte bis nach Urmitz, wo diese Bahnbrücke den Rhein überspannt...





Ich werde auf dieser Reise noch an Brücken vorbei kommen, die nicht mehr so gut in Schuss sind.

Und dann lag da auf der Böschung am Rhein plötzlich noch dieses Fischerboot. Einst wurde mit diesem Boot auf dem Rhein die Fischerei betrieben. Durch ein Hochwasser wurde es aufs Trockene gezogen und wird nun sehr gepflegt. Nicht weit von diesem Boot gibt es in Urmitz auch einen Womo-Stellplatz.
Ich bin dann zurück nach Andernach geradelt und habe noch die Sonne genossen. Es war ja die ganzen Tage schon schönes warmes Spätsommerwetter. Die Radtour war so ca. 25 Kilometer lang.


Tag 6: Donnerstag, der 6. September 2012

Nach 2 Nächten in Andernach, zog es mich nun weiter rheinaufwärts in Richtung Bingen. Über Koblenz und Boppard gelangte ich auf der Bundesstrasse 9 nonstop nach St. Goar und machte eine Runde durch den schönen Ort. Das Wohnmobil parkte ich am Ortsende in dieser traumhaften Kulisse:



Der Blick hinüber nach St. Goarshausen und die Burg Katz... v



Ich hatte einen schönen Zeitpunkt für meinen Stop erwischt, denn ich konnte ein traditionsreiches Schiff in St. Goar beim An- und Ablegen bestaunen... Den alten Raddampfer "Goethe":









Dieser alte Raddampfer pendelt noch täglich auf dem schönsten Rheinabschnitt zwischen Koblenz und Rüdesheim. Wer mehr über dieses Schiff erfahren möchte, unter Google ist einiges in Erfahrung zu bringen.

Hier noch ein paar Bilder aus dem Ort St. Goar...







... und hier ist die größte handgeschnitzte hängende Kuckucksuhr, zu sehen ebenfalls in St. Goar



Aber die wohl bekannteste Attraktion in dieser Region ist diese Junge Dame...



Nein, das ist kein Versehen, das ist wirklich eine bildschöne Frau. Darf ich vorstellen: Die Loreley.



Nach einem längeren Auffenthalt in St. Goar steuerte ich dann auf Bingen zu. Der Platzwart auf dem vollbesetzten SP in Bingen-Gaulsheim machte mit noch ein Eckchen zum übernachten frei. Nur etwa 150 Meter von dem SP entfernt war 1945 ein Kriegsschauplatz. Hier überspannte die Hindenburgbrücke den Rhein, erbaut 1915, wurde sie im 2. Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Nur diese Reste zeugen von einer mächtigen Brücke








So, liebe Freunde, das soll es für heute gewesen sein mit meinem Reisebericht. Morgen und in den nächsten Tagen werde ich Euch weitere Informationen über meine Tour berichten. Also, immer schön dran bleiben!



Frank

CKgroupie am 15 Sep 2012 22:44:17

Hallo Frank,
danke für die tollen Bilder und den interessanten Reisebericht! Freue mich schon auf die Fortsetzung!

womogirl am 15 Sep 2012 22:47:46

Toller Bericht, danke!

frankjasper8 am 16 Sep 2012 12:10:10

So, auf zum nächsten Teilstück.

Tag 7: Freitag, der 07. September 2012

Ich verlasse den SP in Bingen-Gaulsheim. Hier zeigt der Kilometerzähler 792 Kilkometer an. Ein kurzer Fotostop an der Autofähre nach Rüdesheim...



^Der Blick über den Rhein zum Niederwald-Denkmal ...
und nach Rüdesheim v





Nun verlasse ich Bingen und den Rhein, in Bingens Innenstadt und am Bahnhof waren nämlich wegen eines Weinfestes keine Parkplätze frei und hier vom Fährhafen war mir der Weg bei der Wärme zu weit.
Im Zuge meiner Flusskreuzfahrt komme ich an den nächsten Fluss, die Nahe. Nach nur wenigen Kilometern erreiche ich den schönen Ort Bad Kreuznach. Hier gibt es einen schönen Stellplatz in der Salinenstrasse 2.

Hier ein Auszug aus der Homepage :
Wohnmobilplatz Bad Kreuznach - Salinental

Mit 35 Plätzen besticht der Stellplatz durch Ambiente und Lagequalität
An der Nahe gelegen in einer romantischen Flusslandschaft mit direktem Zugang zur Roseninsel, wenige Minuten entfernt vom Kurzentrum und der Fußgängerzone.

Die Fahrzeuge parken direkt unweit eines Gradierwerks, über dessen Dornwände salzhaltiges Wasser rieselt und auf diese Weise ein wohltuendes Meeresklima erzeugt.

Der Platz ist gut anfahrbar, Wege und Stellplätze sind befestigt. Strom, Abwasser- und Wasserversorgung, Duschen und WC stehen zur Verfügung. Der Parkplatz ist kostenpflichtig. Neben dem Wohnmobilplatz befindet sich das "Brauwerk" mit herzhafter Speisenauswahl und selbstgebrautem Bier.

Preise
Platzgebühr: 12,00 € pro Nacht inkl. 1 Kurkarte pro Fahrzeug. Für jede weitere Kurkarte 2,80 € pro Person/Nacht.

Stromanschluss: 2,50 € pro Nacht

Kontakt
Reisemobilstellplatz
Saline Karlshalle 2
55543 Bad Kreuznach

Und hier einige Bilder von dem gepflegten Platz...







Auch eine Ent- und Versorgung ist vorhanden...



und diese Sanitär-Räume (je 1 Herren- und Damen -WC und 2 Duschen mit Waschbecken) können Tag und Nacht benutzt werden und waren sehr sauber!!!



Die WC´s sind kostenlos, Duschen kostet 1,-€ über Münzautomat. Die Zeit reicht aber gut aus.

In der Nähe des Stellplatzes gibt es einen schönen Kurpark mit mehreren Salinen, sowie ein Freibad. Die Küche im angrenzenden Brauhaus, zu dem auch der Stellplatz gehört, soll sehr gut sein. Auch ein Biergarten war vorhanden und es gibt eine kostenlose Lademöglichkeit für Elektro-Räder. (Auf dem letzten Bild unterhalb der Sanitärräume zu sehen)

Zweimal täglich ist ein Platzwart am Platz um zu kassieren, Brötchenbestellung und Weinverkauf werden auch angeboten.

Ich erkundete die Umgebung mit dem Fahrrad und fand im Nachbarort Bad Münster am Stein herrliche Fotomotive, hier ein Paar davon...















Na, sind das nicht tolle Fotos aus der Umgebung von Bad Münster am Stein?

Auch der Ort selbst hat einiges zu bieten, wie hier das Wasserrad mit dem Wasserturm oder ein schönes Cafe...





oder dieses Fischerhaus unweit der Nahe, dies soll das erste Haus in Bad Münster gewesen sein...







und mit diesem urigen Fährboot kann man übersetzen in einen Märchenwald. Das hab ich aber nicht gemacht, darum kann ich auch nicht sagen, ob es sich lohnt.

Ich bin dann nach rund 25 Radelkilometern nach Bad Kreuznach zurück geradelt und habe noch das herrliche Sonnenwetter zum relaxen genutzt.


So, mal wieder eine technische Pause, ich muss das nächste Teilstück erst vorbereiten. Also, bis später!!



Frank

abba am 16 Sep 2012 13:33:15

Hallo Frank,

habe heute erst angefangen zu lesen und zu gucken, dafür aber am Stück. Schöne Eindrücke und Fotos. Ich liebe Flußkreuzfahrten, egal ob mit WoMo oder auf der A-Rosa. Flüsse und Ihre Städte haben einen besonderen Reiz.
Danke für's Mitnehmen und ich freue mich auf die Fortsetzung :)

Ach ja. besonders haben mir die Fotos von der guten alten Goethe gefallen. Mit der sind wir auch schon gefahren, war ein besonderes Erlebnis.

frankjasper8 am 16 Sep 2012 16:38:27

Ihr wartet auf die Fortsetzung? Na, diesen Wunsch erfülle ich Euch doch gern!

Mittlerweile war es der 8. Tag, es war Samstag, der 8. September:

Bereits 819 Kilometer war ich jetzt unterwegs und heute sollten einige hinzu kommen. Ich brach meine Zelte in Bad Kreuznach ab und steuerte auf neue Abenteuer zu. Und es war tatsächlich Neuland für mich, denn in dieser Region war ich bisher noch nicht. Bis Bingen kannte ich die Strecke und bei Bad Kreuznach war ich auch schon mal in Sprendlingen am Eura-Werk, nun aber kamen neue Galaxien auf mich und das Wohnmobil zu.

An diesem Tag fuhr ich ins Saarland, die Saar war also der nächste Fluss auf meiner Kreuzfahrt. Zunächst aber folgte ich noch ein Stück der Nahe, zumindest Streckenweise. Ich hatte im Navi als Zielort Mettlach eingegeben und wollte die kurze Strecke ohne Autobahn dorthin fahren. Die nette Dame lotste mich dabei ganz schön durch die Gegend :D :D
Aber es war eine Landschaftlich sehr schöne Region, die ich so kennenlernte. Ein Stück folgte ich der B 42o über Meisenheim bis lNiederalben, dann ging es über Baumholder, Birkenfeld und Wadern nach Mettlach. Der ausgewiesene Stellplatz sagte mir allerdings nicht so zu, sodaß ich nach Saarburg auf den dortigen Platz weiter fuhr.
In Saarburg hatte ich dann genau 1000 Kilometer auf dem Zähler. Es war den ganzen Tag schon Sonnenschein und blauer Himmel. 28° Grad zeigte das Aussenthermometer. Ich stellte das Wohnmobil auf einen schönen Platz, schloss es am Stromnetz an und machte Pause in der Sonne.

Gegen Abend erkundete ich noch die Gegend per Rad.

Hier ein paar Fotos, ich kann hier wirklich nicht alle geschossenen Fotos einstellen, sonst habt Ihr die nächsten Wochen mit diesem Bericht zu tun. :D :D

Zuerst mal ein paar Bilder vom Stellplatz am Saarufer:

Im vorderen Bereich an der Einfahrt die Sani-Station...





Vom Saarufer blickt man so auf den Stellplatz, die Holzhütte beherbergt die Rezeption. Auch Getränke, Eis, Weinverkauf und kleine Snacks sind im Angebot.
in dem Gebäude dahinter befinden sich je eine Damen- und Herrentoilette.
In der Woche kommt morgens gegen 8.00 Uhr ein Bäcker mit großem Brot-, Brötchen- und Kuchensortiment. Für Sonntags kann man bei der Platzwartin vorbestellen.

Und so sieht der SP im Sonnenuntergang aus.





Abends machte ich noch einen kurzen Ausflug von 20 Kilometern :D mit dem Rad.


Bald geht es weiter!



Frank

kawaudi am 16 Sep 2012 17:30:37

Schöner BERICHT und schöne Bilder.
Vielen Dank für die Reise.

frankjasper8 am 16 Sep 2012 21:52:37

Tag 9: Sonntag, der 9. September 2012

Es sollte wieder ein sonniger und warmer Tag werden. Ich machte mich am Vormittag zu Fuß auf den Weg in den Ort Saarburg, Entfernung vom SP ca. 1 Kilometer...



Das sieht doch sehr idyllisch aus in Saarburg, der Ort hat eine sehenswerte Altstadt...



...mit engen Gassen, die sich steil am Berg hinaufwinden...





Eine Attraktion im Ort ist der Wasserfall...



bei dem der Fluss Leuk unterhalb des Marktplatzes rund 20 Meter in die Tiefe stürzt...



Unten ist auch ein Mühlenmuseum, das zum Besichtigen einläd...






Mächtig sieht sie aus, die Pfarrkirche St. Laurentius...



Ein weiteres Highlight des Ortes ist die Burg "Saarburg", von der aus man einen herrlichen Ausblick genießen kann...



Wenn man vom Burghof aus



durch diesen engen Treppenaufgang...



auf den Burgturm gestiegen ist, bietet sich ein herrlicher Ausblick







^Dort, wo der Pfeil zeigt, befindet sich der Stellplatz




Ist doch herrlich hier in Saarburg, oder?
Und es gibt sogar noch eine Steigerung, wer noch höher hinaus will, der setzt sich in den Sessellift und wird auf den 338 Meter hohen Warsberg gebracht. Dort ist es auch ganz toll. Es gibt eine Sommerrodelbahn, eine Greifvogelschau und ein Landal-Camping- und Bungalowpark.

Auch hier sieht man unten im Saartal den Wohnmobilhafen (Pfeil) liegen und hat eine gute Aussicht und für 5,-€ für Berg- und Talfahrt ist es auch günstig.







Als ich dann zurück unten am Fluss war, machte ich noch eine Schifffahrt mit diesem Saarschiff...



Wie gesagt, es sind nur ein paar Bilder aus Saarburg, wer mehr Infos haben möchte, guckt doch mal bei Tante Google rein. --> Link

So, meine Lieben, für heute ist das Kino geschlossen. Ich werde in den nächsten Tagen versuchen, die nächsten Etappen zu präsentieren. Allerdings muß ich morgen wieder zur Arbeit gehen :cry: :cry: :cry:
der Urlaub ist nun vorbei.

Also, bis die Tage!



Frank

frankjasper8 am 17 Sep 2012 09:09:20

Guten Morgen!

Ich versuche mal, ein bisschen weiter zu machen.

Tag 10: Montag, der 10. September 2012

Morgens gegen 9.30 Uhr verließ ich dann den Stellplatz in Saarburg und fuhr nun nach Mettlach und weiter nach Orscholz zum Aussichtspunkt Croef (ich hoffe, das ist richtig geschrieben!). Hier wanderte ich zu der Stelle, wo man auf die Saarschleife hinunter blicken kann:





Nach kurzem Auffenthalt dort am Aussichtspunkt ging ich zurück zum Wohnmobil und fuhr nach Mettlach. Bei schönstem Wetter machte ich da einen Bummel durch den Ort. Hier mal einige der Eindrücke, die ich digital festgehalten habe:

v Am Saarufer in Mettlach; Blick auf die Anlegestelle der Rundfahrtschiffe v



v und um 18o Grad gedreht in die andere Richtung blickend v




Auch hier in Mettlach ist alles ganz schön grün, viel Natur und auch dieser herrliche Blumenschmuck steht in Mettlach:



Jetzt zeige ich noch ein paar Bilder aus dem Ort, wie z.B. die Kirche St. Lutwinus...







...oder die Fußgangerzone, wo übrigens viele Outlet-Geschäfte z.B. von Villeroy&Boch ihre Waren anbieten...






Die Firma Villeroy&Boch hat ja hier in Mettlach ihren Firmensitz und prägt auch das Stadtbild. Wer kennt nicht das Porzellan oder das Besteck der Firma.

Soweit mein Rundgang durch Mettlach. Ich setzte meine Tour fort, fuhr an der Saar weiter entlang, musste dann aber wegen einer Strassensperrung bei Saarburg eine Umleitung durchs "Gebirge" fahren und gelangte dann über die B 407 und B 51 nach Konz bei Trier. Und damit war nun der nächste Fluss auf meiner Flusskreuzfahrt erreicht: Die Mosel. Bei Konz mündet nämlich die Saar in die Mosel. Und Konz liegt ganz nahe an der Grenze zu ....



... und wenn man schon mal so dicht bei Luxembourg ist, na dann fährt man dort doch auch mal hin .... :D zum tanken :D , denn in Wasserbillig ist nicht nur das Wasser billig ... sondern auch der Sprit. Der bei uns Wohnmobilisten so begehrte Diesel kostete hier beispielsweise am 10.09. nur 1,32 €/Ltr. (Zum Vergleich: In Trier war es 1,57 €) Also, den Tank noch mal randvoll gemacht, auch wenn nur für 36,- € Sprit hinein passte.

Leider war die Ortsdurchfahrt in Wasserbillig wegen eines Festes gesperrt und ich musste eine Umleitung fahren, aber vor dem Ort war dort eine Tankstelle neben der anderen. Leider hab ich hier kein Bild gemacht :cry: :cry:

Ich fuhr dann weiter nach Trier auf den Stellplatz beim Messegelände, aber davon kann ich leider erst Morgen weiter berichten. Jetzt muß ich zur Arbeit.

Bis dann!



Frank

frankjasper8 am 18 Sep 2012 00:00:54

So, weiter im Text. :)

Ich war also in Trier angekommen und habe mich auf diesem Stellplatz
einquartiert.



Hier können eine Vielzahl von Wohnmobilen stehen, der Platz liegt am Ortsausgang Richtung Wasserbillig / Luxembourg am Messegelände. Gleich angrenzend ist der Campingplatz. --> Link
Bei der Einfahrt muß man eine Camp-Card aus dem Schrankenautomaten entnehmen und muss diese dann am Kassenautomaten aufladen ( z.B für 20,- €. Man kann damit dann die WC-Benutzung (jeweils 40 Cent), die Dusche ( Zeittakt ) und auch den Strom an den 6 auf dem Platz verteilten Säulen mit 6 - 8 Anschlüssen bezahlen. Bei Abreise wird dann genau abgerechnet und evtl. zuviel gezahlte Beträge werden gutgeschrieben oder man muss eben noch etwas nachzahlen. Übernachtung kostet 7,-- €.



^Hier ist der Sani-Bereich zu sehen, das rote Gebäude verbirgt die WC`s und Duschen. Es ist hinter jeder der weißen Türen ein WC, eine Dusche und ein Waschbecken. Rechts an dem Container ist die Ent- und Versorgungsanlage. Frischwasser wird ebenfalls über die Camp-Card berechnet.

v Hier nochmal ein Bild vom Platz



Der gesammte Platz ist gepflastert, nur der Streifen parallel zur Mosel am Fuß- und Radweg hat etwas Grünstreifen dabei

Ich machte an dem Abend noch eine Radtour am Moselradweg entlang
und schoss noch ein Foto von der Stelle, wo die Saar in die Mosel einmündet. Unter den Brücken ist die Saar, von rechts her kommt das Wasser der Mosel.


Hier sind die beiden Flüsse vereint als Mosel v


Dieses Schloss stand noch am Wegesrand, fast hätte ich es nicht gesehen.





Infos hierzu unter --> Link

Damit ging dieser sonnige und auch wieder sehr warme Tag zuende. Der Kilometerzähler zeigte inzwischen übrigens 1150 Kilometer an.


Tag 11: Dienstag, der 11. September 2012

Heute war ein besonderer Tag. Zum Einen war es der Jahrestag der Anschläge auf das World-Trade-Center in New Yorck, zum Anderen war heute der erste Regentag auf der Reise. Ich wußte schon gar nicht mehr, wie Regen aussieht. :D :D :D

Mit einem Regenschirm bewaffnet, ging ich die rund drei Kilometer ins Zentrum von Trier. Dabei führte der Weg über diese Moselbrücke



Laut Wikipedia ist es die älteste Brücke Deutschlands, erbaut zwischen den Jahren 144 und 154 nach Christus Geburt.

Auf der Brücke steht dann diese Skulptur ...



Auf dem Weg in die Altstadt kam ich noch an diesem alten Kran vorbei...



Von hier hat man auch guten Blickkontackt zur Mariensäule hoch über der Mosel....



So, jetzt aber ins Zentrum, da gibt es auch viel zusehen. Die wohl bekannteste Attraktion Triers ist dieses schwarze Tor



... die Porta Nigra. Mit dem Rot-Gelben Bähnle, dem Römer-Express kommt man wunderbar zu vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Eine Fahrt kostet 7,-€ pro Person und dauert etwa 45 Minuten. Erklärungen gibt es auch dazu in verschiedenen Sprachen.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Basilika



oder das Kaiserpalais mit der schönen Parkanlage






und natürlich die bekannten Kaiserthermen...



Hier bin ich auf dem Hauptmarkt in Trier







und hier stehe ich vor dem mächtigen Dom



Auf dem Rückweg zum Stellplatz bot sich noch mal eine scvhöne Aussicht an.





Damit war mein Rundgang durch Trier beendet und ich kehrte zum Stellplatz zurück und ließ den Tag gemütlich ausklingen.


Fortsetzung folgt dann später!

frankjasper8 am 18 Sep 2012 09:22:42

So, auf zum Endspurt!

Tag 12: Mittwoch, 12. September 2012

Auf dem Stellplatz entdeckte ich noch dieses Schätzchen v





Ein umgebauter Setra-Bus mit "H-Kennzeichen".

Es wurde Zeit, an die Rückfahrt zu denken. deshalb machte ich mich an diesem Morgen auf die erste Etappe der Heimfahrt. Ich verließ den Stellplatz in Trier und folgte dem Lauf der Mosel über Klüsserath, Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach und Zell



bis Alf auf der B 53. Dabei sah ich, daß alle Stellplätze entlang der Strecke ziemlich voll mit Womos waren. Und es gibt ja hier an fast jedem Ort einen schönen Stellplatz.

:D Waren denn alle Wohnmobile der Welt an der Mosel? :D

Ab Alf folgte ich dann der Bundesstrasse 49 (bzw. 416) über Cochem und Treis-Karden bis Koblenz. Ich fuhr die Strecke fast nonstop, die meisten Orte kannte ich und wollte nicht noch einmal anhalten. Nur zur Mittagspause hielt ich auf einem Parkplatz.





Dann erreichte ich Koblenz und verließ die Mosel. In richtung Ehrenbreitstein überquerte ich dann den Rhein und fuhr unterhalb der grandiosen Festung auf der B 42 über Vallendar und Neuwied nach Leutesdorf. In dem kleinen Weinort am Rhein wusste ich einen Stellplatz und dieser Platz sollte das letzte Nachtquartier dieser Reise sein.



Fast leer war der Platz, es sind 6 Plätze markiert für Wohnmobile, max. Auffenthalt 2 Tage. Der Platz ist kostenlos und der Ort ist recht sehenswert, wie ich auf einem Rundgang feststellen konnte. In einem Haus wurde sogar für eine Fernsehsendung gedreht, die wohl etwa in den 80er Jahren verfilmt wurde: "MS Franziska" mit Paul Dahlke.



Direkt am Rhein mit Blick auf Andernach und die Hochbrücke der Bundesstrasse 9...



stand ich in Leutesdorf...



Ein paar Impressionen...













Und dieser Sonnenuntergang war ein krönender Abschluss dieses vorletzten reisetages...







13. Tag: Donnerstag, der 13. September 2012

Nun war es soweit, der letzte Reisetag war da. Recht unspektakulär verlief die Rückfahrt über die Autobahn. Vorher erreichte ich auf der B 42 noch die Brückenreste bei Remagen bzw. Erpel...










So, liebe Freunde und das ist jetzt wirklich das letzte Bild für diesen Bericht.




Damit geht für mich eine Reise zuende, wo ich einige neue Eindrücke eines schönen Deutschlands erfahren durfte. Es gibt in unserem Heimatland immer noch Ecken, wo ich nicht war.
Das Wetter spielte auch sehr gut mit, nur an 2 Tagen war es regnerisch, viel Sonnenschein und warme Temperaturen durfte ich auf dieser Reise genießen.

Ich hoffe, Euch hat dieser Reisebericht gefallen. Vielleicht konnte ich ja ein paar Anregungen für Euren nächsten Urlaub oder Wochenende geben.
Für mich geht damit wohl die Reisesaison zuende.

Vielen Dank, daß Ihr mich auf dieser Tour begleitet habt.

aus dem Leinetal in Niedersachsen

Frank

frankjasper8 am 18 Sep 2012 09:25:44

Halt, ich hab noch etwas vergessen.

Ich wollte noch erwähnen, daß die gesamte Tour 1710 Kilometer lang war.
In Leutesdorf hatte ich 1366 Kilometer auf dem Zähler:

Gogolo am 18 Sep 2012 09:57:38

Du hast damit einen sehr schönen Bericht mit eindrucksvollen Fotos über eine schöne Ecke Deutschlands abgeliefert. Ich habe mir die Strecke deshalb schon mal vorgemerkt um sie auch einmal "nachzufahren" (wenn unsere Reisekreise enger werden und wir wieder in Europa sind).

Danke recht herzlich für die Mühe, die du dir damit gemacht hast.


Habe die Ehre

Gogolo

FastFood44 am 18 Sep 2012 10:10:25

Ein sehr schöner Bericht gespickt mit tollen Bildern die Lust auf eine Tour machen.
Herzlichen Dank dafür :!:

GRUSS PETRA

schnupp am 18 Sep 2012 13:02:22

Vielen Dank für den tollen Reisebericht.
In Saarburg haben wir uns scheinbar knapp verpaßt, es ist aber wirklich süß da.
Nochmal herzlichen Dank für Deine Urlaubserinnerungen
Kitty

abba am 18 Sep 2012 13:42:11

Frank vielen Dank für die schönen Fotos und den tollen Bericht. Du hast mich für weitere Fahrten inspiriert - denke da an Saarburg usw.

meitemark am 18 Sep 2012 21:04:36

Hallo Frank,
Danke für den schönen Reisebericht. Er erinnert
an Orte, an ich selber schon war und an welche
die ich noch sehen möchte.

frankjasper8 am 18 Sep 2012 22:11:31

Ein herzliches Dankeschön an Alle, die bisher geantwortet haben.

:dankeschoen:

@ Gogolo: Danke für Dein Lob, ich hab mir gern diese Arbeit gemacht. Ich muß Dich und "Gogoline" aber auch loben, denn Euren Island-Bericht und Eure Asien-Tour habe ich auch mit großem Interesse verfolgt. Das wird eine Region sein, die ich nie sehen werde. Ihr habt Euch auch `nen Haufen Arbeit gemacht. Das hat mich vielleicht auch ein bischen inspiriert. Wir hatten uns ja in Grünendeich im April verpasst, d.h. ich hatte das Gogolobil nur von weitem gesehen :)
Ihr habt ja noch Großes vor! Nehmt uns dann bitte auch wieder mit!!! :)

@ all: Für Euch Alle hab ich noch ein blumiges Dankeschön



aus Niedersachsen

Frank

frankjasper8 am 18 Sep 2012 22:22:27

@ schnupp: Es kann sein, daß wir doch zur gleichen Zeit in Saarburg waren, habt Ihr "unten an der Hecke beim Rad- und Wanderweg gestanden? Da standen 2 Bussi`s nebeneinander.



Ich stand in Höhe der Müllcontainer, glaub es war Platz 14.



Frank

eva b. am 19 Sep 2012 08:02:22

Ein sehr anschaulich bebilderter und nett geschriebener Reisebericht. Ich hatte viel Freude beim Lesen :)
Herzlichen Dank dafür :gut:

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