Zum Biodiesel:
Grundsätzlich sind die LKW-Motoren nicht so heikel wie die PKW-Motoren. Der Grund ist einfach: Der LKW sollte eigentlich überall fahren können. Also auch in Gebiete, wo der Diesel ganz andere Zusammensetzung hat (Beispiel Serbien, Montenegro, Russland, usw.).
Biodiesel hat von Natur aus einen Nachteil: Es ist ein aggressives chemisches Gemisch, dessen Molekühlkette, dem Diesel angegelichen ist. Das der LKW dann mehr verbraucht, liegt nicht am Biodiesel, sondern an einer "nicht vertragenen Kraftstoffumstellung". Hier sind die LKWs eigens. Wer nur Diesel gefahren hat, bei dem verkleben die E-Düsen als Erstes.
Das genau ist auch der Grund, warum MAN sagt: Finger weg vom Bio-Diesel.
Kurioser Weise ist Biodiesel kein Biodiesel. Ich meine damit den Namen. Eigenlich müsste es Chemie-Diesel heissen.
Besser verträglich für den LKW Motor ist Rapsöl oder
Pöl genannt. Je größer der Motor um so leichter die Umstellung. Klar, die Leitungen sind größer und es ist mehr Kraft beim starten da.
Bei Pöl wurde festgestellt, dass die Düsen nicht verkleben. Allerdings sind eineige Modifikationen zu empfehlen, welche dann die Motorcharakteristik, wie Geräusch, Leistung nach unten und oben, usw. ändern.
Der Verbracuh bei Pöl sinkt sogar um mind. 5%. Auch hier ein klarer physikalischer Grund. Die Molekühlkette hat mehr Arme.
Alles in allem empfehle ich nur jenen zu anderen Kraftstoffen, die sich wirklich mit der zukunftsweisenden Materie beschäftigen (so wie ich), oder die einen Furhpark mit fixen, gleichbleibenden Vorgaben haben, z. B. der Landwirt.
lg
rup